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Veröffentlicht am 20.02.2022

Krasse Protagonistin, die das Buch zu etwas Besonderem macht

8 DAYS
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INHALT

Emilianas Oma verliert ihr Hab und Gut an Marshall Enterprise. Als Emiliana, einer jungen Floristin kurz darauf angeboten wird, als Katzensitterin für eine Frau im reichen Viertel zu arbeiten, ...

INHALT

Emilianas Oma verliert ihr Hab und Gut an Marshall Enterprise. Als Emiliana, einer jungen Floristin kurz darauf angeboten wird, als Katzensitterin für eine Frau im reichen Viertel zu arbeiten, nimmt diese dankend an und plant bereits Rache an einem ganz bestimmten Mitarbeiter. Sie wird seinen Willen brechen.... und ihn auch

CHARAKTERE

Zuerst konnte ich mich nicht so ganz mit den Charakteren zurechtfinden. Emilianas Handlungen waren mir einfach zu sehr aus der Luft gegriffen und ihre Motive irgendwie unerklärlich. Doch mit der Zeit lernte ich diese Unvorhersehbarkeit zu schätzen und mochte ihre verrückte Art, wie sie spontan Ideen bekam um Jeremy das Leben erst zu versüßen und dann ordentlich zur Hölle zu machen. Mit der Zeit fand ich sie also immer extremer und ihren Charakter einfach unfassbar gut geschrieben. Sie ist eine Frau, die weiß was sie will, clever, schnell und strategisch handelt, damit zwar nicht nur Gutes bewirkt, aber definitiv Spannung in die Geschichte bringt. Wer eine badass Protagonistin liebt, die es den arroganten, selbstgefälligen Männern auf der Welt zeigt, sollte Emiliana definitiv kennenlernen, denn sie ist eine ausgezeichnetes Exemplar von dieser Sorte.
Jeremy beschreibt arrogant und selbstgefällig eigentlich recht gut. Mit ihm konnte ich einfach nie so richtig warm werden. Klar Ab und Zu habe ich ein wenig Mitleid für ihn empfunden, aber mehr war da einfach nicht. Seine Handlungen waren nicht nur unvorhersehbar, sondern einfach egoistisch und meistens sinnlos. Er änderte seine Meinung, wie ein Fähnchen im Wind und es war beinahe anstrengend überhaupt seine Gedanken zu lesen. Der Fokus in diesem Buch lag daher deutlich auf Emiliana und ich denke, dass dies auch gut so ist, da der Folgeband sich mehr auf Jeremy konzentriert und so konnte man ihre Tortur auch ein wenig mehr krasser mitempfinden, anstatt die ganze Zeit mit Jeremy mitzuleiden. Ich denke einmal, dieser wird im nächsten Buch die Rolle des Rächers einnehmen und ich bin schon gespannt, ob es mir dann mit ihm, wie jetzt mit Emiliana geht.

HANDLUNG

Die Handlung war erst ein wenig langsam und obwohl Spannung da war, war es schwierig richtig mitfiebern zu können, wenn man doch gar nicht wusste, worum es eigentlich geht und was die Motive sind für die Taten. Daher hatte ich anfangs ein wenig Probleme, weil ich empfand, dass es einfach einige spannende Ereignisse aneinandergereiht mit Sex- Szenen waren. Doch dann kam die Wende und ich hatte das Gefühl, dass sich alles zu einer ganzen Geschichte entwickelt. Besonders die letzten Kapitel haben es mir angetan, man hat die ganzen Gefühle und die genialen Züge der Charaktere total gefühlt und ich war einfach nur fasziniert. Denn das Ende war ein extrem spannender Showdown, der die Charaktere noch einmal in einem neuen Licht erstrahlen lies.
Die Dynamik zwischen Jeremy und Emiliana war eine ganz besondere. Die körperliche Anziehung war definitiv da und wurde von den kranken Spielen keineswegs betrübt. Viele heiße Szenen machten das Buch unvergesslich und wurden wirklich gut geschrieben, dennoch sehe ich momentan auf keinen Fall eine Möglichkeit, wie die Beiden ein Pärchen werden könnten.

SCHREIBSTIL

Tanja Wagner hat das mit der Erotik definitiv drauf. Es geht heiß her und es gibt definitiv in der ein oder anderen Szene ein Kopfkino. Außerdem scheint sie auch für den Thrill Teil ein gewisses Händchen zu haben und Emilianas kranke Taten bleiben unvergessen.

Fazit: Das Buch ist eine tolle Mischung zwischen kranken Psychospielen und prickelnder Erotik, jedoch nichts für schwache Nerven und an kleinen Stellen, hätte ich mir einfach ein wenig mehr Handlung gewünscht.

