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Veröffentlicht am 09.04.2022

Ein dunkler Ort in dem schreckliches passiert

Talberg 1935
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Talberg 1935 ist der erste Band der Talberg-Reihe von Max Korn und spielt im Jahr 1935.

Talberg ist ein kleiner, düster beschriebener Ort in der Umgebung von Passau. Die Leute sind sehr eigenwillig und ...

Talberg 1935 ist der erste Band der Talberg-Reihe von Max Korn und spielt im Jahr 1935.

Talberg ist ein kleiner, düster beschriebener Ort in der Umgebung von Passau. Die Leute sind sehr eigenwillig und bleiben lieber unter sich. Fremde werden grundsätzlich misstrauisch beäugt. Das Dorfleben wird von vier Familien bestimmt. Als der Sohn des Waldbauern ermordet wird zeigen sich die dunkelsten Abgründe von Talberg.

Ich habe sehr lange gebraucht um richtig in die Story reinzukommen. Anfangs tat ich mich sehr schwer mit den Charakteren warm zu werden. Die erste Hälfte des Buches kam für mich auch nicht richtig Spannung auf. Es wurden alle Charaktere und ihre Eigenarten sehr umfangreich beschrieben, viel mehr ist gefühlt aber auch nicht passiert. In der zweiten Hälfte des Buches wurde es dann etwas flüssiger und interessanter. Auf einmal starben drei weitere Menschen Schlag auf Schlag. Richtig spannend wurde es auf den letzten Seiten, wobei das Ende sehr offen gehalten ist. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass noch zwei weitere Bände folgen.

Insgesamt empfand ich die Geschichte als ganz in Ordnung, sie konnte mich jedoch nicht übermäßig begeistern. Eine solide Story über ein in der Einöde gelegenes, düsteres Dorf.

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Veröffentlicht am 01.04.2021

Anders als die Vorgänger

Ostseefalle
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„Ostseefalle“ ist mittlerweile der 16. Band der Reihe rund um die Lübecker Kriminalkommissarin Pia Korittki.
Ich habe alle Bände gelesen und bin ein sehr großer Fan der Reihe. Das lesen der vorherigen ...

„Ostseefalle“ ist mittlerweile der 16. Band der Reihe rund um die Lübecker Kriminalkommissarin Pia Korittki.
Ich habe alle Bände gelesen und bin ein sehr großer Fan der Reihe. Das lesen der vorherigen Bände ist für diesen Fall nicht notwendig.

In ihrem neuen Fall ermittelt Pia in einem Cold Case. In einem Ort wird ein Schädel gefunden. Der Schädel bringt Pia und ihren Kollegen Broders auf die Spur eines vor zehn Jahren verschwundenen Mädchens.
Mitten in den Ermittlungen wird Pia in eine Falle gelockt und entführt. Ein alter Bekannter hat dabei seine Finger im Spiel.

Das Buch las sich wieder sehr flüssig. Ich bin nur so über die Seiten geflogen. Die Autorin hat wie immer einen guten Schreibstil.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet worden. Man war immer ein direkter Teil des Geschehens.

Leider rückt der Cold Case ab dem Zeitpunkt der Entführung von Pia stark in den Hintergrund. Die Auflösung des Falles erfolgt entgegen dem Ende relativ kurz.

Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Entführung von Pia. Große Ermittlungsarbeit, wie man sie vielleicht aus den Vorgängerbänden kennt, wird nicht betrieben. Dieser Fall und dieses Buch sind einfach anders als die vorherigen.

Ich persönlich hätte mir einen größeren Schwerpunkt auf dem Cold Case gewünscht. Gerade vor dem Hintergrund, dass am Anfang des Buches viele Verdächtige ins Spiel gebracht werden. Einige Charaktere verhalten sich auffällig. Dies wird im späteren Verlauf nicht mehr näher thematisiert.

Insgesamt für mich der bisher schwächste Band der Reihe. Gut geschrieben, jedoch waren meine Erwartungen etwas anders.

Von mir dieses Mal 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

Ein Stalker - und dein Leben ist anders

Nur 15 Sekunden
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Darcy und ihr Sohn Ben starten in New York vollkommen neu. Sie sind gerade dabei sich einzuleben und die ersten Kontakte zu knüpfen, als das unvorstellbare passiert. Darcy hat einen Stalker. Einen Stalker, ...

Darcy und ihr Sohn Ben starten in New York vollkommen neu. Sie sind gerade dabei sich einzuleben und die ersten Kontakte zu knüpfen, als das unvorstellbare passiert. Darcy hat einen Stalker. Einen Stalker, der es in sich hat.

Thematisch geht es die gesamte Zeit um die Problematik des Stalkings. Man erlebt Darcy in dieser Ausnahmesituation, ihre Ängste, ihre Wünsche, ihre Trauer. Egal was sie macht, ihr Stalker lässt nicht locker und greift zu immer extremeren Mitteln. Die Bedrohung wird immer größer.

Die Szenen und Gedanken der Hauptcharaktere werden ausführlich und bildreich beschrieben. Das Ende wirkt jedoch sehr knapp und abrupt. Thematisch interessant, ist "Nur 15 Sekunden" eine nette Lektüre für zwischendurch. Ein Thriller, wie man ihn kennt, ist es meiner Meinung nach aber nicht.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen, da die Story relativ spannend geschrieben war.

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