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SaintGermain

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Veröffentlicht am 03.06.2022

Omniscient 1 - Der Blackout

Weltmacht ohne Menschen
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Der Arzt Philip Rogge wird 2075 von seinem Patienten Friedrich Cannavale darüber aufgeklärt, dass ein Konzern mithilfe einer künstlichen Intelligenz plant die Weltherrschaft zu übernehmen und alles überwachen ...

Der Arzt Philip Rogge wird 2075 von seinem Patienten Friedrich Cannavale darüber aufgeklärt, dass ein Konzern mithilfe einer künstlichen Intelligenz plant die Weltherrschaft zu übernehmen und alles überwachen zu wollen. Zuerst glaubt er nur an eine krude Verschwörungstheorie, doch schon bald Philip alles was ihm Friedrich erzählt. Als ein Sonnensturm zu Stromausfällen, dem Ausfall des Internets und einem Choleraausbruch führt, ist dies die letzte Chance für die beiden den Konzern zu stoppen, denn Friedrich und ein paar andere haben ebenso eine künstliche Intelligenz geschaffen und nur diese KI namens Omniscient kann den Konzern und ihre KI stoppen.

Das Cover ist gut gemacht und deutet das SF-Thema schon sehr gut an.

Der Schreibstil des Autors ist hervorragend; Orte un Charaktere werden so bildhaft beschrieben, dass man als Leser schnell in diese dystopische Welt eintauchen kann.

Dass die ganze Story - dessen Plot ausgezeichnet erdacht und in Szene gesetzt wird - aus Sicht von Philip geschrieben ist, macht das Geschehen noch intensiver.

Zwischendurch gab es zwar ein paar Szenen, die sich ein wenig in die Länge gezogen haben, trotzdem fühlte ich mich sehr gut unterhalten und wollte wissen, wie es weitergeht. Dadurch flachte auch der Spannungsbogen, der generell hoch war, teilweise etwas ab.

Die Story an sich ist nicht ganz abgeschlossen - im Serienjargon würde ich von einem Staffelende sprechen. So hat das Buch ein zum Teil offenes Ende, ohne großen Cliffhanger. Allerdings soll noch das eine oder andere Buch der Reihe folgen, was ich eine geniale Idee finde, speziell wenn man die Ideen des Autors im Nachwort dazu liest.

Ich hoffe dann natürlich auf ein Wiederlesen der meisten Protagonisten, die sich doch stark unterscheiden, aber gut gewählt sind.

Fazit: Ausblick in eine Zukunft, die hoffentlich nie Realität wird. 4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 29.05.2022

Onko 1 - Das Erwachen

Alpha und Omega -Köln 2127 - Teil 1
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Köln im Jahr 2127: Die Onko-Regierung ist an der Macht und sie gibt der Jugend mehr Platz und Geld. Es gibt kaum mehr Privatfahrzeuge, denn die öffentlichen Verkehrsmittel sind - ebenso wie Taxis - kostenlos ...

Köln im Jahr 2127: Die Onko-Regierung ist an der Macht und sie gibt der Jugend mehr Platz und Geld. Es gibt kaum mehr Privatfahrzeuge, denn die öffentlichen Verkehrsmittel sind - ebenso wie Taxis - kostenlos zu benutzen. Scheinbar soll es auch den älteren Menschen in Mallorca und den USA gut gehen, doch Marthe und Hans Sollmann, zwei rüstige Rentner um die 70 Jahre, müssen schon bald erfahren, dass das Alter in dieser Gesellschaft nur sehr wenig zählt.

Das Cover ist sehr einfach gestaltet und passt zur Reihe der Trilogie. Allerdings ist der Zusammenhang zum Buch nicht wirklich gegeben und entspricht auch nicht meinem persönlichen Geschmack.

Die Story hat eine gute Idee hinter sich, die natürlich auch Vorbilder in "1984" oder "Schöne neue Welt" hat, wenn auch nur geringfügige Ähnlichkeit besteht.

Der Schreibstil an sich ist gut; Orte und auch Charaktere werden meist bildhaft dargestellt.

Die zwei Hauptprotagonisten Marthe und Hans sind eigentlich auch sympathisch, wenn sie nicht doch ziemlich viel Alkohol trinken würden. Auch die teilweise Unausgewogenheiten zwischen Rüstigkeit und Jammern über Wehwehchen der beiden sind teils verwirrend, teils nervend. Genauso wie das Wort "renitent", dass im Laufe des Buches sehr oft benutzt wird. Zudem wirken sie auf mich lange Zeit sehr naiv.

