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Kate_nte

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2022

wirklich tolles Setting

Commissario Leone und die Tränen der Madonna
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In Rom treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Seine Opfer: junge Menschen, denen die Pulsadern aufgeschnitten werden und die er dann ausbluten lässt. Dies ist aber nicht das einzige Problem mit dem sich ...

In Rom treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Seine Opfer: junge Menschen, denen die Pulsadern aufgeschnitten werden und die er dann ausbluten lässt. Dies ist aber nicht das einzige Problem mit dem sich Commissario Enzo Leone und sein ungewöhnliches Team auseinander setzen muss. Zusätzlich wird noch eine Blut weinenden Madonnenstatue in einer Kirche gemeldet.

Der Einstieg ins Buch fällt, dank der eingehenden Schreibweise und des wirklich tollen Settings, sehr leicht. Teilweise kommt man sich vor wie im Italien Urlaub. Nicht nur die Schauplätze in und um Rom sind toll beschrieben, sondern auch die kulinarischen Aspekte sind super, inkl. einem Rezept für Enzos Lieblingsgericht am Ende des Buches.

Im Mittelteil allerdings wird der Lesefluss durch etliche Zeitsprünge etwas gehemmt. Genauere Zeit- und Ortsangaben sowie ein wenig mehr Struktur wären hier wünschenswert.

Eingefleischten Fans von Donna Leon und Commissario Brunetti werden bald ein paar Parallele auffallen. Für mich nicht weiter tragisch, sind die beiden Commissarios doch gänzlich unterschiedlich. Auch die beiden Handlungsorte könnten unterschiedlicher nicht sein.

Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven. Dies ermöglicht dem Leser u. a. Einblicke in das Tun und Denken des Mörders.

Die Geschichte eignet sich gut zum miträtseln. Einziges Manko ist, dass man doch wesentlich schneller als der Commissario die Ereignisse erahnt. In manchen Situationen macht Enzo bei seinen Ermittlungen leider keinen so guten Eindruck und ich hoffe, dass er in Band zwei noch seinen kriminalistischen Spürsinn entwickelt.

Natürlich darf ein bisschen Liebesbeziehung in der ewigen Stadt auch nicht fehlen.

Auch wenn der Fall am Schluss abgeschlossen ist, lässt das Ende doch reichlich Platz für Spekulationen.

Alles in allem hat mir das Buch angenehme Lesestunden bereitet.

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Veröffentlicht am 11.03.2022

Todesengel auf dem Kiez

Todesengel im Viertel
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Auch wenn es bereits das vierte Buch aus dieser Reihe ist, hat man als Quereinsteiger kein Problem Teil der Geschichte zu werden.

Der Schreibstil ist eher nüchtern und sachlich und deshalb auch leicht ...

Auch wenn es bereits das vierte Buch aus dieser Reihe ist, hat man als Quereinsteiger kein Problem Teil der Geschichte zu werden.

Der Schreibstil ist eher nüchtern und sachlich und deshalb auch leicht verständlich.

Das Setting, Hamburg, ist toll gewählt und sehr gut beschrieben. Wer bereits in Hamburg war, wird den ein oder anderen Ort wiedererkennen.

Es gibt zwei Handlungsstränge die parallel laufen und sich Stück für Stück annähern.

Anders als bei anderen Krimis, dauert es hier sehr lange bis ein Verdächtiger auf der Bildfläche erscheint.

Geschickt streut der Autor gut recherchierte Hintergründe in die Geschichte, um den Leser im Hinblick auf Täter und Motiv immer wieder in eine andere Richtung zu lenken.

Der große Showdown kommt dann zum Schluss.

Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 15.11.2021

sehr plastischer Schreibstil

Das Flüstern der Puppen (Thriller)
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Den Start in ihr neues Berufsleben hatte Lena Freyenberg sich auch anders vorgestellt. In ihrem ersten gemeinsamen Fall mit ihrem neuen Kollegen Henning Gerlach bekommen sie es gleich mit einem sehr bestialischen ...

Den Start in ihr neues Berufsleben hatte Lena Freyenberg sich auch anders vorgestellt. In ihrem ersten gemeinsamen Fall mit ihrem neuen Kollegen Henning Gerlach bekommen sie es gleich mit einem sehr bestialischen und skrupellosen Serienkiller zu tun, der an jedem seiner Tatorte eine entstellte Puppe zurück lässt. Henning und Lena begeben sich auf Spurensuche und merken schnell, dass sie nicht jedem trauen können.

Das Buch hat mich durch seinen flüssigen und sehr plastischen Schreibstil begeistert. Welcher bisweilen viele Szenen und Situationen auf eine sehr brutale Weise beschreibt. Definitiv nichts für schwache Nerven! Vielleicht sind es aber auch die sehr kreativen Mordmethoden die das Kopfkino sofort in Gang setzt.

Die Erzählperspektive ist wechselnd. Die Ich-Perspektive des Mörders lässt den Leser auf beklemmende Art und Weise hinter die Fassade des Mörders blicken.

