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Veröffentlicht am 05.08.2022

Mittelprächtig

Rupert undercover - Ostfriesisches Finale
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Mit dem ostfriesischen Finale endete die Triologie um die Undercover-Mission des ostfriesischen Kleinstadtpolizisten Rupert als Drogenboss Federico, samt "Mietehefrau", die sowohl Bodyguard- als auch Callgirl-Qualitäten ...

Mit dem ostfriesischen Finale endete die Triologie um die Undercover-Mission des ostfriesischen Kleinstadtpolizisten Rupert als Drogenboss Federico, samt "Mietehefrau", die sowohl Bodyguard- als auch Callgirl-Qualitäten hat. Für Rupert, den Möchtegern-Frauenhelden, eine rundum erfreuliche Sache, jedenfalls, nachdem er den vegetarischen Weinexperten Federico vorsichtig zum currywurstfutternden Biertrinker umstylen konnte, ohne dass dessen Kumpane sich darüber wunderten. Das war bereits Thema der ersten beiden Bände, nun geht es im Ostfriesen-Spin Off von Klaus Peter Wolf darum, verschiedene Erzählstränge zusammenzuführen - der totgeglaubte Federico taucht ebenso wieder auf wie der psychopathische Serienkiller "Geier" und der eher ethisch veranlagte Serienmörder Doktor Sommerfeld. Das kann schon mal konfus werden.

Schon bei den beiden vorangegangen Bänden hatte ich gemischte Gefühle - der Eindruck bleibt auch am Ende des Finales. Denn einerseits ist es eine witzige Idee: Der Möchtegern-Superbulle, Kleinstadtcasanova und nicht gerade intellektuell brillierende Rupert, der immer von höheren Dingen wie einer Karierre beim BKA geträumt hat und im Schatten seiner Kollegin Ann-Kathrin Klaaasen stand (niemand fasste so viele Serienmörder wie sie), kann sich endlich mal beweisen. Kann in die Rolle eines Mannes schlüpfen, der ihm ähnelt wie ein eineigier Zwilling, aber unterschiedlicher nicht sein könnte: kunstsinnig, über Rotwein philosophierend und heimlich schwul. Das darf unter den Machos seines Gangsterimperiums natürlich nicht bekannt werden.

Alles sehr überzogen und stellenweise sehr witzig - jedenfalls da, wo der Autor mit ironischer Distanz und einem Augenzwinkern das Geschehen seinen Lauf nehmen lässt.Das sind dann die bei weitem gelungensten Szenen des Buches, die mir gut gefallen haben.

Die ebenfalls überzeichneten Psychopathen sind dann nicht wirklich witzig und so manche Bluttat scheint eher eine Sache des Effekts zu sein. Da fehlt mir dann ein bißchen die Stringenz der Geschichte. Entweder Ironie oder härterer Krimi, die Kombination funktioniert vielleicht bei Tarrantino, aber nicht bei Wolf.

Und leider, leider verschenkt der Autor das Potenzial des Buches, eine Nebenfigur der Hauptserie in den Mittelpunkt zu stellen, ein neues Setting zu erarbeiten und etwas weitgehend Neues zu schaffen. Doch weit gefehlt - das Finale wird einmal mehr zur Ann Kathrin Klaasen-Show. Der Schwerpunkt verrutscht immer stärker zu Ruperts ostfriesischen Kollegen, die bereits in einer eigenen Reihe den Ton angeben und auch jetzt wieder die entscheidende Rolle spielen können.

Ja, es ist schon klar, der Autor hat eine Schwäche für seine Kommissarin. Aber so perfekt, so brillant, so entscheidend für jeden Fall nervt sie mich einfach. Superhelden und Superheldinnen sind, gerade weil so super, für mich eher langweilig. Es ist ja eh klar - am Ende retten sie die Welt, lösen den Fall etc etc

Insofern - hübsche Idee, aber leider nur mittelprächtig ausgeführt.

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Veröffentlicht am 19.07.2022

Single-Mutter käpft un Weg aus der Armut

Maid
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Die Netflix-Serie "Maid" ist mir unbekannt (ja, es gibt noch Menschen, die haben kein Netflix. Ich gehöre dazu.) Die Beschreibung der Lebensgeschichte von Stephanie Land fand ich aber interessant. Nachdem ...

