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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2022

Episch!

Flesh and Fire – Liebe kennt keine Grenzen
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Ich habe mich riesige auf den 2.Teil der Reihe gefreut und freue mich nun ebenso riesig auf den 3.Teil. Seit langem konnten mich keine Protagonisten, keine Handlung und kein Fantasy-Setting mehr so packen, ...

Ich habe mich riesige auf den 2.Teil der Reihe gefreut und freue mich nun ebenso riesig auf den 3.Teil. Seit langem konnten mich keine Protagonisten, keine Handlung und kein Fantasy-Setting mehr so packen, wie in dieser Reihe.

Der 2.Teil beginnt mit vielen Gesprächen von Poppy und Casteel, aber auch den Wölfen oder neuen Protagonisten, die auf der Bildfläche erscheinen. Die Dialoge der Charaktere machen einfach Spaß zu lesen, weshalb die 200 Seiten, die wirklich nur aus Erklärungen/ Dialogen bestehen, dennoch gut zu lesen waren. Gerade, als ich an dem Punkt angelangt war, an dem ich genug davon bekam, kommt mehr Spannung und Geschwindigkeit in die Geschichte. Diese wird zwar immer wieder durch Längen unterbrochen, aber diese tollen Charaktere konnten mich einfach durchweg fesseln und irgendwie bin ich auch dankbar, dass mir ab und an eine Atempause verschafft wurde, sodass ich das Buch länger genießen konnte und nicht innerhalb von wenigen Tagen durchgelesen habe. Denn es ist so toll!

Das ist zum einen der Verdienst des tollen Schreibstils und zum anderen (was damit einhergeht) der Verdienst der unglaublich tollen Chemie zwischen Poppy und Casteel. Dass diese zwei zusammengehören spürt man als LeserIn einfach.

Storytechnisch hat mich insbesondere das letzte Drittel dann auch noch absolut überzeugt: Wendungen, Action, Drama, ganz viel Liebe, ... Was will man mehr? Und das Ende bitte! Zum Glück erscheint bald der 3.Teil, den ich dann jetzt auch sofort vorbestellen muss.

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Veröffentlicht am 10.04.2022

Magisch-kulinarische Reise zwischen den Zeiten

Der vergessene Geschmack von Glück
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"Der vergessene Geschmack von Glück" erzählt die Geschichten von Anna-Greta Olsson und Leif Söderberg. Beide leben für das Kochen, doch während Anna- Greta diese Leidenschaft lebte, hat Leif sein Traum ...

"Der vergessene Geschmack von Glück" erzählt die Geschichten von Anna-Greta Olsson und Leif Söderberg. Beide leben für das Kochen, doch während Anna- Greta diese Leidenschaft lebte, hat Leif sein Traum aus den Augen verloren. In der Villa Hemland treffen die Geschichten der beiden aufeinander, denn Anna-Gretas Vermächtnis wurde einst beschmutzt. Nun liegt es an Leif, nicht nur seine Liebe zum Kochen wiederzuentdecken, sondern auch herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch das ist in der Villa Hemland gar nicht so einfach, denn ein Fluch scheint auf dem Hotel zu liegen.

Ich finde bereits den Umschlag des Buches wunderschön, denn er versprüht diesen magisch-mystischen Flair - ungefähr so stelle ich mir das Kochbuch von Anna-Greta Olsson vor. Es passt perfekt zur Geschichte, die ebenso viele ernste wie magische Töne beinhaltet. Lars Simons Schreibstil ist sehr eingängig, bildhaft und sachlich. Es fiel mir leicht, durch die Seiten zu schweben und die beiden Hauptprotagonisten mit ihrer Liebe zum Kochen kennenzulernen. Und obwohl im Buch wirklich viele Rezepte beschrieben wurden, wurde ich dieser nicht überdrüssig, sondern bekam stattdessen Hunger und hätte am liebsten auch in den Restaurants gesessen.

Die Protagonisten sind beide sympathisch, auch wenn ich mich in Leif noch ein Stück weit mehr hineinversetzen konnte, einfach weil er eine ehrliche, von Grund auf gute Haut ist. Anna-Greta dagegen wirkt ungemein selbstbewusst und auch intelligent, denn sie kann Menschen innerhalb weniger Interaktionen analysieren. Zu meinem Lieblingscharakter hat sich recht schnell der Beihilfskoch Miikaa gemausert, weil er einfach so unkompliziert ist.

Zu guter Letzt konnte ich mich auch die Geschichte überzeugen. Ich habe immer mit gefiebert, wenn aufs Neue in der verfluchten Küche gekocht wurde. Die Idee ist (zumindest für mich) erfrischend neu und transportiert dabei noch eine wichtige Botschaft, auch wenn der fantastische Teil eher in den Hintergrund rückt.

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Veröffentlicht am 20.02.2022

Der Gabensammler

Geistkrieger: Libellenfeuer
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Endlich wieder zurück in Powtanka! Nahtlos steigt man im 2.Band in die Geschichte ein und wird doch überrascht, denn inhaltlich schlägt dieser Band eine etwas andere Richtung an, als (für mich) erwartet. ...

Endlich wieder zurück in Powtanka! Nahtlos steigt man im 2.Band in die Geschichte ein und wird doch überrascht, denn inhaltlich schlägt dieser Band eine etwas andere Richtung an, als (für mich) erwartet. Ein Bakterium macht sich auf die Reise und infiziert recht schnell viele PowtankanerInnen - ungewünschte Nebenwirkungen inklusive.

