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Veröffentlicht am 25.07.2022

Queerness, eine spannende Flucht und Enemies to Lovers

I Kissed Shara Wheeler
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INHALT

Chloe ist sich sicher, dass das Abtauchen ihrer Mitschülerin Shara es einmal wieder nur auf die Aufmerksamkeit abzielt. Schon seit ihrer Ankunft in False Beach kann sie nicht mit der allzeit beliebten, ...

INHALT

Chloe ist sich sicher, dass das Abtauchen ihrer Mitschülerin Shara es einmal wieder nur auf die Aufmerksamkeit abzielt. Schon seit ihrer Ankunft in False Beach kann sie nicht mit der allzeit beliebten, perfekten Shara Wheeler klarkommen, doch jetzt wird sie alles tun um das Mysterium um sie zu lösen...

CHARAKTERE

Die Charaktere in diesem Buch sind nicht nur mit ihrer Diversität einzigartig gezeichnet, sondern auch durch ihre Authentizität und die Möglichkeit sich mit mindestens einem von ihnen identifizieren zu können.
Für mich persönlich war tatsächlich Chloe, die perfekt gewählte Protagonistin, ein absolutes Highlight. Ihren Ehrgeiz und teilweise auch ihre verbissene und makelhafte Art haben sie für mich so echt erscheinen lassen und während dem Lesen konnte ich sehr schnell mit ihr warm werden. Ihre Handlungen sind sehr nachvollziehbar gewesen und doch hat sie einen Ab und Zu überrascht und dadurch noch einmal mehr Spannung in die Geschichte gebracht. Besonders toll waren aber eben die Momente, in denen man mitlesen konnte, wie sie wie jeder Teenager Fehler macht, sich manchmal eben nicht perfekt verhält und noch Stück für Stück herausfinden muss, wer sie ist und wie sie in ihr Umfeld passt. Sie hat ihr Alter perfekt porträtiert und auch sicherlich viele junge homosexuelle Mädchen repräsentiert.
Shara war ein sehr einzigartiger Charakter. Sie hat durch das ganze Buch hindurch so eine mysteriöse und besondere Aura versprüht, die man nicht nur als Schülerin an der Willgrove bemerkt, sondern auch als Leserin sofort wahrnimmt. Ihr Auftreten und auch ihre Art diese kleinen Briefe zu schreiben haben so etwas bedeutungsvolles einzigartiges, was einen sofort in seinen Bann zieht und dazu führt, dass man noch mehr von ihr erfahren will. Doch auch sie weiß noch nicht so richtig wer sie eigentlich ist und wo sie hingehört. Ich denke für viele Leute in diesem Alter ist es ein bekanntes Gefühl sich selbst ein Stück weit zu verleugnen und das vor allem, wenn man queer ist oder in jemanden verliebt, in den man sich eigentlich nicht verlieben will. Der Weg zum Eingeständnis war ein langer, doch Shara hat ihn trotzdem gemeistert und sich toll als Protagonistin gemacht.

HANDLUNG

Kommen wir zum Handlung, auf die ich besonders gespannt war, da sie eben schon so viel versprochen hat. Ich habe mich gefreut auf queere Repräsentation, eine spannende Flucht und eine großartige Liebesgeschichte. Zwei von diesen drei Dinge würde ich auf jeden Fall für gelungen erklären und das wären das spannende Rätsel, dass uns Stück für Stück nicht nur näher zu Chloes innerem gebracht hat, sondern auch näher zu Sharas Aufenthaltsort und die queere Repräsentation, die auch durch tolle Nebencharaktere, wie die Mütter, Georgia und so weiter erbracht wurde.
Was mir allerdings ein wenig zu verschwommen wirkte, war die Liebesgeschichte von Shara und Chloe, was ich schade finde, da ich mir diese Enemies to Lovers Geschichte eigentlich als Hauptplot vorgestellt habe. Ihre Lovestory ist auf jeden Fall auch sehr bedeutend aufgebaut und ihr Weg zu einander ist recht süß, doch meiner Meinung nach fehlen da einige gemeinsame Annäherungsmomente, dadurch das eben auch noch viel Platz für die Flucht und so weiter aufgebracht wurde, dabei konnten Chloe und Shara sich ja nicht auch räumlich näher kommen sondern eher recht einseitig die andere Person kennenlernen. Ansonsten war die Chemie zwischen Ende hin zwischen den beiden jedoch sehr gelungen.

SCHREIBSTIL

Durch die kleinen Zwischennotizen und Briefe wurde die Geschichte noch etwas besonderer gemacht und mir hat der Aufbau und die Wortwahl allgemein sehr zugesagt.

