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Veröffentlicht am 02.04.2022

Wow was für ein berührender Roman!

Für immer und noch ein bisschen länger
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Kurz zum Inhalt:
Die Pianistin Anna hat vor 6 Jahren ihren Verlobten durch einen Unfall verloren. Dies konnte immer noch nicht richtig verarbeiten. Immer noch denkt sie ständig an ihn. Sie lebt sehr zurückgezogen ...

Kurz zum Inhalt:
Die Pianistin Anna hat vor 6 Jahren ihren Verlobten durch einen Unfall verloren. Dies konnte immer noch nicht richtig verarbeiten. Immer noch denkt sie ständig an ihn. Sie lebt sehr zurückgezogen und unterhält sich am liebsten mit ihrem verstorbenen Mann. Als ihr die Wohnung gekündigt wird, hat sie Probleme zeitnah eine neue Wohnung zu finden. So zieht sie notgedrungen in eine bunt gemischte Wohngemeinschaft. Die Mitbewohner der WG sind sehr eigen, jeder auf seine Art und sie leben ebenfalls sehr zurückgezogen. Ob dies endlich die Chance auf einen Neubeginn ist?
Meine Meinung:
Wow was für ein emotionaler und berührender Roman!
Die unterschiedlichen Protagonisten mit ihren Problemen und Eigenarten hatte ich förmlich vor Augen, so gut wurden sie dargestellt. Sie sind absolut liebenswert und ich habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen. Ich habe mit ihnen gelitten und gelacht!
Der Schreibstil von Barbara Leciejewski ist wunderbar zu lesen. Das Buch ist absolut berührend und emotional. Der Anfang hat sich ein wenig gezogen, aber ich denke dies war für die Vorgeschichte einfach nötig. Dann haben mich die Handlung und die Protagonisten so richtig gepackt und in ihren Bann gezogen.
Der Roman ist sehr einfühlsam geschrieben und enthält sehr viel Tiefgang. Mit Behinderung, Verlust, Trauer und Vertrauen hat die Autorin viele ernste Themen ins Buch gepackt. Trotzdem liest sich das Buch total schön und leicht.
Obwohl ich das Buch in die Kategorie „traurig-schön“ einordnen würde, handelt es sich um einen Wohlfühlroman, der so richtig zu Herzen geht. Wer gerne Frauenromane liest, sollte sich dieses Jahreshighlight nicht entgehen lassen.

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Veröffentlicht am 02.04.2022

wunderbarer Roadtrip durch die USA

Die Reise der Sommerfrauen
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Ich mag die Bücher von Sarah Morgan absolut gerne. Doch diesmal hat sie sich meiner Meinung nach selbst noch übertroffen.
Zum Inhalt:
In „Die Reise der Sommerfrauen“ präsentiert uns die Autorin einen Roadtrip ...

Ich mag die Bücher von Sarah Morgan absolut gerne. Doch diesmal hat sie sich meiner Meinung nach selbst noch übertroffen.
Zum Inhalt:
In „Die Reise der Sommerfrauen“ präsentiert uns die Autorin einen Roadtrip durch die USA. Die über achtzigjährige Witwe Kathleen wird von ihrer Tochter bedrängt in ein Pflegeheim zu ziehen. Da erinnert sich Kathleen wehmütig an die vielen schönen Reisen, die sie mit ihrem Mann gemacht hat. So beschließt sie die Route 66 zu bereisen. Über eine Anzeige trifft sie auf die 25jährige Martha, die sie als Chauffeurin und Reisebegleitung einstellt. Ihre Tochter ist natürlich alles andere als begeistert als sie von diesen Plänen erfährt….
Meine Meinung:
Dieses Buch lebt unter anderem von den sehr unterschiedlichen Charakteren. Diese hat Sarah Morgan ganz besonders gut gezeichnet und sie sind mit ihren Eigenheiten sehr schön gewählt. Da die Sichtweise der Protagonisten kapitelweise wechselt, konnte ich mich in alle drei Hauptcharaktere sehr gut einfinden.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen und absolut unterhaltsam, so dass man gerade so über die Seiten fliegt. Das Buch ist sehr humorvoll und teilweise etwas skurril geschrieben. Trotzdem enthält es richtig viel Tiefgang und regt zum Nachdenken an. Die Autorin zeigt sehr schön auf, dass man das Hier und Jetzt genießen sollte und es nie zu spät ist, sich seine Träume zu erfüllen. Ich habe viele schöne Zitate entdeckt. Stellvertretend eine Stelle von S. 309: „Das Alter sollte nicht darüber entscheiden, was man tun darf und was nicht.“
Der Roman hat mich restlos begeistert. Er ist sehr herzerwärmend und bezaubernd geschrieben. Wer gerne Frauenromane liest, sollte sich diesen Roadtrip auf keinen Fall entgehen lassen!

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Veröffentlicht am 31.03.2022

roller Regionalkrimi von der Nordsee

Strandfeuer
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Lust auf einen Nordseekrimi? Dann habe ich hier eine Leseempfehlung für euch!

Bei dem Buch „Strandfeuer“ von Hendrik Berg handelt es sich bereits um den achten Band aus der Serie um Ermittler Theo Krumme. ...

Lust auf einen Nordseekrimi? Dann habe ich hier eine Leseempfehlung für euch!

Bei dem Buch „Strandfeuer“ von Hendrik Berg handelt es sich bereits um den achten Band aus der Serie um Ermittler Theo Krumme. Ich bin ein großer Fan der Serie. Die Bände können aber auch gut unabhängig voneinander gelesen werden, da die Handlung jeweils in sich abgeschlossen ist.

