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Veröffentlicht am 09.02.2025

Na ja...

Ein Schuss im Schnee & Mord in Dingley Dell
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Ein Schuss im Schnee: Während eines Partyspiels kommt es zu einem fast tödlichen Unfall und einem weiteren Anschlag, bei dem ebenfalls ein Gast verletzt wird. Inspektor Appleby, eigentlich auch als Gast ...



Ein Schuss im Schnee: Während eines Partyspiels kommt es zu einem fast tödlichen Unfall und einem weiteren Anschlag, bei dem ebenfalls ein Gast verletzt wird. Inspektor Appleby, eigentlich auch als Gast geladen, bleibt nichts anderes übrig, als sich der erforderlichen Ermittlungen anzunehmen.
Im Verlauf kommt es zu vielen Wendungen, da der Autor jeden Gast durch Appleby penibel unter die Lupe nehmen lässt. Und das ist auch mein Kritikpunkt, denn durch das endlos erscheinende Durchspielen der möglichen Täterschaft jedes Gastes und Bediensteten geht die Spannung, das Tempo und die Lust weiterzulesen nach und nach verloren. Also musste ich mich bei einigen Passagen schon sehr bemühen, schließlich wollte ich ja auch wissen was Appleby letztlich herausfindet.Die gesamte Geschichte bis hin zur dann doch überraschenden Aufklärung der Begebenheiten, war mir aber zu weit schweifend erzählt und hatte keinen wirklichen Höhepunkt. Und so war es für mich auch, wie durch den Ich-Erzähler am Ende des Buches festgestellt: Ein Fall von viel Lärm um Nichts. Ich finde das beschreibt diesen Krimi ganz gut.
Fazit: Auch wenn dieses Buch mich jetzt nicht vollends überzeugen konnte, würde ich Appleby in einem neuen Fall durchaus noch mal eine Chance geben. Bis dahin spreche ich hier dennoch eine Empfehlung aus und bewerte diesen Serienband mit aufgerundeten 3 von 5 Sternen.

Mord in Dingley Dell: Der Klappentext liest sich ja noch richtig interessant - wie ein beschaulicher CosyCrime mit Weihnachtsfeeling. Der Anfang ist auch noch relativ ok. doch im Verlauf nehmen die Klischees zu und die Handlung weiß nicht was sie sein will - Christies Poirot, Flemmings Bond oder doch lieber Doyles Sherlock Holmes? Also für mich war diese Geschichte kein Lesevergnügen. Weder Figuren noch Handlung konnten mich mitreißen geschweige denn gut unterhalten. Das mögen andere Leser eventuell anderes einschätzen, doch meinen Krimigeschmack hat die Geschichte nicht getroffen - Schade um die Lesezeit. Meine Bewertung hier: 2 von 5 Sternen.


Veröffentlicht am 03.04.2022

Hat meinen Thrillernerv nicht getroffen

BAD DREAMS – Deine Träume lügen nicht
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Was sich im Klappentext doch als sehr interessant und vielversprechend las, konnte aus meiner Sicht nicht halten was da versprochen wurde. Dass das einst erlebte von Arden/Olivia erst einmal erzählt werden ...

Was sich im Klappentext doch als sehr interessant und vielversprechend las, konnte aus meiner Sicht nicht halten was da versprochen wurde. Dass das einst erlebte von Arden/Olivia erst einmal erzählt werden muss ist logisch und folgerichtige. Doch dass immer wieder abgewandelt erzählte Passagen sich durch den gesamten Thriller ziehen wurde allmählich langweilig. Die Autorin schaffte es nicht das erlittene Trauma der kleinen Arden überzeugend und fesselnd zu erzählen. Somit blieb für mich nicht nur die Geschichte an sich, sondern auch die Charaktere blass und ohne Tiefe. Und da ja das Trauma praktisch die Vorgeschichte für den Rest des Thrillers darstellt konnte mich im Verlauf die Thrillerhandlung auch nicht mehr wirklich begeistern. Gegen Ende legt zwar die Story noch einmal ein wenig an Tempo zu und die einzelnen Erzählstränge werden zu einem befriedigenden Ende verknüpft, aber auch das konnte mich letztlich nicht mehr von dem Thriller überzeugen. Schade. Ich hatte mir hier wirklich sehr viel mehr versprochen.
Fazit: Für mich war es leider eine langweilige, holprige und teils unglaubwürdige Geschichte. Gut, das mögen andere Leser anders bewerten, meinen Thrillernerv hat diese Buch definitiv nicht getroffen.

Veröffentlicht am 03.04.2022

Abstruse Geschichte

Der Uhrmacher in der Filigree Street
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Was war denn das? Diese Frage habe ich mir tatsächlich nach Beendigung dieses Buches gestellt. Die Geschichte, die im London des Jahres 1883 angesiedelt ist, hat als Hauptfigur den ruhigen, bescheidenen ...

