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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2022

Nette Geschichte

2 Seelen. Das erste Buch der Unsterblichkeit
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"2 Seelen - Das erste Buch der Unsterblichkeit" vom Autorinnen-Duo Rose Snow ist der Auftakt ihrer neuesten Dilogie. Katalea lebt mit ihrem Bruder im Haus ihres kürzlich verstorbenen Großvaters. ...

"2 Seelen - Das erste Buch der Unsterblichkeit" vom Autorinnen-Duo Rose Snow ist der Auftakt ihrer neuesten Dilogie. Katalea lebt mit ihrem Bruder im Haus ihres kürzlich verstorbenen Großvaters. Damit sie das Haus nicht verkaufen müssen, entschließen sie sich drei geheimnisvolle Männer bei sich einziehen zu lassen. Kaum sind diese bei ihnen eingezogen, fängt Kela an ihren toten Großvaters zu sehen. Dieser scheint weiterhin als Geist bei ihnen zu leben. Aber nicht nur, dass sie jetzt anscheinend mit Toten kommunizieren kann, sondern auch der neue Mitbewohner Nero bringt sie gehörig durcheinander. Welches Geheimnis er wohl verbirgt?!

Obwohl ich nicht so der Fantasy-Leser bin, hat mir die Geschichte gut gefallen. Die Protagonistin Katalea war mir von Anfang an sehr sympathisch und auch mit den anderen Romanfiguren konnte ich mich schnell anfreunden. Die Geschichte las sich sehr flüssig und war spannend. Manchmal fiel es mir etwas schwerer den Fantasy-Elementen zu folgen, aber das liegt an mir selbst und das ich eben dieses Genre sonst eher stiefmütterlich vernachlässige. Eine wirklich nette Geschichte, aber eben weil das Genre nicht so meins ist, weiß ich hier noch nicht, ob ich auch den zweiten Band lesen werde.

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Veröffentlicht am 16.02.2022

Starke Frauen in Kriegszeiten

Die Frauen von Schönbrunn (Die Schönbrunn-Saga 1)
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"Die Frauen von Schönbrunn" von Beate Maly spielt im Jahr 1914 in Wien. Emma träumt davon Tierärztin zu werden und beginnt ihre erste Stelle als Tierpflegerin im Wiener Tiergarten. Als der erste ...

"Die Frauen von Schönbrunn" von Beate Maly spielt im Jahr 1914 in Wien. Emma träumt davon Tierärztin zu werden und beginnt ihre erste Stelle als Tierpflegerin im Wiener Tiergarten. Als der erste Weltkrieg ausbricht, ist jedoch nichts mehr wie es war. Ihr Vater und Schwager müssen werden eingezogen und es ist ein stetiger Kampf nicht zu verhungern - nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Tiere. Voller Leidenschaft setzt sich Emma für "ihre" Tiere ein.

Die Geschichte ist wunderschön geschrieben und man taucht regelrecht darin ein. Emma ist eine sehr sympathische junge Frau, der man die Liebe zu den Tieren sofort abnimmt. Mit ihrem ruhigen und flüssigen Schreibstil schafft es die Autorin die Zeit des ersten Krieges sehr authentisch mit den Ängsten und Nöten, die geherrscht haben, zu beschreiben. Auch wenn ich sonst eher ungern Kriegsgeschichten lese, konnte diese mich doch sehr in ihren Bann ziehen und hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 09.02.2022

Unfreiwilliger Held

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
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In „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ erzählt Maxim Leo die Geschichte von Michael Hartung, der unfreiwillig zum Helden wird nachdem im eines Tages ein Journalist in seiner Videothek besucht ...

In „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ erzählt Maxim Leo die Geschichte von Michael Hartung, der unfreiwillig zum Helden wird nachdem im eines Tages ein Journalist in seiner Videothek besucht und seine (nicht ganz der Wahrheit entsprechende) Geschichte erzählen möchte. Laut gefundener Unterlagen soll Michael Hartung damals zu DDR-Zeiten, als er für die Bahn gearbeitet hat, einem ganzen Zug voller Menschen geholfen haben in den Westen zu flüchten. So ganz stimmt das alles nicht, aber die Geldnot sorgt dann doch dafür, dass Michael ein Interview gibt und der Held vom Bahnhof Friedrichstraße ist geboren.

