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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2022

Der dritte Teil der Reihe schwächelt ein wenig

Nordwestnacht
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Die beiden ersten Teile dieser Krimireihe haben mich total begeistert, wogegen der dritte Teil mich ein wenig unzufrieden zurücklässt. Doch zurück kurz zum Inhalt: In St.Peter-Ording hat ein Filmteam einer ...

Die beiden ersten Teile dieser Krimireihe haben mich total begeistert, wogegen der dritte Teil mich ein wenig unzufrieden zurücklässt. Doch zurück kurz zum Inhalt: In St.Peter-Ording hat ein Filmteam einer Krimireihe seine Zelte aufgeschlagen und der junge Kommissar Nils Scheffler ist derjenige, der sich bereit erklärt hat die Dreharbeiten von polizelicher Seite aus zu unterstützen. Er verliebt sich in die junge neue Hauptdarstellerin der Serie und macht sich Sorgen um sie, da sie sich von einem Stalker bedrängt fühlt und plötzlich verschwunden ist. Außerdem wird ein Praktikant der Filmleitung ermordet aufgefunden.
Die Suche nach dem Mörder und der verschwundenen Schauspielerin gestaltet sich spannend, was mir jedoch nicht gefiel war die private Weiterentwicklung der Protagonisten, denn Anna hat mittlerweile eine Beziehung zu Hauke, einem Hundeführer aus Kiel, was für mich nicht stimmig war, sowie Hendrik so viel mit seiner Jobsituation hadert und ich finde zuviel in Selbstmitleid darüber versinkt anstatt das Leben mit seinen Kindern harmonisch zu gestalten. Auch hätte ich von den beiden erfahrenen Kollegen erhofft, dass sie nicht nur merken, wie es Nils geht, sondern ihm helfen.
Der Cliffhanger am Schluss hat mich sehr mitgenommen und so möchte ich auf jeden Fall den vierten Teil lesen.
Drei Sterne

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Veröffentlicht am 27.02.2022

Eine Flasche Champagner, Liebe und Verrat

Kaiserstuhl
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Henny Köpfer ist die Tochter eines Weinhändlers und 1962 ist sie Besitzerin einer Weinhandlung. In den Kriegsjahren hat Henny sich in einen Franzosen verliebt und leider hat sie ihre Liebe verraten. Die ...

Henny Köpfer ist die Tochter eines Weinhändlers und 1962 ist sie Besitzerin einer Weinhandlung. In den Kriegsjahren hat Henny sich in einen Franzosen verliebt und leider hat sie ihre Liebe verraten. Die Folgen hat sie auch Jahre später nicht vergessen und sie hat es bis jetzt nicht mehr geschafft einer anderen Liebe eine dauerhafte Chance zu geben. Im Jahre 1962 geht es um deutsch-französische Freundschaft und als Zeichen dieser Freundschaft soll eine bestimmte Champagnerflasche überreicht werden. Genau dieser Champagner hat Hennys Leben in gewisser Weise damals in den eigenen Abgrund blicken lassen. Was es mit dieser Champagnerflasche wirklich auf sich hat und wie brisant die Situtation noch mal für Henny wird, davon erzählt dieser historische Roman.
Mir selber fiel der Zugang zur Story eher schwer, denn ich hatte Schwierigkeiten mich in Henny hineinzuversetzen. Der Roman springt stetig zwischen verschiedenen Zeiten und dem Fokus auf unterschiedliche Protagonisten gerichtet hin und her. Einiges passsiert parallel, einiges zeitversetzt und zudem hatte ich den Eindruck, dass einiges an politisch-.historischen Wissen vorausgesetzt wurde. Am Ende der Geschichte fehlten mir noch Antworten und ich hätte auch gerne noch näheres über die persönlichen Entwicklungen im Leben der Protagonisten erfahren.
Drei Sterne

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Veröffentlicht am 13.02.2022

Enttäuschend, da der Vorgänger so toll war

COLD CASE - Das gebrannte Kind
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Während mich das Vorgängerbuch absolut begeistert hat und ich nun unbedingt den nächsten Fall mit tess lesen wollte, bin ich nun ziemlich enttauscht.
Tess, die sich weiterhin engagiert mit Cold Cases ...

