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Veröffentlicht am 20.04.2022

Bridgerton - Wie verführt man einen Lord?

Bridgerton – Wie verführt man einen Lord?
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Worum geht es?: Ein rauschender Maskenball im Hause Bridgerton. Doch unter all den Gauklern, Prinzessinnen und Harlekinen hat Benedict Bridgerton nur Augen für die unbekannte Schöne mit den funkelnden ...

Worum geht es?: Ein rauschender Maskenball im Hause Bridgerton. Doch unter all den Gauklern, Prinzessinnen und Harlekinen hat Benedict Bridgerton nur Augen für die unbekannte Schöne mit den funkelnden Augen. Auch Sophie spürt, dass diese Begegnung Bestimmung ist – und muss doch gehen, bevor die Masken fallen. Was bleibt ist ein unauslöschliches Sehnen und Benedicts Schwur, nie eine andere zu freien als sie! Doch die Probe, auf die das Schicksal die Liebenden stellt, ist hart – und ihr Ausgang ungewiss.


Der Schreibstil: Wie im ersten Band wird auch diese Geschichte aus der Erzähler-Sicht erzählt. Hier jedoch fangen wir mit der Kindheit von Sophie an und enden mit im Erwachsenenalter. Besonders gut hat mir der Schreibstil gefallen. Weil man Sophie bereits so früh begleitet hat, konnte ich viel größere Bindung zu ihr aufbauen. Besonders toll fand ich, dass der Familienzusammenhalt hier deutlich mehr im Fokus war. Viele Geschwister der Bridgerton-Familie hatte deutlich mehr Präsenz. Das hat mir in den beiden vorherigen Bänden einfach gefehlt. Leider hatte das Buch einige Längen, was sehr schade ist.


Die Hauptfiguren: Sophie ist eine starke Frau, welche leider wenig Liebe in ihrer Kindheit bekommen hat. Ihre Kindheit hat mich zutiefst bewegt, und dadurch dass man sie durch so viele Altersetappen begleiten konnte, ist sie mir sehr ans Herz gewachsen. Ihre Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Sie weiß wer sie ist und welche Stellung sie in der Gesellschaft einnimmt, lässt jedoch nicht alles mit sich machen und zeigt auch ihre Grenzen. Ich finde, sie ist bislang der stärkste Charakter im "Bridgerton-Universum".


Benedict ist der 2. Sohn aus der Bridgerton Familie. Eigentlich hat er keine Lust eine Ehe einzugehen, und nachdem sein Bruder Anthony bereits geheiratet hat, sieht er keinen Anlass das sobald zu ändern. Benedikt war mir von allen Geschwistern am unscheinbarsten und auf seine Geschichte war ich am Meisten gespannt. Insgesamt hat mir Benedict sehr gut gefallen. Er wird häufig als der Märchenprinz für Sophie dargestellt, und hilft ihr aus misslichen Situationen. Er mag vielleicht keine große Entwicklung gemacht haben, jedoch wurde er mir immer mehr sympathisch.





Was ich noch erwähnen möchte: Eine Kleinigkeit ist mir beim Schreibstil immer angeeckt. Es ist häufig von "der ton" die Rede. Für all diejenigen, die auch nicht verstanden haben, was das heißen soll, ist das die Kurzform von "the town". Im Kontext ist somit meistens die Gesellschaft oder die Etikette gemeint. Ich denke in der Übersetzung hätte man das besser weglassen sollen, oder es wenigstens umschrieben, sodass man es versteht.


Endfazit: Anfangs habe ich ein wenig mit den Augen gerollt, da ich dachte, dies wird Aschenputtel 2.0. Am Ende kann ich sagen, dass das Buch sehr an Dynamik gewonnen hat. Sophie hat mir besonders gut gefallen. Die Liebesgeschichte wurde auch toll umgesetzt, auch wenn es etwas verruchter war, als in den vergangenen Bänden. Leider hatte das Buch aber einige Längen.


Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sterne.





Hinweis: Ich kann jedem nur raten, die Bände nach Erscheinungsdatum zu lesen. Es geht zwar in jedem Band um ein anderes Geschwisterkind der Familie Bridgerton, aber alle Charaktere tauchen in den Folgebänden wieder auf.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2022

Bridgerton - Wie bezaubert man einen Viscount?

Bridgerton – Wie bezaubert man einen Viscount?
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Worum geht es?: Der begehrteste Junggeselle der Londoner Gesellschaft und die aussichtsreichste Debütantin der Saison: Lord Anthony Bridgerton und Edwina Sheffiel gäben ohne Frage ein schönes Paar ab wären ...

