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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2017

Eine gefälschte Liebe

Der Maskenball
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Karin Lindberg, Autorin in Teilzeit, hat seit 2015 mehrere Liebesromane geschrieben. Nun hat sie sich an ein neues und großes Projekt gewagt.

Sie hat eine ganze Buchreihe geschrieben. Der Titel lautet ...

Karin Lindberg, Autorin in Teilzeit, hat seit 2015 mehrere Liebesromane geschrieben. Nun hat sie sich an ein neues und großes Projekt gewagt.

Sie hat eine ganze Buchreihe geschrieben. Der Titel lautet die Prescott Sisters. Wie der Name schon verrät geht es um Schwestern. Da es sich um fünf Schwestern handelt, erscheinen auch fünf Romane.

Band 1 - Der Maskenball
Band 2 - Die Entführung (erscheint am 07.06.2017)
Band 3 - Der Meisterdieb
Band 4 - Der Amerikaner
Band 5 - Der Bodyguard

Virginia lebt mit ihrem Vater, ihrer Großmutter und ihren Schwestern Megan, Kate, Ashley und Tessa in Shanghai. Sie hat eine Ausbildung als Schauspielerin in L.A. beendet und ist nun wieder nach Shanghai zurückgekehrt. Mit ihrer besten Freundin Amélie geht sie auf einen Maskenball. Dort trifft sie durch ein Missgeschick auf Liam. Sein australischer Akzent sowie seine äußere Erscheinung bringen ihren Puls zu rasen. Als er sie fragt, ob sie sich wiedersehen, schreibt sie eine Handynummer auf ihre Eintrittskarte und sagt sie sei Amélie....

Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Liam hält Virginia für Amélie und sie findet nicht den richtigen Moment, ihm die Wahrheit zu sagen. Als er sie dann zufällig doch erfährt, ist es aus.

Karin Lindberg, ist mit ihrem ersten Roman der Prescott Sisters ein guter Auftakt gelungen. Virginia und Liam sind ein tolles Paar, doch als plötzlich die Lüge zwischen ihnen steht, scheint es aus zu sein. Doch wer schon andere Bücher von Karin Lindberg gelesen hat, weiß, dass sie das Happy End liebt. Doch ob es bereits im ersten Teil dazu kommt, müsst ihr schon selbst herausfinden.

Mir persönlich hat der erste Band jedenfalls sehr gut gefallen. Er hat mir einige entspannte Lesestunden beschert und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

Veröffentlicht am 23.11.2016

Zwei Frauen aus zwei Jahrhunderten

Das Erbe der Wintersteins
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Celine Winterstein ist Restauratorin und Tochter des Firmeninhabers einer Porzellanfabrik. Ihr Vater Gustav will oder besser muss die alte Familienvilla an der Ostsee verkaufen, um die Firma rentabler ...

Celine Winterstein ist Restauratorin und Tochter des Firmeninhabers einer Porzellanfabrik. Ihr Vater Gustav will oder besser muss die alte Familienvilla an der Ostsee verkaufen, um die Firma rentabler zu machen.
Als Celine dabei ist, die Villa für den Verkauf herzurichten, stößt sie auf ein Tagebuch von Claire Winterstein, ihrer Urgroßmutter.

Das Buch "Das Erbe der Wintersteins" erzählt zwei Geschichten, die doch irgendwie eine sind. Es handelt von Claire Winterstein, die als Waise auf einem Bauernhof aufwächst und später eine Porzellanfabrik gründet und der bereits erwähnten Celine Winterstein.

Die Erzählung wechselt zwischen Celine und Claire kapitelweise hin und her. Auch wenn alles am Ende zusammenhängt, so mag ich diese Art der Erzählung nicht besonders.

Der Leser wird mitgenommen, auf eine Reise in die Welt des Rummels Ende des neunzehnten Jahrhunderts, als Menschen mit Mißbildungen oder Krankheiten noch als Wunder zur Schau gestellt wurden.
Dazwischen landet man immer wieder im Jahre 2016 an der Ostsee. Celines Verlobter Albert taucht auch in der Villa auf. Doch er benimmt sich merkwürdig. Täuscht sich Celine oder führt Albert etwas im Schilde?

