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Veröffentlicht am 08.06.2022

Coffe Girl + Subway Girl

One Last Stop
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August lebt noch nicht lange in New York und ist gerade erst in eine neue Wohnung gezogen. Wie viele andere New Yorker auch nimmt sie jeden Tag die U-Bahn. Dort fällt ihr eine junge Frau in Lederjacke ...

August lebt noch nicht lange in New York und ist gerade erst in eine neue Wohnung gezogen. Wie viele andere New Yorker auch nimmt sie jeden Tag die U-Bahn. Dort fällt ihr eine junge Frau in Lederjacke auf. Wie sie nimmt die Fremde jeden Tag die U-Bahn, doch August fällt auf, dass die Frau names Jane jeden Tag dasselbe trägt und sie nie aussteigt. Als August sich eines Tages aus Versehen mit Kaffee bekleckert, leiht ihr Jane ein Schal und so kommen sie ins Gespräch. Die beiden treffen sich immer wieder, lernen sich kennen. Doch bald stellt August fest, dass Jane ein riesen Problem hat. Endlich kommen August ihre detektivischen Fähigkeiten, die sie mit ihrer Mutter trainiert hat zu Gute. Sie ist entschlossen hinter Janes Geheimnis zu kommen.

Letztes Jahr hab ich Royal Blue gelesen und fand das Buch richtig toll und so hab ich spontan One Last Stop gekauft.
Als ich das Buch angefangen habe, war ich gleich begeistert. Auf den ersten paar Seiten musste ich so lachen, dass ich mich fast nicht auf den Inhalt konzentrieren konnte. So fand ich leicht ins Buch hinein und wollte weiterlesen. Man lernt August und ihre WG kennen, inklusive einer Drag Queen die über ihnen wohnt. Bis jetzt hatte ich noch nichts in der Richtung gelesen, deswegen hat es mich begeistert, dass das Thema Drag mit eingewoben wurde. Auch Augusts Mitbewohner fand ich richtig toll und haben dazu beigetragen, dass mir das Buch so gut gefallen hat
August mochte ich gerne. Ihre Entschlossenheit und ihr Charakter hat mir einfach gut gefallen und die kam mir absolut authentisch vor.
Wie erwähnt fand ich den Schreibstil richtig toll. Es gab viele tolle Momente und lustige Situationen, die das Buch richtig toll gemacht haben. Auch die Erwähnungen von Musik und Künstlern der Rockgeschichte haben mir richtig gut gefallen. Ich bin regelrecht in dem Buch versunken und kam so gut voran. Die Geschichte war anders als ich er erwartet hatte, denn es hatte Science-Fiction-Elemente, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Auch New York fand ich gut beschrieben und ich konnte mir die Orte gut vorstellen. Man muss es erst mal schaffen einen Liebesroman in einer U-Bahn toll zu beschreiben.
Insgesamt, fand ich dieses Buch einen Tick schwächer als das erste Buch der Autorin, aber empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 20.05.2022

Emotionaler Roman

Nur einen Herzschlag entfernt
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Gleich der Debütroman des unter dem Pseudonym schreibenden Autors J. Colby wird ein Bestseller. Niemand kommt daran vorbei, so auch die beste Freundin von Emiline, die ihr das Buch empfiehlt. Emiline gibt ...

Gleich der Debütroman des unter dem Pseudonym schreibenden Autors J. Colby wird ein Bestseller. Niemand kommt daran vorbei, so auch die beste Freundin von Emiline, die ihr das Buch empfiehlt. Emiline gibt nach und beginnt das Buch zu lesen. Sie hätte mit allem gerechnet doch nicht mit dem wirklichen Inhalt des Buches. Denn dieses erzählt ihre tragische Kindheit aus ihrer Perspektive. Em ist verletzt und erschüttert. Schnell wird ist ihr klar, dass hinter dem Pseudonym niemand anders als Jase stecken kann. Jase ihr bester Freund aus Kindertagen und die Person, die alles von ihr weiß. Wütend macht sie sich auf die Suche nach Jase, um ihn zur Rede zu stellen.


