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Veröffentlicht am 03.02.2025

Der Schwur der Göttin, Band 2: Before Destiny von Greta Milán

Der Schwur der Göttin, Band 2: Before Destiny
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Band 1 der Dilogie hat mir wirklich gut gefallen und ich war so gespannt wie die Geschichte weitergehen würde. Auch im zweiten Teil mochte ich Nayla unfassbar gern und ich kann ihre Gefühlsausbrüche bis ...

Band 1 der Dilogie hat mir wirklich gut gefallen und ich war so gespannt wie die Geschichte weitergehen würde. Auch im zweiten Teil mochte ich Nayla unfassbar gern und ich kann ihre Gefühlsausbrüche bis auf wenige Stellen nachvollziehen. Es handelt sich um ein Jugendbuch und ich finde, dass eine gute Balance gefunden wurde, was die Charaktere angeht. Häufig sind mir Protagonisten in Jugendbüchern zu naiv, leichtgläubig oder einfach nur nervig. Hier ist das nicht der Fall gewesen, auch wenn Nayla hin und wieder etwas zu sehr in ihrem Liebesdrama versinkt. Auch Cyrian begeisterte mich weiterhin, wobei mich ein anderer Charakter leider sehr enttäuscht hat.

Das war jedoch das einzig Gute, was ich zum zweiten Band sagen kann. Dieses Buch zu lesen hat mein Herz ein wenig gebrochen, da Band eins so vielversprechend war und mich die Thematik absolut begeistert hat. In diesem Buch dagegen passierte viel zu wenig und was sich in Band eins noch angefühlt hat „wie auf Zuckerwatte zu gleiten“ verwandelte sich in eine wirklich holprige Straße voller tiefer Schlaglöcher. Ich habe gewartet und gewartet doch die ganze Handlung zog sich einfach wie Kaugummi.

Und dann kam das „große“ Finale. Zwei Bücher lang wird auf dieses Ende hingearbeitet und dann kam das… ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber es war beinahe lachhaft. Zum einen war das Ende viel zu kurz und zum anderen war es einfach nicht wirklich spannend in meinen Augen. Ich hatte mich gefreut, dass endlich mehr Götter aufgetaucht sind, aber das ganze verwandelte sich rasend schnell in einen verbalen Vergleich, wer wohl das größere Ego hat (um es jugendfrei auszudrücken). Es war absolut albern und ich muss gestehen, dass ich dieses Ende eigentlich nur vergessen möchte. Diese negative Rezension tut mir wirklich im Herzen weh, aber leider kann ich hier nicht mehr Positives finden.

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Veröffentlicht am 06.04.2022

Die eiskalte Jahreszeit der Liebe von A.D. Miller

Die eiskalte Jahreszeit der Liebe
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Nick ist Anwalt und kommt ursprünglich aus London. Eines Tages zog er jedoch nach Moskau, einer vollkommen anderen Stadt, in welcher er nun bereits seit vier Jahren lebt. Das Leben in Moskau ist gekennzeichnet ...

Nick ist Anwalt und kommt ursprünglich aus London. Eines Tages zog er jedoch nach Moskau, einer vollkommen anderen Stadt, in welcher er nun bereits seit vier Jahren lebt. Das Leben in Moskau ist gekennzeichnet von Geld, Sex, Verrat, Betrug, Mord, Drogen und dem Geschäft ums Öl. Nick merkt anfangs nicht, dass sich sein gesamtes Wesen ändert und er sein Leben immer zielloser lebt. Bis er eines Tages Mascha trifft, eine junge Russin ohne Geld und ohne Skrupel. Beide verlieben sich ineinander und Nick findet endlich Halt. Warnungen von Freunden schlägt er in den Wind...bis er zu spät bemerkt, das alles nur Täuschung war und er nicht mehr fliehen kann aus dem Gewirr von Betrug, Geld und Mord. Obwohl ich vorher einige positive Rezensionen dieses Buches gelesen habe, muss ich leider gestehen, dass ich mich mit diesem Buch sehr schwer getan habe. Besonders die erste Hälfte des Buches machte mir das Weiterlesen sehr schwer. An sich ist der Schreibstil von A.D. Miller sehr angenehm zu lesen, wenn da nicht die Stellen wären, an denen der Hauptprotagonist Nick mit "mir" als Leser redet. Eigentlich redet er nicht direkt mit mir, sondern mit seiner Freundin, für welche das Buch geschrieben ist. Da ich das Buch jedoch lese fühle ich mich angesprochen und das ist etwas, was ich an Bücher wirklich nicht ausstehen kann! Nick schreibt das Buch zu der Zeit, als er Russland wieder verlassen hat, in London Fuß gefasst hat und kurz davor ist eine Frau zu heiraten. Mit dem Buch "Die eiskalte Jahreszeit der Liebe" schreibt er ein Buch für seine Freundin in welchem er alle seine Sünden vergangener Tage schildert. Aus diesem Grund spricht er diese Frau an einigen Stellen direkt an... mitten in die Erzählung rein. An genau solchen Stellen erscheint mir Nick als sehr weich. Er bemitleidet sich selbst und fragt sich ständig, ob diese genannte Frau ihn nach seinen Taten überhaupt noch lieben könnte. Diese Charaktereigenschaft steht in einem enormen Gegensatz zu seinem Charakter in der ersten Hälfte des Buches. Auch die detaillierten Schilderungen von Mascha und seiner Liebe zu ihr schrecken mich etwas ab. Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Frau nach solch einer Schilderung ungerührt bleiben wird. Das Russland, welches in diesem Buch geschildert wird, lebt nur von den anfangs schon genannten Dingen: Geld, Sex, Verrat, Betrug, Mord, Drogen und dem Geschäft ums Öl. Das Russland der damaligen Zeit scheint jeden zu verschlingen, der dieses Land betritt. Auch Nick verändert dort seinen Charakter, wird gedankenlos, vertrauensvoll, rücksichtslos und blind vor Liebe! Auch wenn die Handlung in der zweiten Hälfte des Buches interessanter wird, frage ich mich, wie Nick so blind sein konnte. Die Anzeichen des Betrugs und Verrats mehren sich so sehr, dass er scheinbar den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Oder nicht sehen will. Er lässt sich treiben in einer Spirale, aus welcher er nicht mehr entkommen kann und flüchtet sich anschließend in Vorwürfe und Selbstmitleid. Was mich weiterhin irritiert hat ist die Tatsache, dass er Russland und vor allem Moskau tief in sein Herz geschlossen hat und diese Stadt dann trotzdem in den dunkelsten Tönen schildert und so unglaublich schlecht dastehen lässt. Alles in Allem ist dieses Buch leider nichts für mich. Allein wegen dem etwas interessanteren zweiten Teil und wegen der wirklich lebhaften Schilderung von Russland und Moskau kann ich diesem Buch zwei Sterne geben!