Erst in der zweiten Hälfte des Buches kann man erahnen wer hinter den Morden steckt. Was allerdings die Hintergründe sind bleibt weiterhin spannend und bis kurz vor Schluss offen.

Einzig und allein die vielen privaten Probleme von Lena und Henning und ihre allzu oft erwähnte, sich entwickelnde zwischenmenschliche Beziehung hat mich etwas gestört. Dies wurde allerdings durch den rasanten und sehr spannenden Schluss wieder wettgemacht.

Nichtsdestotrotz bin ich gespannt wie es mit Lena und Henning weitergeht. Mit oder ohne Beziehungskiste.

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Veröffentlicht am 11.11.2021

spannende Wendungen

Zwang zu töten
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In Koblenz wird ein Mann an den Füßen aufgehängt und vollständig ausgeblutet aufgefunden. Was zuerst nach einem bizarren Einzelfall aussieht entpuppt sich bald als Beginn einer grausamen Mordserie.

Dieses ...

In Koblenz wird ein Mann an den Füßen aufgehängt und vollständig ausgeblutet aufgefunden. Was zuerst nach einem bizarren Einzelfall aussieht entpuppt sich bald als Beginn einer grausamen Mordserie.

Dieses Buch ist der zweite Teil einer Trilogie um Hauptkommissar Ulf Auer und sein sehr ungewöhnliches aber dennoch erfolgreiches Ermittlerteam. Wer das erste Buch nicht gelesen hat: keine Sorge, man kann das zweite Buch sehr gut auch ohne Vorkenntnisse lesen. Alles Wichtige zu Auer, seinem Team und Auers Vergangenheit, sowie zu den jetzigen Lebensgewohnheiten aller Teammitglieder, wird in der Geschichte nochmals kurz angerissen sodass man die Ängste und Nöte jedes einzelnen gut verstehen und nachvollziehen kann. So werden die Teammitglieder, die alle Ecken und Kanten haben, sehr nahbar. Die privaten Problemchen des ein oder anderen sind sehr gut in die Haupthandlung eingearbeitet ohne zu stören.

Das Thema Zwangsstörungen, um welches es in diesem Buch geht, wird sehr gut beschrieben, so dass es auch Leihen, die sich nicht mit dieser Materie auskennen, verstehen können. Ohne dabei aber die Menschen die an einer Zwangsstörungen leiden in ein falsches Licht zu rücken.

Der Schluss ist sensationell gelungen. Erst hier kommt heraus wer genau eigentlich welche Zwangsstörungen hat und wer wen eigentlich genau manipuliert.

Obwohl mir persönlich die erste Hälfte des Buches zu sehr in Richtung Krimi und nicht in Richtung Thriller geht, hat mir das Buch durch seinen angenehmen Schreibstil und die Perspektivwechsel gut gefallen. Kleiner Tipp von mir: damit das richtig Thrillerfeeling aufkommt, am besten das Buch wenn möglich an einem Stück lesen. In der zweiten Hälfte des Buches geht es nämlich ordentlich zur Sache.

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Veröffentlicht am 22.10.2021

spannende Lektüre

Harzhunde
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Durch den Harzer Wald streift eine Bestie und töte alles was ihr in den Weg kommt. Nicht nur Schafe werden gerissen sondern auch Menschen regelrecht zerfleischt. Wer oder was ist diese unheimliche Kreatur ...

Durch den Harzer Wald streift eine Bestie und töte alles was ihr in den Weg kommt. Nicht nur Schafe werden gerissen sondern auch Menschen regelrecht zerfleischt. Wer oder was ist diese unheimliche Kreatur die hier ihr Unwesen treibt? Ist es gar ein Wolf? Die Wolfexpertin Maria Hübner grät ins Fadenkreuz des wütenden Mobbs. Ihr Freund, der Privatdetektiv Stefan Blume, der auf Grund seiner Vergangenheit eher ein zurückgezogeneres Leben im Harz bevorzugt, eilt ihr zur Hilfe. Dann taucht auch noch ein unbekannter Fremder in der Ferienhaussiedlung von Blume auf. Holt ihn nun seine Vergangenheit wieder ein. Will der Fremde ihm nach dem Leben trachten?

Dies ist schon das zweite Buch um den Privatdetektiv Stefan Blume. Wer das erste Buch nicht gelesen hat: keine Sorge, man kann das zweite Buch sehr gut auch ohne Vorkenntnisse lesen. Alles Wichtige zu Blume und seiner Vergangenheit, sowie zu seinen jetzigen Lebensgewohnheiten, wird in der Geschichte nochmals kurz angerissen sodass man seine Ängste und Nöte gut verstehen kann.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und vermittelt sofort eine düstere Atmosphäre und lässt einen sehr gut in die Geschichte eintauchen. Die Anspannung der Protagonisten ist fast spürbar und der Spannungsbogen wird immer hochgehalten.

Durch die verschiedenen Handlungsstränge lässt der Autor den Leser lange im Unklaren über die Hintergründe der Story. Dies lässt viel Raum für Spekulationen. Erst zum Schluss hin geben diese ein schlüssiges Bild.

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