Ich hab dieses Buch in einem Bücherschrank gefunden, es kam mir bekannt vor und der Inhalt versprach eine tolle Geschichte, also ging es mit. Bis jetzt hatte ich noch nichts von der Autorin gelesen, umso gespannter war ich auf die Geschichte.
Emiline mochte ich auf Anhieb. Dadurch, dass sie schreibt und es gleich auf den ersten Seiten ums Schreiben geht, gefiel mir das Buch auf Anhieb. So mochte ich auch Emiline gerne. Man lernt die jetztige Emiline kennen und sie als Romanfigur, die ihre Vergangenheit erzählt.
Die Idee mit den Romanpassagen mochte ich gerne. Teilweise musste ich mich konzentrieren, um das wirkliche und das erzählte zu sortieren, aber das gelang mir größtenteils. Manchmal fand ich das Buch im Buch sogar besser als das andere. Die Kindheit von Emiline war schwer und bei manchen Szenen musste ich schlucken, weil es einfach so krass war.
Auch Jase Kindheit war schwer. Ihn fand ich ebenfalls sympathisch und ist wie Emiline ein Kämpfer.
Mit dem Schreibstil kam ich gut zurecht. Ich bin schnell in der Geschichte versunken und ich konnte die Handlungen gut nachvollziehen. Auch die Emotionen kamen bei mir an. Ich fand die Geschichte berührend und ich wollte wissen wie es ausgeht. Auch wenn mir das Buch richtig gut gefiel, so hat mir doch irgendwas gefehlt, um 5 Sterne zu geben. Trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.04.2022

Spannende Liebesgeschichte

Like Gravity
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Als Brooklyn Turner auf Finn Chambers trifft, muss sie sich fragen ob sie ihre Mauern sinken lassen kann. Ob es sich lohnt gegen die Anziehungskraft zwischen ihnen zu kämpfen.
Nachdem sie als Kind den ...

Als Brooklyn Turner auf Finn Chambers trifft, muss sie sich fragen ob sie ihre Mauern sinken lassen kann. Ob es sich lohnt gegen die Anziehungskraft zwischen ihnen zu kämpfen.
Nachdem sie als Kind den Mord an ihrer Mutter mitansehen musste, lässt die 20-jährige Brooklyn, genannt Bee, kaum einen Menschen emotional an sich heran. Abgesehen von ihrer besten Freundin und belanglosen One Night Stands, hat sie keinen Kontakt zu anderen.
Als sie wortwörtlich in Finn‘s Leben stolpert, kann sie es kaum erwarten von dem Idioten wegzukommen. Doch sie laufen sich immer wieder über den Weg und Finn scheint ihre abwehrende Art nicht zu verschrecken. Aber kann sie Finn vertrauen und es riskieren ihr Herz für ihn zu öffnen?

Durch Zufall hatte ich vor einiger Zeit das „Faded-Duett“ von Julie Johnson gelesen und absolut geliebt. Als „Like Gravity“ erschien, noch dazu mit diesem umwerfenden Cover, musste ich es haben. Ich war hab mich total drauf gefreut wieder ein Buch von der Autorin zu lesen.
Das Buch beginnt mit dem Prolog, in dem man etwas über Brooklyn‘s Vergangenheit erfährt. Nach und nach erfährt man mehr. Bee mochte ich von Anfang an. Obwohl sie niemanden an sich heran lässt, erschien sie mir nicht unnahbar. Sie wird als tolle, mutige junge Frau beschrieben, die ihren Weg geht.
Bees‘s beste Freundin Lexie, war mir nicht direkt unsympatisch, doch sie hatte nicht die Eigenschaften, die ich bei einer besten Freundin erwarten würde. Manchmal verhielt sie sich einfach nicht so, um ihrer Rolle als Freundin gerecht zu werden.
Finn war zuerst ein bisschen zu sehr Macho, wenn man das so sagen kann. Ich mochte seine leicht arrogante Art nicht. Ich hatte ein Bild von ihm in Kopf, das so gar nicht zu der Person passte, die danach beschreiben wurde. Irgendwann, zwischen all den Sprüchen, bin ich dann doch mit ihm warm geworden.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Leicht und flüssig zu lesen, mit genau der richtigen Menge an Beschreibungen. Es gab lustige und ernste Gespräche. Momente und Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. Zudem gab es eine Wendung, von der man immer einen Happen zu lesen bekam, sodass man die richtigen Schlüsse ziehen konnte, bis es aufgelöst wurde. Es blieb bis zum Ende spannend, so dass die letzten Seiten nur so verflogen. Ich freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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Veröffentlicht am 11.03.2022

Forever right now

Forever Right Now
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Darlene zieht nach San Francisco, um dort neu anzufangen. Ihr altes Ich und ihre Drogenprobleme lässt sie hinter sich und konzentriert sich auf die guten Dinge in ihrem Leben. Sie kämpft ihren eigenen ...