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Veröffentlicht am 15.10.2021

Sherlock Holmes Mind Palace Geniale Gedächtnisrätsel von Tim Dedopulos

Sherlock Holmes Mind Palace Geniale Gedächtnisrätsel
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Sherlock Holmes und Doktor Watson sind ein eingespieltes Team. In diesem Buch erfährt der Leser, wie Holmes seine Techniken des Gedächtnistrainings an Watson weitergegeben hat, damit dieser sich im effizienten ...

Sherlock Holmes und Doktor Watson sind ein eingespieltes Team. In diesem Buch erfährt der Leser, wie Holmes seine Techniken des Gedächtnistrainings an Watson weitergegeben hat, damit dieser sich im effizienten Denken und in Kombinatorik verbessert. Mehr als 100 Rätsel und Gedächtnistests erwarten den Leser, sodass jeder am Ende in der Lage sein kann, seinen eigenen Gedankenpalast zu errichten.

Ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut, denn ich liebe alles was mit Sherlock Holmes zu tun hat und gerätselt habe ich schon immer gern. Die Gestaltung des Buches ist sehr schön, detailreich und passend zum Thema. Die Methoden zum Trainieren des Gedächtnisses werden sehr gut erklärt. Sie bauen alle aufeinander auf und werden am Ende zu einem großen Ganzen zusammengefügt. Für mich waren die meisten Übungen neu und wirklich interessant. Am Ende, wenn es um die Erstellung eines Gedächtnispalastes geht, war die Komplexität recht hoch und es würde einige Zeit und viel Training brauchen, um dies umzusetzen bzw. wirklich zu erlernen.

Die Rätsel, die einen Großteil des Buches ausmachen, konnten mich leider nicht überzeugen. Bevor ich hierzu ins Detail gehen muss ich sagen, dass dies vermutlich an meinen falschen Erwartungen gelegen hat, ausgelöst durch die Beschreibung zum Buch: „Lösen Sie 100 knifflige Fälle mit Sherlocks genialer Gedächtniskunst“. Was mich jedoch zu einem großen Teil erwartet hat waren Rätsel rund um die Naturwissenschaften. Es ging beispielsweise um das Erstellen von mathematischen Gleichungen, Wissen über Ebbe und Flut, über das Weltall oder über den Luftdruck. Nur wenige Rätsel entsprachen meine Vorstellung, bei einigen waren die Lösungen für meinen Geschmack beinahe absurd. Ich hatte eher erwartet durch Kombinieren Lösungen zu finden oder durch sehr aufmerksames Lesen Schwachstellen in Beschreibungen usw. zu finden. Fragen über Naturwissenschaften sind zwar im Gewissen Sinne auch Rätsel, aber für mich nicht passend zur Buchbeschreibung. Wer mit anderen Erwartungen an das Buch heran geht wird sicher seine Freude dran haben, meinen Geschmack hat es jedoch leider nicht getroffen.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Knights – Eine erbarmungslose Macht von Lena Kiefer

Knights – Eine erbarmungslose Macht
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Nachdem mir Band eins wirklich gut gefallen hat und ich Band zwei als etwas schwächer empfunden habe, war ich nun gespannt auf den letzten Teil der Knights-Reihe. Ich finde die Idee hinter den Büchern ...

