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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2022

Blutig und teilweise zu viele Themen angeschnitten

Papier & Blut
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Nachdem mir Tinte & Siegel gut gefallen hat, wollte ich natürlich wissen, was in der Welt der Siegelmagier rund um Al MacBharrais noch so alles passiert.

Dieser Band spielt hauptsächlich in Australien, ...

Nachdem mir Tinte & Siegel gut gefallen hat, wollte ich natürlich wissen, was in der Welt der Siegelmagier rund um Al MacBharrais noch so alles passiert.

Dieser Band spielt hauptsächlich in Australien, denn dort verschwinden zwei Siegelmagier und ein Lehrling. Doch wer steckt dahinter? Al macht sich mit seinem Hobgoblin Buck Foi auf den Weg und die Suche.

Ich muss leider sagen, dass der Klappentext nicht so wirklich zum Buch passt, weder von der Reihenfolge noch vom Sinn wirklich. Doch das Buch selbst hat mir wieder recht gut gefallen, auch wenn es diesmal philosophischer zugeht. Diesmal ist man die meiste Zeit in Australien und trifft dort auf den Eisernen Druiden und seine Hunde. Das fand ich mal etwas abwechslungsreich, auch wenn der Druide und seine Geschichte hier mehr Platz einnehmen. Gestört hat es mich nicht. Was mich jedoch gestört hat, waren die ständigen Kämpfe, die für die Freunde recht reibungslos, für die Normalsterblichen aber oft tödlich endeten. Da frage ich mich, wie sie das alles vertuschen können. Ansonsten habe ich mich wieder wohlgefühlt und konnte gut lachen, gerade wenn Buck im Mittelpunkt steht. Der Hobgoblin ist schon wirklich eine Klasse für sich und sehr speziell.

Interessant fand ich die Wesen, die auftauchen und auch die Informationen zu den Götterwesen und all das drumherum. Doch sonst fand ich diesen Band etwas schwächer als den Vorgänger, woran genau das liegt, kann ich gar nicht sagen. Mir war es einfach zu blutig und manchmal einfach zu viele Themen, die angeschnitten werden. Aktuelle Themen klar, aber dennoch nicht immer zur Geschichte passend.


Auch dieser zweite Teil konnte mich gut unterhalten, wenn auch nicht ganz so sehr wie der erste Band. Doch ich freue mich auf weitere Besuche in der Welt der Siegelmagier.

Veröffentlicht am 27.03.2022

Solider Auftakt, unterhaltsam, wenn auch nicht "neu"

Legend Academy, Band 1 - Fluchbrecher
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Bücher von Nina MacKay lese ich gern, ich mag ihren lockeren Stil und ihren Humor und all das findet sich auch in dieser Geschichte wieder.
Es geht um Graylee, Außenseiterin und nur einen besten Freund. ...

Bücher von Nina MacKay lese ich gern, ich mag ihren lockeren Stil und ihren Humor und all das findet sich auch in dieser Geschichte wieder.
Es geht um Graylee, Außenseiterin und nur einen besten Freund. Als sie dann, mal wieder, in Schwierigkeiten gerät, soll sie auf Anraten der Vertrauenslehrerin auf ein Internat in Texas wechseln. Nur ist dort nicht alles so, wie es scheint. Denn sie landet mitten in einer Welt voll Mythen und Legenden, die mehr Wahrheit enthalten, als sie erwartet hat.
Es handelt sich hier um den Auftakt der Dilogie, was mehr oder weniger schon erahnen lässt, dass das Ende offen ist. Mir war es nur fast einen Tick zu offen, denn es sind auch im Laufe der Geschichte nicht so viele Fragen beantwortet worden. Ich hoffe einfach, dass sich das im zweiten und somit dem Abschlussband ändert und dort die offenen Punkte und losen Fäden zusammengeführt werden.
Ich mochte Graylee, sie ist einfach anders und ihr manchmal schräger Humor, kann einen zum Schmunzeln bringen. Sie ist eher ein Einsiedler, kann jedoch auch auf andere Zugehen, auch wenn diese nicht immer nett zu ihr sind. Am liebsten mochte ich ihren Umgang mit den Kolibris, die sind mir ja schnell ans Herz gewachsen. Einfach zauberhaft.
Die Geschichte selbst kann man eigentlich in wenigen Worten zusammenfassen, es geht auch eher ums Drumherum, ums Kennenlernen der Mythen, Charaktere und all dem. Manches hätte man vielleicht etwas kürzen können, doch man findet einfach den Stil der Autorin auch hier wieder.
Mir haben auch die Beschreibung der Swanlake Academy gefallen, ich konnte es mir richtig gut vorstellen, so als ob ich auf dem Gelände dabei wäre.
Jetzt warte ich natürlich gespannt auf die Fortsetzung und hoffe es ergibt sich am Ende ein passendes Gesamtbild.

