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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2024

Denkanstöße für unser Gehirn

12 Gesetze der Dummheit
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In seinem Sachbuch „12 Gesetze der Dummheit“ bietet Henning Beck den Leserinnen Einblicke in die Denkfehler, die vernünftige Entscheidungen sowohl in der Politik als auch bei uns selbst verhindern. In ...

In seinem Sachbuch „12 Gesetze der Dummheit“ bietet Henning Beck den Leserinnen Einblicke in die Denkfehler, die vernünftige Entscheidungen sowohl in der Politik als auch bei uns selbst verhindern. In insgesamt 12 Kapiteln erklärt er diese Mechanismen, die uns ausbremsen, gegenwärtige Probleme der Gesellschaft zu lösen.

Henning Beck hat ein sehr interessantes Sachbuch geschrieben, mit dessen Inhalten ich mich durchgehend identifizieren konnte. Die Leser
innen lernen mit Sicherheit noch einmal eine Menge über sich selbst. Die Informationen werden auf humorvolle Art und Weise vermittelt, weshalb es sich um kein langweiliges Buch handelt, dass lediglich stumpf Fakten vermittelt. Dieses Buch sollten viele Menschen lesen, damit wir die genannten Mechanismen erkennen und dementsprechend damit umgehen können, damit wir die Welt verändern können.

Das Buch basiert durchgehend auf wissenschaftlichen Studien, weshalb zusätzlich ein großer Lerneffekt entstehen kann.

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Veröffentlicht am 29.11.2022

Mittelmäßige Spannung

Die Stunde der Hyänen
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Seit Wochen werden in den Berliner Nächten Autos angezündet. Menschen, unterschiedlicher Charaktere schleichen durch die Nächte: die Polizistin Romina Winter, der Postbote Maurice Jaenisch und die Reporterin ...

Seit Wochen werden in den Berliner Nächten Autos angezündet. Menschen, unterschiedlicher Charaktere schleichen durch die Nächte: die Polizistin Romina Winter, der Postbote Maurice Jaenisch und die Reporterin Jette Geppert. Alle laufen aus unterschiedlichen Gründen durch die dunkle und gefährliche Nacht…

Leider konnte mich der Thriller nicht überzeugen. Mir hat persönlich der Spannungsbogen und der Kick gefehlt. Aufgrund der wenigen Seitenzahlen lässt sich das Buch an sich aber gut und schnell lesen. Mit dem Schreibstil des Autors konnte ich mich nicht wirklich anfreunden und mir persönlich wurde zu viel „drum herum“ geredet. Ich finde, dass sich dieser Thriller eher für Leser*Innen anbietet, die mit dem Genre noch nicht vertraut sind und einen „harmlosen“ Thriller zu Beginn lesen möchten. Die Charaktere fand ich hingegen sehr sympathisch und ich habe Romina und Jette in gewisser Weise bewundert.

Für mich persönlich wird das Buch einem Thriller nicht gerecht, da es eindeutig an Spannung fehlt. Trotzdem ist die Grundidee gut und die Charaktere sind sehr authentisch und sympathisch.

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Veröffentlicht am 22.03.2022

Gute Unterhaltungsliteratur mit interessanten Charakteren

Eine perfekte Familie
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Inhalt:
Joy und Stan bilden mit ihren vier erwachsenen Kindern Amy, Logan, Troy und Brooke eine absolute Vorzeigefamilie ab. Doch plötzlich ist Joy spurlos verschwunden und Stan benimmt sich sehr verdächtig. ...

Inhalt:
Joy und Stan bilden mit ihren vier erwachsenen Kindern Amy, Logan, Troy und Brooke eine absolute Vorzeigefamilie ab. Doch plötzlich ist Joy spurlos verschwunden und Stan benimmt sich sehr verdächtig. Wie sollen die Kinder handeln? Und was hat Savannah, eine junge Frau, die Wochen zuvor in das Leben des Ehepaars trat, mit dem Verschwinden zu tun?