Fazit: Ein tolles Buch für alle, die mal wieder nach einem Saphic Read Ausschau halten und dabei auch nicht den Suspense Teil missen wollen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2022

Drama in der High Society

Westwell - Heavy & Light
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INHALT

Die Liebe zwischen Coldwells und Westons war schon immer zerstörerisch....
Nachdem Helenas Schwester und Jessiahs Bruder durch ihre Liebe zu einander gestorben sind.. Möchte Helena nun die Wahrheit ...

INHALT

Die Liebe zwischen Coldwells und Westons war schon immer zerstörerisch....
Nachdem Helenas Schwester und Jessiahs Bruder durch ihre Liebe zu einander gestorben sind.. Möchte Helena nun die Wahrheit über ihren Tod herausfinden und beginnt damit die zweite Runde des Familiendramas....

CHARAKTERE

Die Charaktere sind genau das, was man von New Adult High Society Protagonisten gewohnt ist. Sie scheinen nicht richtig in ihre Umgebung zu passen und sich durch Authentizität von dem Drama und dem Schnösel abgrenzen zu wollen.
Vor allem Helena wirkt dabei jedoch wie ein sehr zwiegespaltener Charakter, denn auf der einen Seite ist sie doch eine brave Tochter, die sich von ihrer Familie abhängig machen lässt und ihren Willen einfach so aufgibt. Auf der anderen Seite merkt man jedoch auch, dass sie etwas starkes, rebellisches in sich hat, dass immer mal wieder hervorblitzt, vor allem wenn es um ihre Schwester oder um Jessiah geht. Dann zeigt sie die mutige Kämpferin, die sich nicht mit Ungerechtigkeit zufrieden geben möchte und dafür kämpft, dass die ganze Welt die wahre Geschichte über den Tod ihrer Schwester und Adam erfährt.
Jessiah ist ein Charakter, der sich sogar noch weniger in der Welt der Reichen und Schönen zurechtfindet. Für ihn ist jedes Charity Even eine Grausamkeit und das Verstellen möchte er einfach nur noch loswerden. Ich mochte ihn besonders durch seine authentische Art und seinen Umgang mit seinem kleinen Bruder, der so voller Liebe und Fürsorge war. Auch Helena gegenüber kam diese süße Seite an ihm immer wieder hervor und ich muss sagen, dass hat seinen Charakter auf jeden Fall noch einmal um einiges liebenswerter gemacht und seine anfängliche harsche Art gegenüber den Westons auch wieder ein Stück weit gut gemacht.
Was dieses Buch angeht hätte ich mir allerdings auch noch ein bisschen mehr Liebe zum Detail gewünscht, was die Nebencharaktere angeht, denn diese sind hier meiner Meinung nach regelrecht untergegangen und vor allem bei einer Trilogie, finde ich das extrem schade, denn da hat man doch genug Zeit das ganze Umfeld der Charaktere kennenzulernen.

HANDLUNG

Anfangs hatte ich ehrlicherweise gewisse Schwierigkeiten so richtig in die Geschichte hineinzufinden. Es fiel mir schwer eine richtige Verbindung zu den Charakteren und der Handlung zu finden, denn einiges war dank dem Klappentext schon bewusst und da hätte ich mir anfangs einfach schon einen etwas aufregenderen Start gewünscht, der mich sofort in den Bann zieht.
Mit der Zeit konnte mich die Geschichte dann allerdings immer mehr überzeugen, was vor allem an der besonderen Chemie zwischen Helena und Jessiah lag. Mit ihrer Slowburn Enemies to Lovers, forbidden Lovestory haben sie sich mitten in mein Herz geliebt und ich muss sagen, dass sich ihre Annäherungen ganz besonders angefühlt haben.
Allerdings muss ich ebenfalls zugeben, dass ich mir etwas mehr von dem Suspense Teil der Geschichte erhofft habe. Im Fall des Todes der Geschwister ist man immer noch nicht viel weiter und ich hätte mir dann doch gewünscht, dass man etwas mehr aus dieser Geschichte mitnimmt. Dadurch hat das Buch dann doch wieder ein wenig an Spannung verloren und der Showdown konnte einfach nicht so brutal werden, wie ich ihn mir erhofft habe.

SCHREIBSTIL

Der Schreibstil von Lena Kiefer hat mir in diesem Buch sehr zugesagt und passt perfekt in das Genre mit dieser lockeren und doch gefühlvollen Art.