Worum geht es?: Der begehrteste Junggeselle der Londoner Gesellschaft und die aussichtsreichste Debütantin der Saison: Lord Anthony Bridgerton und Edwina Sheffiel gäben ohne Frage ein schönes Paar ab wären da nicht Edwinas überaus besorgte Schwester Kate und der durchaus zweifelhafte Ruf des Lords. Kate ist fest entschlossen, ihre Schwester vor dem Herzensbrecher zu schützen bis der Viscount sie eines Tages in seine Arme reißt und ihren Mund mit seinen fordernden Lippen verschließt. Erregt und entsetzt zugleich erkennt Kate, dass sie den Mann, der ihre Schwester hofiert, selbst heimlich begehrt


Der Schreibstil: Wie im ersten Band wird auch diese Geschichte aus der Erzähler-Sicht erzählt. In diesem Band hat mir die Dynamik zwischen Kate und Anthony deutlich besser gefallen. Es hatte alles viel mehr Ecken und Kanten. Gerade zum Ende hin wurde es spannend. Mit der Wendung habe ich nicht gerechnet.


Die Hauptfiguren: Kate ist eine junge Dame, welche mit ihren 21 Jahren schon damit abgeschlossen hat, jemals zu heiraten. Ihre Stiefmutter setzt jedoch alles daran, sie und ihre Halbschwester Edwina zu verheiraten. Kate ist eine sehr willensstarke Person. Sie eckt manchmal mit ihren Aussagen an. Gerade weil sie nicht die perfekte Dame ist, war mir Kate von Anfang an total sympathisch.


Anthony ist der älteste Sohn der Bridgerton Familie. Er wirkt manchmal etwas mürrisch, aber das Wohl der Familie liegt ihm sehr am Herzen. Seine Sticheleien gegen Kate waren einfach nur lustig und haben der Geschichte mehr Pep verliehen. Seine Beweggründe gegen eine Liebeshochzeit waren mir ein wenig zu übertrieben.





Was ich noch erwähnen möchte: Eine Kleinigkeit ist mir beim Schreibstil immer angeeckt. Es ist häufig von "der ton" die Rede. Für all diejenigen, die auch nicht verstanden haben, was das heißen soll, ist das die Kurzform von "the town". Im Kontext ist somit meistens die Gesellschaft oder die Etikette gemeint. Ich denke in der Übersetzung hätte man das besser weglassen sollen, oder es wenigstens umschrieben, sodass man es versteht.


Endfazit: Der Band hat mir deutlich besser gefallen, als der Auftaktband. Zwischen Anthony und Kate gab es eine tolle Entwicklung. Ich bin gespannt wie die Reihe weiter geht.


Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sterne.





Hinweis: Ich kann jedem nur raten, die Bände nach Erscheinungsdatum zu lesen. Es geht zwar in jedem Band um ein anderes Geschwisterkind der Familie Bridgerton, aber alle Charaktere tauchen in den Folgebänden wieder auf.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Jonah Goes Off Script

Jonah Goes Off Script
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Worum geht es?: Jonah Penrose schwebt auf Wolke sieben. Ihm ist mit seiner Darstellung des Achill in dem Stück The Wooden Horse endlich der Durchbruch gelungen. Er gewinnt einen renommierten Preis und ...

Worum geht es?: Jonah Penrose schwebt auf Wolke sieben. Ihm ist mit seiner Darstellung des Achill in dem Stück The Wooden Horse endlich der Durchbruch gelungen. Er gewinnt einen renommierten Preis und wird gefeiert - doch dann macht plötzlich sein Freund mit ihm Schluss. Und als wäre das nicht schon genug, tritt auch noch jemand neues dem Ensemble bei: Dexter Ellis. Der Dexter Ellis, der die Rolle des Achill einst uraufgeführt und geprägt hat. Der Dexter Ellis, der Jonah seinen Platz als erfolgreichen aufstrebenden Schauspieler streitig machen will. Der Dexter Ellis, den Jonah so nervtötend wie attraktiv findet - und der ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will ..

Das Cover: Das Buch überzeugt bereits auf den ersten Blick mit einem süßen, ansprechenden Cover, das durch den starken Farbkontrast zwischen Blau und Rosa sofort ins Auge fällt. Die Scheinwerfer setzen das Bühnenthema klar in Szene, sodass man als Leser unmittelbar weiß, worum es in der Geschichte gehen wird.

Der Schreibstil: Der Schreibstil ist aus der Erzählerperspektive geschrieben und jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus einem Theaterstück, was dem Roman eine besondere, fast schon theatrale Rahmung verleiht. Gleichzeitig ist der Stil etwas gewöhnungsbedürftig, da die Gefühlslage der Figuren – vor allem die von Dexter – nicht immer greifbar wirkt. Trotz dieser Distanz punktet das Buch mit viel Humor und einem lebendigen Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs. Die Liebesgeschichte folgt dem beliebten Enemies-to-Lovers-Muster, entwickelt sich jedoch sehr langsam. Etwa ab der Hälfte stellt sich die Frage, wann endlich die Funken fliegen – dafür entschädigt das Ende mit einer schönen, runden Auflösung.