Ein schöner Auftakt mit mystischen Wesen, einer Protagonistin, die ihren eigenen Humor hat und einem großen Geheimnis.

Veröffentlicht am 21.03.2022

Spannend, aber recht vorhersehbar

Internat der bösen Tiere. Der Verrat
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Es geht wieder zurück auf die Inseln ins Internat der bösen Tiere.
Noël und seine Freunde müssen in diesem Band ihre Prüfung bestehen, doch diesmal gibt es neue Regeln. Jeder, der die Aufgaben nicht besteht, ...

Es geht wieder zurück auf die Inseln ins Internat der bösen Tiere.
Noël und seine Freunde müssen in diesem Band ihre Prüfung bestehen, doch diesmal gibt es neue Regeln. Jeder, der die Aufgaben nicht besteht, muss die Schule und die Inseln verlassen. Das entscheidet der neue Rektor, der Löwe Mr. Simbaroi, was nicht überall auf Begeisterung stößt. Noël muss gemeinsam mit Mikaere die Aufgaben bestehen. Als den beiden jedoch immer wieder Stolpersteine in den Weg gelegt werden, müssen sie sich fragen, ob nicht jemand verhindern möchte, dass sie die Prüfung bestehen. Wer steckt dahinter?
Man merkt, dass es sich um eine Reihe für Kinder handelt, denn mir war gleich zu Beginn klar, wer hinter den bösen Attacken steckt. Mit Noël steht ein starker Charakter im Mittelpunkt. Doch genau wie er, hatten auch alle anderen Menschen oder Tiere kein einfaches Leben und haben auf den Inseln ihre Zukunft und ihre neue Heimat gefunden. So ist da auch Mikaere, ein stiller Junge, der aus dem Nichts auftauchen kann und mit seiner geheimnisvollen Art nicht immer vertrauenserweckend wirkt. Doch Noël lernt, dass man auch mal hinter die Fassade schauen sollte und mir hat es gefallen, wie er sich mit Mikaere durch die Aufgaben kämpft und sie lernen sich gegenseitig zu vertrauen. Interessant fand ich, dass mit dem interinuslaren Projekt die Schüler fremde Inseln kennenlernen durften. So geht es mal auf die Insel der Heiler, um einen Teil der Prüfung zu absolvieren. Mir hat es gefallen mehr über die Welt der Auserwählten zu erfahren, andere Schulbereiche zu erkunden und gemeinsam mit Noël wieder ein großes Abenteuer zu erleben. Jonas Minthe liest auch diesen Band wieder sagenhaft, bringt Leben in die Figuren, denn jede ist einzigartig und ich finde er bringt die Charakterzüge jedes einzelnen Lebewesen gut herüber.

Ich bin ein Fan der Reihe und freue mich auf die Fortsetzung! Es bleibt definitiv spannend.

Veröffentlicht am 21.03.2022

Empfehlenswerte Reihe

Cassardim 3: Jenseits der Tanzenden Nebel
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Das Finale der Reihe rund um Amaia und das Totenreich Cassardim, das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Die anderen Bände habe ich hauptsächlich gelesen, aber auch stellenweise gehört, daher kannte ...