Die Netflix-Serie "Maid" ist mir unbekannt (ja, es gibt noch Menschen, die haben kein Netflix. Ich gehöre dazu.) Die Beschreibung der Lebensgeschichte von Stephanie Land fand ich aber interessant. Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich allerdings durchwachsene Reaktionen: Es zeigt einerseits eindrücklich auf, wie schnell der Abstieg in Armut und Obdachlosigkeit drohen, wenn ein Job, eine Beziehung etc wegbricht und plötzlich der Kampf ums Überleben anfängt. Das ist in den USA mit ihrem viel schlechteren sozialen Netz sicherlich noch deutlich schlimmer und schneller als hierzulande, ebenso wie das Stigma von Armut und Bezug von Sozialhilfe.

Auf der anderen Seite fand ich die Autorin an vielen Stellen larmoyant, emotional bedürftig und sich in eine Opferrolle hineinsteigend. Sich als Opfer ehelicher Gewalt darzustellen, weil ihr Ex sie angeschrieen hat und dann jahrelang Panikattacken geltend zu machen - mein Gott, was sollen denn da erst Frauen sagen, die echte Gewalterfahrungen machen müssen. Auch das Gejammere, so wenig Zeit für sich zu haben, weil sie 20 Stunden arbeitet. Ich kenne genügend Single-Mütter, die Vollzeit arbeiten und denen auch gar nichts anderes übrig bleibt. Merkwürdig fand ich auch, dass sie sich zum Freigeist stilisiert, weil sie Tattoos hat - die sind doch heutzutage eher die Regel als die Ausnahme, und das Umland von Seattle ist nun wirklich nicht für reaktionäres Klima bekannt.

Na ja, anscheinend hat sie ja schon ausgiebig in ihrem Blog, das dem Buch zugrunde liegt, innere Nabelschau gehalten und Hilfsaufrufe gestartet beziehungsweise sich selbst bedauert. Mich persönlich nervt so eine Haltung, deswegen habe ich auch beim Lesen immer wieder mit den Zähnen geknirscht, vor allem dann, wenn sich Stephanie auf Beziehungen eingelassen hat, die mehr Versorgungscharakter hatten als auch irgendwelchen Gemeinsamkeiten oder Gefühlen beruhten, dass sie eine starke Frau sein will und dann eine Schulter zum Anlehnen sucht. Gerade dann, wenn eigentlich schnell klar ist, dass die betreffende Schulter nicht geeignet ist!

Interessant fand ich dann wieder die Erkenntnisse und Beschreibungen der Häuser, in denen sie geputzt hat, das Verhältnis oder Nicht-Verhältnis zu den Bewohnern, die unterschiedlichen sozialen Gefüge, den Aufstieg oder Abstieg innerhalb einer Familie. Schließlich hatten die eigenen Großeltern in einem Trailer gelebt, die Familie hatte Lebensmittelmarken bezogen - es war also nicht eine völlig neue oder schockierende Erfahrung, plötzlich auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Insofern habe ich mich beim Lesen mitunter gefragt, wieso Stephanie mitunter so eine "Ich alleine gegen die böse, harte Welt"-Haltung hat, wenn sie doch genau weiß, dass sehr viele Menschen in einer ähnlichen Situation sind und kämpfen müssen, über die Runden zu kommen.

Das Thema, raus aus der Armutsfalle, ist sehr aktuell und leider auch hierzulande etwas, was immer mehr Menschen betrifft. Steigende Energiepreise und Inflation werden das sicher noch weiter antreiben. Schade nur, dass die Umsetzung eher mittelmäßig ausfiel.

Veröffentlicht am 16.05.2022

Fight or flight?

Dann rennen wir
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Wenn Menschen in Gefahrensituationen sind, streiten zwei Ur-Instinkte um die Entscheidung: Fight or flight`? Kämpfen oder Weglaufen? Der Titel von Paula McGrath´s Roman "Dann rennen wir" deutet bereits ...

Wenn Menschen in Gefahrensituationen sind, streiten zwei Ur-Instinkte um die Entscheidung: Fight or flight`? Kämpfen oder Weglaufen? Der Titel von Paula McGrath´s Roman "Dann rennen wir" deutet bereits an, wofür sich ihre Protagonistinnen entscheiden. Und dennoch ist jeder Flucht der Augenblick inne, wo das Laufen ein Ende hat und neue Richtungen überlegt werden müssen, gegebenenfalls auch doch die zuvor vermiedene Konfronation.

Gemeinsam ist den Protagonistinnen auch ihre Einsamkeit und Isolation: Da ist die Frauenärztin, die im Dublin des Jahres 2012 ein Möglichkeit hätte, eine Stelle in einer Londoner Klinik anzutreten und dem restriktiven irischen Abtreibungsgesetz den Rücken zu kehren, das sie dazu zwingt, ungewollt schwangeren Frauen und Mädchen selbst nach einer Vergewaltigung nicht mit dem Abbruch der Schwangerschat helfen zu dürfen. Doch was wird dann aus ihren Mutter, die als Alzheimerpatientin in einem Pflegeheim lebt?