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Veröffentlicht am 10.02.2022

Spannende, kindliche Geschichte mit aufregender Zeitreise

#London Whisper – Als Zofe ist man selten online
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INHALT

Zoe hat sich nach kurzzeitiger Verwirrung schnell in das Leben als Zofe im Jahre 1816 eingelebt. Nun bekämpft sie als gute, Fee, die Tabu Themen der High Society von Londoner Frauen, in versteckten ...

INHALT

Zoe hat sich nach kurzzeitiger Verwirrung schnell in das Leben als Zofe im Jahre 1816 eingelebt. Nun bekämpft sie als gute, Fee, die Tabu Themen der High Society von Londoner Frauen, in versteckten Kettenbriefen. Doch schon bald muss sie sich mit ihrer Zeitreise und den damit verbundenen Problemen auseinandersetzten. Zum Glück hat sie schon bald Verbündete an ihrer Seite....

CHARAKTERE

Für ein Jugendbuch war Zoe ein perfekt gewählter weiblicher Hauptcharakter. Sie hat alles, was ich mir erhoffe, was der heutigen Jugend vermittelt wird. Mit Humor und Offenheit spricht sie "Tabu Themen" und Sexismus an und das sogar in einer Zeit, in der dies noch ungewöhnlicher war. Sie ist selbstbewusst und geht sogar mit ihren Unsicherheiten vorbildlich um, indem sie sie nicht tot schweigt, sondern aktiv das Gespräch sucht. Meiner Meinung nach verhält sie sich wirklich vorbildlich und vermittelt so viele tolle und wichtige Werte an die jungen Kinder, dass ihrem humorvolle Art, dass alles nur noch besser abrundet. Bei ihrem Charakter wurde einfach die perfekte Mitte gefunden, so dass es mehr als angenehm ist ihren Geschichten und Briefen zu folgen, die auch in unserer Zeit noch einen schönen inhaltlichen Wert vermitteln.
Ebenso sympathisch ist die Art, wie die anderen Frauen aus der High Society zu dieser Zeit von der Autorin geschrieben wurden. Sie scheinen ihre Maske in diesem Buch und mit einer Vertrauten wie Zoe fallen lasen zu können und das ist als Leserin einfach schön um die Leute aus Geschichtsbüchern vielleicht auch mehr als Menschen zu sehen und nicht nur als Gesichter ohne jegliche Geschichten oder Authentizität.
Hayden wurde glücklicherweise ebenfalls aus der jetzigen Zeit gewählt und so sind seine Ansichten als Mann auch in dieser Zeit noch realistischer und "müssen" nicht so stark von dem vorherrschenden Sexismus im 17. Jahrhundert geprägt sein. Dennoch muss ich sagen, kam er bis jetzt noch nicht so viel im Buch vor, um hier eine richtige Charakterisierung abzuliefern können. Bis jetzt erscheint er jedoch sarkastisch, sympathisch und liebenswert. Ich freue mich schon auf seine Entwicklung in den folgenden Büchern.

HANDLUNG

Die Handlung erinnert tatsächlich ein wenig an die Edelstein Trilogie von Kerstin Gier und das meine ich im positiven Sinne, da ich diese sehr mochte. Sie ist auch der Grund dafür, dass ich nun bei Zeitreise Geschichten immer schnell aufmerksam werde.
Dennoch muss ich sagen hatte das Buch schon noch ein paar Schwächen, die die Trilogie eher nicht hatte. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass Handlungsstränge unnötig in die Länge gezogen wurde und kein richtiger Inhalt dabei herumkam.
Die Whisper Briefe und auch die Zeitreise waren tolle Themen, die mir in diesem Buch sehr gefallen haben aber für einen 300 Seiten langen Auftakt einer Reihe über Zeitreise, hätte ich mir ein wenig mehr von dieser erhofft.... Das war einfach ein wenig mangelnd und die Zeit 1816 wurde extrem unrealistisch beschönigt, was ich normalerweise nicht einmal sonderlich schlimm gefunden hätte, aber teilweise waren eben viele Bereiche auch nicht beschönigt worden und dadurch kann die Sicht von jüngeren Kindern auf diese Zeit vielleicht auch schnell mal etwas vernebelt sein....

SCHREIBSTIL

Das Buch ist sehr jugendlich geschrieben und eignet sich wirklich am meisten für diese Zielgruppe. Es lässt sich ansonsten aber locker und flüssig lesen und schafft es sogar an vielen Stellen richtig mitzureißen.