Darlene zieht nach San Francisco, um dort neu anzufangen. Ihr altes Ich und ihre Drogenprobleme lässt sie hinter sich und konzentriert sich auf die guten Dinge in ihrem Leben. Sie kämpft ihren eigenen Kampf, doch als ihr Nachbar Sawyer sie um Hilfe bittet, kann sie einfach nicht ablehnen.
Auch Sawyer kämpft um etwas, denn nachdem Molly ihr Kind bei ihm abgeliefert hat und behauptet er sei der Vater, kümmert er sich liebevoll um das kleine Mädchen. Nur, dass er das Sorgerecht noch beantragen muss und gleichzeitig sein Jura Examen macht. Bald treffen Sawyer und Darlene öfter aufeinander und auch die kleine Olivia schleicht sich in Darlene‘s Herz. Aber Darlene‘s Vergangenheit könnte Sawyers Kampf gefährden und so werden alle auf eine harte Probe gestellt.

Bei Emma Scott weiß ich, dass ich ein Buch vor mir habe das mindestens 5 Sterne bekommt. Forever right now ist so mit 4,5 Sternen, die ich dem Buch gebe, daher vergleichsweise „schlecht“, aber das zeigt nur wie sehr ich ihre Bücher mag.
In diesem Buch geht es um Darlene, die man schon aus Band 1 kennt. In diesem Band erschien sie mir wie eine andere Person, oder zumindest anders wie ich sie in Erinnerung hatte. Darlene ist eine tolle und starke junge Frau, die ich einfach mochte. Sie findet ihren Weg, macht einen Neuanfang und gibt niemals auf. Auch Sawyer ist ein toller junger Mann und mit der Art wie er für seine Tochter sorgt und auch die Kleine selber haben mein Herz schmelzen lassen. Seine liebevolle Art und seine Motivation für sein Studium haben ihn realistisch gemacht.
Das gute erste Drittel fand ich ziemlich ruhig und ich dachte wann passiert denn endlich etwas das mich vom Hocker reißt. Die Geschichte war toll, aber ich wollte den Nervenkitzel. Als der kam, war ich wieder gespannt und hatte neues Feuer zum Weiterlesen und hab dann noch schneller das Buch beendet.

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Veröffentlicht am 19.02.2022

Fast so gut wie Band 1

Ein Traum am Strand - Stonebridge Island 2
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Auf dem Weg zu den Silver Brook Stables trifft der Crosscountry Reiter Matt auf Summer. Ihr Freund hat sie mit ihrer besten Freundin betrogen und so kommt ihr Matt gerade recht. Summer und Matt verbringen ...

Auf dem Weg zu den Silver Brook Stables trifft der Crosscountry Reiter Matt auf Summer. Ihr Freund hat sie mit ihrer besten Freundin betrogen und so kommt ihr Matt gerade recht. Summer und Matt verbringen eine Nacht miteinander, in dem Glauben, den anderen nie wieder zu sehen. Als Matt am nächsten Tag auf dem Gestüt von Summer‘s Familie auftaucht, traut sie ihren Augen nicht. Nach einem Sturz mit seinem Pferd Ice wurde Matt auf den Hof geschickt, damit er und das Pferd sich erholen können und sich wieder annähern können. Nur dass Matt nicht an Summer‘s Methoden glaubt und er Summer nicht mehr an sich heranlässt. Währenddessen kann Summer nicht aufhören an Matt zu denken.

Die Bücher von Ella Thompson sind wie ein Sommerurlaub. Die Entspannung und das Leseabenteuer beginnen schon bei dem Prolog, der immer ein Highlight für sich ist.
Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich den ersten Band gelesen haben, doch das war überhaupt nicht schlimm. Schnell war ich wieder in der Geschichte rund um Summer und ihre Schwestern drin. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Es wird viel beschrieben ohne überladen zu sein. Das Gestüt und die Atmosphäre kamen so gut rüber, dass ich mir vieles bildlich vorstellen konnte und es sich oft angefühlt hat, als wäre man auf dem Gestüt.
Mit Pferden habe ich nicht viel am Hut, aber ich mochte das Gestüt und wie die Arbeit mit den Tieren beschrieben wurde sehr gerne. Auch Summers Arbeit als Pferdetherapeutin und Matt‘s Springreitwelt wurde mir nähergebracht.
Neben der Liebesgeschichte gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang der Spannung in die Geschichte bringt und dem ganzen das gewisse Extra gibt. Insgesamt fand ich den zweiten Teil der Reihe ein wenig schwächer als der ersten, trotzdem bekommt das Buch 4,5 Sterne.

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