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Veröffentlicht am 17.04.2022

Packende Stories, ausgezeichnete Autoren, hervorragende Sprecher

Eiskalte Thriller Box
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Die im Audiobuch Verlag erschienene "Eiskalte Thriller Box" hält, was sie verspricht - gut 15 Stunden Thriller-Hörvergnügen vom Feinsten.

Mit Michael Tsokos, Daniel Holbe, Ursula Poznanski, Veit Etzold, ...

Die im Audiobuch Verlag erschienene "Eiskalte Thriller Box" hält, was sie verspricht - gut 15 Stunden Thriller-Hörvergnügen vom Feinsten.

Mit Michael Tsokos, Daniel Holbe, Ursula Poznanski, Veit Etzold, Lisa Jackson und S.K. Tremayne sind insgesamt sechs bekannte Thriller-Autoren, die verschiedene Ausprägungen innerhalb des Genres bedienen, mit jeweils einer Story auf den beiden mp3-CDs vertreten.

Die Thriller sind allesamt hörenswert, was insbesondere auch an den hervorragenden Sprechern liegt, die jeder einzelnen Geschichte einen eigenen, dem Sprecher entprechend typischen und unverwechselbaren Charakter verleihen.

Inhaltlich werden die Geschichten den Hörern je nach Vorliebe mehr oder weniger gut gefallen, aber Geschmäcker sind bekanntermaßen und glücklicherweise verschieden. Da ich persönlich insbesondere die etwas nüchterne, realitätsnahe Erzählweise von Michael Tsokos sehr mag, ist "Kaltes Land" (gesprochen von der fantastischen Vera Teltz) mein Lieblingstrack dieser Compilation.

Insgesamt eine sehr gute Thriller-Box, die für jeden Thriller-Fan etwas hörenswertes bereithält.

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Veröffentlicht am 03.04.2022

Interessante Reise zu unbekannten Orten

Die seltsamsten Orte der Welt
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Der Autor Alastair Bonnett ist Professor für Geographie an der Newcastle University in England. Er stellt den Lesern von "Die seltsamsten Orte der Welt" insgesamt 47 zum Teil sehr unterschiedliche Orte ...

Der Autor Alastair Bonnett ist Professor für Geographie an der Newcastle University in England. Er stellt den Lesern von "Die seltsamsten Orte der Welt" insgesamt 47 zum Teil sehr unterschiedliche Orte vor, die gesellschaftlich, geographisch, politisch, kulturell oder auch persönlich mindestens eine besondere Kuriosität aufweisen. Es macht Spaß diese Kuriositäten zu entdecken und die Hintergründe, die zu den Besonderheiten geführt haben, zu erfahren - einige lösen amüsiertes Kopfschütteln aus, andere machen nachdenklich und einige erschrecken auch.

Geheime Städte, die auf keinen Karten erscheinen, aus unterschiedlichsten Gründen verloren gegangene Räume, schwimmende Inseln, die so ganz anders sind als "normale" Inseln - Alastair Bonnett nimmt seine Leser mit auf die Reise zu diesen Orten, stellt sie vor, erläutert die Besonderheiten und gibt Hintergrundinformationen, warum der Ort so wurde wie er jetzt ist, beziehungsweise warum er bedeutsam und es Wert ist, sich mit ihm zu beschäftigen.

Insgesamt ein interessantes, kurzweilig zu lesendes Überblickswerk, das den interessierten Leser neugierig macht und einlädt, sich intensiver mit der Bedeutung von Orten für die Menschen und die Gesellschaft zu beschäftigen.

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Veröffentlicht am 20.03.2022

Der Konsum minderwertiger News ist schädlich - sagt Rolf Dobelli

Die Kunst des digitalen Lebens
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Rolf Dobelli ist ein meinungsstarker, durchaus streitbarer, aber immer ehrlicher Charakter, der seinen Lesern seine Ansichten klar und unverfälscht vermitteln möchte. Er schreibt über Dinge, über die er ...

Rolf Dobelli ist ein meinungsstarker, durchaus streitbarer, aber immer ehrlicher Charakter, der seinen Lesern seine Ansichten klar und unverfälscht vermitteln möchte. Er schreibt über Dinge, über die er zuvor intensiv nachgedacht und über die er sich mit anderen klugen Köpfen ausgetauscht hat. Das unterscheidet ihn von vielen anderen Autoren ähnlicher Bücher, die eine Handlungsanweisung für einen beliebigen Sachverhalt erstellen, die einzig allein auf einer subjektiven, unreflektierten, oft verkürzten Sichtweise beruht.


