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Veröffentlicht am 25.04.2022

Rätselhaft spannend!!!

Freunde. Für immer.
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„Freunde. Für immer“ ist von der ersten Seite an ungeheuer rätselhaft, komplex und mitreißend!
Die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven bieten faszinierende Einblicke in die finsteren Geheimnisse ...

„Freunde. Für immer“ ist von der ersten Seite an ungeheuer rätselhaft, komplex und mitreißend!
Die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven bieten faszinierende Einblicke in die finsteren Geheimnisse und verzwickten Probleme der Freunde. Der Vorfall, der sie seit der Studienzeit auf verhängnisvolle Weise miteinander verbindet, ist der Dreh- und Angelpunkt für die ungesunde Dynamik untereinander, jede/r hat mittlerweile aber neue, eigene Krisen und Feinde. Aufgrund der uneingeschränkten Loyalität, die innerhalb der Clique herrscht, werden individuelle Probleme zum Gruppenprojekt, und Freunde zu Komplizen…
Die fünf New Yorker versinken während des Wochenendausflugs immer mehr in Geheimnissen, Vertuschungen und Lügen – was durchweg fesselnd ist! Das Setting, eine Kleinstadt in den Catskill Mountains, ist sehr atmosphärisch und bietet den perfekten Rahmen für die beklemmenden Ereignisse.
Die Handlung ist wahnsinnig ausgeklügelt, rasant, und spannend! Eine anonyme Perspektive erzeugt Neugier, zudem gibt es viele unvorhersehbare, gelungene Wendungen. Die Figuren sind hervorragend ausgearbeitet: glaubwürdig & differenziert - und Kimberly McCreight versteht es ihr Handeln nachvollziehbar darzustellen. „Freunde. Für immer“ hat mich komplett begeistert!

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Veröffentlicht am 16.03.2022

Spannendes Drama!

DIE LÜGEN
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Ich mag den Stil von Lesley Kara seit „Das Gerücht“ sehr, denn ihre die Art die Themen Familiendrama, verhängnisvolle Vergangenheit und komplizierte zwischenmenschliche Beziehungen zu einer atmosphärischen, ...

Ich mag den Stil von Lesley Kara seit „Das Gerücht“ sehr, denn ihre die Art die Themen Familiendrama, verhängnisvolle Vergangenheit und komplizierte zwischenmenschliche Beziehungen zu einer atmosphärischen, komplexen sowie packenden Geschichte voller Psychospannung zu verbinden, beeindruckt mich immer wieder.
Die Figuren sind interessant, der Schreibstil ist plastisch sowie bildstark, und die Handlung herrlich beklemmend.
Die zwei sich abwechselnden Zeitebenen und Perspektiven (eine davon ist äußerst rätselhaft) erzeugen durchweg Spannung, denn die Leser*innen erfahren häppchenweise wer, was, warum getan hat. Lesley Kara legt gekonnt falsche Fährten und so ist das Geschehen zum Ende hin wendungsreich, und der Schluss unerwartet!
„Die Lügen“ hat mich rundum begeistert!

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Veröffentlicht am 24.02.2022

Ein brillant inszenierter, fesselnder Thriller

Violas Versteck (Tom-Babylon-Serie 4)
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Die geheimnisvolle, nervenzerfetzende Handlung entwickelt schnell eine unwiderstehliche Sogwirkung!

Die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen sorgen für anhaltende Spannung, denn Marc Raabe verknüpft ...

Die geheimnisvolle, nervenzerfetzende Handlung entwickelt schnell eine unwiderstehliche Sogwirkung!

Die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen sorgen für anhaltende Spannung, denn Marc Raabe verknüpft die einzelnen Handlungsstränge geschickt zu einer komplexen Geschichte mit atemberaubendem Tempo.