Die Hauptfiguren: Jonah ist ein junger Mann mit dem großen Traum, ein gefeierter Schauspieler oder Musicaldarsteller zu werden. Als Dexter ihm seine Traumrolle vor der Nase wegschnappt, entsteht ein nachvollziehbarer Groll. Jonah ist ehrgeizig, gleichzeitig aber stark belastet durch die Alzheimer-Erkrankung seines Vaters und den ständigen Versuch, zwischen Karriere und Familie zu vermitteln. Auch in der Liebe hat er Pech: Sein Exfreund hat ihn betrogen und versucht dennoch, ihn zurückzugewinnen. Im Laufe der Geschichte lernt Jonah Dexter besser kennen, und aus anfänglicher Rivalität entsteht langsam Freundschaft – und schließlich mehr.

Endfazit: „Jonah Goes Off Script“ ist ein gelungenes LGBT‑Buch, das wohltuend auf Klischees verzichtet und stattdessen alltägliche Themen in den Vordergrund stellt. Die Liebesgeschichte hätte jedoch mehr Raum und Tempo vertragen können, und besonders Dexter bleibt durch den distanzierten Schreibstil schwer greifbar. Insgesamt bietet der Roman eine gute Geschichte mit Potenzial nach oben.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Was die Nacht nie vergisst

Was die Nacht nie vergisst
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Worum geht es?: Mona ist eine der Auserwählten für die zweite Staffel der Reality-TV-Show Celebrity Cache. Zusammen mit fünf anderen wird sie in Finnland an einer GPS-Schnitzeljagd teilnehmen, deren gut ...

Worum geht es?: Mona ist eine der Auserwählten für die zweite Staffel der Reality-TV-Show Celebrity Cache. Zusammen mit fünf anderen wird sie in Finnland an einer GPS-Schnitzeljagd teilnehmen, deren gut versteckte Hinweise und Challenges zu 100.000 Euro führen. Aber weder das Geld noch der Ruhm treiben Mona an. Sie will herausfinden, was sich hinter der Kulisse der Reality-Show abspielt, denn ihre Freundin Fine nahm an der ersten Staffel teil und ist seitdem nicht mehr dieselbe. Um die dunklen Machenschaften aufzudecken, ist Mona (fast) jedes Mittel recht. Nur mit Samu rechnet sie nicht, als sie einen Tag vor Drehbeginn nach Helsinki fliegt. Aus einem harmlosen Flirt wird eine heiße Nacht. Dann stellt sich heraus, dass auch Samu an der Show teilnimmt – und um jeden Preis gewinnen will. Wie Mona scheint er eine eigene Mission zu verfolgen …

Das Cover: Die perfekte Mischung zwischen mystischem Thriller und Romance. Wirklich gut getroffen lieber KNAUR Verlag.

Der Schreibstil: Der Schreibstil von Justine Pust ist gewohnt flüssig und emotional, wobei die Erzählweise aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Mona und Samu für Dynamik sorgt. Anfangs haben mich die unterschiedlichen Männernamen – Samu und Matti – etwas verwirrt, doch diese Irritation löst sich im Verlauf der Handlung auf. Besonders gelungen fand ich die eingestreuten Tagebucheinträge von Mona, die den Stil auflockern und zusätzliche Tiefe schaffen. Gleichzeitig wirkt das Buch jedoch manchmal so, als könne es sich nicht entscheiden, ob es eine Lovestory oder ein Thriller sein möchte. Für einen Thriller war mir der Plot stellenweise zu abgedreht, für eine Liebesgeschichte zog sich die Romanze etwas zu lange hin. Dennoch bleibt die Spannung bis zur letzten Seite erhalten.

Die Hauptfiguren: Mona, eine junge Influencerin und engagierte Tierrechtsaktivistin, eckt mit ihrer direkten Art häufig an und kämpft leidenschaftlich für Gerechtigkeit – besonders, nachdem ihre Freundin Fine in einer Reality-Show vergewaltigt wurde. Ihr großes Kämpferherz und ihre innere Zerrissenheit, ob sie Samu vertrauen kann, machen sie greifbar und authentisch. Schon beim One-Night-Stand zwischen den beiden fliegen die Funken, und obwohl ich Mona insgesamt sehr mochte, war mir ihre stark emanzipierte Art manchmal etwas zu viel.

Samu hingegen ist ein junger Sport-Influencer, der die Show unbedingt gewinnen möchte, um das Hotel seiner Familie finanziell zu retten. Seine Gefühle für Mona stehen für ihn im Konflikt mit seinem Ehrgeiz, denn eine Beziehung zwischen Teilnehmern ist für ihn tabu – zumal sie seine direkte Konkurrentin ist. Samu ist ein starker Charakter, der besonders auf den letzten fünfzig Seiten noch einmal richtig aufblüht und die Geschichte emotional trägt.