In "Die Kunst des digitalen Lebens" beschreibt Dobelli, warum es für die Menschen im 21. Jahrhundert schädlich ist, News in der heutzutage üblichen "Fast Food"-Form zu konsumieren. Er beleuchtet in vielen kleinen, nachvollziehbaren und gut verständlichen Texten, warum News in der Form, wie sie uns heute überwiegend angeboten werden, überhaupt keinen Mehrwert für den "Konsumenten" haben.


"Die Kunst des digitalen Lebens" ist ein Plädoyer für die Abkehr von der Schlagzeilen- und Berieselungsmentalität, mit der (insbesondere digitale) Medien aller Art heute die "Konsumenten" einlullen. Dobelli empfiehlt den Lesern, tiefer in die für sie wirklich wichtigen Themen einzutauchen, sich qualitativ hochwertig zu informieren, selber über Sachverhalte nachzudenken, den Blickwinkel auf das Thema auch mal zu ändern und sich somit eine fundierte, refektierte Meinung zu bilden.


"Die Kunst des digitalen Lebens" ist ein wichtiges Buch, das aufweckt und dem Leser vor Augen führt, wie leicht er von "Newsmachern" beeinflusst und manipuliert wird.

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Veröffentlicht am 07.02.2021

Tomasa auf der Suche nach der wahren Liebe - oder so...

Tausche Ehe minus gegen Freundschaft plus
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Tomasa sucht nach der Trennung von ihrem Mann die große Liebe und ist von den deutschen Männern, die sie auf einem großen, für seine außergewöhnliche Qualität bekannten Datingportal kennen lernt, sehr ...

Tomasa sucht nach der Trennung von ihrem Mann die große Liebe und ist von den deutschen Männern, die sie auf einem großen, für seine außergewöhnliche Qualität bekannten Datingportal kennen lernt, sehr enttäuscht. Gemeinsam mit ihrer Freundin Christine - ebenfalls in Scheidung lebend - setzt sie den "Plan C" um und reist nach Fernost, um die Liebe ihres Lebens zu treffen.

Also, denkt sie zumindest, denn sie hat ihren Traummann online kennengelernt. Und Online sagt ja jeder die Wahrheit, das weiß man/frau ja. Offline nicht, denn Christine kann sie nur unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zum Trip überreden.

Die beiden Freundinnen geraten in ein absolut abgefahrenes Abenteuer und stolpern von einer Extremsituation in die nächste - ob das letztlich gutgehen kann...?


Thomas Kowa und Christian Purwien entführen ihre Leser in "Tausche Ehe minus gegen Freundschaft plus" in eine völlig abtruse, von hintergründigem und offensichtlichem Witz, sowie Sarkasmus geprägte Geschichte.


Wer die hohe Literatur sucht ist hier natürlich falsch. Wer aber einfach nur Spaß an einer weit hergeholten, dafür aber witzigen und von überraschenden Wendungen geprägten Story hat, der wird nicht enttäuscht.


Ich hatte Spaß mit Tomasa und Christine und vergebe vier Sterne mit einer Leseempfehlung für Leser, die sich auf abgefahrene Geschichten einlassen können und wollen.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Ungewöhnlich, aber sehr eindrucksvoll und voller politischer Energie

Der Beweis meiner Unschuld
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Ich kannte den Autoren Jonathan Coe vor der Lektüre dieses Buches tatsächlich noch gar nicht, aber er hat sich für mich durch "Der Beweis meiner Unschuld" praktisch aus dem Stehgreif als Experte für die ...

Ich kannte den Autoren Jonathan Coe vor der Lektüre dieses Buches tatsächlich noch gar nicht, aber er hat sich für mich durch "Der Beweis meiner Unschuld" praktisch aus dem Stehgreif als Experte für die politischen Denkweisen in Großbritannien, sei es der Konservativen oder sei es der Linken, bewiesen und etabliert.

Das Buch ist eine Mischung aus Krimi, politischer Bestandaufnahme und Analyse der Folgen von meist doch recht extremen politischen Ansichten - in Taten und Gedanken. Coe entwickelt eine vielschichtige Story, die den Leser so manches Mal auf die falsche Spur führt. Erst ganz am Ende wird klar, wohin die Reise tatsächlich geht - und doch bleibt eigentlich auch am Schluss noch jede Menge Raum für Spekulationen.

Ein toller, sprachlich ausgereiften Roman/Krimi, der viele Klischees über die Briten bedient, aber damit wahrscheinlich oftmals auch ins Schwarze trifft. Die Lektüre macht Spaß und zieht den Leser mit der Zeit immer tiefer in den Sog einer ausgefeilten Geschichte.

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