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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2022

Dramatisch, emotional und fesselnd

Das Leben in unseren Händen
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INHALT:

1939: Die Schwestern Ada und Hannah Rosenbaum erreichen mit einem der letzten Schiffe das Land der unbegrenzten Möglichekeiten. Hannah möchte ihren Traum, Ärztin zu werden, verwirklichen und Ada ...

INHALT:

1939: Die Schwestern Ada und Hannah Rosenbaum erreichen mit einem der letzten Schiffe das Land der unbegrenzten Möglichekeiten. Hannah möchte ihren Traum, Ärztin zu werden, verwirklichen und Ada steht kurz vor der Geburt uhres kindes. In New York angekommen bringt sie viel zu früh ihre kleine Tochter zur welt.Hannah kämpft für das kleine Mädchen, gibt es in die Obhut des berühmten Martin A. Couney, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Frühgeborene zu versorgen, und rettet ihr damit das Leben. Hannah bewundert seine Arbeit und als sie die Chance bekommt, in seiner Klinik zu arbeiten, kommt sie ihrem Traum ein Stückchen näher.

MEINE MEINUNG:

Von Beginn an hat mich die Geschichte der beiden Schwestern sehr berühren können. Der Schreibstil lässt sich fantastisch lesen, man ist immer nah an Hannah und Ada und erlebt mit ihnen alles hautnah mit. Es ist alles sehr dramatisch und emotional und es kristallisiert sich auch immer mehr heraus, wie verschieden die beiden Schwestern sind. Sie haben völlig verschiedene Vorstellungen von ihrem Leben in Amerika und das wird immer mehr zu einem Problem, nicht nur für sie beide. Ada ist die unsymphatischere der Beiden und doch hat auch sie einen wichtigen Platz im Prozess der Geschichte eingenommen und diese sehr bereichert. Sie haben sich beiode wunderbar ergänzt, auch wenn mich die Verhaltensweise von Ada schon des Öfteren schockiert hat.

Besonders interessant fand ich die Anfänge der Kinder, die zu früh geboren wurden. Immer wieder haben wir hier einen interessanten und bildhaften Einblick bekommen und alles wurde wunderbar in die Geschichte integriert. Es wurde auch noch weitere historische Fakten eingearbeitet, so dass hier eine sehr runde und interessante Geschichte enstanden ist, der ich mich nicht entziehen konnte.

FAZIT:

Dramatisch und emotional, fesselnd, ergreifend und überzeugend.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2022

Durchgehend spannend und unheimlich interessant

Im Schatten der Wende
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MEINE MEINUNG:
Wir begleiten hier den jungen Polisizten Tobias Falck angefangen im Jahre 1988 bis hin zur Wende und danach.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Ich konnte sofort eine Beziehung ...

MEINE MEINUNG:
Wir begleiten hier den jungen Polisizten Tobias Falck angefangen im Jahre 1988 bis hin zur Wende und danach.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Ich konnte sofort eine Beziehung zu Falck und zur Situation aufbauen und habe alles mit grosser Neugier verfolgt.
Besonders gut wurde die Lage der Menschen beschrieben. Ich konnte mir das Durcheinander und auch die Wohnsituationen von damals wunderbar vorstellen. Alles wurde lebhaft und sehr anschaulich beschrieben und mich schüttelte es schon des öfteren. Auch später dann, in den Zeiten der Wende, erlebte ich es im Buch hautnah mnit. Das Wiedersehen mit einigen war schon oftmals sehr skurriel und wurde hier wunderbar vorgeführt.
Ich fand es sehr gut, dass wir mit dem Protagonisten Tobias immer ganz nah an den Ermittlingen waren und mit ihm seine Arbeit erlebten.
Sehr oft wurde eine Verbindung zu vor der Wende und zu den Menschen, die wir dort kenenngelernt haben, hergestellt und das konnte mich begeistern. So haben wir viel mehr noch erfahren und konnten ihren Lebensweg besser kennenlernen.
Frank Goldammer hat sich hier für seine neue Reihe eine sehr spannende Zeit ausgesucht, die viele von den Lesern noch kennen und gut zuordnen können. Mich als DDR Kind konnte dieser Einblick sehr begeistern und ich habe das Buch mit grossem Interesse gelesen.
FAZIT:
Fesselnde Stories, Spannung von Anfang an und realistische Protagonisten.

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Veröffentlicht am 17.02.2022

Spannend, düster, atmosphärisch

Was wir verschweigen
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INHALT:
Pori, Finnland: Es iat ein stürmischer Herbsttag, es ist eine Party in einer Laube und ein sturzbetrunkener Mann wird mit mehreren Messerstichen dort ermordet. Es scheint ein typischer finnischer ...


INHALT:
Pori, Finnland: Es iat ein stürmischer Herbsttag, es ist eine Party in einer Laube und ein sturzbetrunkener Mann wird mit mehreren Messerstichen dort ermordet. Es scheint ein typischer finnischer Mord zu sein, findet der hinzugerufene Kommissar. In einem nahe gelegenen Wald wird noch am gleichen Abend ein Verdächtiger festgenommen. Der Fall scheint somit schnell gelöst zu sein. Doch nicht für den Ermittler Jari Paloviita. Für ihn ist es der schwerste Fall in seinem Leben. Der Verdachtige ist in der Jugend sein allerbester Freund gewesen und er verdankt ihm sein Leben.
MEINE MEINUNG:
Das Buch hat es mir nicht einfach gemacht. Nicht vom Schreibstil her. Dieser war grossartig und super zu lesen. Auch nicht von der Spannung her. Die Spannung war von Anfang an gegeben, hielt bis zum Ende an und befand sich auf hohem Niveau. Auch die Konstellation der Charaktere war super gut gelungen. Wir hatten einiges an Konfliktpotenzial, waren nah an ihnen dran und man konnte die Ermittlungen super gut verfolgen. Aber da ist diese Schuldfrage vom Ermittler Jari Paliviita. Er steckte in einer sehr verfahrenen Situation und diese fand ich grossartig für diesen Thriller. Immer wieder stellte ich mir die Frage, wie weit er gehen würde, immer wieder kam er in sehr brenzlige Situationen und immer wieder war da dieser Nervenkitzel, ob er erwischt werden würde. Dieses Zusammenspiel und dieses Katze Maus Spiel war einfach fantastisch und konnte mich begeistern. Auch diese leicht düstere Atmosphäre, wie man es bei skandinavischen Thrillern gewohnt ist, war vorhanden und sehr präsent und konnte mich fesseln. Es war ein spannender Fall, tolle Charaktere und eine super Stimmung.
FAZIT:
Spannend und grossartig konstruiert mit einer düsteren Atmosphäre, die ich geliebt habe.

