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Veröffentlicht am 09.02.2023

Leckere Inspirationen

Homefarming: Das Kochbuch
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"Homefarming - Das Kochbuch" ist der Nachfolger des Homefarming Buches das sich überwiegend mit dem Anbau eines Selbstversorger Gartens beschäftigt. Hier wird nun, entsprechend den einzelnen Monaten nebst ...

"Homefarming - Das Kochbuch" ist der Nachfolger des Homefarming Buches das sich überwiegend mit dem Anbau eines Selbstversorger Gartens beschäftigt. Hier wird nun, entsprechend den einzelnen Monaten nebst einer knappen "frische Ernte" Übersicht, pro Abschnitt einige Rezepte, darunter meist ein Smoothie, vorgestellt.

Die Rezepte bewegen sich im mittelschweren bis komplizierten Bereich, bei vielen braucht man vielfältige Zutaten, dafür sind dort viele ungwöhnliche Inspirationen die alle sehr sehr lecker klingen, sowohl frisch aus dem eigenen Garten, wie auch "frisch gekauft"!

Zwischendurch finden wir dann immer noch Intervieweinlagen, untermauert mit ganz besonderen Rezepten.

Schön appetitlich gestaltet sind vor allem auch die Bilder, zum reinbeißen. Leider sieht man auf vielen für ein Kochbuch meiner Meinung nach aber eindeutig viel zu viel Mensch und alles hat einen gewissen "Selbstdarsteller" Influencer Beigeschmack, der mir nicht so zusagt.

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Veröffentlicht am 08.06.2022

Schwache Charaktere aber tolles Setting

A Place to Love
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Die neue Romance von Lilly Lucas hat mir so mittelmäßig gut gefallen. Zum einen ist da natürlich der unglaublich leicht federnde Schreibstil von Lilly Lucas, der es nie langeweilig werden lässt und man ...

Die neue Romance von Lilly Lucas hat mir so mittelmäßig gut gefallen. Zum einen ist da natürlich der unglaublich leicht federnde Schreibstil von Lilly Lucas, der es nie langeweilig werden lässt und man nur so über die Seiten dahinschwebt, das Buch eignet sich also für einen echten Leserausch.

Was mir aber nicht so gefallen hat, waren die Love Interests. Sowohl sie, wie auch er, waren mir nicht wirklich sympathisch mit der im Buch verwobenen Botschaft. Zum einen fand ich es blöd, in welche Situation der Nebencharakter Lavinia getragen wurde, zum anderen mochte ich die "Rettung durch Liebe" Moral nicht wirklich. Zwar haben beide irgendwie um ihren Weg und Entwicklung gekämpft, aber man hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass sie da alleine nicht geschafft hätten. Das ist mir zu viel toxische Abhängigkeit.

Das Setting dagegen und auch die Darstellung der anderen Schwestern hat mir richtig gut gefallen. Ich kann mir vorstellen, dass ihre Geschichten deutlich besser sein könnten und mich eher erreichen. Einige Hinweise gibt es ja

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Veröffentlicht am 14.03.2022

Verwirrte Lebenswege

Chopinhof-Blues
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Die Chopinhof Blues sind eine sehr originelle Geschichte, in der wir den Schicksalen, Hoffnungen, Träumen, Ängsten, Sorgen, Zwängen, Lebensbedingungen, Vergangenheit und Gegenwart mehrerer junger Erwachsener ...

Die Chopinhof Blues sind eine sehr originelle Geschichte, in der wir den Schicksalen, Hoffnungen, Träumen, Ängsten, Sorgen, Zwängen, Lebensbedingungen, Vergangenheit und Gegenwart mehrerer junger Erwachsener lauschen dürfen und sie ein Stück ihres bisher eher verworrenen Lebensweges begleiten.

Das Leben ist nie gerade und so, wie man es erwartet. Der jetzige Alltag der jungen Protagonisten fängt dies ein wie nix. Besonders nah dürfen wir Katja, Esra und Adam kennenlernen, die jeder für sich ein hartes Päckchen zu tragen haben und ganz unterschiedlich mit ihren Erlebnisen der Vergangenheit umgehen. Alle drei wirken dabei auf mich allerdings nicht wirklich glücklich. Eher an die Bedingungen und Zwänge ihres Lebens, an Verbindungen mit anderen Menschen angepasst.