Fazit: Eine vielversprechende Reihe, die hoffentlich in den nächsten Bänden noch etwas an Spannung und Handlung zunimmt.

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Veröffentlicht am 06.02.2022

Wohlfühlroman mit Luft nach oben

The Way We Fall - Edinburgh-Reihe, Band 1 (knisternde New-Adult-Romance mit absolutem Sehnsuchtssetting)
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INHALT

Amelia kennt nichts anderes als das niedliche Café in Edinburgh, in dem sie schon seit einer Ewigkeit arbeitet. Sie hat ihr Leben danach ausgerichtet sich um ihre Schwester zu kümmern und genügend ...

INHALT

Amelia kennt nichts anderes als das niedliche Café in Edinburgh, in dem sie schon seit einer Ewigkeit arbeitet. Sie hat ihr Leben danach ausgerichtet sich um ihre Schwester zu kümmern und genügend Einkommen zu erzielen um leben zu können. Doch als der gutaussehende Bestseller Autor eines Tages all das ins Wanken bringt, muss sie ihre Entscheidungen noch einmal überdenken und sich fragen, was sie aus ihrem Leben machen will.....

CHARAKTERE

Amelia ist ein typischer weiblicher Hauptcharakter in einem YA Roman. Das meine ich keinesfalls negativ, da diese meist sehr aufopferungsvoll sind und sich um die Menschen, die sie lieben gut kümmern. Definitiv eine Tugend und als Leser auch sympathisch. Dennoch muss ich einfach sagen, dass es eben nichts wirklich besonderes ist und Amelia eben dadurch auch keiner der Charaktere ist, der sonderbar heraussticht oder nach einigen Jahren nach dem Lesen noch im Gedächtnis bleibt. Es gibt eben unzählige von diesen "Goodgirls" was YA Bücher angeht und sie hat sich irgendwie nicht wirklich mit etwas von der Menge abheben können. An ihrem Charakter per se habe ich also nichts auszusetzen, aber er macht die Geschichte eben nicht besonders und ist recht durchschnittlich. Es gibt eben leider keinen Wiedererkennungswert, was ich mir hier erhofft hatte.
Jasper Haven ist was das angeht minimal besser. Anfangs wirkt er ebenfalls wie der typische YA Hauptcharakter, durch die arrogante Art, hinter der sich natürlich ein unfassbar tiefes Geheimnis und eine erschreckende Vergangenheit versteckt. Stück für Stück wurde dann bewiesen, dass das auch hier der Fall ist und ich mit meinen Vermutungen genau ins Schwarze getroffen habe. Hat mich persönlich nun nicht sonderlich gestört, da ich ihn mit der Zeit liebgewonnen habe und es mochte, wie er sich ausdrückt, dennoch war auch er wieder recht durchschnittlich und konnte nicht so richtig überzeugen.
Daher waren die Beiden einfach nicht sehr einzigartig für mich und ich hätte mir gewünscht, dass sie so ein bisschen mehr dieses gewisse Etwas bekommen und sich von den etlichen anderen YA Charakteren abheben. Als Fan dieses Genres fand ich diese Art und Weise dennoch natürlich nicht allzu schlimm und konnte mich mit der Zeit mit Amelia und Jasper anfreunden.

HANDLUNG

Die Handlung ist recht ähnlich zu den Charakteren. Sie hat nun keinen wahnsinnigen Schocker, nachdem man das Buch weglegen muss und erst einmal alles verdauen muss, sondern bewegt sich auch mehr im typischen YA Themen Bereich. Allerdings mochte ich trotzdem diesen kleinen eigenen Twist, den Jana Schäfer dieser Geschichte verliehen hat und mit der Zeit konnte man auch deutlich Tiefgang erkennen. Es ging nicht wirklich um alltägliche Themen, aber es war schon nach einigen Kapiteln ein gewisser Suchtfaktor da, der dafür sorgte, dass man weiterlesen und wissen will, was es mit Jasper auf sich hat.
Die Chemie zwischen den Beiden hat ebenfalls sehr gut gestimmt und bis auf einen "Ausrutscher" der mir nicht ganz so gut gefallen hat, mochte ich, wie die Beiden miteinander harmoniert haben.
Wer also auf die typischen YA Themen und Charaktere steht, sollte sich definitiv "The way we fall" durchlesen und sich in den Straßen von Edinburgh mit Amelia und Jasper verlieren. Die beiden sind nämlich ein traumhaftes Paar in einem atemberaubenden Setting, dass mit Sicherheit überzeugen kann.