Allein ist auch die 16-jährige, die als jugendliche Rebellin im Goth-Look aus dem irischen Heimatstädtchen abhaut, weg von der alkoholkranken Mutter. In London wäre sie fast unter die Räder gekommen, in Dublin lernt sie buhstäblich, sich durchzuboxen: Fasziniert vom Boxtraining in der Sporthalle der Universität, kann sie den kenianischen Medizinstudenten George überreden, sie heimlich zu trianieren, obwohl Boxen im Irland des Jahres 1982 für Mädchen verboten ist. Das Training, das Disziplin fordert, gibt ihrem Leben wieder eine Struktur - bis hin zur Überlegung, ihren Schulabschluss nachzuholen.

Ein Teenager ist auch das amerikanische Mädchen Ali, das von seiner Spät-Hippie-Mutter als Freigeist erzogen wurde und auf einem Boot lebte. Nach deren Tod muss sie allerdings zu ihren Großeltern väterlicherseits, zu denen sie nie Kontakt hatte und deren Lebensstil so ga nichts mit dem ihrer Mutter gemeinsam hat. Auch Ali rennt davon, schließt sich einer Biker Gang an und ist nach einem traumatischen Erlebnis erneut auf der Flucht.

Die Erzählfäden finden zusammen, als klar wird, dass nicht nur die Entscheidung, zu Bleiben oder Wegzulaufen ein verbindendes Element ist. Einiges davon zeichnet sich schon früh ab, anderes lässt sich zumindest ahnen. Das Ende ist denn auch irgendwie absehbar. Die durchaus spannenden Frauenfiguren hätten mehr Tiefe vertragen können - hier geht der Episodencharakter der drei Erzählstränge klar zu Lasten von Figurenentwicklung oder Dialog. Dennoch vermittelt das Buch einen Eindruck von der Enge und moralischen Strenge, die vor noch gar nicht so langer Zeit die dunkle Kehrseite der grünen Insel bildete und etwa den Umgang mit ledigen jungen Müttern bestimmte.

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Veröffentlicht am 08.04.2022

Cozy Urlaubskrimi mit reichlich Klischees

Der Tote im Netz
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Die Strandkorbsaison kann kommen: Mit Frauke Scheunemanns Cozy Krimi "Der Tote im Netz" haben auch Ostsee-Liebhaber den passenden leichten Lesestoff mit einer Mischung aus (nicht zu viel) Spannung und ...

Die Strandkorbsaison kann kommen: Mit Frauke Scheunemanns Cozy Krimi "Der Tote im Netz" haben auch Ostsee-Liebhaber den passenden leichten Lesestoff mit einer Mischung aus (nicht zu viel) Spannung und Unterhaltung. Wobei das Realistische ziemlich oft auf der Strecke bleibt, das zur Warnung an alle Liebhaber*innen von Krimis wie aus dem richtigen Leben vorneweg.

Als ihr designierter Interviewpartner tot in einem Fischernetz im Hafen von Peenemünde gefunden wird, wittert Lokalreporterin Franzi vom örtlichen Privatsender den großen Knüller. Während der Sender gerade vor einer Übernahme steht, könnten die Arbeitsplätze der Redakteure, allen voran ihr eigener, doch gesichert bleiben, wenn sie nah dran bleibt an den Ermittlungen und sie für eine true crime-Reportage begleitet... Der ermittelnde Hauptkommissar ist davon weniger erfreut, kommt aber nicht wirklich gegen Franzis rheinländisches Temperament an. Schnell fällt der Verdacht auf Tierschützer, die gegen den toten Fischer demonstrierten, doch auch Immobilienspekulationen auf der Insel könnten eine Rolle spielen.

Franzi lässt sich weniger von kriminalistischen Analysen als von ihrem Bauchgefühl leiten und ist den Profis dennoch so manches Mal einen Schritt voraus. Dafür darf sie dann auch mal bei einer Hausdurchsuchung oder Vernehmung im Hintergrund dabei sein. Und auch wenn der spröde, wenn auch hoch attraktive Kommissar über ihre Einmischung nicht glücklich ist, kommt er nicht umhin, ihren guten Instinkt zu loben. Ähnlich absehbar wie in einer "Traumschiff-Folge" ist, dass sich die beiden im Laufe des Buches näher kommen, wobei für Romanzen erste einmal gar keine Zeit ist. Es gilt schließlich, einen Mord aufzuklären.

