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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

schöner, nostalgischer Krimi-Hörgenuss

Krimi Kult Kiste 6
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Gerade die ursprüngliche und eher einfach gehaltene Art dieser Hörspiele macht den Reiz dieser Kult Krimis der 50er und 60er Jahre aus. Wie schön, wenn markante Stimmen zu hören sind und die Spannung durch ...

Gerade die ursprüngliche und eher einfach gehaltene Art dieser Hörspiele macht den Reiz dieser Kult Krimis der 50er und 60er Jahre aus. Wie schön, wenn markante Stimmen zu hören sind und die Spannung durch ein paar Paukenschläge oder ein Xyllophon untermalt wird.

Auch diese Box hat mir beim Zuhören wieder viel Freude bereitet, auch, wenn die drei Krimis nicht alle gleich stark waren. „Gestatten mein Name ist Cox“, bei dem auch mir aufgefallen ist, dass er aus den 70ern stammt, war gut, „Die Dame im Schnee“ fand ich schon gelungener und „Dickie Dick Dickens“ war für mich der beste Krimi dieser Box. Die Krimis auch genau in dieser Reihenfolge in der Box aufzuführen, war sehr durchdacht, denn so gab es von Krimi zu Krimi eine Steigerung, wobei ich trotz allem alle drei wirklich gelungen fand.

Fazit: nicht die stärkste dieser Boxen, aber auf jeden Fall 645 Minuten schöner, nostalgischer Krimi-Hörgenuss.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Einprägsam

64 Grundregeln ESSEN
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Im Inhaltsverzeichnis sind schon alle 64 Regeln aufgeführt, knapp und gut zu merken. Danach werden sie Punkt für Punkt erleutert, einfach, klar und anschaulich.

Schon alleine den Satz: "Essen Sie nichts, ...

Im Inhaltsverzeichnis sind schon alle 64 Regeln aufgeführt, knapp und gut zu merken. Danach werden sie Punkt für Punkt erleutert, einfach, klar und anschaulich.

Schon alleine den Satz: "Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte", finde ich großartig... und man kann ihn so einfach beim Einkaufen umsetzen, auch ohne die Zutatenliste zu lesen. :o) Ich gebe noch ein paar "Kostproben" der Ratschläge; so kann sich jeder am Besten ein Bild von diesem Ratgeber machen... Meiden Sie Nahrungsprodukte mit Zutaten, die ein Drittklässler nicht aussprechen kann. Meiden Sie Nahrungsmittel, für die im Fernsehen geworben wird. ( wie wahr!). Erledigen Sie Ihre Einkäufe an der Peripherie des Supermarktes und machen Sie einen Bogen um seine Mitte. Essen Sie nur Lebensmittel, die verderben können.

Wirklich neu sind viele dieser Regeln nicht, aber so schön zusammengefaßt und so einleuchtend auf den Punkt gebracht, findet man sie sonst nicht. Alles schön erklärt und zwar so, daß es Spaß macht die Tipps zu lesen und daß man sich nicht großartig viel merken muß.... sondern sich einfach beim Einkaufen an die ein oder andere ( oder auch mehr) Regel erinnert und sein Lebensmittel-Kaufverhalten auf eine lockere Art ändern kann.

Insgesamt finde ich das Buch sehr gelungen und kann es nur empfehlen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

sehr gut gelesen

Silber – Das erste Buch der Träume
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Liv, ihre Schwester Mia, ihre Mutter Ann, ihr Hund butternut und ihr Kindermädchen Lotti ziehen nach London.... außer für die Mutter eher für alle anderen überraschend, daß schon nach kürzester Zeit der ...

Liv, ihre Schwester Mia, ihre Mutter Ann, ihr Hund butternut und ihr Kindermädchen Lotti ziehen nach London.... außer für die Mutter eher für alle anderen überraschend, daß schon nach kürzester Zeit der Einzug bei Anns Freund Ernest geplant wurde. Erenest, Witwer und Vater von Zwillingen, besitzt ein Haus, in dem alle Platz finden sollen. Es wird von Schulerlebnissen, von Träumen und Türen, die in diese führen, erzählt, von Geheimnissen, Freundschaft, Gefahren....

mehr verrate ich nicht....

Das Hörbuch, 9,5 Stunden lang, wird ausschließlich von Simona Pahl gelesen, was ihr wirklich supergut gelungen ist - egal, ob arrogante Mädchen, verliebte Jungs oder die bayrische Lotti.... alle sind ihr prima gelungen.

Die erste Zeit des HBes fand ich etwas zäh, aber es braucht ja auch erst mal etwas Zeit, um in die Geschichte zu kommen,..... und dann war es wirklich kurzweilig.

Ich hab es bei anderen gelesen und mich hat es auch etwas gestört: diese immer wiederkehrende Frage, ob man zurückgeblieben ist, wenn man an seinem 16. Geburtstag noch Jungfrau ist. Mir persönlich war das auch ein wenig zu viel thematisiert....

