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Veröffentlicht am 09.04.2022

Der letzte Teil der Reihe um die Weinhändlerin Alyss

Das Lied des Falken
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Nachdem Alyss ihr Kind und ihren Mann verlor und der Englische Tuchhändler John of Lynne ihr Herz zu erobern versucht, wird sie in diesem letzten Teil der Serie entführt.

Alyss ist eine taffe Frau, die ...

Nachdem Alyss ihr Kind und ihren Mann verlor und der Englische Tuchhändler John of Lynne ihr Herz zu erobern versucht, wird sie in diesem letzten Teil der Serie entführt.

Alyss ist eine taffe Frau, die mit ihrem Weinhandel ausreichend verdient , um ihr Hauswesen zu unterhalten.
Dazu gehören Frieder, Thilo, Lauryn, Leocadie und Hedwigis, die ihr als Jugendliche anvertraut wurden. Neu hinzu kommen in diesem Teil zwei junge französische Geschwister namens Denise und Lucien. Letzterer treibt Alyss und die ihren mit seinen Streichen fast in den Wahnsinn.
Auch Lore, die kleine Päckelchesträgerin mit dem kölschen Zungenschlag und dem Herz am rechten Fleck ist wieder mit von der Partie.
Alyss Bruder Marian übernimmt endlich die Handelsgeschäfte seines Vaters und bemüht sich weiterhin um die Schlyfferstochter Gislindis.

Auch Merten, der Stiefsohn von Alyss verstorbenem Mann , hat wieder seinen Auftritt im Buch.
Ein übles Ränkespiel um die Gunst von Alyss ist Hauptbestandteil dieses Bandes.

Mir sind die einzelnen Charaktere in den vielen Bänden, die ich zunächst mit den Büchern über die Begine Almut und den Pater Ivo begonnen und dann mit den Büchern der Alyss Reihe fortgeführt habe, ans Herz gewachsen.
Die Kölner Familie und ihre Verwandten und Freunde waren jedes Mal wieder wie ein kleines Nachhause kommen.
Ich bin froh das sie in der Fährmannstochter Myntha erneut einen Auftritt haben werden und noch nicht alles beendet ist.

Für Liebhaber mittelalterlicher Romane mit Kriminalfall auf jeden Fall ein unbedingtes Muss. Andrea Schacht schreibt so bildhaft das man voll in die Geschichte versinken kann und alles vor seinem inneren Auge sehen kann.
Aber Vorsicht. Die Bücher der Reihen haben Suchtcharakter, da man immer unbedingt wissen möchte wie es weiter geht.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2022

Ein toller Einstieg in die Reihe

Kinderklinik Weißensee – Zeit der Wunder (Die Kinderärztin 1)
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Marlene und Emma verlieren auf tragische Weise ihre Mutter und wachsen im Waisenhaus auf. Doch das Leben hat ihnen einen unbekannten Förderer zur Seite gestellt, so dass sie ihr Abitur und eine Ausbildung ...

Marlene und Emma verlieren auf tragische Weise ihre Mutter und wachsen im Waisenhaus auf. Doch das Leben hat ihnen einen unbekannten Förderer zur Seite gestellt, so dass sie ihr Abitur und eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester machen können. Was sie dort in der Kinderklinik erleben kann man in diesem Buch mitverfolgen.

Die beiden Mädels leben Anfang des 20. Jahrhunderts und haben damit zu kämpfen das sie in einem Waisenhaus aufgewachsen sind.
Standesdünkel ist an der Tagesordnung und viele Menschen haben deutlich he Vorbehalte gegenüber den Schwestern.
Das macht ihr Leben nicht gerade leicht und es ist gut das sie wenigstens sich haben. Widrige Umstände erschweren den beiden jedoch irgendwann das geschwisterliche Miteinander und jede für sich gerät in arge Bedrängnis.

Mutig gehen die jungen Frauen ihre Probleme an und kämpfen sich durch. Das bleibt nicht immer ohne Komplikationen. So ist die Geschichte von Emma und Marlene von Anfang an spannend. Der Spannungsbogen kann durch die Querelen der Eleven untereinander und anderer Probleme rund um das Leben der beiden Waisen beständig gespannt bleiben und hat mich gut unterhalten.

Jetzt mache ich mich auf die Suche nach dem zweiten Band der Reihe, der im letzten Jahr erschienen sein sollte.
Ich kann es allen, die historische Romane mit starken Frauenfiguren lieben, nur wärmsten empfehlen.

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Veröffentlicht am 04.04.2022

Der dritte Band der Borkum Krimis

Mordseefest
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Der dritte Band in dem Caro Falk und Jan Akkermann auf Borkum ermitteln.
Dieses Mal trifft es einen jungen Mann beim Fallschirmspringen anläßlich eines traditionellen Sommerfestes.

Caro ist mal wieder ...

Der dritte Band in dem Caro Falk und Jan Akkermann auf Borkum ermitteln.
Dieses Mal trifft es einen jungen Mann beim Fallschirmspringen anläßlich eines traditionellen Sommerfestes.

Caro ist mal wieder hautnah dabei und beginnt sofort mit den Ermittlungen. Auch dieses Mal wird sie von Jan Akkermann unterstützt.
Die beiden Laienermittler lassen die beruflichen Ermittler ziemlich lahm dastehen.
Ein bisschen erinnert es mich an Agatha Christies Miss Marpel, auch wenn Caro und Jan das Alter der alten Dame und ihres Freundes noch nicht erreicht haben.
Aber Caro ist genau so hartnäckig und unerbittlich. Sie stellt direkte Fragen und ist dabei schon ein wenig nervig, was ich jedoch nicht negativ meine. Um der Sache auf den Grund zu gehen, muss man schon gehörig im Dreck wühlen.

