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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2022

Auf der Suche nach dem ewigen Leben

Abwehr
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Es dauerte lange, bis ich mich mit dem Buch anfreunden konnte. Zu Anfang viele Zeitsprünge, Spannung für einen Thriller kaum vorhanden, volle Konzentration auf die Seiten. Mit dem vielen Geplänkel über ...

Es dauerte lange, bis ich mich mit dem Buch anfreunden konnte. Zu Anfang viele Zeitsprünge, Spannung für einen Thriller kaum vorhanden, volle Konzentration auf die Seiten. Mit dem vielen Geplänkel über die Medizin und Forschung fühlte ich mich schlichtweg überfordert, ich fand zu viel Rederei zu wenig Handlung. Das änderte sich erst im letzten Drittel. Für mich waren die spannenden Szenen zum Teil eklig und übertrieben. Die Idee der Geschichte war sicher nicht schlecht aber es war nicht unbedingt ein Buch für mich. Von den Protagonisten war mir leider keiner sympathisch. Der Psychiater Dr. Balodis heuert Noah Winter an, der im Krisengebiet der Ukraine als Arzt arbeitet. Er soll ihm bei der Erforschung nach dem ewigen Leben helfen. Außerdem sinnt er auf Rache, für das Leid, dass seiner Tochter angetan wurde. Noah ist neugierig und möchte mehr wissen. Die Geschichte muss man erst einmal sacken lassen, trotz Anfangsschwierigkeiten hat sie mich gut unterhalten und im Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine bekommt der Roman noch eine gewisse Realität.

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Die Kinder sind erwachsen

Der Weg der Teehändlerin
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Obwohl ich den ersten Band nicht kannte, bin ich gut in die Geschichte gestartet. Geholfen hat mir dabei das Personenregister auf den ersten Seiten. Durch den flüssigen Schreibstiel kam ich gut durch die ...

Obwohl ich den ersten Band nicht kannte, bin ich gut in die Geschichte gestartet. Geholfen hat mir dabei das Personenregister auf den ersten Seiten. Durch den flüssigen Schreibstiel kam ich gut durch die Seiten. Ich finde das Cover passt super zu dem historischen Roman. Er umfasst die Zeit zwischen 1853 und 1854 und spielt überwiegend in Frankfurt/Main uns in Hamburg.

Nach dem frühen Tod des Firmengründers Tobias Ronnefeldt führt seine Witwe Friederike gemeinsam mit ihrem Prokuristen Besthorn das Tee und Manufrakturgeschäft. Zusätzlich kümmert sie sich um die Zukunft ihrer fünf Kinder. Carl der Älteste macht in Hamburg eine Ausbildung. Elise möchte gerne Lehrerin werden. Wilhelm hilft im Laden, sein Traum ist das Malen. Minchen verlobt sich mit dem falschen Mann, sie möchte eine Theaterkariere machen. Der Jüngste hilft seinem Onkel in der Schreinerei. Es ist nicht immer leicht den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Der Autorin gelingt es sehr gut, das Schicksal der wahren Familie Ronnefeldt in einem schönen bewegenden Roman einfließen zu lassen. Auch einige der Nebenfiguren beruhen auf historischen Vorbildern. Eine große Rolle spielten die Frauen in der damaligen Zeit. Was für uns heute selbstverständlich ist, mussten sie sich hart erkämpfen. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, dieses Buch zu lesen und ich erwarte mit Spannung Band 3, mit der nächsten Gereration der Ronnefeldts.

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Veröffentlicht am 06.04.2022

Der Schatz auf dem Meeresgrund

Tiefwasser für Nordstrand
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Das Buch fühlt sich durch den samtigen Umschlag sehr gut an. Auch das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Dies ist der mittlerweile 9. Fall des Anwalts Jan de Fries. Er erzählt aus seiner Sicht in der ...

