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Reading_Mimi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2022

Schöner kurzweiliger Sommerroman

Liebe knistert wie Brausepulver
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Endlich hat Valerie es geschafft und ihre lang ersehnte Beförderung in der Tasche, da erreicht sie die Nachricht, dass ihre Großtante Berenike in Berlin im Koma liegt. Kurzerhand reist sie von München ...

Endlich hat Valerie es geschafft und ihre lang ersehnte Beförderung in der Tasche, da erreicht sie die Nachricht, dass ihre Großtante Berenike in Berlin im Koma liegt. Kurzerhand reist sie von München nach Berlin, kann ihre Tante jedoch aufgrund eines Virus, dass im Krankenhaus grasiert nicht besuchen und kümmert sich erst einmal um Berenikes Café. Dort trifft sie auf den Kunstdieb Niklas. Es kommt wie es kommen muss und die beiden nähern sich an und irgendwann stellt sich Valerie sogar die Frage, ob sich überhaupt noch Karriere machen möchte oder nicht doch lieber das Café weiterführen möchte.

Mir hat die Geschichte rund um Valerie sehr gut gefallen. Dank des flüssigen und sehr anschaulichen Schreibstils der Autorin Lene Hansen, fliegt man geradezu durch die Seiten. Auch dass wechselnd aus der Sicht von Valiere und Niklas erzählt wurde, hat mir sehr gut gefallen, da man somit noch mehr Hintergrundinformationen zu beiden erhält. Beide Protagonisten sind auch sehr sympathisch dargestellt, sodass man mit allen mitfiebern kann. Das ein oder andere Details fand ich zwar etwas weit hergeholt, aber das hat der Geschichte keinen Abbruch getan. Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

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Veröffentlicht am 05.04.2022

Locker leichter Liebesroman

Mein kleiner Cupcake-Laden
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Nach dem viel zu frühen Tod ihrer Mutter übernimmt Anna die Konditorei ihrer Mutter und verwandelt diese in einen kleinen gemütlichen Cupcake-Laden, in dem sie immer neue Kreationen entwirft. Eines Tages ...

Nach dem viel zu frühen Tod ihrer Mutter übernimmt Anna die Konditorei ihrer Mutter und verwandelt diese in einen kleinen gemütlichen Cupcake-Laden, in dem sie immer neue Kreationen entwirft. Eines Tages entdeckt sie im Keller Liebesbriefe, die von einem Philippe an ihre Großmutter Charlotte adressiert sind. Da ihr der Name nichts sagt, beginnt sie verwundert Philippes Zeilen zu lesen und erfährt, dass ihre Großmutter bevor sie ihren Großvater kennenlernte eine Romanze mit einem Franzosen hatte. Dies lässt sie nun nur mehr los und sie macht sich auf den Weg nach Frankreich, um mehr über Philippe und die Vergangenheit zu erfahren.

Mir hat der flüssige und anschauliche Schreibstil von Jessica Lobe sehr gut gefallen. Man fliegt geradezu durch die Seiten und möchte das Buch nur ungern aus der Hand legen. Anna ist eine sehr sympathische junge Frau, die ihr Herz auf der Zunge trägt und vor allem zu ihrem Vater und besten Freundin eine sehr innige Freundschaft pflegt. In meinen Augen handelt sie zwar etwas überstürzt, aber das macht sie umso sympathischer. Aber nicht nur Anna konnte ich in mein Herz schließen, auch die anderen Protganisten mochte ich sehr gerne - auch Étinne, mit dem ich anfangs noch so meine Probleme hatte :)

Die Atmosphäre der Geschichte vor allem wie ihr Cupcake-Laden beschrieben wurde, hat mir sehr gut gefallen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass der Laden etwas mehr im Fokus steht. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Briefe zwischen Philippe und Charlotte oft am Anfang eines Kapitels zu lesen waren und man so einen Eindruck von ihrer Liebesgeschichte bekommt, jedoch hätte ich mir hier noch ein paar mehr Details gewünscht. Alles in allem ein wunderbarer locker leichter Sommerroman, der einen von Urlaub, Sonne und leckeren Cupcakes träumen lässt.

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Veröffentlicht am 17.03.2022

Vom Verlieren und Wiederfinden

Das Fundbüro der verlorenen Träume
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Dot arbeitet seit Jahren in einem Londoner Fundbüro und obwohl sie sich für ihr Leben ursprünglich einen anderen Weg vorgestellt hat, macht sie ihre Arbeit gern. Sie empfindet jedes Mal, wenn ...