FAZIT: Ich mochte das Buch vor allem durch die Lovestory sehr, habe mir aber an manchen Stellen eben auch noch ein bisschen mehr erhofft.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 11.06.2022

Aufgeweckte, selbstsichere Frau in der Regency Zeit

Wie man sich einen Lord angelt
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INHALT

Nach dem Tod ihrer Eltern scheint es, als hätten diese Kitty mit vier Schwestern und jeder Menge Schulden alleine gelassen. Nun ist sie verantwortlich die Familie wieder finanziell zu stabilisieren ...

INHALT

Nach dem Tod ihrer Eltern scheint es, als hätten diese Kitty mit vier Schwestern und jeder Menge Schulden alleine gelassen. Nun ist sie verantwortlich die Familie wieder finanziell zu stabilisieren und da ihre Möglichkeiten begrenzt sind bedeutet dies: Sie muss sich einen reichen Lord angeln. Bei dieser Mission läuft jedoch nicht alles wie geplant und schon bald riskiert sie in der High Society jeden Moment einen Skandal.

CHARAKTERE

Ich finde es immer schwierig in historischen Romanen die Charaktere menschlich genauso zu bewerten, wie ich es in Literatur machen würde, die im 21. Jahrhundert spielt. Bei Kitty jedoch wurde ich definitiv positiv überrascht und würde sagen, dass sie auch in unserem Zeitalter eine taffe Frau wäre, die mit Strategie und Geschick alles erreichen kann, was sie sich als Ziel gesetzt hat. Ich mochte ihre kluge und mutige Art, mit der sie sich für ihre Familie eingesetzt hat total und auch obwohl sie Ab und Zu dabei ihre Moral in den Hintergrund gedrängt hat, hat sie im Nachhinein ihre Fehler eingesehen und man konnte eine Charakterentwicklung beobachten. Sie war also definitiv mein Lieblingscharakter und für ihre Zeit eine absolut revolutionäre Lady, die genau weiß, wie sie mit ihren Waffen umzugehen hat.
Was Lord Radcliff mit ihr gemeinsam hat, ist die Liebe zu seiner Familie. Auch wenn er durch seine Erinnerungen an die Schlacht von Waterloo nicht immer der beste Oberhaupt der Familie sein kann, merkt man, dass er über das Buch hinweg wirklich versucht sich in diese Rolle einzufinden. Er möchte sich nicht mehr nur vor der Verantwortung verstecken, sondern findet (auch durch Kitty) den Mut zu bleiben und sich bestmöglich um sein Vermögen und seine Liebsten zu kümmern. Außerdem muss man ihm in dieser Zeitperiode auch hoch anrechnen, dass er eine Frau wie Kitty nicht sofort hat auffliegen lassen, sondern den tieferen Sinn ihrer Handlung sehen konnte und später sogar an ihrer unabhängigen Art gefallen gefunden hat.

HANDLUNG

Ich habe schon länger keine historischen Romane mehr gelesen muss sagen dieser war eine schöne Entspannung für zwischendurch. Handlungsmäßige hatte er durch Kittys Mission einiges zu bieten und dennoch war er eher locker angesetzt, sodass man nicht an der Sprache oder den unverständlichen Handlungsarten der Charaktere verzweifeln musste.
Besonders gut hat mir natürlich die Geschichte rund um Kitty und ihr Versuch einen Lord zu angeln gefallen, ihre Strategien und das Gelingen haben das Buch nicht nur amüsant, sondern auch spannend gemacht. Man wusste man kann sich immer auf eine kluge Taktik von ihr verlassen und dass sie sich in der High Society trotzdem an ihren Prinzipien orientiert. Daher gefiel mir gut, dass sie nicht in die Oberschicht hineingeboren wurde.
Was die Liebesgeschichte mit Lord Radcliff angeht muss ich ehrlich gestehen, dass ich die Spannung zwischen den Beiden zwar toll fand, es mir aber ein wenig an der Umsetzung gefällt hat. Mir kam das Ende dann doch einen Ticken zu schnell und ich hätte mir noch ein paar mehrere vertraute Momente zwischen den Beiden gewünscht, bevor ihre Zukunft dann endgültig besiegelt wird.

SCHREIBSTIL

Der Schreibstil hat eine schöne Mitte zwischen der Regency Zeit und der Jetztzeit gefunden, sodass man angenehm lesen konnte. Dabei war die Art, wie alle Charakter eingebunden wurden sehr passend und für ein besseres Verständnis essentiell.

FAZIT: Auch wenn die Liebesgeschichte am Ende etwas überstürzt endet ist das Buch definitiv etwas für Fans von der zweiten Staffel Bridgerton und allgemeine historische Romane Fans!