Nachdem mir Band eins wirklich gut gefallen hat und ich Band zwei als etwas schwächer empfunden habe, war ich nun gespannt auf den letzten Teil der Knights-Reihe. Ich finde die Idee hinter den Büchern so unglaublich gut und habe gehofft, dass mich der letzte Teil noch einmal begeistern kann.

Ich bin gut in die Geschichte reingekommen, da die Handlung aus Band zwei noch präsent in meinem Kopf war. Der Schreibstil ist, wie immer bei Lena Kiefer, sehr angenehm und so kam ich relativ schnell voran. Die Kapitel sind aus der Sicht von Charlotte und Noel geschrieben, was in diesem Fall nicht immer optimal war, da sich einiges einfach wiederholt hat. Es dauerte dann auch nicht lange, bevor ich über die ersten Unklarheiten gestolpert bin. Für mich wurde im gesamten Buch so viel offengelassen bzw. nicht ausreichend erklärt, dass ich am Ende noch so viele Fragezeichen im Kopf hatte. Weiterhin gab es in meinen Augen zu viele Zufälle… wir brauchen Fackeln, na gut, dass wir die zufällig eingepackt haben, bevor wir aufgebrochen sind. Wir brauchen Waffen… und so weiter. Das nächste Problem hatte ich mit den Gefühlen zwischen den Protagonisten. Nicht nur zwischen Charlotte und Noel, sondern vor allem auch zwischen Charlotte und Oscar. Ich konnte die Gefühle einfach nicht nachvollziehen, was wirklich schade ist.

Und dann kam das Ende. Ich weiß wirklich nicht, was ich sagen soll… es war einfach unglaublich enttäuschend. Es passierte alles zu schnell und fühlte sich überhaupt nicht richtig an. Ich fand schon das Ende vom zweiten Teil ein wenig enttäuschen aber in diesem Band war es noch mal schlimmer. Für mich ist der letzte Band der schwächste der gesamten Reihe und für mein Empfinden wurde das Potential hier nicht ansatzweise ausgeschöpft. Das macht mich an dieser Stelle ein wenig traurig, da ich die Idee von Knights Erben so toll fand und direkt Feuer und Flamme war. Ich freue mich natürlich trotz allem schon auf die nächsten Bücher von Lena Kiefer und hoffe, dass diese meinen persönlichen Geschmack wieder mehr treffen.

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Veröffentlicht am 06.04.2022

Crave von Tracy Wolff

Crave
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Ich habe so viele unterschiedliche Rezensionen über „Crave“ gelesen, dass ich mich entschieden habe das Hörbuch zu hören, um mir selbst eine Meinung zu bilden. Zu Beginn fand ich die Handlung wirklich ...

Ich habe so viele unterschiedliche Rezensionen über „Crave“ gelesen, dass ich mich entschieden habe das Hörbuch zu hören, um mir selbst eine Meinung zu bilden. Zu Beginn fand ich die Handlung wirklich interessant, wenn auch nicht neu. Grace verliert bei einem Unfall ihre Eltern und zieht aus diesem Grund zu einem Verwandten, in diesem Fall zu ihrem Onkel nach Alaska. Auf dem dortigen Internat lernt Grace sehr schnell Jaxon kennen und das war auch der Moment, in dem mich die ersten Dinge am Buch bzw. an der Handlung gestört haben. Grace verliebt sich, aus für mich nicht ersichtlichen Gründen, Hals über Kopf in Jaxon und ab diesem Zeitpunkt gibt es für sie kaum noch ein anderes Thema.

Dass in diesem Internat nicht alles mit rechten Dingen zugeht, habe ich beim Lesen recht schnell bemerkt, im Gegensatz zu Grace. Zu Beginn konnte ich das auch noch nachvollziehen, aber ab einem gewissen Zeitpunkt war es für mich einfach nur noch unrealistisch. Grace wurde in meinen Augen immer naiver. Habe ich sie zu Beginn noch als tapfere, selbstständige und unerschrockene junge Frau wahrgenommen, fand ich sie später leider zu naiv und blauäugig. Auch die Anziehung zwischen Jaxon und ihr konnte ich kaum nachvollziehen. Die Gefühle zwischen den beiden sind in keinster Weise auf mich übergesprungen und an Stellen an denen Grace Verständnis für Jaxon zeigt, bleibt bei mir teilweise nur Unglaube übrig.

Im Verlauf der Handlung haben die für mich negativen Punkte leider überhandgenommen und ich musste mich ein wenig überwinden das Hörbuch zu beenden. Es gab Szenen, in denen ich mich leider fremdgeschämt habe, was bei Büchern wirklich selten vorkommt. Der Showdown kurz vor Ende war für mich persönlich leider komplett absurd und ich konnte nur noch den Kopf schütteln. Die reine Thematik an sich fand ich generell nicht schlecht. Zu Beginn waren für mich leider unglaublich viele Dinge vorhersehbar und so habe ich mich umso mehr gefreut, dass die Autorin mich am Ende des Buches doch noch überraschen konnte.

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