Das Buch fühlt sich durch den samtigen Umschlag sehr gut an. Auch das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Dies ist der mittlerweile 9. Fall des Anwalts Jan de Fries. Er erzählt aus seiner Sicht in der Ich Form. Gemeinsam mit 2 Freunden ist er auf dem Krabbenkutter Sirus vor Borkum unterwegs. Sie eilen einem schwerverletzten Wracktaucher zur Hilfe. Dessen Kameraden wollen unbedingt verhindern, dass die genaue Unfallstelle dem Seeamt gemeldet wird. Und dann überschlagen sich die Ereignisse. Das Haus von Jan´s bestem Freund fällt einem Brand zum Opfer, es gibt Tote und Jan ist sich seines Lebens nicht mehr sicher. Ohne die Vorgängerbände zu kennen, bin ich gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstiel ist flüssig und leicht zu lesen. Allerdings fand ich viele Dinge zu unrealistisch. Action die eher zum Schmunzeln verleitete. Da wäre weniger sicher mehr gewesen. Der Schluss hielt dann noch eine Überraschung bereit, hatte ich nicht vermutet. Trotz kleiner Schwächen hatte ich mit dem Buch unterhaltsame Stunden.

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Veröffentlicht am 26.03.2022

Der Tote im Watt

Gezeitenmord
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Die Seiten flogen nur so dahin, es machte mir viel Freude diesen Krimi des dänischen Autoren zu lesen. Ein flüssiger Schreibstiel, spannende Verbrechen und sympathische Ermittler. Das Cover passt wunderbar ...

Die Seiten flogen nur so dahin, es machte mir viel Freude diesen Krimi des dänischen Autoren zu lesen. Ein flüssiger Schreibstiel, spannende Verbrechen und sympathische Ermittler. Das Cover passt wunderbar zu der Geschichte.

Die junge dänische Ermittlerin Lykke Teit wird von ihren Vorgesetzten nach Südjütland geschickt. Im Watt haben der Lehrer Lasse und sein 11 jähriger Schüler Villads eine Leiche entdeckt. Der Junge ist seitdem verschwunden, der Lehrer schwer verletzt. Da die Tat im Grenzgebiet geschah, wird Lykke der Flensburger Hauptkommissar Rudolf Lehmann zur Seite gestellt. Die beiden Kommissare ermitteln in mehrere Richtungen, es gab schon mehr verschwundene Kinder. Die Spur führt in das kleine Dorf Melum. Hier kennt jeder Jeden. Dann gibt es die nächsten Toten.
Das war ein gelungener Krimi mit vielen Wendungen und einer schlüssigen Handlung. Die beiden Ermittler Lykke und Rudi waren mir gleich sympathisch. Auch die Anderen des Teams passten perfekt ins Bild. Das Ende war schwer vorhersehbar.
Ein guter Auftakt einer neuen Reihe, ich freue mich auf mehr.

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Veröffentlicht am 23.03.2022

Das große Schweigen

Für diesen Sommer
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Bis jetzt kannte ich nur die Krimis der Autorin. Bei diesem Familienroman dauerte es eine Weile, bis ich mich mit dem Buch anfreunden konnte. Cover und Titel lassen eher auf einen seichten Sommerroman ...

Bis jetzt kannte ich nur die Krimis der Autorin. Bei diesem Familienroman dauerte es eine Weile, bis ich mich mit dem Buch anfreunden konnte. Cover und Titel lassen eher auf einen seichten Sommerroman schließen, aber dass ist er auf keine Fall.
In diesem Familienroman geht es um die Familie Roth. Die jüngste Tochter Franziska, die in jungen Jahren im Zorn ihr Elternhaus verließ, kehrt jetzt mit Anfang 50 zurück, um sich um ihren alten und kranken Vater zu kümmern. Ihre Schwester Monika, die dieses jahrelang getan hat, brauchte unbedingt Urlaub. Vater und Tochter müssen lernen, mit ihrem Leben und miteinander Frieden zu schließen. Beide haben schmerzhafte Erinnerungen an das Schicksal, und an das vergangene Leben, schöne als auch traurige.
Die Geschichte beginnt sehr zäh und langatmig. Nervig empfand ich die schnell wechselnden Erzählperspektiven und die ewigen Zeitsprünge. Aber irgendwie passte dann doch alles zusammen. Einige Abschnitte haben mich sehr depremiert, werden wir doch alle einmal älter und müssen einiges an Selbständigkeit aufgeben, dass macht schon nachdenklich. So gar nicht verstehen konnte ich die Eltern Roth, wie kann man ein so schwerwiegendes Schicksal verschweigen.
Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe und das Buch nicht vorher aus der Hand gelegt habe, es hat mir dann doch noch gut gefallen.

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