Trotz der ungewohnten Erzählweise hat mir das Buch gut gefallen und ich gebe ihm daher 4 Sterne.

Vielen Dank an die Lesejury, dass ich das ebook lesen durfte.

  • Einzelne Kategorien
  • Atmosphäre
  • Cover
  • Erzählstil
  • Figuren
  • Gefühl
Veröffentlicht am 31.10.2016

Still ist es im Ultental

Die Stille der Lärchen
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Commissario Grauner wird zu einem Tatort ins hinterste Ultental gerufen. Unter den Urlärchen von St. Gertraud liegt ein totes Mädchen. Wie sich herausstellt, ist der Fundort nicht der Tatort. Die Einwohner ...

Commissario Grauner wird zu einem Tatort ins hinterste Ultental gerufen. Unter den Urlärchen von St. Gertraud liegt ein totes Mädchen. Wie sich herausstellt, ist der Fundort nicht der Tatort. Die Einwohner des kleinen Ortes haben schnell einen Täter ausgemacht. Doch ein anderer gibt kurz nach der Tat ein Geständnis ab, will aber zum Tathergang nichts aussagen.
Grauner steht also vor vielen Fragezeichen. Er versucht daher in alle Richtungen zu ermitteln. Eine Befragung der Dorfbewohner bringt nicht viel, da sie anscheinend nicht mit Fremden reden wollen.

Lenz Koppelstätter wirft zu Beginn seines Krimis viele Fragen auf. Nach und nach zeigen sich Zusammenhänge. Dann taucht plötzlich der Name Thomas Mann auf. Hat sein Besuch vor über Einhundert Jahren im Ultental etwas mit dem Mord an dem Mädchen zu tun? Auch dieser Frage geht Commissario Grauner zusammen mit seinen Kollegen nach.

Auf Grund der vielen Fragen bleibt das Buch bis zum Ende spannend, ohne das zwischenzeitlich Langeweile aufkommt.

Für mich persönlich war es etwas gewöhnungsbedürftig mit den Bezeichnungen der Tiroler Polizei klar zukommen. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen.

Vielen Dank an Vorablesen.de und den Verlag Kiepenheuer & Witsch, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte.

Veröffentlicht am 08.10.2016

Der Auftakt zu einer großen Reise

Viking Warriors, Band 1: Der Speer der Götter
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Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend. Die erhabene silberne Schrift der neuen Buchreihe "Viking Warriors" verleiht dem Buch das gewisse etwas. Im Vordergrund ist Viggo mit Odins Speer zu sehen.

Kämpfe ...

Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend. Die erhabene silberne Schrift der neuen Buchreihe "Viking Warriors" verleiht dem Buch das gewisse etwas. Im Vordergrund ist Viggo mit Odins Speer zu sehen.

Kämpfe wie ein Wikinger.
Erobere dir Respekt.
Besiege die Götter.

So beginnt der Klappentext des Buches. Diese drei Sätze sagen sehr gut aus, was auf Viggo zukommt.

Viggo ist ein 14 jähriger Junge aus dem 21. Jahrhundert. Er lebt bei Pflegeeltern. In der Schule schreibt er plötzlich merkwürdige Dinge an die Tafel und kann sich danach nicht erinnern, es getan zu haben. Zuhause bekommt er Besuch von einem Mitarbeiter des Jugendamtes, der behauptet, dass sich seine leiblichen Eltern gemeldet haben. Doch Herr Koil ist ein merkwürdiger Zeitgenosse. Er behauptet doch tatsächlich, dass er der Gott Loki sei und Viggo mitnehmen wolle.

Viggo findet das alles sehr verwirrend. Doch plötzlich findet er sich im Jahre 999 im hohen Norden wieder. Er befindet sich tatsächlich im Land der Wikinger. Wie soll er nur wieder von hier wegkommen? Obwohl er nun ein Sklave ist, soll ausgerechnet er, der Junge aus der Zukunft, die Welt vor dem Untergang retten, denn die Wikinger glauben, dass Ragnarök begonnen hat.