Endfazit: Ich kann sagen, dass Justine Pust sich mutig an ein neues Genre gewagt hat – und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist gut, wenn auch durch die ständigen Perspektivwechsel und Tagebucheinträge manchmal etwas anstrengend. Die Protagonisten sind überzeugend, der Plot für meinen Geschmack etwas zu überdreht, aber insgesamt bleibt das Buch spannend und unterhaltsam. Manchmal wäre weniger tatsächlich mehr gewesen.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Royal Heist

Royal Heist
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Worum geht es?: Darcy ist eine brillante Trickbetrügerin, die in jede Rolle schlüpfen kann. Mit ihrer Crew begeht sie spektakuläre Raubzüge - immer mit dem Ziel, Gerechtigkeit zu üben. Ihr größter Coup ...

Worum geht es?: Darcy ist eine brillante Trickbetrügerin, die in jede Rolle schlüpfen kann. Mit ihrer Crew begeht sie spektakuläre Raubzüge - immer mit dem Ziel, Gerechtigkeit zu üben. Ihr größter Coup steht allerdings noch bevor: Rache an den britischen Royals, die ihre Familie zerstörten, als sie noch ein Kind war. Um in den inneren Kreis der Königsfamilie zu gelangen, gibt sie sich als perfekte Kandidatin für Kronprinz Spencer aus, der mit einer Hochzeit den Ruf der Monarchie retten will. Doch ausgerechnet sein unberechenbarer Bruder Tristan droht Darcys Pläne zu durchkreuzen - er fordert sie ständig heraus und zieht sie gleichzeitig in seinen Bann. Während Darcy zwischen ihrem Herzen und ihrer Pflicht hin- und hergerissen ist, wird es immer schwieriger, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten. Aber sie weiß genau, dass Tristan und sie keine Zukunft haben. Denn wenn er herausfindet, wer sie wirklich ist, verliert sie alles ...

Das Cover: Das Cover ist minimalistisch gestaltet, passt aber hervorragend zum Genre und zur Atmosphäre des Romans. Besonders der schöne Farbschnitt macht das Buch zu einem echten Hingucker im Regal und unterstreicht den hochwertigen Gesamteindruck.

Der Schreibstil: Der Schreibstil ist wie bei Büchern von Lena Kiefer gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Erzählt wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Darcy und Tristan, was einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Konflikte ermöglicht. Die Kapitel sind mit zehn bis zwanzig Seiten angenehm lang. Allerdings zieht sich das erste Drittel etwas, da die emotionale Spannung zwischen Darcy und Tristan erst nach rund hundert Seiten spürbar wird. Danach nimmt die Handlung jedoch deutlich Fahrt auf, bleibt bis zum Schluss spannend und endet mit einem gemeinen Cliffhanger, der sofort Lust auf den nächsten Band macht.

Die Hauptfiguren: Darcy und Tristan stehen klar im Mittelpunkt der Geschichte. Darcy und ihr Bruder verfolgen seit Jahren einen Racheplan gegen die Königsfamilie, nachdem ihre Mutter aufgrund eines Unfalls eines Kindes der königlichen Familie, entlassen wurde. Diese Vergangenheit hat Darcy geprägt: Zu Beginn wirkt sie hart, zielstrebig und völlig auf Vergeltung fixiert. Doch im Laufe der Handlung öffnet sie sich Tristan, dem zweitältesten Sohn der Königin. Sie erkennt, dass eine arrangierte Ehe mit seinem Bruder Spencer sie emotional zerstören würde – doch gleichzeitig steht ihr Racheplan auf dem Spiel.

Tristan selbst ist ein spannender Gegenpol. Als „ewiger Zweiter“ in der Thronfolge ist er es gewohnt, im Schatten seines Bruders zu stehen und Verantwortung für dessen Fehltritte zu übernehmen. Seine Verbindung zu Darcy entwickelt sich schnell und glaubhaft, auch wenn sie eigentlich für Spencer vorgesehen ist. Von Tristan hätte ich gerne mehr erfahren, denn er wirkt wie eine Figur mit vielen unentdeckten Facetten, die hoffentlich in den Folgebänden noch stärker beleuchtet werden.

Endfazit: Im Gesamtfazit ist Royal Heist ein gelungener Auftakt, der jedoch einige Längen im ersten Drittel aufweist. Für Leserinnen und Leser, die Geschichten mit royalem Flair oder Regency‑Elementen lieben, ist das Buch dennoch ein Volltreffer. Mir persönlich waren es stellenweise etwas zu viele Nebenfiguren, wodurch ich gelegentlich den Überblick verlor. Trotzdem bleibt der Roman ein vielversprechender Start, der neugierig auf die Fortsetzung macht.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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