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Veröffentlicht am 03.02.2022

Durdus Reise

Durdu und das Plastikmeer
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Durdu ist eine Taube. Sie lebt im Hinterhof einer großen Stadt bei ihrer Freundin Kim. Täglich beobachtet sie, wie die Menschen Abfall in die Mülltonnen werfen. Als eines Tages eine Plastiktüte vom Wind ...

Durdu ist eine Taube. Sie lebt im Hinterhof einer großen Stadt bei ihrer Freundin Kim. Täglich beobachtet sie, wie die Menschen Abfall in die Mülltonnen werfen. Als eines Tages eine Plastiktüte vom Wind davongetragen wird, fliegt sie hinterher.

Damit beginnt Durdus Weltreise. Zunächst fliegen sie raus aus der Stadt bis ans große Meer. Dort trifft Durdu die Möwe Manni. Von ihm erfährt sie einiges über die Verschmutzung der Strände. Von der Küste aus geht es mit einem Expeditionsschiff weiter nach Norden. Auch hier am Nordpol gibt es bereits ein Müllproblem. Die Reise geht weiter und Durdu und Manni kommen auf eine Insel mit Palmen. Dort entdecken sie die Schildkröte Bärbel, die sich in einem alten Fischernetz verfangen hat. Bärbel schickt die beiden Vögel weiter zum Krebs Roger. Dieser betreut eine große Müllhalde und erzählt ihnen viel über Mülltrennung. Als der Müll von einem Müllschiff abgeholt wird, folgt Durdu diesem, bis sie mitten im Meer einen riesigen Müllteppich entdeckt. Auch auf der Rückreise nach Hause findet sie überall am Wegesrand Müll.

Zwischendurch erfahren wir immer wieder, was Kim macht. Sie sorgt sich um ihre Taube und lernt in der Schule viel über Müll und Recycling. Gemeinsam mit ihren Mitschülern demonstriert sie gegen die weitere Verbreitung von Plastik und besucht eine Recyclingfabrik.

Das Buch "Durdu und das Plastikmeer" zeigt den Kindern die Probleme des anwachsenden Mülls auf der Erde. Gleichzeitig gibt es aber auch zahlreiche Ideen zur Vermeidung und Verwertung von Müll. Das ganze ist in eine schöne informative Geschichte verpackt.

Zusätzlich zum Buch gibt es auf der Verlagsseite kostenlos Material für den Schulunterricht passend zum Buch. Dieses ist mit 32 Seiten recht umfangreich und bietet den Lehrern eine gute Grundlage, um das Thema Plastikmüll in den Unterricht einzubinden.

Uns gefällt Durdus Geschichte sehr gut, auch wenn es eine traurige Geschichte ist. Das Buch ist sehr schön illustriert. Weiterhin ist das Buch ein Muster in Sachen Nachhaltigkeit. Es wurde mit mineralölfreien Farben in Deutschland gedruckt, was gleichzeitig für kurze Transportwege sorgt. Auf eine Plastikfolie wurde verzichtet und alle CO₂-Emissionen wurden kompensiert.

Veröffentlicht am 28.01.2022

Piratenspaß mit den Schwestern

Ziemlich beste Schwestern – Spaghetti mit Konfetti (Ziemlich beste Schwestern 7)
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Im mittlerweile 7. Band der Buchreihe geht es wieder lustig daher. Die inzwischen drei Schwestern Mimi, Flo und Nina kommen immer wieder auf lustige Ideen. Während sich der Papa im Homeoffice um die drei ...

Im mittlerweile 7. Band der Buchreihe geht es wieder lustig daher. Die inzwischen drei Schwestern Mimi, Flo und Nina kommen immer wieder auf lustige Ideen. Während sich der Papa im Homeoffice um die drei Geschwister kümmert, herrscht Läusealarm. Ausgerechnet als sie sich gerade um die kleinen Mitbewohner kümmern wollen, wird eine Videokonferenz angesetzt. Also überlegen Mimi und Flo, was sie selbst gegen die Läuse tun können, denn eins ist klar, die armen Tierchen sollen auf keinen Fall sterben. Da kommt ihnen die Idee, ein Sieb zu nutzen, um sie vom Kopf wegzulocken...