Was war denn das? Diese Frage habe ich mir tatsächlich nach Beendigung dieses Buches gestellt. Die Geschichte, die im London des Jahres 1883 angesiedelt ist, hat als Hauptfigur den ruhigen, bescheidenen und sich für seine Familie aufopfernden Telegrafisten Thaniel Steepleton. Als er eines Tages eine Taschenuhr findet und mit ihr den Hinweis auf die Detonation einer Bombe in Scotland Yard ändert sich das bis dahin recht eintönige Leben Thaniels auf einen Schlag. Im Auftrag der Polizei soll er nun den Uhrmeister Mori ausspionieren, der sich mit mechanische Erfindungen befasst und der der mögliche Täter sein könnte. Bis hierher ist es eine recht amüsante und dem Steampunk angelehnte Geschichte, die Spaß macht zu verfolgen. Doch dann kommt Grace, eine Oxforder Physik-Studentin aus gutem Hause, und mit ihr dreht sich plötzlich die Geschichte. Ohne jede Erklärung werden Moris Fähigkeiten immer absonderlicher, einzelne Figuren sind nur noch Statisten und die Dialoge sind so absurd, dass sie für mich keinen richtigen Sinn mehr ergaben.
Kurzum: Was als vielversprechendes Buch mit einer interessanten Ausgangsgeschichte begann, wandelte sich ab der Hälfte zu einem Etwas, das ich gar nicht genau benennen kann, nur hatte es eben nichts mehr von der anfänglichen Mystery-Steampunk-Stimmung. Für meinen Geschmack war die Entwicklung der Geschichte zu abstrus. Deshalb mögen andere Leser ruhig einen Blick in das Buch wagen und sich selbst einen Eindruck verschaffen. Meine Bewertung sind allerdings nur 2.5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 02.04.2022

Hat meinen Thrillernerv nicht getroffen

BAD DREAMS – Deine Träume lügen nicht
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Was sich im Klappentext doch als sehr interessant und vielversprechend las, konnte aus meiner Sicht nicht halten was da versprochen wurde. Dass das einst erlebte von Arden/Olivia erst einmal erzählt werden ...

Was sich im Klappentext doch als sehr interessant und vielversprechend las, konnte aus meiner Sicht nicht halten was da versprochen wurde. Dass das einst erlebte von Arden/Olivia erst einmal erzählt werden muss ist logisch und folgerichtige. Doch dass immer wieder abgewandelt erzählte Passagen sich durch den gesamten Thriller ziehen wurde allmählich langweilig. Die Autorin schaffte es nicht das erlittene Trauma der kleinen Arden überzeugend und fesselnd zu erzählen. Somit blieb für mich nicht nur die Geschichte an sich, sondern auch die Charaktere blass und ohne Tiefe. Und da ja das Trauma praktisch die Vorgeschichte für den Rest des Thrillers darstellt konnte mich im Verlauf die Thrillerhandlung auch nicht mehr wirklich begeistern. Gegen Ende legt zwar die Story noch einmal ein wenig an Tempo zu und die einzelnen Erzählstränge werden zu einem befriedigenden Ende verknüpft, aber auch das konnte mich letztlich nicht mehr von dem Thriller überzeugen. Schade. Ich hatte mir hier wirklich sehr viel mehr versprochen.

Fazit: Für mich war es leider eine langweilige, holprige und teils unglaubwürdige Geschichte. Gut, das mögen andere Leser anders bewerten, meinen Thrillernerv hat diese Buch definitiv nicht getroffen.

Veröffentlicht am 02.04.2022

Abstruse Geschichte

Der Uhrmacher in der Filigree Street
0

Was war denn das? Diese Frage habe ich mir tatsächlich nach Beendigung dieses Buches gestellt. Die Geschichte, die im London des Jahres 1883 angesiedelt ist, hat als Hauptfigur den ruhigen, bescheidenen ...

Was war denn das? Diese Frage habe ich mir tatsächlich nach Beendigung dieses Buches gestellt. Die Geschichte, die im London des Jahres 1883 angesiedelt ist, hat als Hauptfigur den ruhigen, bescheidenen und sich für seine Familie aufopfernden Telegrafisten Thaniel Steepleton. Als er eines Tages eine Taschenuhr findet und mit ihr den Hinweis auf die Detonation einer Bombe in Scotland Yard ändert sich das bis dahin recht eintönige Leben Thaniels auf einen Schlag. Im Auftrag der Polizei soll er nun den Uhrmeister Mori ausspionieren, der sich mit mechanische Erfindungen befasst und der der mögliche Täter sein könnte. Bis hierher ist es eine recht amüsante und dem Steampunk angelehnte Geschichte, die Spaß macht zu verfolgen. Doch dann kommt Grace, eine Oxforder Physik-Studentin aus gutem Hause, und mit ihr dreht sich plötzlich die Geschichte. Ohne jede Erklärung werden Moris Fähigkeiten immer absonderlicher, einzelne Figuren sind nur noch Statisten und die Dialoge sind so absurd, dass sie für mich keinen richtigen Sinn mehr ergaben.

Kurzum: Was als vielversprechendes Buch mit einer interessanten Ausgangsgeschichte begann, wandelte sich ab der Hälfte zu einem Etwas, das ich gar nicht genau benennen kann, nur hatte es eben nichts mehr von der anfänglichen Mystery-Steampunk-Stimmung. Für meinen Geschmack war die Entwicklung der Geschichte zu abstrus. Deshalb mögen andere Leser ruhig einen Blick in das Buch wagen und sich selbst einen Eindruck verschaffen. Meine Bewertung sind allerdings nur 2.5 von 5 Sterne.