tolle Fortsetzung
Seawalkers (3). Wilde WellenAuch wenn die Schüler und Schülerinnen der Blue Reef High gemeinsam mit ihren Lehrern einen kleinen Erfolg verbuchen konnten, kehrt alles andere als Ruhe an der Schule ein. Seit Ellas Einladung tauchen ...
Auch wenn die Schüler und Schülerinnen der Blue Reef High gemeinsam mit ihren Lehrern einen kleinen Erfolg verbuchen konnten, kehrt alles andere als Ruhe an der Schule ein. Seit Ellas Einladung tauchen immer mehr Reptilien- und Pythonwandler auf, die sich nicht zu benehmen wissen und sich in den Kopf gesetzt haben, die anderen Seawalker zu verdrängen. Hinzukommt noch ein drohender Hurrikan, der sich vor der Küste Floridas aufbaut und bald auf Land treffen könnte. Und auch wenn das schon genug Chaos wäre, ist es noch längst nicht alles, was auf die Wandler zukommt…
Im Laufe der Bücher gibt es kleine Rückblicke, die Ereignisse aus den vorherigen Geschichten noch mal aufgreifen und zusammenfassen, um kleine Erinnerungslücken zu füllen. So kommt man gut und leicht wieder in die Handlung rein.
Ich mag die Entwicklungen an der Schule mit all den vielseitigen Herausforderungen und Problemen, die nach und nach auf die Charaktere zukommen. Auch wenn ein Handlungsstrang der ersten beiden Bände mehr oder weniger abgeschlossen ist, sind die Schwierigkeiten noch längst nicht zu Ende, teilweise haben sie auch einen Zusammenhang. Die Naturkatastrophe sorgt zusätzlich für Angst und Schrecken, schließlich weiß niemand, ob die Schule in der Form noch stehen wird, wenn sie zurückkehren. Und auch was die Seawalker erleben, während der Hurrikan tobt, ist ziemlich turbulent und teilweise recht dramatisch. Sorgt damit beim Zuhören aber auch für reichlich Spannung. Umso weiter der Band fortschreitet, umso verzwickter, komplexer und verstrickter wird die Handlung und vor allem auch die anfallenden Hürden und Hindernisse, die verschiedene Personen den Protagonisten und dem Schulleiter der Blue Reef High in den Weg legen. Da ist auch in den folgenden Bänden noch einiges zu erwarten.
Deutlich besser gefällt mir inzwischen der Umgang mit der Kleidung, die an oder ausgezogen werden muss, wenn sich die Figuren wandeln. Es ist harmonisch in den Kontext mit eingeflossen und wirkt damit einfach stimmiger. Sehr gern mag ich auch weiterhin die Äußerungen wie katzig, meerig, nussig oder ähnliche, die als Ersatz für positive Zustimmung oder Freude stehen. Es gibt dem Ganzen eine besondere Note und passt zu den unterschiedlichen Wandlern, die man mit der Zeit auch immer besser kennenlernt und die neben all den Katastrophen Zeit bekommen, sich zu entwickeln und zusammenzuwachsen. Sehr ins Herz geschlossen habe ich, neben einigen anderen, inzwischen Lucy, die besonders durch ihre Eigenart beim Sprechen immer wieder für ein Schmunzeln bei mir sorgt.
Eine schöne Mischung aus den Ereignissen bei den Figuren, den Problemen für die Schule im allgemeinen, die Herausforderungen, die durch das Wetter entstehen und den bedrohlichen Dingen, die die Schüler bei Recherchen und Nachforschungen herausfinden und nicht ignorieren wollen. Es wird zwischendurch turbulent und spannend, es gibt aber auch ruhigere Augenblicke, in denen die Charaktere und ihre Gefühle füreinander mehr im Fokus stehen.