SCHREIBSTIL

Jana Schäfer konnte mich mit diesem Buch definitiv von ihrem Schreibstil überzeugen. Auch wenn ich inhaltlich nicht alles so toll fand, was sie erzählt hat, mochte ich die Art und Weise durch und durch. Es war immer recht melancholisch und dennoch haben das süße Café und die tollen Freundschaft die ganze Stimmung ein wenig aufgeheitert.

Fazit: Für YA Lover ist dieses Buch ein Muss, denn das altbekannt ist nicht immer schlecht. Gebt dieser Geschichte mit wundervollem Setting und einer leichten Liebesgeschichte eine Chance.

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Veröffentlicht am 23.01.2022

Sehr gefühlvoll, aber das gewisse Etwas hat mir gefehlt

Die geheime Sprache der Liebe
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INHALT

Nach einem schlimmen Vorfall beschließt Bree, dass sie eine Auszeit braucht. Diese nimmt sie sich in Pelion einem recht abgelegenen Örtchen, an dem sie den mysteriösen Archer trifft. Schon bald ...

INHALT

Nach einem schlimmen Vorfall beschließt Bree, dass sie eine Auszeit braucht. Diese nimmt sie sich in Pelion einem recht abgelegenen Örtchen, an dem sie den mysteriösen Archer trifft. Schon bald findet sie heraus, dass die vielen Narben der Grund für seine Einsamkeit sind und das ist eine Gemeinsamkeit.

CHARAKTERE

Das Buch erlebt ja im Amerikanisch-sprachigen Bereich einen wahnsinnigen Hype und daher konnte ich es kaum erwarten den Traumboy Archer und die gefühlvolle Bree kennenzulernen und an sich sind sie wirklich tolle Charaktere. Sie kämpft schon lange mit ihrer Vergangenheit, die sie immer wieder einzuholen scheint und mit der Trauer, die sie nie so richtig verarbeiten konnte. Man merkt aber, wie sie mit der Zeit eine Charakterentwicklung durchläuft und lernt mit dem Schmerz umzugehen. Vor allem durch ihre bedingungslose Liebe zu Archer, der auf das Gleiche empfindet.
Seinen Charakter liebe ich besonders, da er so bedeutungsvoll ist. Er ist stumm und man merkt, dass diese innere Stille ihn Stück für Stück zerreißt und man kann sich nur vorstellen, wie schlimm es ist Tag für Tag in seinem eigenen Kopf gefangen zu sein und niemandem zu haben, der einen normal behandelt. Ich jedenfalls konnte von Kapitel 1 an seine Traurigkeit nachvollziehen und ich habe es geliebt zu sehen, wie er sich Stück für Stück wieder getraut hat sich einem anderen Menschen zu öffnen. Er hat gelernt wieder zu Vertrauen und das er ebenso ein normaler Mensch ist, obwohl das Dörfchen ihn zugegeben wirklich komisch behandelt. Seine bedingungslose Liebe zu Bree war etwas vollkommen besonderes und ich hatte das Gefühl, dass er jemanden, der ihn versteht, wortwörtlich, wie auch im übertragenen Sinne, genau das ist was er braucht und diese Person hat er mit Bree bekommen. Daher war es unfassbar süß zu lesen, wie er sie wertschätzt und jeden Tag über seinen eigenen Schatten springt, mutiger wird und wieder richtig zu leben anfängt.

INHALT

Der Inhalt an sich, sprich die zwei Storylines von Bree und Archer waren wirklich gelungen. Ich mochte wie sich die Geschichte langsam entfaltet hat und mit jedem Stückchen Vertrauen auch eine neue Seite der Vergangenheit freigelegt wurde. Man hatte dadurch das Gefühl gemeinsam mit Bree jede Seite von Archer kennenlernen zu dürfen. Vor allem da seine Vergangenheit sehr spannend ist, habe ich immer weitergelesen und mochte die kleinen Wendungen wirklich, die man sich zwar irgendwie schon denken konnte, aber dennoch überrascht haben. Brees Geschichte ist ebenso traurig, hat mich allerdings im direkten Vergleich zu Archer irgendwie nicht ganz so berührt, ich hatte irgendwie immer noch das Gefühl, dass sie zu Mainstream und oberflächlich gehalten wurde. Außerdem war ein Mangel des Buches meiner Meinung nach, dass es an manchen Stellen einfach unnötig in die Länge gezogen wurde und gegen Schluss verging mir einfach ein wenig die Lust am lesen, bis auf das Finale hat mich einfach nichts mehr so richtig packen können. Zusätzlich muss ich zugeben, dass ich trotz der berührenden Stories einfach nicht so ganz die Chemie zwischen den Charakteren gefühlt habe.... Das mag aber subjektiv sein....