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Eine leichte Geschichte mit einer berührenden Message

Als wir Tanzen lernten
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INHALT

Evie hat mit dem Thema Liebe abgeschlossen. Sie kann die ganzen Liebesromane, die sie früher so geliebt hat nicht mehr dulden, da sie doch immer nur der Anfang der Geschichte sind, deshalb tauscht ...

INHALT

Evie hat mit dem Thema Liebe abgeschlossen. Sie kann die ganzen Liebesromane, die sie früher so geliebt hat nicht mehr dulden, da sie doch immer nur der Anfang der Geschichte sind, deshalb tauscht sie kurzerhand die Romane gegen ein Tanzbuch ein. Doch dieses hat es in sich, denn schon bald ist Evie nicht nur in einem Tanzkurs gelandet, sondern muss auch noch damit klarkommen, dass sie ab jetzt bei jedem Kuss eines Pärchens deren ganze Geschichte sieht.

CHARAKTERE

Evie ist eine nachvollziehbare Figur. Sie hat schon oft gesehen, wie die Liebe "versagt" und möchte daher gar nicht mehr an sie glauben. Doch mit der Zeit merkt man, dass sie wieder mehr Spaß am Leben findet und ihre pessimistische Sichtweise ablegt. Man kann sie jederzeit verstehen, doch teilweise ist es schwer sie für ihre sture Art nicht einfach schütteln zu wollen. Sie ist sich so sicher, dass es keine Happy Ends gibt und dennoch ist da X für den sie sich überraschend sehr ein gemeinsames Happy End wünscht.
X ist mein Lieblingscharakter des Buches, da ich es erstrebenswert finde, wie er zu leben. Er hat ebenfalls wie Evie schon einige tragische Schicksalsschläge erleiden müssen und dennoch ist er dem Leben gegenüber positiv gestimmt. Er sieht nicht nur das traurige Ende, sondern das große Ganze. Die Freude, die Liebe und die schönen Momente. Mit dieser positiven Art und seiner Kunst, seinen Lebensstil immer wieder mit wunderschönen Worten auszudrücken hat er sich sofort in mein Herz geschlichen. Er hat Charme, guten Humor und definitiv ganz viel Liebe an sich. Verständlich, dass Evie ihn so gerne hat.....

HANDLUNG

Auch obwohl die Charaktere großartig sind, muss ich zugeben, dass es in diesem Buch wirklich die Handlung ist, die es zu etwas Besonderem macht. Es geht nämlich darum, dass Evie entdeckt, dass Liebe nicht nur Schmerz oder Freude ist. Liebe ist alles zusammen, alle Emotionen, alle Momente und alle Arten. Sie findet auf eine bezaubernde Weise heraus, dass es nicht immer nur um das Ende geht, sondern um den Weg dorthin. Ganz nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" begleitet das Buch sie auf ihrem Weg zur Erkenntnis. Evie lernt nämlich gemeinsam mit X, dass eine große Liebe den Schmerz danach wert ist, denn was am wichtigsten ist, sind die Momente von Glück, die am Ende doch so viel stärker sind.
Ich finde, dass dies eine starke Message ist und diese wurde trotz der Ernsthaftigkeit locker und angenehm rübergebracht, auch wenn ich zugeben muss, dass der Schluss mich wirklich mitgenommen hat, finde ich sogar, dass man diese Trauer noch etwas mehr ausbauen hätte können. Das hätte der Geschichte noch ein wenig mehr Tiefe gegeben, denn momentan habe ich das Gefühl, dass an manchen Stellen doch noch das gewisse Etwas fehlt.
Ebenso bei der Liebesgeschichte. Ich mochte Evie und X wirklich gerne zusammen, doch teilweise habe ich die Chemie zwischen ihnen nicht ganz so gefühlt, wie ich es mir gewünscht hätte....

SCHREIBSTIL

Der Schreibstil hat einen großen Teil zu meiner Gefühlslage während des Lesens beigetragen, denn in den ersten beiden Abschnitten hat er mich mit seiner flüssigen und lockeren Weise total mit in die Geschichte gerissen und im letzten Abschnitt hat er mich in einen Schmerz gehüllt, der doch einen Hauch von Freude hatte. Eine besondere Mischung für ein besonderes Buch.

FAZIT: An manchen Stellen fehlt es dem Buch noch an Kleinigkeiten, wie der Chemie der Charaktere oder der Tiefgründigkeit der Geschichte, aber die Figuren an sich und die starke Message, die sich hinter "Als wir tanzen lernten" versteckt, ist definitiv gelungen und alle male lesenswert!