Immer wieder werden neue Fragen aufgeworfen, die mich regelrecht durch die Seiten rasen ließen, den Antworten entgegenfiebernd. Das Zusammenspiel zwischen den verzweifelten Hauptfiguren und den ominösen Nebenfiguren, schafft ein enges Netz aus Misstrauen, Bedrohungen und Fragezeichen.

Die beunruhigende Stimmung in der geschlossenen Psychiatrie, in der Sita für Tom einen Verdächtigen befragt, ist vollgepackt mit manipulativen Genies, und sorgt für viele Gänsehautmomente - denn grausame Machtspiele und verstörende Andeutungen beherrschen jede Begegnung. Aber nicht nur die Patienten/Insassen sind hier gefährlich, sondern auch das Personal – möglicherwiese jedoch auch nützlich...

Toms Nachforschungen in London und Sitas Horrortrip in der abgelegenen Alpenklinik bringen schockierende Erkenntnisse hervor, die sich nach und nach zusammenfügen. Die Schatten der Vergangenheit, sowohl Tom als auch Sita werden von alten Schuldgefühlen gequält, sind ihre ständigen Begleiter, und erschweren die ohnehin schon verzwickte, von Brutalität geprägte Schnitzeljagd.

„Violas Versteck“ ist durchweg mysteriös, düster und packend. Der Schreibstil ist ausdrucksstark und erzeugt eine greifbar beklemmende Atmosphäre. Die ungewöhnlichen Figuren sind großartig ausgearbeitet, und die ausgeklügelte Handlung bietet herrlich schwindelerregende Wendungen. Ich konnte das Buch kaum weglegen. Ganz großes Kopfkino!

Das neuste Buch von Marc Raabe ist, meiner Meinung nach, der spannendste Teil der Tom Babylon-Reihe. „Violas Versteck“ ist der 4. Band, kann aber problemlos unabhängig von den Bänden 1-3 (Schlüssel 17, Zimmer 19, Die Hornisse) gelesen werden. Die evtl. nicht vorhandenen Vorkenntnisse werden, wenn es darauf ankommt, gekonnt zusammengefasst präsentiert.

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Veröffentlicht am 23.02.2022

4,5 Sterne: Für mich fast perfekt...

Dreivierteltot
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„Dreivierteltod“ ließ bei mir direkt das Kopfkino anspringen: ich sah die wild romantische Natur Schottlands vor meinem inneren Auge und fieberte jede Sekunde mit Kim mit. Die Protagonistin ist lebensecht ...

„Dreivierteltod“ ließ bei mir direkt das Kopfkino anspringen: ich sah die wild romantische Natur Schottlands vor meinem inneren Auge und fieberte jede Sekunde mit Kim mit. Die Protagonistin ist lebensecht gezeichnet, und durch die Ich-Perspektive werden ihre Gedanken, Gefühle sowie Ängste greifbar. Auch das Geschehen wird atmosphärisch sowie ausdrucksstark geschildert. Der wohl dosierte schwarze Humor verstärkt die düstere Stimmung, die über allem schwebt. Die kurzen Kapitel und die lebendige, junge Sprache ließen mich nur so durch die Seiten fliegen.

Das beeindruckende Setting wird effektiv in Szene gesetzt; die raue schottischen Natur bietet den perfekten Rahmen für Kims innere Zerrissenheit. Sie ist sensibel, klug, mutig, und will das Beste der anspruchsvollen Wanderung machen, aber sie leidet unter Minderwertigkeitsgefühlen sowie Stimmungsschwankungen. Die Wanderung durch die Highlands wird sie aufgrund verschiedener Ereignisse jeden Tag alptraumhafter, und zunehmende körperliche Überforderung zusammen mit dem schlechten Wetter, verschlechtern ihren Gemütszustand immer weiter.

Die Figuren sind herrlich mysteriös bis undurchsichtig, und die Geschichte ist von Anfang an rätselhaft sowie psychologisch interessant. Die Dynamik zwischen den Charakteren ist faszinierend verstörend, und somit absolut packend.