Man muss übrigens die ersten beiden Bände nicht gelesen haben, damit man hier reinfindet.

Was mir an dieser Art Krimi gefällt ist das er nicht blutig und brutal dargestellt wird, aber die Ermittlungen doch so spannend sind, das ich selbst immer versuche einen Täter herauszulesen. Das gelingt mir auch hier , aber am Ende kommt es doch ganz anders, aber trotzdem schlüssig, als ich vorher gedacht hätte.

Schön fand ich hierbei die Passagen in denen wir Leser in die Gefühlswelt eines Mannes mitgenommen wurden, der viele Jahre vorher bloßgestellt wurde und einen schwelenden Hass in sich trug. So bekamen wir Stück für Stück Informationen , die den Ermittlern fehlten, uns aber auf eine gewisse Spur brachten. So fühlte ich mich den Ermittlern immer einen gewissen Schritt voraus, was diese jedoch später wieder einholen konnten.

Dieser Schreibstil, der es mir ermöglichte selbst Schlüsse zu ziehen und zu beobachten , ob die Ermittlungen in die selbe Richtung liefen, hat mir sehr gut gefallen. Auch die örtlichen Beschreibungen von Borkum fand ich toll. Ich konnte mir die Insel gut vorstellen, obwohl ich noch nie dort war.

Wer Cosy Crime, mit witzigen Ermittlern mag sollte hier auf jeden Fall zuschlagen und sich das Buch besorgen. Ich werde mich nun mal auf die Suche nach den ersten beiden Bänden machen.

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  • Spannung
Veröffentlicht am 03.04.2022

Zwei Frauen früher und heute auf der Hallig

Die Halligprinzessin
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Ein bewegender Roman über das Leben auf einer Hallig Ende der 30 er Jahre des letzten Jahrhunderts und heute.
Das Cover zeigte schon gleich auf wie ich mir solch eine Hallig vorzustellen hatte. Sehr idyllisch, ...

Ein bewegender Roman über das Leben auf einer Hallig Ende der 30 er Jahre des letzten Jahrhunderts und heute.
Das Cover zeigte schon gleich auf wie ich mir solch eine Hallig vorzustellen hatte. Sehr idyllisch, aber auch sehr einsam.
In zwei Erzählsträngen lässt die Autorin ,Karen Elste ,mich als Leserin teilnehmen am Leben der Apothekerin Ella und deren Urgroßmutter.
Beide gelangen unerwarteter Weise auf eine Hallig in der Nordsee.
Charlotte treibt die Arbeitssuche dort hin und Ella erbt nach dem Tod ihrer Großtante die Hallig.
Für beide wird das Leben das sie bis dahin geführt haben vollkommen auf den Kopf gestellt.
Beide müssen für sich Entscheidungen treffen, die ihr Leben von einem auf den anderen Tag total verändern könnten.
Durch alte Tagebücher fühlt sich Ella in ihrer Entscheidung der Urgroßmutter sehr nah.
Auf diese Art erfuhr ich als Leserin auch wie sich stückweise das Leben auf einer Hallig zu den Zeiten vor fast 100 Jahren und heute verändert hat und was gleich blieb.
Sehr schön wurden auch die Gefühle und die Beziehungen untereinander beschrieben, so dass ich mit träumen, weinen, zittern und freuen konnte.
Der Schreibstil der Autorin hat mich gleich mitgenommen, so dass ich sofort im Geschehen drin war. Es hatte die nötige Spannung und war an keiner Stelle langatmig, so dass ich die einzelnen Passagen regelrecht durchsuchtet habe, um zu erfahren wie es mit Charlotte, oder eben Ella weiter ging.
Der Abschluss war genau so wie ich ihn mir erhofft hatte und ich bin sehr glücklich mit dem Ausgang der Geschichte.
Ein Buch das ich auf jeden Fall an Leser, die ein bisschen Geschichte, zwei Handlungsstränge und ein bisschen Liebesroman mögen, gut weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 03.04.2022

Der vierte Band der Alyss Reihe

Mit falschem Stolz
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Der vierte Band der Alyss Reihe von Andrea Schacht.
Wir begeben uns wieder ins mittelalterliche Köln und erfahren dieses Mal mehr über das Schöffentum. Alyss wird mal wieder übel mitgespielt. Ihr Hauswesen ...

Der vierte Band der Alyss Reihe von Andrea Schacht.
Wir begeben uns wieder ins mittelalterliche Köln und erfahren dieses Mal mehr über das Schöffentum. Alyss wird mal wieder übel mitgespielt. Ihr Hauswesen erhält Zuwachs, aber auch von manchem muss sie sich trennen.
Ihr Zwillingsbruder Marian versucht sich weiter in seiner Ausbildung zum Heiler, was ihm jedoch aufgrund seines Mitleids mit den von Schmerzen geplagten Menschen immer schwerer fällt.
Auch Almut und Ivo sind wieder mit von der Partie.
Die Liebe spielt wieder eine große Rolle, aber auch Missgunst, Neid und Verrat dürfen nicht fehlen.
Mich hat der Roman wieder gut unterhalten und mir trotz des grausamen Mittelalters auch wieder manche Gelegenheit zum Schmunzeln und Träumen geboten.
Ich liebe einfach den Schreibstil von Andrea Schacht und bin echt traurig das es keinen neuen Bücher mehr von ihr geben kann.
Aber ihre Beginenreihe, die Alyss Reihe und die Reihe um die Fährmannstochter Myntha lese ich immer mal wieder gerne.

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