Dot arbeitet seit Jahren in einem Londoner Fundbüro und obwohl sie sich für ihr Leben ursprünglich einen anderen Weg vorgestellt hat, macht sie ihre Arbeit gern. Sie empfindet jedes Mal, wenn ein verlorener Gegenstand von seiner/m Besiter/in abgeholt wird, Glück und dennoch fehlt ihr etwas im Leben. Nach und nach erfährt der Leser, dass nicht alles in ihrem Leben bisher glatt verlaufen ist. Besonders der frühe Tod ihres geliebten Vaters nimmt sie noch immer sehr mit, dass ihre Mutter nun mit Alzheimer im Pflegeheim lebt, macht die Sache auch nicht einfacher für sie.

Die Geschichte handelt von Verlust, Ängsten, Trauer, Schuldgefühlen, aber auch Glück und Liebe. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und kommt ruhig daher. Man erlebt Dots Entwicklung im Verlauf der Geschichte mit und fühlt und leidet genauso mit ihr mit. Es ist ein bewegender Roman, der zum Nachdenken anregt, aber der ebenso ein warmes Gefühl hinterlässt. Ich bin den Weg mit Dot sehr gerne gegangen.

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Veröffentlicht am 08.03.2022

Wohlfühlroman

Die kleine Buchhandlung im alten Postamt
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In Rachael Lucas‘ neustem Roman „Die kleine Buchhandlung im alten Postamt“ lässt die Protagonistin Hannah ihren Traum von einer eigenen Buchhandlung wahr werden. Eher zufällig übernimmt sie in ...

In Rachael Lucas‘ neustem Roman „Die kleine Buchhandlung im alten Postamt“ lässt die Protagonistin Hannah ihren Traum von einer eigenen Buchhandlung wahr werden. Eher zufällig übernimmt sie in den Laden in den Cotswolds und zieht kurzerhand mit ihrem Sohn dort hin. Ihr Ehemann zieht sich hingegen immer mehr zurück, aber da gibt es ja noch den äußerst gut aussehenden Ex-Fußballstar Jake…

Mir hat die Geschichte rund um Hannah und ihre kleine Buchhandlung sehr gefallen. Das Setting ist sehr gemütlich und heimelig beschrieben, sodass man sich gleich sehr wohl mit der Geschichte fühlt. Auch der flüssige und bildliche Schreibstil der Autorin hat sehr positiv dazu beigetragen. Auch die Protagonisten Hannah und Jake konnte ich schnell in mein Herz schließen. Auch die Idee mit dem Buchclub hat mir gut gefallen. Hier wurde eine tolle Atmosphäre geschaffen.

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Veröffentlicht am 01.03.2022

Nette Geschichte

2 Seelen. Das erste Buch der Unsterblichkeit
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"2 Seelen - Das erste Buch der Unsterblichkeit" vom Autorinnen-Duo Rose Snow ist der Auftakt ihrer neuesten Dilogie. Katalea lebt mit ihrem Bruder im Haus ihres kürzlich verstorbenen Großvaters. ...

"2 Seelen - Das erste Buch der Unsterblichkeit" vom Autorinnen-Duo Rose Snow ist der Auftakt ihrer neuesten Dilogie. Katalea lebt mit ihrem Bruder im Haus ihres kürzlich verstorbenen Großvaters. Damit sie das Haus nicht verkaufen müssen, entschließen sie sich drei geheimnisvolle Männer bei sich einziehen zu lassen. Kaum sind diese bei ihnen eingezogen, fängt Kela an ihren toten Großvaters zu sehen. Dieser scheint weiterhin als Geist bei ihnen zu leben. Aber nicht nur, dass sie jetzt anscheinend mit Toten kommunizieren kann, sondern auch der neue Mitbewohner Nero bringt sie gehörig durcheinander. Welches Geheimnis er wohl verbirgt?!

Obwohl ich nicht so der Fantasy-Leser bin, hat mir die Geschichte gut gefallen. Die Protagonistin Katalea war mir von Anfang an sehr sympathisch und auch mit den anderen Romanfiguren konnte ich mich schnell anfreunden. Die Geschichte las sich sehr flüssig und war spannend. Manchmal fiel es mir etwas schwerer den Fantasy-Elementen zu folgen, aber das liegt an mir selbst und das ich eben dieses Genre sonst eher stiefmütterlich vernachlässige. Eine wirklich nette Geschichte, aber eben weil das Genre nicht so meins ist, weiß ich hier noch nicht, ob ich auch den zweiten Band lesen werde.

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