Während mich das Vorgängerbuch absolut begeistert hat und ich nun unbedingt den nächsten Fall mit tess lesen wollte, bin ich nun ziemlich enttauscht.
Tess, die sich weiterhin engagiert mit Cold Cases beschäftigt; muss den Fall, mit dem sie sich beschäftigt, weiterhin vertagen, da sie in die Ermittlungen aktiver Fällle, in denen Häuser niedergebrannt worden sind und teilweise Menschen elendig zu Tode kamen, einbezogen wird. Die Musik, die überlebende Menschen gehört haben, war nämlich auch Teil eines Falls, in dem Tess persönlich sehr involviert war, da sie das überlebende Kind damals eine Zeit lang hat bei sich wohnen lassen.
Spannend war die Story mäßig und ich habe mich einige Male über Tess geärgert, die gewissen Vorkommnissen in dem Haus, in dem sie mit ihrer neuen Lebensgefährtin wohnt, nicht auf den Grund gegangen ist. Sie sieht etwas und reagiert weniger als der Durchschnittsbürger, das fand ich schon sehr unrealistisch. Außerdem wurde einiges über ihr Privatleben und das ihrer Kollegen angerissen, aber nicht genügend für mich weitererzählt, so dass man es auch ganz hätte weglassen können.
Der Krimis spielt außerdem zu Zeiten der Corona- Pandemie, was auch Erwähnung findet. Dies möchte ich nur erwähnt haben, weil es für den eigentlichen Fall ohne Bedeutung ist und ich als Leser darauf hätte verzichten könnne.
Am Ende bleibt vieles offen und ich weiß leider immer noch nicht, was mit Jenny, dem Mädchen aus dem Cold Case, den Tess eigentlich neu aufrollen wollte, ist. Sehr unbefriedigend! Drei Sterne!

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Veröffentlicht am 11.02.2022

Mittelmäßige Story

Im Auge des Zebras
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Die Story klingt super spannend und mysteriös zugleich. Die Kommissarin Olivia Holzmann befasst sich mit einem Fall, in dem sieben Jungen entführt worden sind und ihre Eltern zur selben Zeit und vom selben ...

Die Story klingt super spannend und mysteriös zugleich. Die Kommissarin Olivia Holzmann befasst sich mit einem Fall, in dem sieben Jungen entführt worden sind und ihre Eltern zur selben Zeit und vom selben Täter ermordet werden. Wie kann das sein? Genau mit dieser Frage befasst sich Olivia Holzmann und bekommt Hilfe von ihrem Mentoren Severin Boesherz.
Was auf den ersten Blick super spannend klingt, konnte mich nicht so fesseln wie ich es erwartet hatte. Mir waren die beiden Protagonisten unbekannt und ich hatte das Gefühl, dass viel Vorwissen über sie nötig ist, um sie besser zu verstehen bzw. das es eine Vorgeschichte gibt. Als ich ein wenig gegoogelt habe, habe ich gesehen, dass es zwei Bücher mit dem Mentoren Severin Boesherz, dies schon vor Jahren erschienen sind und die nun dieses Jahr noch mal als Neuerscheinung bei einem anderen Verlag erscheinen. Die beiden Protagonisten Olivia und Severin erschienen mir beide auf ihre Art sehr speziell und ich konnte ihr Verhalten häufig nicht nachvollziehen. Wieso lebt Severin so zurückgezogen und zieht seine Rolläden nie hoch? Wovor hat er Angst und ist dann wiederherum so unerschrocken? Olivia dagegen erscheint mir in manchen Situationen sehr gutgläubig und naiv. Ich hatte in ziemlich kurzer Zeit einer Ahnung, zwar nicht von den ganzen Zusammenhängen, aber doch einen Hinweis darauf, wer mit drinsteckt. Vieles wurde in kurzer Zeit dann logisch aufgedröselt. Das Ende hatte "was James Bond - mäßiges" und das mag ich persönlich so gar nicht.
Drei Sterne

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Veröffentlicht am 09.02.2022

Ein Thriller, der das Leid von Vernachlässigung, Gewalt, Sex, Missbrauch,Drogen

Die falsche Zeugin
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Die Vergangenheit holt die Anwältin Leigh unvermittelt ein, als sie einen mutmaßlichen Vergewaltiger verteidigen soll, in dem sie unvermittlet jemanden erkennt, der um das Geheimnis ihrer Vergangenheit ...

Die Vergangenheit holt die Anwältin Leigh unvermittelt ein, als sie einen mutmaßlichen Vergewaltiger verteidigen soll, in dem sie unvermittlet jemanden erkennt, der um das Geheimnis ihrer Vergangenheit weiss. Die Story hat mich mitgezogen in einen Abgrund, in dem Gewalt, Sex, Drogen, Missbrauch und Morde eine große Rollen spielen. ich habe schon viele Bücher der Autorin gelesen und habe sie trotz der oft offen dargestellten schrecklichen Szenen gemocht, da sie auf Missstände hinwiesen und sehr spannend waren. Dieses Mal war es mir zu heftig und auch konnte mich die Story an sich nicht so in ihren Bann ziehen, was die Spannung anbelangte. Zudem tat ich mich auch schwer damit zu den Protagonisten eine positive Bindung aufzubauen. Was mir leider vor dem Kauf des Buches entgangen war, ist , dass die Geschichte zu Zeit der Coronapandemie spielt. Da die Pandemie immer noch herrscht und tagtäglich damit konfrontiert werde, hat dieses ständige Erwähnen von Masken, Quarantäne etc. mich ein wenig "genervt", weil ich es auch zu "herausgestellt" fand und die Autorin die Story auch ohne dies hätte erzählen können.
Drei Sterne

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