In ihrer gewohnt lustigen Art und Weise erzählt Sarah Welk, wie die drei versuchen, die Läuse loszuwerden. Später planen sie dann noch ein Piratenfest. Dazu brauchen sie natürlich jede Menge Dekorationen und etwas zum Essen. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Spaghetti. Doch welche, möchten wir hier nicht verraten. Es sei nur soviel gesagt, es wird mächtig bunt. Erzählt werden die Geschichten aus der Sicht von Mimi in altersgerechter Sprache.

Um zu erfahren, was die Mädchen noch so aushecken und was ihre Eltern davon halten, müsst ihr das Buch schon selbst lesen. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß und vergeben 5 Sterne.

Nach dem Lesen könnt ihr dann noch bei Antolin.de ein Quiz mitmachen und Punkte sammeln.

Veröffentlicht am 22.01.2022

Die neue Liebe der Hulda Gold

Fräulein Gold: Die Stunde der Frauen
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Berlin, 1925: Hulda Gold ist jetzt leitende Hebamme in der neuen Frauenklinik in Berlin-Mitte. Die Beziehung mit dem Polizisten Karl North hat sie beendet. Stattdessen hat sie sich nun in den jungen Arzt ...

Berlin, 1925: Hulda Gold ist jetzt leitende Hebamme in der neuen Frauenklinik in Berlin-Mitte. Die Beziehung mit dem Polizisten Karl North hat sie beendet. Stattdessen hat sie sich nun in den jungen Arzt Johann Wenckow verliebt. Doch sie tut sich recht schwer, mit ihm zu Einladungen zu gehen, da sie das Leben der wohlhabenden Gesellschaft nicht gewohnt ist.

Nach einem dieser Anlässe, bekommt sie Besuch von einem Dienstmädchen, das schwanger ist. Sie übergibt Hulda ein Päckchen zur Aufbewahrung. Der enthaltende Kunstgegenstand bringt Hulda dazu, wieder mit ihrem Vater Kontakt aufzunehmen, der ein anerkannter Kunstkenner ist. Dabei stößt sie auf ein altes Familiengeheimnis...

Der vierte Band der Reihe erzählt die Geschichte um die Berliner Hebamme weiter und doch ist er etwas besonderes. Während in den bisherigen Bänden die Ermittlungen in Kriminalfällen im Vordergrund standen, geht es diesmal vorrangig um Hulda selbst. Das mag den einen oder anderen Krimifan enttäuschen, da die Buchreihe unter dem Genre Krimi läuft, aber mir persönlich hat dieser Band bisher am besten gefallen. Es ist eine sehr emotionale Geschichte gespickt mit Dramatik.

Gelesen wird das Buch von Anna Thalbach, die mit ihrer unverkennbaren Stimme das Hörbuch zu etwas besonderem macht. Da mir sowohl die Geschichte als auch die Lesung sehr gut gefallen haben, vergebe ich 5 von 5 Sterne und eine Hörempfehlung.

Veröffentlicht am 20.01.2022

Eine magische Geschichte

Lea Lavendel und der magische Honig (Lea Lavendel 2)
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Amelia, genannt Lea, ist eine Pflanzenflüsterin. Sie kann mit Pflanzen reden und hat auch eine Pflanzenfreundin. Nämlich Bella Gänseblümchen. Doch bevor Lea eine richtige Pflanzenmagierin wird, muss sie ...