Obwohl ich dem Jugendalter schon längst entwachsen bin, hat mir das Buch gut gefallen. Der Anfang des Buches ist etwas stark gerafft. Ich hätte vor dem Zeitsprung gern noch etwas mehr über Viggos Leben in der heutigen Zeit erfahren. Da Viggo in der Vergangenheit ein Sklave ist, hat er leider keinen großen Einfluss auf das Geschehen, aber irgendwie geht er trotzdem seinen Weg. Zum Ende des Buches wird es dann spannender und Viggo greift aktiv in das Geschehen ein.

Das Buch hat mehrere Hauptcharaktere. Zu ihnen zählen natürlich Viggo und der Gott Loki. Weiterhin Erik der Rote, der große Entdecker, sein Sohn Leif Eriksson und dessen Sohn Thorkell, der in Viggos Alter ist. Dann gibt es noch Thyra, ein schwerverletztes Mädchen und Vater Unwan, ein Mann Gottes, der die Worte Gottes etwas anders auslegt als man es erwarten würde.

Richard Dübbel, der Autor des Buches, flechtet geschichtliche Fakten in seine Geschichte ein. So stellt er z.B. klar, dass die Wikinger keine Hörner an den Helmen trugen, was mir neu war. Bekannt war mir hingegen, dass die Wikinger bereits vor Kolumbus in Amerika waren.

Das Ende des Buches hat mich überrascht. Es lässt viele Fragen offen und lässt einen mitten in der Erzählung stehen. Aber der zweite Teil ist bereits in Arbeit und soll im Februar 2017 erscheinen. Ich bin jedenfalls schon auf die Fortsetzung gespannt.

Fazit: Beim ersten Teil der Reihe Viking Warriors handelt es sich um einen spannenden Jugendroman aus der Welt der Wikinger.

Ich habe des Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de als Rezensionsexemplar erhalten. Diese Rezension stellt meine eigene unvoreingenommene Meinung dar.

Veröffentlicht am 21.03.2025

Kommissar Jennerwein trifft Künstliche Intelligenz

Kommissar Jennerwein darf nicht sterben
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Kommissar Jennerwein konnte bereits 14 Kriminalfälle erfolgreich lösen und hat sich dabei nicht nur Freunde gemacht. So kommt es, dass zwölf Kriminelle zusammenlegen und einen Auftragskiller engagieren. ...

Kommissar Jennerwein konnte bereits 14 Kriminalfälle erfolgreich lösen und hat sich dabei nicht nur Freunde gemacht. So kommt es, dass zwölf Kriminelle zusammenlegen und einen Auftragskiller engagieren. Der Isländer soll Jennerwein ein für alle mal aus dem Weg räumen.

Doch der Kommissar ahnt davon nichts. Er macht Urlaub in einem Sporthotel. Beim Wassertreten und Wandern soll er sich erholen. Während seines Aufenthalts wird er von einem Vertreter eines internationalen Konzern angesprochen, der sich auf Künstliche Intelligenz und Automatisierung spezialisiert hat. Ein Mitarbeiter wird seit sechs Monaten vermisst. Jennerwein soll den Fall inoffiziell untersuchen. Als Entschädigung wird ein sehr großer Betrag an eine von ihm benannte Organisation überwiesen.

Jörg Maurer ist dafür bekannt, seinen Kommissar in außergewöhnliche Situationen zu bringen. Der Fall als er seinen Körper verlassen hat, war schon sehr speziell. Diesmal wird der Leser bzw. Hörer komplett mit dem Thema KI konfrontiert. Kommissar Jennerwein muss sich mit Robotern herumschlagen und mittels VR-Anzug in eine Fabrik irgendwo auf der Welt begeben. Auch wenn es diese Technologien prinzipiell alle gibt, finde ich sie in dem Krimi doch eher unpassend. Ein bisschen davon wäre ja in Ordnung gewesen, aber für mich ist es dann doch zu viel des Guten.

Zwar gibt es ja noch die Anschlagsversuche durch den Isländer, denen der Kommissar meist durch Zufall entgehen kann, doch die Firma Mikado Solutions ist sehr prägend für den 15. Fall.

Gelesen wird das Buch durch den Autor selbst und das ist auch der Grund, weshalb ich dem Buch dennoch 3 von 5 Sterne gebe. Die leserische Umsetzung ist Jörg Maurer vollends gelungen. Inhaltlich hoffe ich, dass es beim 16. Fall wieder aufwärts geht.