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Veröffentlicht am 17.02.2022

Sehr spannend und tolle Charaktere

Feuer im Alten Land
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INHALT:
Die Flammen des Feuers lodern hoch im Nachthimmel im Alten Land. Die Polizeireporterin Gesa will für die Hamburger Abendpost darüber berichten. Dann in neuer Einsatz für die Feuerwehr, ein neues ...


INHALT:
Die Flammen des Feuers lodern hoch im Nachthimmel im Alten Land. Die Polizeireporterin Gesa will für die Hamburger Abendpost darüber berichten. Dann in neuer Einsatz für die Feuerwehr, ein neues Feuer und Gesa steht plötzlich vor dem brennenden Hotel ihres Bruders Gunnar. Schnell erhärtet sich der Verdacht, dass Gunnar selbst der Feuerteufel ist und Gesa wird von diesem Fall angezogen. Stattdessen übernimmt es ihr Kollege Björn. Gesa soll jetzt über die Krönung der neuen Apfelkönigin berichten. Das klingt sterbenslangweilig, bis die Vorjahreskönigin tot in einer abgebrannten Scheune gefunden wird und Gesa eine brandheisse Spur hat.
MEINE MEINUNG:
In diesem zweiten Teil der Reihe um die Polizeireporterin Gesa entfuührt uns die Autorin ins Alte Land und zeigt uns neben einem spannenden Kriminalfall auch die wunderschöne Landschaft. Man braucht nur ein paar Seiten leden und befindet sich schon mitten im Geschehen. Der Schreibstil lasst sich hervorragend und sehr flüssig lesen. Es gibt sehr viel Dialoge, was das Tempo des Buches unheimlich schnell macht und der Krimi wird dadurch sehr aufgelockert. Beim Lesen ist man immer an der Seite von Gesa. Das hat mir gut gefallen, denn mit der Zeit ist sie wie eine Freundin geworden und es war immer spannend mit ihr. Wir haben viele Spuren verfolgt und immer wieder gab es überraschende Wendungen und ich konnte miträtseln, wer der Täter ist. Immer wieder musste ich umdenken und mir ist es bis zum Ende hin nicht gelungen, den Täter zu entlarven. Neben der Spurensuche und den Ermittlungen haben wir auch sehr viel vom Alten Land erfahren und wurden in die Bräuche integriert. Das hat das Buch für mich sehr rund gemacht.
FAZIT:
Ein spannender und super konstruierter Fall, facettenreiche und interessante Charaktere und ganz viel Altes Land. Mich hat das Buch super gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 10.02.2022

Großartige Charaktere, spannend

Teufelsnetz
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INHALT:
Helsinki 2020: Es verschwinden zwei erfolgreiche Blogger und keiner weiss, wo sie sind. In den sozialen Netzwerken wird ihr Tod gemeldet. Ist es nur ein PR Gag oder wirklich wahr? Eine junge Frau ...


INHALT:
Helsinki 2020: Es verschwinden zwei erfolgreiche Blogger und keiner weiss, wo sie sind. In den sozialen Netzwerken wird ihr Tod gemeldet. Ist es nur ein PR Gag oder wirklich wahr? Eine junge Frau wird tot am Strand gefunden und ist als Manga Mädchen verkleidet. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang zum Verschwinden der Blogger. Jessica Niemi übernimmt die Ermittlungen und stösst schon bald auf ein Netzwerk bei dem Mädchen an Manga Fetischisten vermittelt werden. Und diese Menschen sind auf Sex und aufs Töten aus.
MEINE MEINUNG:
Dies ist der zweite Teil der Jessica Nimes Reihe von Max Seeck. Mich hat sofort dieses echt düster wirkende Cover angezogen und meine Neugier geweckt. Ich kenne auch schon den Vorgängerteil und war nun sehr gespannt. Man braucht nicht lange zu lesen und die Spannung beginnt und schwächt auch nicht wieder ab. Wir erleben hier eine grossartige Jessica Nimi und sind immer an ihrer Seite. Ich fand auch den Konflikt innerhalb des Teams sehr spannend erzählt. Durch kurze Rückblicke erhält man auch immer wieder Informationen aus den ersten Teil, was ich sehr hilfreich finde. Zu Anfang kam ich doch mit den vielen finnischen Namen und Ortsangaben durcheinander, aber irgendwann fand ich mich dann zurecht. Der Schreibstil hat mir wieder super gut gefallen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten wodurch ein hohes Tempo bis zum Ende des Buches gegeben ist. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt und doch konnte mich der Ausgang und der Täter dann überraschen. Damit hatte ich nicht gerechnet und fand es super spannend konstruiert.
FAZIT:
Auch dieser zweite Teil konnte mich überzeugen und begeistert. Temporeich, spannend und grossartige Charaktere.

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