Die Autorin wirft dabei einen gewaltigen Blick über den Tellerrand, auch in andere Länder und wenn man den Protagonisten so zuschaut, gerade im Kontrast zu dem, was zB. Esra in Honduras erlebte, dann fragt man sich, warum sie so häufig Trübsal blasen.

Die Vielfältigkeit der Charatere und das lockere Zusammenführen der Fäden Richtung Ende birgt richtig viel Potential und am Anfang hat das Buch echt gecatcht! Leider ist es nur ein Einblick in die derzeitige Lebensstation, der an keiner Stelle eine wirkliche Entwicklung aufbricht, jeder einzelne scheint in seinen Musterg gefangen zu bleiben. Das ist wirklich schade und unbefriedigend.

Ansonsten mag ich noch anmerken, dass mir im Lesefluss besonders Adam, Magda, Thilo und David mit Felix gefallen haben. Mit Katja und ihrer hohen Negativität die sie überall verbreitet hat wurde ich dagegen leider gar nicht warm.

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Veröffentlicht am 05.06.2020

Starke Protagonistin

Wie uns die Liebe fand
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Eine Starke Protagonistin finden wir in "Wie uns die Liebe fand". Denn diese Geschichte einer Familie, eines Dorfes, einer Gesellschaft wird wie aus dem Nähkästchen einer alten Dame geplaudert, die alles ...

Eine Starke Protagonistin finden wir in "Wie uns die Liebe fand". Denn diese Geschichte einer Familie, eines Dorfes, einer Gesellschaft wird wie aus dem Nähkästchen einer alten Dame geplaudert, die alles hautnah miterlebt hat.
Im Zentrum ihrer Erzählungen stehen ihre Familie, bestehend aus ihren vier Töchtern, die alle unterschiedlicher nicht sein könnten, und allen, die sich um diese herum noch ansammeln Im Laufe der Zeit schmeißen sie den kleinen Dorfladen und wachsen eng mit der Historie des Dorfes zusammen. Und natürlich gibt es auch eine geheime Liebschaft.
Madame Nans Geschichte ist eine Geschichte der starken Frauen und nicht nur sie, sondern jede ihrer Töchter verkörpert eine atemberaubende Persönlichkeit. Und natürlich haben auch die Männer Charakter.
Der Schreibstil ist witzig und locker, ohne an Tiefgründigkeit zu verlieren. Die Autorin versteht es, Emotionen zu wecken.

Fazit: Das Buch war von seinem Genre und Cover (die Silhoette zweier Menschen oder eines Dorfladens hätte ich als stimmiger erlebt) her nicht ganz mein Geschmack, aber stilistisch, von den Charakteren her und der Botschaft einfach top!

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Veröffentlicht am 02.05.2020

Gangster-Krieg im Viertel

Priest of Bones
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Bereits im Vorhinein wusste ich, dass "Priest of Bones" ein Werk ist, das polarisiert. Umso neugieriger war ich, mir selbst ein Bild von der Geschichte um die aus dem Krieg zurückkehrenden Gangster, die ...

Bereits im Vorhinein wusste ich, dass "Priest of Bones" ein Werk ist, das polarisiert. Umso neugieriger war ich, mir selbst ein Bild von der Geschichte um die aus dem Krieg zurückkehrenden Gangster, die ihre Stadt zurückerobern und gegen neue Eindringlinge verteidigen, zu machen.
Die Atmosphäre und den Handlungsstrang an sich habe ich als sehr stimmig erlebt, ich hatte oft das Gefühl, einem Alten Mann in der Kneipe zu lauschen. Die Gedanken und Verkettungen passten und gaben ein rundes Bild ab! Nicht ganz warmgeworden bin ich mit den Charakteren. Zwar habe ich im allgemeinen eine Schwäche für zwielichtige und geheimnisvolle Protagonisten, doch diese haben mich einfach nicht bewegen können. Oft hatte ich das Gefühl, noch kilometerweit von der Tiefgründigkeit ihres Innenlebens entfernt zu sein und teils wurden sie mir schlichtweg durch ihre Handlungen und Ansichten von der Welt unsympathisch. Dennoch gab es die ein oder andere Entwicklung, die mich freute. Überrascht war ich von dem Ende, dass ich so nicht erwartet hätte und mich mit vielen Fragezeichen zurücklässt.

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