Das Finale der Reihe rund um Amaia und das Totenreich Cassardim, das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Die anderen Bände habe ich hauptsächlich gelesen, aber auch stellenweise gehört, daher kannte ich die Sprecherin natürlich. Und auch hier konnte ich ihr gut folgen, Yara Blümel ist mir schon von weiteren Produktionen (vertonte Bücher von Petra Hülsmann, etc.). bekannt. Ich mag ihre Stimme ganz gern und es ist auch lebendig und mitreißend gesprochen.
Die Geschichte selbst hat mich an einigen Stellen noch überraschen können und es gefällt mir sehr, wie die Fäden zusammenlaufen und welche Entscheidungen Amaia so manches Mal trifft. In diesem Band hat für mich vieles gut gepasst, auch die Beziehungen untereinander waren stimmig und greifbar. Bei dem ein oder anderen Charakter war ich überrascht, denn ihr Verhalten war doch anders als ich letztlich erwartet hatte, nicht jeder der vermeintlich böse scheint ist es auch. Einer meiner liebsten Charakter ist Flummel, man muss ihn einfach lieben. Doch auch Nox ist einfach wunderbar. Es müssen nicht immer die Menschen sein, die ans Herz wachsen.
Letztlich endet das Buch schon in etwa so, wie ich es erwartet habe und doch konnte es mich auf den Weg zu diesem Ende mit einigen humorvollen, auch mal ernsten Szenen überraschen und begeistern. Es gibt so viele Momente, die mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert haben, andere die mich erschrocken zurückgelassen haben und wieder andere die mich berührt haben. Eine bunte Mischung mit der vollen Bandbreite an Emotionen und für mich ein würdiger Abschluss der Reihe.

Ein letztes Mal in die Welt des Totenreichs. Für mich hat sich der Ausflug gelohnt und ich bin froh, dass ich der Reihe eine Chance gegeben habe.

Veröffentlicht am 21.03.2022

Humorvoller Comic für Erstleser

Freya und die Furchtlosen (Band 1) - Auf ins Gefecht!
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Ein neues Buch aus der Reihe Loewe WOW,  Bücher mit wenig Text und vielen Bildern, um noch mehr Kinder zum Lesen zu animieren.
Die Wikinger rund um Heinar wollen ihren ersten Beutezug machen. Doch ganz ...

Ein neues Buch aus der Reihe Loewe WOW,  Bücher mit wenig Text und vielen Bildern, um noch mehr Kinder zum Lesen zu animieren.
Die Wikinger rund um Heinar wollen ihren ersten Beutezug machen. Doch ganz so einfach, wie sie es sich vorgestellt haben, ist das gar nicht. Doch mit Freya haben sie die perfekte Hilfe an ihrer Seite, um furchtlos zu werden.
Ich habe das Buch meinem Sohn vorgelesen, da er selbst noch nicht lesen kann und im Nachgang bekommt es die Tochter einer Freundin. Auch zum Vorlesen eignet es sich super und kann bestimmt helfen, auch gerne lesen zu lernen. Die Geschichte ist wie ein Comic, mit wenig Text und komplett in schwarz-weiß. Lustig fanden wir die Abschnitte bei den Göttern, auch wenn hier die Trennung gerade für Kinder nicht so leicht ersichtlich ist. Außerdem sollte man bei Rückfragen zu Odin und Co. bereitstehen. Denn Erklärungen zur Götterwelt findet man nicht im Buch. Doch das ist schon ok so, sonst würde es wohl zu umfangreich und schwierig werden. Es lässt sich auf jeden Fall einfach lesen und es gibt jede Menge lustige Momente (wie zum Beispiel "Dietrich"). Manche Witze hat mein Sohn noch nicht verstanden, aber mit Erklärung fand er es auch lustig. So finden auch Erwachsene den ein oder anderen lustigen Spruch oder ein Bild, das an einen anderen Comic erinnert.
Super hat uns auch gefallen (gerade so für uns Eltern), dass die Wikinger ganz brav aufräumen, weil Freya ihnen beibringt, wie man furchtlos wird. Vielleicht hilft es ja, damit das Kinderzimmer mal sauber bleibt.
Ganz toll finde ich auch die äußere Gestaltung mit dem roten Buchschnitt.

Nicht nur für Wikingerfans. Ein witziger Comic für Kinder, um bei diesen Spaß am Lesen zu fördern.