Und trotzdem war das Buch einerseits leicht - durch einen einfachen Schreibstil (nicht negativ gemeint!) - zu lesen, andererseits bringt es einem aber auch zum Nachdenken und zwar nicht nur über das Grundthema, sondern auch über alte Menschen an sich und die Situation der Pflege derer, die sich in der Zukunft erwartungsgemäß noch mehr zuspitzt als es schon in der Gegenwart ist.

Die Inhaltsangabe verrät schon fast ein wenig zu viel, denn die Flucht durch Osteuropa wird in diesem Buch noch nicht angetreten, aber vermutlich im 2. Teil.

Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen - auch durch den Funken Humor und Zynismus, der teilweise mitschwingt. Allerdings sollte das Buch noch ein wenig überarbeitet werden (siehe meine Kritikpunkte oben), zudem sind auch einige Fehler zu finden und das Schriftbild ist unausgeglichen (verschiedene Schriftgrößen). Mit einem passenden Cover würde es dann sicher die Höchstpunkte von mir bekommen.

Und natürlich freue ich mich sehr auf die Fortsetzungen, die mir dann hoffentlich noch besser gefallen können.

Fazit: Da es mir aber trotz meiner Kritikpunkte gute Unterhaltung und Stoff zum Nachdenken gebracht hat, gibt es trotz allem 4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 17.05.2022

That´s what friends are for?

Es war schon immer ziemlich kalt
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Insa, Hannes und Nico sind Ende 20 und seit ihrer Kindheit beste Freunde. Sie wohnen teilweise in einer WG in Hamburg und alle haben Probleme mit ihren Eltern, schon seit ihrer Kindheit, warum sie Friesland ...

Insa, Hannes und Nico sind Ende 20 und seit ihrer Kindheit beste Freunde. Sie wohnen teilweise in einer WG in Hamburg und alle haben Probleme mit ihren Eltern, schon seit ihrer Kindheit, warum sie Friesland auch hinter sich gelassen haben. Doch plötzlich scheint sich alles zu ändern. Während Hannes zurück nach Friesland will, um dort die Werkstatt seines Opas zu übernehmen, beginnt Nico eine Beziehung mit einer schwangeren Frau. Und Insa selbst hat Angst an MS zu erkranken. So begeben sie sich auf einen letzten Roadtrip miteinander - zu Nicos Mutter, die vor langer Zeit nach Spanien gezogen ist - und auch ein Kurzbesuch bei Insas Ex Klas steht auf dem Programm.

Das Cover ist bunt und eher abstrakt gehalten, auch wenn an den Ecken 3 Personen, ein Hund und ein Auto zu sehen sind, die direkt mit dem Inhalt zusammenhängen, auch wenn es in der Story ein Bus ist und am Cover eher ein Auto. Insgesamt finde ich das Cover aber auffällig und ansprechend.

Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt. Dazu wird die Geschichte aus der Sicht von Insa erzählt, was definitiv gut gewählt ist, denn so erfährt man von Insa sehr viel - auch über ihre Gedanken und Ängste. Und gerade dadurch wirkt Insa auch nicht egoistisch, was ihr v.a. Nico das ein oder andere Mal vorwirft.

Das Buch beschreibt im Prinzip die Adoleszenz, auch wenn die Protagonisten hierfür leicht zu alt sind. Aber es geht um Freundschaften, die sich - zumindest räumlich - trennen, um einen neuen Lebensabschnitt zu betreten.

Während am Beginn des Buches die Reiseroute abgedruckt ist, steht am Ende des Buches die Playlist, die die 3 Freunde während ihrer Reise begleitet. Der Großteil sind eher unbekannte Nummern (zumindest für mich).

Die Charaktere und die Szenerie sind absolut glaubwürdig dargestellt.

Das Ende ist zwar abgeschlossen, trotzdem bleiben einige Fragen offen - so wie im echten Leben auch. Ich hätte mir allerdings einen Epilog gewünscht, der ein wenig in die Zukunft geht. Andererseits ist so eine Fortsetzung möglich.

Fazit: Roadtrip in ein erwachseneres Leben. 4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Kabale und Äther 1 - Eine neue Welt

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Der Außenseiter Peter ist ein echter Tagträumer. Immer wieder flüchtet er sich in Fantasiewelten - auch während des Unterrichts. Sein neuer Mitschüler Smarden freundet sich mit ihm an und hat großes Interesse ...