Veröffentlicht am 15.09.2016

sehr einfach und in einer kindgerechten Sprache erklärt

Bao, der weise Panda, und das Geheimnis der Gelassenheit
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Bao, der Pandajunge mit dem Spitznamen “Bao Bibberbrüll” erhält im Traum von seinem Großvater den Auftrag, das Geheimnis der Gelassenheit zu ergründen. Auf dieser Reise begegnet er verschiedenen Tieren, ...

Bao, der Pandajunge mit dem Spitznamen “Bao Bibberbrüll” erhält im Traum von seinem Großvater den Auftrag, das Geheimnis der Gelassenheit zu ergründen. Auf dieser Reise begegnet er verschiedenen Tieren, einer Wolke, einem Berg und einem Fluss, die ihm jeweils einen Blickwinkel eröffnen. Einer Erklärung folgend, weisen sie ihn in eine Übung ein, erörtern mit ihm danach das Ergebnis und geben ihm einen Hinweis auf den nächsten Lehrer. Anschließend notiert Bao kurze Lehrsätze auf ein Blatt seiner Bambusblatt- bibliothek und reist weiter.

Bao und der Leser werden bekanntgemacht mit Übungen der progressiven Muskelentspannung, Phantasiereisen, Atemübungen ( Pranayama), Wirkung von Zeremonien und Mantren, Flow, Lachyoga, Anker, Meditation, NLP, wobei alles sehr einfach und in einer kindgerechten Sprache erklärt wird. Und genau das stellt mich vor ein kleines Problem, denn das Buch soll wohl für Erwachsene geschrieben sein. Wenige Stellen weisen zumindest darauf hin, z.B. einzelne Zeilen im Beispiel Urlaub mit Partner ( S. 207), den bisherigen Lebensweg reflektieren ( S. 228) oder eine Beispielliste auf S. 249/250. Häufig finden sich Beispiele aus dem Bereich “Arbeit”, den ich sehr wohl auf Schüler beziehen kann. Gerade Schüler von G8 können von einer 38-Std.-Woche nur träumen…

Für mich liegt die Stärke des Buches vielmehr darin, das es so einfach geschrieben wurde, dass selbst Schüler der 4. Klasse es mit Anleitung / Begleitung ( egal ob in der Familie oder im Klassenverband) über einen längeren Zeitraum, Kapitel für Kapitel durch”arbeiten” und so viel besser mit dem Stress der weiterführenden Schule umzu- gehen lernen können, älter Schüler auch alleine.

Für mich habe ich beim Lesen festgestellt, dass ich schon seit Längerem auf dem richtigen Weg bin. Die Erklärungen waren gut, aber nicht für meine Altersklasse; manches Mal fand ich die vielen Wiederholungen als Stilmittel schon etwas langgezogen. Die Übungen gefallen mir sehr gut ( für alle Altersklassen) und ich bin davon überzeugt, dass das Lesen und Üben mit dem eigenen Kind ein besonderes Erlebnis für Beide sein wird.

Mein Fazit: Tolles Buch, aber hauptsächlich wohl eher für das Alter von 10 – 14 Jahren.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Interessant

Ändere die Welt!
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Jean Ziegler, Soziologe, emiritierter Professor der Universität Genf, ehemaliger Abgeordneter im Eidgenössischen Parlament und noch so vieles mehr, schildert aus seinen Erkenntnissen und Erlebnissen der ...

Jean Ziegler, Soziologe, emiritierter Professor der Universität Genf, ehemaliger Abgeordneter im Eidgenössischen Parlament und noch so vieles mehr, schildert aus seinen Erkenntnissen und Erlebnissen der letzten Jahrzehnte und Lehrmeinungen / Theorien vieler Jahrhunderte. Beleuchtet werden viele Aspekte, z.B. der Tauschwert des eigenen Lebens oder der Arbeitskraft, die Entäußerung aller sozialer und individueller Freiheiten, beschleunigte Akkumulation und die kontinuierliche Profitmaximierung u.v.m. in den Kapiteln „ Was nützt ein Intellektueller?“, „Die Ungleichheit zwischen den Menschen“, „Die Irrwege der Ideologien“, „Wissenschaft und Ideologie“, „Die Ketten in unseren Köpfen“, „Der Staat“, „Die Nation“, „Wie entsteht und entwickelt sich die Gesellschaft?“, „Die Völker des Schweigens“, „Die Bruderschaft der Nacht“ und zum Schluß „Auf welcher Seite stehst Du?“.

Ich halte es für nahezu unmöglich, den Inhalt des Buches zusammenzufassen, denn die Informationen darin finde ich äußerst komprimiert; es häufen sich sehr viele Zitate und Schlagwörter. Streckenweise fand ich es sehr anstrengend, konzentriert zu lesen, denn diese Fülle hat mich schon etwas „erschlagen“ und außerdem habe ich manchmal den roten Faden verloren. Im Gegensatz zu seinen früheren Büchern enthält dieses relativ viele philosophisch-theoretische Elemente; obwohl es sehr interessant zu lesen war, fand ich einen Aspekt zu schwach ausgeleuchtet: Es ist schön zu wissen, warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen, aber sehr ich hätte mir Konkreteres gewünscht, wie ich denn die Welt verändern kann.