Währenddessen tappen die Geistkrieger einigermaßen auf der Stelle und werden erhöht unter Druck von oben gesetzt. Die recht unterschiedliche Truppe ist sympathisch wie immer und jeder im Team nutzt seine Eigenarten, um seinen Teil beizusteuern. Finley ist immer noch ein "durch-die-Wand"-Typ, was ihn unglaublich sympathisch und charakterstark macht. Sein Dilemma bezüglich seiner zwei Frauen nimmt ebenfalls großen Raum in der Geschichte ein.

Neu hinzu kommen auf der einen Seite die obersten Nationalräte als Charaktere, auf der anderen Seite verschiedenste Kinder, darunter Jaci, welche mit Gaben gesegnet wurden. Beides sind tolle, erfrischende Ergänzungen in der Geschichte.

Was mir besonders gut an diesem Band gefiel, war, dass ich durchweg mitraten und -rätseln konnte. Man erhält viele Hinweise und Spuren, sodass man sich stets selbst sein Bild machen kann, bis schließlich alles aufgelöst wird. Aber selbst der Schluss lässt noch einiges offen für Spekulationen, sodass ich den nächsten Band herbeisehne!

Mir hat die Kombination von Krimi und Fantasy riesig gefallen. Eine unglaublich spannende Fantasy-Reihe, die ich nur jedem ans Herzen legen kann.

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Veröffentlicht am 30.01.2022

Ein Alternativ-Szenario in den USA

Geistkrieger: Feuertaufe
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"Geisterkrieger" handelt von einer alternativen Realität, in welcher die Ureinwohner des heutigen Amerikas nie unterworfen wurden, und sich stattdessen als Powtankaner zu einer eigenen Weltmacht entwickelt ...

"Geisterkrieger" handelt von einer alternativen Realität, in welcher die Ureinwohner des heutigen Amerikas nie unterworfen wurden, und sich stattdessen als Powtankaner zu einer eigenen Weltmacht entwickelt haben. Es handelt sich um eine weit entwickelte, gläubige Welt, die sehr eingeschworen ist und Fremden mit viel Distanz begegnet.

Finnley ist ein solch Fremder. Er ist seiner Verlobten Taima nach Powtanka gefolgt und versucht nun, Anschluss zu finden, was ihn zu den Geisterkriegern führt - eine Abteilung bei der Polizei, die sich auf spirituelle Einflüsse spezialisiert hat. Schon bald kommt es zu einem ersten Einsatz und die Geisterkrieger sehen sich einer unglaublichen Macht entgegen.

Das Buch lebt von seinem Ideenreichtum, sowohl in Hinsicht auf die Gestaltung der Welt, als auch der Fantasieelemente und der Charaktereigenschaften. Bezüglich der Charaktere sind sie mir alle recht schnell ans Herz gewachsen. Insbesondere Finnley ist ein besonderer, unermüdliche Protagonist, der versucht, immer positiv zu bleiben, obwohl die Powtankaner ihn einfach nicht akzeptieren wollen. Auch die anderen Charaktere werden alle mit Ecken und Kanten dargestellt und es gibt wohl niemanden, der dort nicht sein Päckchen trägt.

Ansonsten ist der Schreibstil fesselnd und schnelllebig. Es kommt immer wieder zu unerwarteten Wendungen und ich bin schon jetzt gespannt, wie sich alles in Band 2 auflösen wird. Wer mal eine ganz andere Fantasie-Geschichte lesen möchte, ist hier definitiv richtig.

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Veröffentlicht am 12.01.2022

Es geht magisch weiter!

Sister of the Moon
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Noch immer bin ich ein riesiger Fan dieser absolut magischen Trilogie. Der zweite Band beginnt genau dort, wo Band 1 geendet hat. Die drei Schwestern möchten Verstärkung holen, doch stattdessen finden ...

Noch immer bin ich ein riesiger Fan dieser absolut magischen Trilogie. Der zweite Band beginnt genau dort, wo Band 1 geendet hat. Die drei Schwestern möchten Verstärkung holen, doch stattdessen finden sie sich plötzlich in Glamorgan wieder. Und Glamorgan führt sie bis in das Dämonenreich zum Hochfürsten persönlich...

Von der Geschichte her und auch von der Entwicklung und Darstellung der Charaktere steht Band 2 in nichts nach. Die Plott-Twist und die Dialogie sowie Emotionen konnten mich fast noch ein wenig mehr begeistern. Dahingegen empfand ich die männlichen Protagonisten als sich sehr ähnlich mit ihrer abweisenden, angeberischen Art und hätte mir hier mehr Abwechslung gewünscht.

Storytechnisch wird es wirklich nie langweilig. Ich wollte immer wissen, was weiterhin geschieht. Es gab zwar keine großen Überraschungen, aber so viele verschiedene Entwicklungen der Handlingsstränge, dass ich das Buch selten aus der Hand legen konnte.

Auch die Protagonisten habe ich richtig lieb gewonnen, allen voran die drei Schwestern sowie Caleb. Manche Antagonisten sind ein wenig überzeichnet, was aber bei mir wiederum auch starke Emotionen hervorruft. Bei Regulus selbst muss ich wirklich sagen, dass ich ihn durchweg als starken und ebenbürtigen Gegner empfunden habe und ich daher gespannt bin, inwiefern es gelingen wird, ihn zu stoppen.

Ich freue mich schon auf Band 3 und das Finale der Trilogie.

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