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Shilo_

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2022

Nach Kirgisien verbannt

Zuckerkind
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Die Autorin Olga Gromowa erzählt die Geschichte ihrer Nachbarin, die mit ihrer Mutter in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in ein Arbeitslager von Moskau nach Kirgisien als Familienangehörige eines ...

Die Autorin Olga Gromowa erzählt die Geschichte ihrer Nachbarin, die mit ihrer Mutter in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in ein Arbeitslager von Moskau nach Kirgisien als Familienangehörige eines Volksfeindes deportiert wurde. Dieses Schicksal mussten zu jener Zeit viele ertragen und es ist erschreckend, diese Geschehnisse aus der Sicht eines Kindes zu lesen.
Dieses Zeitdokument hat die Autorin hervorragend umgesetzt. Der Schreibstil ist flüssig und führt locker durch diese Lektüre. Die Handlung ist ergreifend, zumal es sich um wahre Ereignisse handelt.
Mein Fazit:
Ein Stück Zeitgeschichte aus der Zeit des Stalinismus. Sehr empfehlenswert. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 26.01.2022

Das Leben in unseren Händen

Das Leben in unseren Händen
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Den Schwestern Hannah und Ada Rosenbaum gelingt es, mit einem der letzten Schiffe Deutschland zu verlassen und nach Amerika auszureisen. Hannah hat einen großen Traum: sie möchte Ärztin werden. Ada jedoch ...

Den Schwestern Hannah und Ada Rosenbaum gelingt es, mit einem der letzten Schiffe Deutschland zu verlassen und nach Amerika auszureisen. Hannah hat einen großen Traum: sie möchte Ärztin werden. Ada jedoch ist schwanger und bekommt nach Ankunft in New York ihr Kind. Jedoch verschweigt sie den Vater.
Um das zu früh geborene Baby zu retten, übergibt Hannah es an den bekannten Dr. Martin Couney, der seine Lebensaufgabe darin sieht, Frühchen zu retten. Dr. Martin Couney bietet Hannah, die in Deutschland eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht hatte, an, bei und mit ihm zu arbeiten.
Im ersten Drittel des Buches war mir die Handlung zu langatmig. Es kam für meine Begriffe keine richtige Spannung auf. Danach wurden die Ereignisse interessanter und im letzten Drittel kam rapide Fahrt in das Geschehen.
Die Charaktere sind authentisch beschrieben. Sehr gut hat die Autorin den damaligen Glauben der Amerikaner an die darwinistischen Lehren dargestellt, in welchen nur die Starken das Recht zum Überleben haben. Die Beschreibung der Arbeit von Martin Couney, der von 1869 bis 1950 lebte, ist sehr gut recherchiert.
Mein Fazit:
Nach einem etwas zähen Anfang gibt dieses Buch einen interessanten Einblick in ein Stück medizinische Geschichte. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.01.2022

Mit 65 geht es erst los

Die Silver Girls
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Fünf Freundinnen suchen nach neuen Aufgaben. Beim „Weiberabend“ kommen sie bei gutem Essen und Wein auf die tollsten Ideen und ziehen sie auch durch. Wer glaubt, nach dem Arbeitsleben wird das Leben fad, ...

Fünf Freundinnen suchen nach neuen Aufgaben. Beim „Weiberabend“ kommen sie bei gutem Essen und Wein auf die tollsten Ideen und ziehen sie auch durch. Wer glaubt, nach dem Arbeitsleben wird das Leben fad, wird hier eines besseren belehrt. Mit Humor und einem lockeren Schreibstil erzählt Elfi Sinn, wie sich Sonja, Ellen, Annie, Karla und Vera gegen den Jugendschwund wehren und dabei auch noch die Liebe finden.
Mein Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, dass auch noch Tipps zum Jungbleiben gibt. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.01.2022

Ein gelungenes Erstlingswerk

Das Leben ist auch nur ein Film
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Dieses Buch beschreibt die Geschichte von Justus, auch Böller genannt, der in den Ort seiner Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet zur Testamentseröffnung seines Vaters fährt. Er wird bald 40 Jahre alt und ...

Dieses Buch beschreibt die Geschichte von Justus, auch Böller genannt, der in den Ort seiner Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet zur Testamentseröffnung seines Vaters fährt. Er wird bald 40 Jahre alt und hat noch nichts auf die Reihe gebracht.
Diese Lektüre ist voller Witz und Fantasie. Er ist zugleich auch eine Zeitreise in die 80er und 90er Jahre des letzten Jahrhunderts, in seine Filme und seine Musik.
Mein Fazit:
Eine Geschichte, humorvoll und unterhaltsam. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.01.2022

Eine Zugfahrt voller Emotionen

In Richtung Stoppelfelder
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Auf der Fahrt zur Beerdigung ihrer besten Freundin mit dem ICE von München nach Münster steigt Hannes mit ein. Er war Jules erste große Liebe. Mit ihm verließ sie ihr Heimatdorf um in München zusammen ...

Auf der Fahrt zur Beerdigung ihrer besten Freundin mit dem ICE von München nach Münster steigt Hannes mit ein. Er war Jules erste große Liebe. Mit ihm verließ sie ihr Heimatdorf um in München zusammen ein neues Leben aufzubauen. Jedoch verließ Hannes Jule vor zehn Jahren nach neunjähriger Beziehung ohne eine Aussprache über Nacht. Nun sitzen sie im selben Abteil. Mit der Zeit kommen sie ins Gespräch und tauschen ihre Gedanken und Gefühle aus. Gibt es einen Neuanfang oder kann Jule endlich mit den damaligen Geschehnissen abschließen?
Dieser Roman hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht. Ausgezeichnet hat die Autorin die beiden Protagonisten ausgearbeitet. Der Schreibstil führt flüssig durch die 181 Seiten. Leider zogen sich für meinen Geschmack einige Monologe zu sehr in die Länge. Trotzdem ist die Geschichte authentisch und nachvollziehbar.
Mein Fazit:
Eine Lektüre, die sich lohnt zu lesen. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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