Der Schauplatz ist mit St-Peter-Ording wunderschön gewählt und es kommt beim Lesen auch direkt Nordseefeeling auf. Auch das Cover finde ich sehr vielversprechend und sehr passend.
Beim Lesen kommt schnell etwas Spannung auf, und diese hält sich durchgehend bis zum Ende. Es geht nicht sehr blutig oder brutal zu, sondern es handelt sich um einen eher unblutigen Regionalkrimi.

Hendrik Berg hat die Nordseeatmosphäre wieder toll dargestellt! Besonders gut gefällt mir bei seinem Schreibstil, dass er immer etwas Humor einstreut. Dadurch lesen sich seine Krimis absolut unterhaltsam und man muss immer wieder schmunzeln. Auch das Privatleben von Theo Krumme spielt eine kleine Rolle. So kann man hier lesen, wie er sich beim Yoga abquält...lach.

Diesmal hat der Autor in den fiktiven Krimi zusätzlich noch eine kleine Prise historischen Hintergrund eingestreut, aber ganz dezent und passend. Dafür hat Hendrik Berg sehr gut recherchiert, so dass dies sogar auf historisch belegten Fakten beruht.

Fazit: Ein spannender Regionalkrimi mit viel Nordseeflair und Humor, den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann!

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Veröffentlicht am 21.03.2022

perfekter Krimi mit Schweizer Flair

Liestaler Gold
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Dies war mein erstes Buch von Ina Haller. Ich kenne also die Vorgängerbände dieser Reihe nicht. Aber trotzdem hatte ich keinerlei Probleme gut ins Geschehen hinein zu kommen.
Das Cover ist wunderschön ...

Dies war mein erstes Buch von Ina Haller. Ich kenne also die Vorgängerbände dieser Reihe nicht. Aber trotzdem hatte ich keinerlei Probleme gut ins Geschehen hinein zu kommen.
Das Cover ist wunderschön gestaltet und hat mich auf das Buch neugierig gemacht. Die Handlung spielt in der Schweiz. Hauptprotagonistin Samantha sitzt mit ihrem Freund beim Frühstück, als die Nachbarin Josefina tot aufgefunden wird. Als Samantha feststellt, dass ihr Ex-Freund in den Fall verwickelt sein könnte, will sie herausfinden, ob er eventuell wirklich der Mörder ist. Nicht nur, dass es für sie gefährlich wird, nein sie selbst gerät unter Verdacht! Mehr wird hier nicht verraten, lest dieses spannende Buch am besten selbst!
Ich wurde hier absolut überrascht. Ina Haller hat einen tollen Schreibstil. Auf ganz charmante Art und Weise kommt bei diesem Regionalkrimi Lokalkolorit und Schweizer Flair rüber. Ich hatte beim Lesen das „Törli“ oder das „Stedtli“ vor Augen. Die Protagonisten wurden sehr gut skizziert, so dass man eine Vorstellung von ihnen hatte. Auch wenn ich sie aus den Vorgängerbänden noch nicht kannte, so hatte ich nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt.
Die Handlung ist spannend und zwar bis zum Ende. Ich hatte ständig andere Verdachtsmomente. Das Ende war nicht vorhersehbar, so dass der Spannungsbogen erhalten geblieben ist.
Ganz wunderbar hat sich in diese Spannung etwas Lokalkolorit eingefügt. Am Ende gibt es sogar noch zwei Rezepte, darunter auch die „Bärlauch-Krawättli“, die es mir beim Lesen schon so richtig angetan haben.
Ich empfehle allen Krimifans dieses Buch uneingeschränkt weiter. Ein sehr angenehmer Schreibstil, gepaart mit viel Spannung und etwas Humor, sowie dem liebevoll eingeflochtenen Lokalkolorit haben für mich ein richtig tolles Gesamtpaket ergeben und ich konnte „Liestaler Gold“ fast nicht mehr aus der Hand legen.

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Veröffentlicht am 19.03.2022

Allerbeste Leseunterhaltung

Tote tanzen keinen Walzer
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Bei „Tote tanzen keinen Walzer“ handelt es sich bereits um den 15. Fall um Loretta Luchs. Ich habe etliche Bände dieser Reihe gelesen und mag den Schreibstil von Autorin Lotte Minck sehr. Die einzelnen ...

Bei „Tote tanzen keinen Walzer“ handelt es sich bereits um den 15. Fall um Loretta Luchs. Ich habe etliche Bände dieser Reihe gelesen und mag den Schreibstil von Autorin Lotte Minck sehr. Die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen und man kann mit jedem Band einsteigen.
Diesmal geht es um eine geplante Hochzeit und zur Vorbereitung dafür um einen Tanzkurs, bei dem ein Mord geschieht. Natürlich steckt Loretta wieder voll mit drin – wie sollte es auch anders sein?
Es handelt sich um einen humorvollen Regionalkrimi aus dem Ruhrpott, sozusagen eine Krimiödie. Man sollte wissen, dass der Anteil an Komödie und Humor höher ist als der Krimianteil und meiner Meinung nach im Vordergrund steht. Der Schreibstil der Autorin ist einzigartig. Sie schreibt absolut locker und flockigund es ist immer sehr viel Humor und Situationskomik enthalten, so auch diesmal. Lotte Minck scheinen die Ideen nie auszugehen – es ist einfach Unterhaltung pur. Auch wenn es eher unblutig und unspektakulär zugeht, so bleibt es doch bis zum Ende spannend. Ich hatte ständig wechselnde Verdachtsmomente und wusste bis zum Schluss nicht, wie der Krimifall ausgehen würde.
Schade, dass es sich diesmal um den (vorerst?) letzten Band handelt. Ich denke es wäre sicher noch genug Potential für einen Folgeband vorhanden. Auch eine Verfilmung dieser Reihe könnte ich mir sehr gut vorstellen.

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