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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2022

Bezaubernde Geschichte über Freundschaft

Lass dich drücken!
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Das Cover des kleinen handlichen Buches. was man gut für unterwegs einpacken kann, zeigt und spricht schon aus, worum es geht. Es geht um Zuneigung und Freundschaft, welche durch Umarmen - einander Halt ...

Das Cover des kleinen handlichen Buches. was man gut für unterwegs einpacken kann, zeigt und spricht schon aus, worum es geht. Es geht um Zuneigung und Freundschaft, welche durch Umarmen - einander Halt geben - geäußert wird.
Die Geschichte schildert in kurzen Sätzen untermalt mit einfachen, klaren und schönen Bildern in zarten Farben, wie der Igel den Winter ohne seine Freundin die Schildkröte erlebt und wie sehr er sie bei Frühlingsbeginn vermisst. Er zählt auf, warum eine Freundschaft mit anderen Tieren nicht so schön ist wie die mit der Schildkröte. Das Kind mit dem ich das Bilderbuch angeschaut habe, fühlte sich dem Igel und dem hohen Wiedererkennungswert desselbigen sofort zugetan. Die kurzen klar formulierten Sätze und das Suchen nach der Schildkröte ließen keine Langeweile aufkommen, sonden im Gegensatz luden zum Überlegen ein, wer denn der beste Freund von einem selber ist. Der Aha-Moment als die Schildkröte aufwacht und sie dadurch für den Igel wieder sichtbar ist, sowie das freudige Wiedesehen, lassen das Buch mit schönen Gefühlen enden.
Mich haben das Format, was sich auch gut für die kleinen Kinderhände eignet, sowie die schönen Sprachbotschaften, die durch die Bilder untermalt werden, begeistert.
Fünf Sterne!

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 28.03.2022

Verzwickte Geschichte

Vertrauen
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Inspektor Avi Avraham leidet immer noch unter dem Tod seiner ehemaligen Vorgesetzten und während er eigentlich seinen Job aufgeben will, bekommt er aufgrund einer einfachen Vermisstenanzeige von einem ...

Inspektor Avi Avraham leidet immer noch unter dem Tod seiner ehemaligen Vorgesetzten und während er eigentlich seinen Job aufgeben will, bekommt er aufgrund einer einfachen Vermisstenanzeige von einem Hotel, die einen Gast als verschwunden melden, es plötzlich mit ungeahnten politischen höchst brisanten Themen zu tun. Gleichzeitig wird ein Neugeborenes vor einem Krankenhaus gefunden und während die Frau, die es dort abgelegt hat, bald gefunden wird, entwickelt sich auch deren Story zu einer unglaublichen Geschichte. Der Inspektor reist von Tel Aviv nach Paris um Spuren nachzugehen und sticht in ein Wespennest nach dem anderen.
Mich hat der Erzählstil dieses Autoren, seine leise eindringliche Art des Erzählens ohne wilde Verfolgungsjagden aber dennoch Geschehnissen und Ermittlungen, die nicht ungefährlich. da sie mit indirekten Drohungen für den Inspektor verbunden sind, gepackt.
Am Ende ist vieles geklärt und ich bin gespannt darauf, wie Inspektor Avi Avraham weiterhin für seine Überzeugung einstehen wird. Spannend dürfte es weiterhin werden.

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Veröffentlicht am 27.03.2022

Tolle Geschichte - absolut rundum gelungen

Die Landärztin - Aufbruch in ein neues Leben
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Die Geschichte spielt Anfang der 1950ziger Jahre. Thea ist eine junge Ärztin und arbeitet als Assistenzärztin auf der Chirurgie im Universitätsklinikum Hamburg. Sie ist verwitwet und hat sich durch ihre ...

Die Geschichte spielt Anfang der 1950ziger Jahre. Thea ist eine junge Ärztin und arbeitet als Assistenzärztin auf der Chirurgie im Universitätsklinikum Hamburg. Sie ist verwitwet und hat sich durch ihre Heirat mit ihrem Vater entzweit. Als ein Patient während einer Operation durch einen Fehler des Chefarztes stirbt und dies vertuscht werden soll, erstattet Thea Anzeige und verliert ihren Job. Sie tritt daraufhin eine Stelle bei einem Landarzt in der Nähe von Monschau an, wo ihr Vater in der Klinik tätig ist und Theas Schwestern sowie seinen Enkeln lebt. Hier auf dem Dorf an der Grenze zu Belgien wird ihr als Frau und Ärztin auch mit sehr viel Misstrauen begegnet. Ihr Chef ist als Mediziner ein Ass, aber menschlich sehr schroff zumindestens Thea gegenüber. Mit der Zeit kommt Thea einigen Geheimnssen auf die Spur, dabei geht es um Patienten, das Dorf, ihre eigene Familie, ihren Chef und wächst selber mit den Herausforderungen.

Ich habe sofort sehr gut in die Geschichte hineingefunden, denn die Autorin zeichnet ein detailreiches und prägnantes Bild dieser zeitlichen Epoche in der Eifel nahe der belgischen Grenze zu Beginn der 1950zigerJahre. Überall waren noch die Spuren des Krieges zu sehen und zu spüren, egal ob durch Zerstörung von Gebäuden, dem Verlust von geliebten Menschen, der Armut und der vielen Flüchtlinge. Ich konnte mir die ProtagonistInnen alle sehr gut vorstellen, was den besonderen Reiz für mich ausmachte. Faszniert habe ich vieles über Diagnosen, Geburten und Operationen gelernt und erfahren, was ein Arzt/eine Ärztin alles im Blick haben muss. Doch dieser Roman beschränkt sich nicht auf das Arztsein als solches, sondern erzählt ganz viel über Ängste, Traumata, Vorurteile, aber auch Liebe und so ist der Roman eine besondere Liebeserklärung an das Leben mit all seinen Hindernissen.