Maxim Leo schreibt mir Witz und Charme und man ist gleich ab der ersten Seite in der Geschichte gefangen. Besonders der Anfang hat mich sehr Lachen lassen. Mehr und mehr merkt man aber auch, dass sich Hartung immer Unwohlsein in seiner Haut fühlt und dass er unfreiwillig eine Rolle spielt, die ihm gar nicht wirklich liegt. Er ist gefangen in einem recht monotonen Leben und alles was er möchte, ist ein Gefühl von Geborgenheit zu spüren. Mir hat die Geschichte sehr gefallen.

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Veröffentlicht am 09.02.2022

Ein ganz besonderes Zimmermädchen

The Maid
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In "The Maid - Ein Zimmermädchen ermittelt" von Nita Prose begleiten wir Molly Gray bei Ihrem Alltag im Regency Grand Hotel. Hier ist sie mit Leib und Seele Zimmermädchen und liebt es alles schön ...

In "The Maid - Ein Zimmermädchen ermittelt" von Nita Prose begleiten wir Molly Gray bei Ihrem Alltag im Regency Grand Hotel. Hier ist sie mit Leib und Seele Zimmermädchen und liebt es alles schön sauber und ordentlich zu halten.

Die Geschichte hat mir gut gefallen, jedoch finde ich Untertitel und Klappentext nicht ganz passend. Weniger ermittelt Molly als dass sie ungewollt in einem Mordfall verwickelt wird. Auch fand ich die Geschichte nicht unbedingt humorvoll, sondern habe viel mehr mit Molly gelitten, die aufgrund ihres Autismus' gemobbt wird. Es tat mir teilweise wirklich weh zu lesen, wie sie von den anderen Angestellten des Hotels ausgenutzt und nicht für voll genommen wird. Molly ist eine unheimlich sympathische Protagonistin, die einem sofort ans Herz wächst. Dass sie im Laufe der Geschichte aber noch Freunde gewinnen kann, hat mich sehr gefreut. Sie blüht nach und nach regelrecht auf. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und führt dazu, dass man auch gleich Theorien aufstellt, wer hier der Mörder ist, bzw. wie alles zusammenhängen kann. Der Fall war interessant, aber vor allem Molly hat dieses Buch zu etwas Besonderen gemacht.

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Veröffentlicht am 24.01.2022

Beklemmend aber unglaublich gut

Der fürsorgliche Mr. Cave
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In "Der fürsorgliche Mr. Cave" von Matt Haig erhalten wir Einblick in das Leben des Antiquitätenhändlers Terence Cave.

Schon früh ist Mr. Cave mit dem Verlust geliebter Menschen in Berührung ...

In "Der fürsorgliche Mr. Cave" von Matt Haig erhalten wir Einblick in das Leben des Antiquitätenhändlers Terence Cave.

Schon früh ist Mr. Cave mit dem Verlust geliebter Menschen in Berührung gekommen. Als kleines Kind musste er mit ansehen, wie seine Mutter Selbstmord beging und später kam seine Frau bei einem Einbruch vor seinen Augen ums Leben. Auch den Tod seines Teenager-Sohnes Reuben musste er mit ansehen. All diese Schicksalschläge lassen ihn mehr und mehr um seine Tochter Bryony sorgen. Denn sie auch noch zu verlieren, könnte er nicht verkraften. Daher versucht er mit allen Mitteln sie vor den Gefahren des Lebens zu beschützen und engt sie somit immer mehr ein.

Die Geschichte ist aus Sicht von Terence Cave geschrieben, in der er seiner Tochter erzählt, warum alles so gekommen ist. Zu Anfang der Geschichte hat man einfach nur Mitleid mit dem Antiquitätenhändler und fragt sich wieviel Leid ein einzelner Mensch eigentlich ertragen kann und man hat vollstes Verständnis dafür, dass er seine Tochter beschützen möchte. An manchen Stellen konnte ich auch Bryonys Verhalten nicht verstehen und hätte vermutlich genauso gehandelt wie ihr Vater. Doch mehr und mehr merkt man, dass sich Mr. Cave immer mehr in seinen beschützerische Art reinsteigert und diese eine ungesunde Form annimmt und man versteht Bryony immer besser, warum sie versucht aus diesem Käfig auszubrechen. Und dennoch bleibt einem Mr. Cave sympathisch.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn sie mal etwas ganz anderes ist. Auch noch nach ein paar Tagen hallt sie definitiv nach.

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