Leider ein etwas schwächeres Buch über Mamma Carlotta
Schwarze SchafeCover
Für sich alleine stehend mag ich das Cover von diesem Buch ganz gerne, da es auch inhaltlich gut zu dem Buch passt, weil sowohl Schafe als auch ein Alpaka eine Rolle spielt. Allerdings komme ich ...
Cover
Für sich alleine stehend mag ich das Cover von diesem Buch ganz gerne, da es auch inhaltlich gut zu dem Buch passt, weil sowohl Schafe als auch ein Alpaka eine Rolle spielt. Allerdings komme ich immer noch nicht damit zurecht, dass dieses Buch und sein Vorgänger vom Design her nicht mehr zu all den anderen Mamma Carlotta Büchern passt, aber das ist auch mein persönliches Problem, damit werde ich mich wohl auch nicht mehr abfinden.
Schreibstil
Gisa Paulys Schreibstil war wie gewohnt gut und es fiel mir leicht ihre Geschichte zu lesen. Ich flog nur so durch die Seiten und so konnte ich das Buch beenden, obwohl es mir nicht so sehr zu gesagt hat. Es war locker, leicht zu lesen und auch sehr angenehm.
Inhalt
Klappentext:
Endlich wieder Sommer auf Sylt, das genießt neben den Touristen auch Mamma Carlotta. Für Tratsch und Klatsch sorgt Sänger Pierre Thom, der gerade mit seiner Partnerin - einem echten Superstar! - auf der Insel weilt. Doch all das ist vergessen, als Frau Kemmertöns Mamma Carlottas Hilfe sucht: Ihr Lottogewinn ist verschwunden! Sie hatte ihn in einer alten Lexikonreihe versteckt, die ihr Mann nun an das lokale Tierheim gespendet hat. Keine Frage, die beiden Frauen müssen das Geld unbemerkt zurückholen! Selbstverständlich haben sie nicht erwartet, dabei des Nachts über eine Leiche zu stolpern. Und erst recht nicht, dass diese am nächsten Morgen wie vom Erdboden verschluckt sein könnte ... Treibt sich etwa ein schwarzes Schaf auf Sylt herum?
Charaktere
Mamma Carlotta war in diesem Buch ganz anders und hat für ihre Ermittlungen sogar den Haushalt vernachlässigt, was wir von ihr ja eigentlich ganz anders gewohnt sind. Das ist ja nicht schlimm und ich mag ihre Ermittlungen ja auch sehr gerne.
Eric fand ich hier sympathisch und ich habe mich sehr gefreut, dass er mit Tilla sein Happy End hat und die beiden glücklich sind. Seine Zweifel an manchen Stellen waren für mich nachvollziehbar und ihn und auch sie mochte ich in diesem Buch sehr gerne.
Carolin fand ich furchtbar in diesem Buch. Sie ist schon lange kein Teenager mehr und dennoch benimmt sie sich genauso. Sie schmeißt ihr ganzes Leben weg nur wegen eines Typens, der das nicht wert ist. Sie ist mir in diesem Buch leider gänzlich unsympathisch geworden.
Handlung
Die Handlung war mir persönlich etwas zu sehr auf Zufälle konzipiert. Mamma Carlotta war zufällig dort, traf zufällig Verdächtige. Es war mir alles zu sehr auf diesem Prinzip aufgebaut. Vielleicht war es auch schon in den anderen Büchern vor und mir ist es nur nicht aufgefallen.
Fazit
Leider muss ich sagen, dass dieser Band von Mamma Carlotta mir leider nicht sonderlich zu gesagt hat und ich etwas enttäuscht war, weil ich dieses Buch unbedingt mögen wollte. Mir fiel der Einstieg in die Geschichte super schwer und es zog sich anfangs sehr, was mir der Zeit besser wurde. Dann konnte ich Mamma Carlotta auch genießen und hatte beim Lesen Spaß. Die Auflösung des Falls war meiner Meinung nach etwas voraussehbar, aber dennoch in sich schlüssig und ich war auch zufrieden damit.
Insgesamt war das Buch nett für zwischendurch, aber mehr auch leider nicht, vielleicht waren auch meine Erwartungen zu Hause für.