Platzhalter für Profilbild

HexeLilli

Lesejury Star
offline

HexeLilli ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit HexeLilli über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2022

Der Schatz auf dem Meeresgrund

Tiefwasser für Nordstrand
0

Das Buch fühlt sich durch den samtigen Umschlag sehr gut an. Auch das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Dies ist der mittlerweile 9. Fall des Anwalts Jan de Fries. Er erzählt aus seiner Sicht in der ...

Das Buch fühlt sich durch den samtigen Umschlag sehr gut an. Auch das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Dies ist der mittlerweile 9. Fall des Anwalts Jan de Fries. Er erzählt aus seiner Sicht in der Ich Form. Gemeinsam mit 2 Freunden ist er auf dem Krabbenkutter Sirus vor Borkum unterwegs. Sie eilen einem schwerverletzten Wracktaucher zur Hilfe. Dessen Kameraden wollen unbedingt verhindern, dass die genaue Unfallstelle dem Seeamt gemeldet wird. Und dann überschlagen sich die Ereignisse. Das Haus von Jan´s bestem Freund fällt einem Brand zum Opfer, es gibt Tote und Jan ist sich seines Lebens nicht mehr sicher. Ohne die Vorgängerbände zu kennen, bin ich gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstiel ist flüssig und leicht zu lesen. Allerdings fand ich viele Dinge zu unrealistisch. Action die eher zum Schmunzeln verleitete. Da wäre weniger sicher mehr gewesen. Der Schluss hielt dann noch eine Überraschung bereit, hatte ich nicht vermutet. Trotz kleiner Schwächen hatte ich mit dem Buch unterhaltsame Stunden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2022

Der Tote im Watt

Gezeitenmord
0

Die Seiten flogen nur so dahin, es machte mir viel Freude diesen Krimi des dänischen Autoren zu lesen. Ein flüssiger Schreibstiel, spannende Verbrechen und sympathische Ermittler. Das Cover passt wunderbar ...

Die Seiten flogen nur so dahin, es machte mir viel Freude diesen Krimi des dänischen Autoren zu lesen. Ein flüssiger Schreibstiel, spannende Verbrechen und sympathische Ermittler. Das Cover passt wunderbar zu der Geschichte.

Die junge dänische Ermittlerin Lykke Teit wird von ihren Vorgesetzten nach Südjütland geschickt. Im Watt haben der Lehrer Lasse und sein 11 jähriger Schüler Villads eine Leiche entdeckt. Der Junge ist seitdem verschwunden, der Lehrer schwer verletzt. Da die Tat im Grenzgebiet geschah, wird Lykke der Flensburger Hauptkommissar Rudolf Lehmann zur Seite gestellt. Die beiden Kommissare ermitteln in mehrere Richtungen, es gab schon mehr verschwundene Kinder. Die Spur führt in das kleine Dorf Melum. Hier kennt jeder Jeden. Dann gibt es die nächsten Toten.
Das war ein gelungener Krimi mit vielen Wendungen und einer schlüssigen Handlung. Die beiden Ermittler Lykke und Rudi waren mir gleich sympathisch. Auch die Anderen des Teams passten perfekt ins Bild. Das Ende war schwer vorhersehbar.
Ein guter Auftakt einer neuen Reihe, ich freue mich auf mehr.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2022

Das große Schweigen

Für diesen Sommer
0

Bis jetzt kannte ich nur die Krimis der Autorin. Bei diesem Familienroman dauerte es eine Weile, bis ich mich mit dem Buch anfreunden konnte. Cover und Titel lassen eher auf einen seichten Sommerroman ...