SCHREIBSTIL

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm zu lesen und dadurch kann ich ihren Hype auch verstehen. Ich werde definitiv eines ihrer anderen Büchern noch eine Chance geben und hoffen, dass mir dieses dann vom Inhalt mehr zusagt.

Fazit: Ein berührendes Buch für alle Leser, die beim Lesen die Emotionen spüren wollen.

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Veröffentlicht am 23.12.2021

Viel Drama und die große Liebe

Nur ein einziger Tag
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INHALT

Abbie erinnert sich noch all zu gut an den einen bezaubernden Tag, denn sie mit Oz verbracht hat. Zusammen sind sie in London um die Häuser gezogen und haben in gemeinsamen Gesprächen eine einzigartige ...

INHALT

Abbie erinnert sich noch all zu gut an den einen bezaubernden Tag, denn sie mit Oz verbracht hat. Zusammen sind sie in London um die Häuser gezogen und haben in gemeinsamen Gesprächen eine einzigartige Verbindung gefunden, die sich auch über die Jahre nicht verändert hat. Doch kann eine Liebe mit so vielen Hindernissen wirklich die Wahre sein?

CHARAKTERE

Ich finde es immer schwierig in solchen Büchern als "liebenswert" oder "gutherzig" zu beschreiben, da hier der Plot einfach wichtiger ist und dadurch die Charaktere ein wenig zu kurz kommen und schnell einmal zu schwer verzeihbaren Entscheidungen tendieren. Um das ein wenig genauer zu beschreiben muss man wissen, in diesem Buch geht es um die eine wahre, epische Liebe, die man so nicht wiederfindet. Sie ist umgeben von Schicksalsschlägen und einigen Hindernissen, die das Leben eben so bereithält. In all diesem Chaos aus Gefühlen Alltag und dieser unfassbar starken Liebe passierte es eben, dass die Charaktere Menschen in ihrem Leben verletzten, die es nicht verdient haben und so etwas ist für mich immer schwierig zu kategorisieren. Da man natürlich sehen muss, wie stark diese Liebe ist, im Hinterkopf jedoch immer behalten sollte, das teilweise Fehlentscheidungen der Charaktere zu all dem Schlamassel führen und sie dadurch nur noch weiter ihre Mitmenschen verletzten. Wie zum Beispiel Abbie, die mit Charles einen wirklich großartigen Verlobten an ihrer Seite hat und ihm für Oz, der sich oft auch nicht korrekt verhalten hat, das Herz brechen muss.
Umso länger das Buch ging, umso weniger konnte ich so wirklich mit den Charakteren mitfiebern, da Abbie, wie auch Oz eben viele Entscheidungen getroffen haben, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte und es um einiges schwieriger gemacht haben sie zu mögen.
Daher würde ich das Buch eher für Leute empfehlen, die mehr Wert auf die Handlung legen und tatsächlich auch die sympathischen Nebencharaktere ausblenden können.

HANDLUNG

Die Handlung war definitiv ereignisreich. Das Drama begann schon früh am Anfang und es hielt bis zum Ende konstant an. Für mich persönlich wurde es irgendwann ein wenig zu viel und man konnte manche Handlungsstränge gar nicht mehr richtig verstehen oder verfolgen, da einfach so viel passiert ist und die verschiedenen Timelines noch zusätzlich verwirren. Zwar ist es soweit ich weiß alles in chronologischer Reihenfolge, aber man kann schnell verwirrt werden durch die doch recht vielen Treffen mit Oz und dem Kennenlernen mit Charlie und diversen anderen Überschneidungen.
Die Liebesgeschichte hatte ebenfalls viele Höhen und Tiefen und ist daher für Leser, die sich eine romantische, harmonische unendlich wohlfühlende Liebesgeschichte wünschen wohl auch nicht so geeignet. Ich bin normalerweise auch eher Team liebenswert und wohlfühlend, daher hat mich das Buch an manchen Stellen vermutlich auch einfach nicht ganz so packen können, obwohl viele Gefühle und viele Handlungen sich abwechslungsreich zu einer großen Liebesgeschichte verbunden haben.

*Schreibstil+

Der Schreibstil war einfach zu lesen und man konnte ganz flüssig die Geschichte verfolgen (wären die Zeitsprünge nicht so konstant). Es sind viele Emotionen eingebaut und dennoch gibt es Ab und Zu ein paar lockerere Kapitel die für ein wenig Abwechslung sorgen.

Fazit: Das Buch ist mit dem vielen Drama und der epischen Liebesgeschichte definitiv geeignet für Leute, die einmal richtig etwas erleben wollen.

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