Meinung:
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, da sie sehr flüssig und authentisch schreibt. Am Anfang bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen. Auch die Aufteilung der Zeiten hat mir sehr gut gefallen. In der Gegenwart wird die Geschichte immer durch außenstehende Personen erzählt, die zufällig ein Gespräch der Geschwister mit anhören oder die die Familie kennen. Diese Art der Erzählung hatte ich bis jetzt in keinem Buch.

Über die Familienmitglieder bekommen die Leserinnen und Leser in den Kapiteln der Vergangenheit Informationen. Diese sind immer aus der Sicht von Joy oder eines der Kinder geschrieben. Die Charaktere sind alle sehr verschieden, mit individuellen Charaktereigenschaften und alle auf ihre Weise interessant. Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl, Teil der Delaney-Familie zu sein.

Die Geschichte bietet eine schöne Mischung aus Roman und Krimi mit verschiedenen Spannungselementen. Leider hat sich das Buch für meinen Geschmack an manchen Stellen zu sehr gezogen und es hätte auf weniger Seiten runtergebrochen werden können. Auch das Thema Tennis wurde mir persönlich zu oft thematisiert.

Fazit:
Ein schönes Buch für zwischendurch mit interessanten und vielfältigen Charakteren. An manchen Stellen etwas zäh, aber im Großen und Ganzen eine gute Unterhaltungsliteratur.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Schwächer als Band 1

Powerless - Die Flucht
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Nach dem wirklich guten ersten Band der Reihe, habe ich mich sehr auf Band 2 gefreut. Doch leider wurde ich enttäuscht. Die Geschichte besteht lediglich aus der Flucht von Paedyn und Kai (so wie es auch ...

Nach dem wirklich guten ersten Band der Reihe, habe ich mich sehr auf Band 2 gefreut. Doch leider wurde ich enttäuscht. Die Geschichte besteht lediglich aus der Flucht von Paedyn und Kai (so wie es auch der Titel sagt), wirkt aber sehr langatmig und zäh. Leider konnte mich dieser Teil nicht überzeugen. Trotzdem bin ich auf Band 3 gespannt.

Veröffentlicht am 03.05.2026

Leider kein Psychothriller

Home Before Dark
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Zehn Jahre ist es nun her, dass Marsibils Schwester Kristin spurlos verschwand. Auch nach all dieser Zeit hat Marsibil die Hoffnung, ihre Schwester wiederzufinden, nicht aufgegeben. Nicht zuletzt aus dem ...

Zehn Jahre ist es nun her, dass Marsibils Schwester Kristin spurlos verschwand. Auch nach all dieser Zeit hat Marsibil die Hoffnung, ihre Schwester wiederzufinden, nicht aufgegeben. Nicht zuletzt aus dem Grund, weil sie sich selbst die Schuld an dem Verschwinden gibt. Nachdem Marsi einen Brief bekommt, der ihre letzte Chance sein könnte, Kristin zu finden, macht sie sich auf die Suche. Dabei begibt sie sich selbst in die Fänge des Täters.
Die Geschichte spielt in den 1970er-Jahren, was zunächst eine interessante Ausgangslage schafft. Besonders spannend ist der Gedanke, dass moderne Technologien hier keine Rolle spielen und die Figuren ganz anders ermitteln müssen. Auch die Zeitsprünge zwischen dem damaligen Verschwinden sowie das Erzählen aus unterschiedlichen Perspektiven (Marsibil und Kristin) und der Gegenwart sorgen grundsätzlich für Abwechslung.
Leider konnte mich das Buch dennoch nicht wirklich überzeugen. Über weite Strecken empfand ich die Handlung als zäh und langatmig, wodurch die Spannung deutlich auf der Strecke blieb. Für einen Psychothriller fehlte mir schlicht die nötige Intensität und der Nervenkitzel sowie das Gefühl, das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Auch zu den Protagonist*innen konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen, da die Charaktere auf mich eher flach und wenig greifbar wirkten. Mir fehlte dort einfach die Dynamik.
Insgesamt ist die Idee der Geschichte durchaus interessant, die Umsetzung konnte mich jedoch nicht fesseln. Leider hat die Geschichte bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.