Auch wenn sowohl die Medienkrise als auch Immobilienspekulationen (nicht nur) in Feriengebieten aktuelle Themen sind - die Zusammenarbeit zwischen Medien und Polizei sind hier sehr klischeeartig und realitätsfern geraten, ebenso die Beschreibung der Medienwelt. Dabei war die Autorin doch selbst mal Journalisitin und hat beim NDR volontiert.

Dass Franzi in einer Redaktion mit kleiner Besetzung tagelang abtaucht als Hobby-Ermittlerin und so gut wie keinen Beitrag produziert, konfus recherchiert und ihre Rolle als Journalistin sehr, tja, individuell auslegt, ist dann irgendwann selbst too much für das Minimum als Realitätssinn, das ich von einem Cozy Krimi erwarte. Ärgerlicher empfinde ich es, dass hier eine Mittdreißigerin sich als schnell beleidigtes, ichbezogenes, launisches und trotziges Girlie gebärdet, das mit seiner geringen Aufmerksamkeitsspanne eher an einen schwer pubertierenden Teenager erinnert, nicht aber an eine erwachsene Frau. Da tröstet es nicht, dass Hauptkommissar Kai nicht weniger als Karrikatur des spröden und korrekten Beamten daherkommt. Weniger Plattheit bei den Protagonisten hätte dem Roman gut getan. Dennoch: Als Strandkorblektüre zur reinen Unterhaltung ist der "Tote im Netz" durchaus tauglich. Manchmal will man ja einfach nur "schmökern".

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Veröffentlicht am 24.03.2022

Alter weißer Mann erzählt

Bloßes Leben
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Selbstkritische Journalisten wissen: Ihr Produkt hat in der Regel eine kurze Verweilzeit. Früher wurde in der Zeitung vom Vortag Gemüse eingewickelt, heute sind online-Texte mitunter schon nach Minuten ...

Selbstkritische Journalisten wissen: Ihr Produkt hat in der Regel eine kurze Verweilzeit. Früher wurde in der Zeitung vom Vortag Gemüse eingewickelt, heute sind online-Texte mitunter schon nach Minuten überholt, jedenfalls in breaking news Situationen. Und doch gibt es immer wieder, gerade in der literarischen Reportage, Texte, die bleiben und ihren eigenen Wert haben. Man denke nur an Altmeister Kisch. Doch gilt das auch für die Reportagesammlung "Bloßes Leben" von Andreas Altmann? Ich fürchte, nein. Einige der Texte scheinen schon mehrere Jahrzehnte alt zu sein. Das nimmt den Ortsbeschreiibungen nicht ihre Farbigkeit, es zeigt sich jedoch ein Blickwinkel, der deutlich aus der Zeit gefallen ist. Boshaft formuliert: Ein alter weißer Mann erzählt.

Seinerzeit war Altmann zu Zielen unterwegs, die für die meisten Menschen äußerst exotisch und eher unerreichbar waren. Mexiko, der Himalaya, gar die Nubaberge während des sudanesischen Bürgerkriegs. Da konnte die Selbstdarstellung ruhig noch ein bißchen kräftiger geraten, es war ja keiner da, der womöglich Zweiefel üben könnte, ob sich der Autor tatsächlich schon nach einem Tag "wie ein Einheimischer" in den Souks von Kairo, den Gassen von Mumbai etc bewegte.

Ärgerlicher stößt beim Lesen eine Haltung auf, die heute nur für Befremden sorgen kann - das Frauenbild etwa, die Reduzierung auf Äußerlichkeiten, streng heteronorme Sichtweise, das Gaffen auff Busenwunder, die Exotisierung von Menschen, denen Altmann auf seinen Reportagen begegnete, Formulierung wie "Mohrenhirse" und N-Wort. Das mögen diejenigen genießen, denen Debatten um Diversität und Pluralismus zu anstrengend erscheinen, aber man muß kein woke-Verfechter sein, um zu bemerken: das liest sich im Jahr 2022 ziemlich angestaubt.

Vielleicht ist es auch dem Umstand geschuldet, dass Fernreisen, gerade solche abseits ausgetretener Pfade, vor einigen Jahrzehnten noch sehr selten waren - aber so mancher Text verharrt an der Oberfläche und huscht hastig zur nächsten Episode weiter, wenn ich als Leserin eigentlich auf der Suche nach Details, nach Stimmungen, nach Emotionen bin: Wie ging es denn nun zu beim illegalen Hahnenkampf, was trieb die Wetter und Hahnenbesitzer dorthin, welche Bedeutung hat das blutige Schauspiel für sie? Hier wäre weniger mehr gewesen, hätte zusätzliche Tiefe und der genaue Blick dem Text gut getan. Denn das bloße Leben ist nun mal zu vielfältig und bunt, um derart oberflächlich abgetan zu werden.