Bis jetzt kannte ich nur die Krimis der Autorin. Bei diesem Familienroman dauerte es eine Weile, bis ich mich mit dem Buch anfreunden konnte. Cover und Titel lassen eher auf einen seichten Sommerroman schließen, aber dass ist er auf keine Fall.
In diesem Familienroman geht es um die Familie Roth. Die jüngste Tochter Franziska, die in jungen Jahren im Zorn ihr Elternhaus verließ, kehrt jetzt mit Anfang 50 zurück, um sich um ihren alten und kranken Vater zu kümmern. Ihre Schwester Monika, die dieses jahrelang getan hat, brauchte unbedingt Urlaub. Vater und Tochter müssen lernen, mit ihrem Leben und miteinander Frieden zu schließen. Beide haben schmerzhafte Erinnerungen an das Schicksal, und an das vergangene Leben, schöne als auch traurige.
Die Geschichte beginnt sehr zäh und langatmig. Nervig empfand ich die schnell wechselnden Erzählperspektiven und die ewigen Zeitsprünge. Aber irgendwie passte dann doch alles zusammen. Einige Abschnitte haben mich sehr depremiert, werden wir doch alle einmal älter und müssen einiges an Selbständigkeit aufgeben, dass macht schon nachdenklich. So gar nicht verstehen konnte ich die Eltern Roth, wie kann man ein so schwerwiegendes Schicksal verschweigen.
Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe und das Buch nicht vorher aus der Hand gelegt habe, es hat mir dann doch noch gut gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2022

Auf Verbrecherjagd

Hafenmörder
0

Das Cover gefällt mit gut, der Klappentext hat mich gleich angesprochen. Ich bin gleich gut in die flüssig geschriebene Geschichte reingekommen, die allerdings erst im letzten Drittel an Fahrt aufnahm. ...

Das Cover gefällt mit gut, der Klappentext hat mich gleich angesprochen. Ich bin gleich gut in die flüssig geschriebene Geschichte reingekommen, die allerdings erst im letzten Drittel an Fahrt aufnahm. Sie spielt in Hamburg im Jahre 1904. Mehrere Männer aus der Oberschicht werden ermordet und mit einem Zeichen auf der Stirn aufgefunden. Der junge Polizist Martin Bucher nimmt seinen Freund den Bakteriologen Carl-Jakob Melcher, der von Onkel und Tante aufgezogen wurde, mit auf Verbrecherjagd. Sie tauchen ein in Dreck und Schmutz des armen Viertels. Das Buch ist gut geschrieben, durch die detailgetreuen Schilderungen konnte man sich alles gut vorstellen. Die Charaktere passten und der Autor ließ historische Ereignisse der damaligen Zeit mit einfließen. Die Karte in der hinteren Klappe fand ich sehr hilfreich. Ich hatte unterhaltsame Lesestunden mit dem Buch und kann es auf jeden Fall empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2022

Gemeinsam sind wir stark

Im Schatten der Wende
0

Das Cover fällt gleich ins Auge, man erkennt, dass die Geschichte in Dresden spielt. Die Zeitreise führt ins Jahr 1989, einige Monate vor und nach der Wende. Der Klappentext führt allerdings in die Irre. ...

Das Cover fällt gleich ins Auge, man erkennt, dass die Geschichte in Dresden spielt. Die Zeitreise führt ins Jahr 1989, einige Monate vor und nach der Wende. Der Klappentext führt allerdings in die Irre. Bevor das KDD Team in Erscheinung tritt, ist das erste Drittel des Buches schon vorbei. Die Hauptfigur ist Tobias Falck, Volkspolizist. Er ist ein typischer Befehlsempfänger, kann nicht verstehen, warum so viele Menschen in den Westen wollen, ist mit seinem Leben zufrieden. Erst als er undercover ermittelt und Einblick in die dunklen Ecken der Stadt bekommt und mit Verbrechen konfrontiert wird, die es angeblich nicht gibt, beginnt er nachzudenken. Nach der Wende wird er dem neuen Team Kriminaldauerdienst zugeteilt und trifft dort auf zwei alte Bekannte. Dann stößt eine Polizistin aus Frankfurt/Main dazu und bittet um Amtshilfe auf der Jagt nach einem Auftragskiller. Jetzt stoßen Welten aufeinander, die vier müssen sich zusammen raufen. Tobias lernt selbstständig zu denken und eigene Entscheidungen zu treffen, es gelingt ihm sogar alte Fälle zu lösen.
Die Schreibweise fand ich angenehm, (bis auf die Fehler). Die Schauplätze wurden detailgetreu vorgestellt. Der Autor erzählt authentisch und glaubwürdig über den Umbruch nach der Wende. Was ich vermisst habe waren die Erklärung der Kürzel, nicht jeder kennt sich damit aus. Auch fehlte es teilweise an der nötigen Spannung. Dafür habe ich Dinge erfahren, die mir bis dahin nicht bekannt waren.
Alles in allem ein solider Krimi, die Nachfolgebände haben sicher noch Potenzial nach oben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere