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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2022

Banal

Die sieben Männer der Evelyn Hugo
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Wieder einmal muss ich mich wundern, warum gerade dieser Roman in zwanzig Sprachen übersetzt wird, wo es doch so viele Bücher gibt, die bedeutend besser, geschrieben und viel interessanter sind.
Liegt ...

Wieder einmal muss ich mich wundern, warum gerade dieser Roman in zwanzig Sprachen übersetzt wird, wo es doch so viele Bücher gibt, die bedeutend besser, geschrieben und viel interessanter sind.
Liegt es am Thema? Hollywood-Diva, Sex, Glamour?
Ganz ehrlich: ich fand das Buch ziemlich langweilig. Evelyn Hugo, das Kunstprodukt heiratet sieben Mal. Sie hatte große Brüste und liebte eigentlich eine Frau. So what! Das wäre vielleicht in den sechziger Jahren spannend gewesen, aber heute darüber zu lesen ist schlicht banal. Natürlich war es damals schwer, bisexuell, schwul oder lesbisch zu sein. Aber Evelyn Hugos Geschichte hat wenig Charme, gar keine Witz und nicht einmal die tragischen Momente brachten mich ins Mitgefühl. Denn der Stil ist staubtrocken, die Figuren wenig lebendig und die Story atmet nicht. „BookTok-Erfolge“ werde ich von nun an eher meiden.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Nicht meins

Verbrenn das Negativ
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Ich mag gute Horrorstories, habe viele Filme gesehen. Hier werden viele Anspielungen gemacht auf Klassiker des Genres aber das hilft wenig. Weder war es komisch noch hat mich der Roman Stelle berührt, ...

Ich mag gute Horrorstories, habe viele Filme gesehen. Hier werden viele Anspielungen gemacht auf Klassiker des Genres aber das hilft wenig. Weder war es komisch noch hat mich der Roman Stelle berührt, gepackt oder abgeholt. Die Spannung blieb für mich konstant auf Nullinie. Worum geht es?
Die Heldin Polly Tremaine hat als Kinderstar in einem schlechten Horrorstreifen mitgespielt. Während der Dreharbeiten kam die halbe Crew auf mysteriöse Weise zu Tode. Der Film gilt als verflucht. Und nun, viele Jahre später wird ein Remake gedreht. Polly, die inzwischen ihren Namen geändert hat, nach England geflüchtet ist und dort als Film-Journalistin arbeitet, soll darüber berichten.
Wieder sterben Menschen, Polly leidet unter Absencen. Permanent agiert sie völlig sinnfrei, unlogisch bis vollkommen aberwitzig. Ein kettenrauchendes Medium, eine dümmliche Schwester und ein merkwürdiger Exfreund beleben die Szenerie kaum.
Ich habe mich gequält mit dem Text.

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