„Dreivierteltot“ ist ein fesselnder, bewegender, vielschichtiger Jugendthriller, der mich fast rundum begeistert: die Handlung ist ausgeklügelt, die Figuren verfügen über Tiefe, nur das Ende – das erschütternd und unerwartet ist – trifft einfach nicht meinen persönlichen Geschmack.

Christina Stein hat das Talent die Themen Erwachsenwerden, Beziehungsprobleme, Freundschaft, Familie, toxische Menschen, zwiespältige romantische Gefühle, und eine herausfordernde Wanderreise - scheinbar mühelos - in einen unfassbar beklemmenden sowie verblüffenden Spannungsroman einzuflechten.

Ich finde das Cover großartig: es ist im Grunde genommen schlicht, aber gleichzeitig expressiv, da es das Innenleben der Hauptfigur sowie die verhängnisvolle Atmosphäre vermittelt.

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Veröffentlicht am 18.02.2022

Ich bin absolut begeistert!!!

#London Whisper – Als Zofe ist man selten online
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Der sagenhaft humorvolle, lebhafte Schreibstil ließ mich von Anfang an in die Geschichte eintauchen. Die atmosphärischen Details, die süßen, interessanten und verschrobenen Figuren, die turbulent einfallsreiche ...

Der sagenhaft humorvolle, lebhafte Schreibstil ließ mich von Anfang an in die Geschichte eintauchen. Die atmosphärischen Details, die süßen, interessanten und verschrobenen Figuren, die turbulent einfallsreiche Handlung, und die spritzig witzige Sprachspielerei sind Lesefreude pur für Jugendliche sowie jung gebliebene Erwachsene.

London Whisper – Als Zofe ist man selten online“ wird herrlich rege aus Zoes Perspektive erzählt. Sie bringt mit ihrer zuversichtlich tatkräftigen Art viel Leichtigkeit und Lebensfreude in die zwanghaft tugendhafte Regency-Ära. Die nicht endend wollenden Herausforderungen ihres Alltages als Zofe im Jahr 1816 sind unfassbar kreativ sowie amüsant gestaltet.

Das Rätsel um einen mythologischen Zeitreise-Mondscheinspiegel, das Zoe lösen muss, um zurück in ihre Zeit zu gelangen ist wirklich kniffelig und drängend, denn: wer zu lange in der Vergangenheit bleibt ist für immer verloren.

Aber sie hat ja Hayden an ihrer Seite, der ebenfalls zurück in die Zukunft will, sogar dringender noch als Zoe, denn er kann dem Leben im 19. Jahrhundert so gar nichts abgewinnen. Die beiden sind jedoch nicht die einzigen, die sich für magische Spiegel interessieren: ein freches Fellknäul, eine zwielichtige Diva und eine gefährliche Geheimgesellschaft verkomplizieren ihre Suche nach Antworten.

Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, müssen sie auch noch mit lästigen Anstandsregeln herumschlagen…

Zoe ist aufgeweckt, fröhlich und freundlich. Sie lässt sich kaum aus der Ruhe bringen, und macht das Beste aus ihrer Zeit im Jahr 1816. Hayden ist auf den ersten Blick ein oberflächlicher Hedonist, doch der Eindruck täuscht…

London Whisper – Als Zofe ist man selten online“ ist der erste Band einer Reihe, und endet daher offen bzw. ich würde sagen: es bleibt spannend!

Die Handlung ist eine grandiose Zeitreise mit viel Charme, Humor, Abenteuern, Gefahren, und Romantik. Der wertvolle Jugendbuchfaktor ist geschickt sowie inspirierend in die bunte Geschichte eingebaut. Ich habe mich glänzend unterhalten gefühlt und freue mich auf die Fortsetzung.

Für Fans der Edelstein-Trilogie („Liebe geht durch alle Zeiten“ - Kerstin Gier) ist dieses Buch garantiert das Jahreshighlight!

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