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Veröffentlicht am 20.02.2022

Eine Steigerung zum ersten Band

Partem - Wie der Tod so ewig
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INHALT

Xenia ist jetzt als Immunitin bei den Wächtern von Partem bekannt. Unter ständiger Beobachtung muss sie damit klar kommen, dass etlichen geliebten Menschen, die Liebe gestohlen wird und sie selbst ...

INHALT

Xenia ist jetzt als Immunitin bei den Wächtern von Partem bekannt. Unter ständiger Beobachtung muss sie damit klar kommen, dass etlichen geliebten Menschen, die Liebe gestohlen wird und sie selbst ebenfalls in Gefahr ist. Sie kann niemandem Vertrauen und doch ist dieses nötig, um die bösen Mächte endgültig zu besiegen.

CHARAKTERE

Nachdem ich in Band 1 zugegeben ein wenig überfordert mit all den Charakteren und ihren eigenen Storylines war, muss ich sagen, war ich überrascht, wie gut ich mich in Band 2 damit zurechtgefunden habe. Meine besondere Liebe zu Chrystal und Felix wurde dennoch auf erhalten und hat sich sogar noch gestärkt, nach den großartigen Handlungssträngen und Plottwists, die die Beiden mit sich gebracht haben. Ihre Liebe ist unfassbar stark und zusammen sind sie das perfekte Paar. Eine selbstbewusste, starke, unabhängige Frau und ihr liebenswerter, gutherziger Freund.
Xenia und Jael wurde für mich in diesem Buch schon etwas nahbarer. In Teil 1 kam ich leider nicht so gut mit ihnen zurecht, was sich nun ein Stück weit änderte. Xenia hat ihre Kraft und ihr wahres Ich gefunden und angenommen. Daher ist sie nun schon um einiges besonderer für die Geschichte und ich habe das Gefühl, dass sie es sich in diesem Buch auch verdient hat der Hauptcharakter zu sein. Von dem liebeskranken jungen, teilweise naiven Mädchen, hat auch sie sich weiterentwickelt zu einer selbstbewussten Frau, die ihre Gabe richtig kennenlernt.
Jael kann ich immer noch nicht so richtig einschätzen. Ich habe ihm das ganze Buch hinweg irgendwie nicht richtig vertrauen können und so eine richtige Charakterentwicklung konnte ich auch nicht erkennen. Man hat gemerkt, dass da auf ein Mal eine bestimmte Art von Liebe da ist, aber mich hat es ehrlicherweise nicht von einer gesunden Beziehung überzeuge können, was vor allem an Jael lag. Für mich sind Xenia und Jael mehr Freunde oder Komplizen, aber nicht wirkliche Partner, die eine harmonische Beziehung führen. Ich konnte die Liebe einfach nicht so herauslesen, wie ich es mir bei Paaren normalerweise wünsche....

HANDLUNG

Nachdem ich mich nicht mehr wirklich an das genaue Geschehen aus Band 1 erinnern konnte, habe ich eine Weile gebraucht, um mich wieder richtig in die Geschichte einfinden zu können, allerdings kam mit der Zeit wieder einiges an Wissen zurück und ich konnte die Geschichte genießen. Denn meiner Meinung nach hat sie sich nach Band 1 um Welten gesteigert. Dort kam es mir nämlich wie eine fade Version von einer guten Idee vor, aber hier wurde das volle Potential nun endlich ausgeschöpft. Es fanden viele spannende Handlunge statt und auch obwohl nicht alles zu der großen Handlung nötig war, habe ich mich unterhalten gefühlt von den ständigen Plottwist und den vielen Enthüllungen. Es geht nämlich turbulent durch die Geschichte und man hat immer das Gefühl, dass man gerade an einem Cliffhanger steht.
Sprich man möchte das Ganze Buch eigentlich in einer Sitzung beenden.
Großartig wurde das Buch noch einmal mit einem ordentlichen Showdown abgerundet und für mich war es ein angemessenes Finale für diese Reihe.

SCHREIBSTIL

Der Schreibstil von Stefanie Neeb ist immer noch nicht so wirklich meins. Die Sicht der Charaktere ist in der Er- Sicht geschrieben und nimmt so ein wenig das persönliche. Außerdem konnte ich auch so teilweise nicht ganz stolperfrei über die Zeilen fliegen. Dennoch ist es für Jugendliche ein angemessener Schreibstil, der einen recht leicht durch die Geschichte führt.

Fazit: Ein guter Abschluss für die Partem Reihe, der nach Band 1 noch einmal ordentlich Spannung und Geheimnisse, wie auch Liebe in die Geschichte einbringt.

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