Der Außenseiter Peter ist ein echter Tagträumer. Immer wieder flüchtet er sich in Fantasiewelten - auch während des Unterrichts. Sein neuer Mitschüler Smarden freundet sich mit ihm an und hat großes Interesse an seiner Gedankenwelt. Er erzählt Peter, dass er eine Gabe habe, was dieser natürlich nicht glaubt. Als die beiden jedoch einen Terroranschlag verhindern, schickt ihr Schuldirektor sie in eine Universität nach Leipzig, wo dies untersucht werden soll, auch wenn die Medien und die Polizei die positive Beteiligung der beiden vertuschen. Stattdessen muss nun jeder an öffentlichen Plätzen sein Smartphone bei sich tragen, um Terroranschläge zu verhindern.

Das Cover ist auf den ersten Blick unscheinbar und langweilig. Aber während dem Lesen kommt man darauf, dass es absolut zum Buch passt und eigentlich gut gemacht ist.

Der Schreibstil des Autors ist gut; Orte und Charaktere werden bildhaft beschrieben. Der Schreibstil spricht sicher Jugendliche an, auch wenn noch ein paar kleine Korrekturen bezüglich Grammatik durchgeführt werden sollten.

Der Plot ist sehr interessant, v.a. auch da er sich doch einiger Genres bedient, denn neben der Jugend-Fantasy-Geschichte ist es auch eine Dystopie mit einem Spur Thriller.

Der Spannungsbogen wird im Großen und Ganzen hoch gehalten, auch wenn er manchmal etwas abflacht, um dann aber doch wieder zu steigen. Die langwierigen Teile waren für mich hauptsächlich die esoterischen Erklärungen, die teilweise etwas zu lang waren, aber für Jugendliche vielleicht auch interessanter zu lesen sind.

Zuerst war ich etwas verärgert über das Ende, das zu viele Fragen offen lässt, bis ich bemerkte (und da muss man beim Buchrücken schon gut hinschauen), dass es der Beginn einer Trilogie ist. Von dieser Seite aus gesehen, würde ich sagen, dass es ein solider Einstieg in diese Trilogie ist, die auch ein wenig Action zu bieten hat. Daher freue ich mich sehr auf den 2. Teil, der dann sicher einiges erklärt und wieder Spannung zu bieten hat.

Fazit: Solider Einstieg in eine dystopische Jugend-Fantasy-Story mit esoterischem Einschlag. 4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Die Katzendetektivin und der verschwundene Schlagerkater

Miez Marple und die Kralle des Bösen
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Die Katze Miez Marple lebt zufrieden bei ihrem Frauchen Agatha Christiansen und dichtet, denn die Ermittlungen als Detektivin hat sie eingestellt. Doch Kater Watson folgt der Spur einer Katzengras- und ...

Die Katze Miez Marple lebt zufrieden bei ihrem Frauchen Agatha Christiansen und dichtet, denn die Ermittlungen als Detektivin hat sie eingestellt. Doch Kater Watson folgt der Spur einer Katzengras- und Baldrian-Dealerbande und entdeckt nicht nur, dass der Schlagerkater Florian Silberschweif verschwunden ist, sondern ist auch live dabei als sein Manager ermordet wird. Kommissar Milky Way verhaftet nun Watson und Miez Marple bleibt nichts anderes übrig um dessen Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu schnappen. Und natürlich will sie auch den Schlagerstar zurückbringen.

Das Cover ist ein farbenfroher Hingucker, das zwar einfach, aber genial gestattet ist und perfekt zum Buch passt.

Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; Charaktere und Orte werden bildhaft dargestellt.

Und trotzdem hatte ich lange Zeit so meine Probleme mir die Katzencharaktere vorzustellen, da einfach sehr viele Katzen beschrieben werden. Klar, einige hatten besondere Merkmale, die bleiben auch im Gedächtnis, aber sonst blieben die Bilder von den Charakteren oft verschwommen bei mir. Dies lag aber sicher auch daran, da ich mir beim Lesen sonst doch hauptsächlich Menschen oder menschähnliche Gestalten vorzustellen habe.

Der Plot und damit der Fall sind gut gewählt und inszeniert. Der Humor, der auch in den Hommagen an einige Personen (außerhalb der Hauptperson) kräftig mitschwingt, ist ebenfalls gut getroffen.

Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen, die ich natürlich gerne wieder lesen würde.

Da ich aber oben gesagte Probleme hatte, kann ich auch nicht die Höchstpunkteanzahl vergeben. Ein Tipp für einen Folgeband wäre hier ein Personenregister, wo v.a. die Katzen beschrieben sind.

Fazit: Wer Katzen und Krimis mit Humor mag, wird auch dieses Buch gerne lesen. 4 von 5 Sternen

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