Amelia, genannt Lea, ist eine Pflanzenflüsterin. Sie kann mit Pflanzen reden und hat auch eine Pflanzenfreundin. Nämlich Bella Gänseblümchen. Doch bevor Lea eine richtige Pflanzenmagierin wird, muss sie erstmal Unterricht in Flüstermagie nehmen. Diesen bekommt sie von Hortensia Pfeffer. Dann ist da noch Leas Freund Jannis. Er will später Pflanzenforscher werden und hat den Plantidex entwickelt. Mit ihm kann er superleicht Pflanzen bestimmen. Sein Pflanzengefährte ist Oskar, ein lebender Stein.

Während Lea fleißig lernt, taucht eine alte Freundin ihrer Lehrerin auf. Kurz darauf verschwinden die Hummeln von Opa Dimitrios. Diese sind sehr wichtig, da der Hummelhonig für manche Flüstermagie gebraucht wird. Lea und Jannis versuchen den Dieb zu finden. Und die Zeit drängt, denn sie brauchen den Hummelhonig, um Leas Schwester zu helfen, die in einen Maulwurf verwandelt wurde...

Corinna Wieja erzählt eine Geschichte voller Pflanzen und Magie. Dabei lernen die Kinder ganz nebenbei, wie wichtig Bienen, Hummeln und auch Maulwürfe sind. Der Schreibstil gefällt uns gut. Die Geschichte wird spannend erzählt und am Ende wird alles gut, naja zumindest fast alles. Dank der kurzen Kapitel eignet sich das Buch gut für Leseanfänger.

Uns gefällt das Buch sehr gut und wir vergeben 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.01.2022

Lea wird eine Pflanzenpflüsterin

Lea Lavendel und das Gänseblümchenwunder (Lea Lavendel 1)
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Lea Lavendel ist ein Mädchen, das gern Fußball spielt. Als sie eines Tages gerade im Garten spielt, fliegt ihr Fußball durch die Hecke in den Nachbargarten und in die Scheibe eines Gewächshauses. Lea ist ...

Lea Lavendel ist ein Mädchen, das gern Fußball spielt. Als sie eines Tages gerade im Garten spielt, fliegt ihr Fußball durch die Hecke in den Nachbargarten und in die Scheibe eines Gewächshauses. Lea ist klar, dass das Ärger gibt. Wenn sie die Scheibe bezahlen muss, ist bestimmt ihr ganzes Taschengeld weg. Sie beschließt, nicht rüberzugehen. Als einige Tage später plötzlich eine Ziege in ihrem Garten herumläuft, bringt sie diese zu ihrer Nachbarin Frau Pfeffer zurück. Diese bedankt sich und spricht den Fußball an....

Was nun folgt verändert Leas Leben für immer. Denn aus der ausgehandelten Hilfe im Garten von Frau Pfeffer entwickelt sich eine magische Freundschaft. Außerdem bekommt sie ihre Pflanzenfreundin Bella. Als Bürgermeister Murkelmeier die ganzen Blumen und Bäume im Ort verbieten will und stattdessen einen Wettbewerb für den schönsten Steingarten veranstaltet, ist klar, dass sie etwas dagegen unternehmen müssen.

Corinna Wieja erzählt eine magische Geschichte, in der die Kinder lernen, wie wichtig Pflanzen sind. Da es auch bei uns im Ort mittlerweile einige diese Steingärten gibt, finde ich es gut, dass die Kinder für dieses Thema sensibilisiert werden. Dank kurzer Kapitel und einer kindgerechten Sprache, soweit man von Bella, Leas Pflanzenfreundin absieht, eignet sich das Buch auch gut für Leseanfänger. Hier ein Beispiel für Bellas Blumensprache: "Sie hat einen ollen drückelichen Zwickzwackstein zwischen meinen Wurzeln rausgeholt. Und vor ein paar Tagen hat sie meine stumme Verwandte gerettelicht."

Uns hat das Buch sehr gut gefallen und wir vergeben 5 Sterne. Am Ende gibt es noch zwei Rezepte und bei Antolin einen Quiz.