Ganz tolle, tiefgründige Geschichte, die mich total begeistert hat!

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Veröffentlicht am 22.03.2022

Wenn eine scheinbare Freundin nicht dein Bestes im Sinn hat

Ein bisschen Konfetti macht noch keine Freundin
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Das Cover wirkt vielleicht ein wenig kitschig rosarot mit dem Konfetti, aber der Schuhabdruck deutet daraufhin, dass nicht alles rosarot ist. Die 16jährige Cecilia wechselt aufgrund von Mobbing und daraus ...

Das Cover wirkt vielleicht ein wenig kitschig rosarot mit dem Konfetti, aber der Schuhabdruck deutet daraufhin, dass nicht alles rosarot ist. Die 16jährige Cecilia wechselt aufgrund von Mobbing und daraus folgenden Panikattacken die Schule. Hier wird sie schon am ersten Tag von der auffälligen, selbstsicheren und tonangebenden Hel positiv aufgenommen und bekommt Kontakt zu deren Clique. Alles scheint gut zu laufen, bis Hel immer häufier Cecilia scheinbar beiläufig und unbewusst verletzt, stets sich selber in den Mittelpunkt stellt, aber das etwas nicht in Ordnung ist, das nehmen zwar Cilias Mutter und Bruder wahr, jedoch Cilia selber nicht. Die "reundschaft" gerät völlig aus dem Ruder, als die beiden Freundinnen gemeinsam in ein Sprachcamp fahren. Hier ändert sich alles....

Die Story hat mich von Beginn an stark in ihren Bann gezogen und ebenso wenig wie Cecilia habe ich zu Beginn nicht gemerkt, was sich in dieser Freundschaft abspielt. Mit Entsetzen habe ich dann die Mechanismen erkannt, die Hel für sich benutzt und gezielt einsetzt.

Begeistert haben mich die vielfältigen Protagonisten aus dem Umfeld, die aus dem währen Leben entsprungen schienen, und wo ich vieles wiedererkannt habe. Super fand ich Cecilias Entwicklung, was mich als Leserin hoffen ließ, ebenso wie der Clique die Augen geöffnet wurden. Jeder Lesende wird sich in einer der Personen wiedererkennen oder jemanden anderen und so bietet dieser Roman gute Identifikationsmöglichkeiten. Mobbing kann verhindert werden oder nicht solche Ausmaße annehmen, wenn andere hinschauen und eingreifen.

Fünf Sterne

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Veröffentlicht am 21.03.2022

Wundervoll erzählte Geschichte nebst superschönen Illustrationen

Doppel-Galoppel 2. Zwei und das Wassergespenst
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In dem zweiten Teil von "Doppel-Galoppel", den man ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Teil lesen kann, geht es wieder um Opa Valdi auf Island, dessen Enkel bei ihm zu Besuch sind und häufiger mal Streit ...

In dem zweiten Teil von "Doppel-Galoppel", den man ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Teil lesen kann, geht es wieder um Opa Valdi auf Island, dessen Enkel bei ihm zu Besuch sind und häufiger mal Streit haben. Opa Valdi ist die Ruhe in Person und während er u.a. Zäune repariert, erzählt er seinen Enkeln die Geschichte von zwei Fohlen namens Kappi und Skoppa, die ständig Auseinandersetzungen mit zwei Hengstfohlen haben, die sich über Kappis Größe und Angst lustig machen. Wie Kappi dann gemeinsam mit seiner Freuindin Skoppa den Hengstfohlen aufzeigt, dass sie auch nicht immer so mutig sind, davon erzählt die Autorin Chantal Schreiber. Auch ein kelines Schaf und ein Geysir spielen eine große Rolle.

Sehr gelungen finde ich,, dass zwei Geschichten innerhalb eines Buches erzählt werden. Die erste Geschichte ist die vom Opa und den Enkeln, der seinerseits die Geschichte über die Fohlen erzählt.

Nicht nur die Kinder, die Fohlen - ja, auch die frechen Hengstfohlen, das Lämmchen, sondern auch den Opa habe ich besonders in mein Herz geschlossen. So einen Opa hätte jedes Kind sicherlich gerne. Wunderbar auch, dass der Opa nicht nur repariert, sich um die Kinder kümmert, sondern auch nebenbei auch selbstverständllich Tätigkeiten im Haushalt übernimmt. Ein tolles Vorbild!

Sprachlich ist das Buch einfach nur schön und ich mag die "Wortschöpfungen", ebenso wie die Illustrationen, die die Geschichte sehr bereichern und beleben. Jedes Mal bin ich aufs Neue begeistert mit welchem Geschick kleine Botschaften liebevoll ohne erhobenen Zeigefinger verpackt werden, wenn ich ein Buch von Chantal Schreiber in Händen halte.


In diesem Buch geht es um Freundschaft, Mut, Angst und einen Geysir auf Island.

Eine absolute Leseempfehlung für Kinder ab vier Jahren zum Vorlesen und ältere Kinder zum Selberlesen.

Fünf Sterne!!!

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