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Veröffentlicht am 22.04.2022

Spannender Auftakt und viele Geheimnisse

Die Lügendiebin - Spannungsgeladene Fantasy mit opulenter Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag, Metallic-Folienveredelung und Lesebändchen!
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Fawn sammelt mit ihrer roten Magie die Lügen der Adligen und verkauft sie, die enttarnten Lügen werden danach oft für Erpressungen genutzt. Sie ist auch die Einzige, die sich traut, bei Familie Falcron ...

Fawn sammelt mit ihrer roten Magie die Lügen der Adligen und verkauft sie, die enttarnten Lügen werden danach oft für Erpressungen genutzt. Sie ist auch die Einzige, die sich traut, bei Familie Falcron einzusteigen und stößt dabei auf eine wirklich bedeutende Lüge - und wird kurz darauf erwischt. Aber Lord Caeden Falcron kann gerade auch eine Lügendiebin gebrauchen, um Morde und Diebstähle aufzuklären, und plötzlich kommt es dazu, dass Fawn seine Verlobte spielen soll.

Fawn ist kühn und sehr von ihren magischen Fähigkeiten überzeugt, auch wenn sie noch gar nicht die Grenzen ihrer Magie zu kennen scheint. Sie hatte eine schwierige Kindheit und kämpft mit den Erwartungen ihrer Familie, weil sie nicht glücklich mit dem einfachen Leben in Armut ist, nur als Lügendiebin entkommt sie dem tristen Alltag.

Mit Fake-Dating kann man mich ja immer ködern und in der Hinsicht war ich auch ganz zufrieden, auch wenn mir das Schauspiel schon etwas zu kurz kam, es ist eher wichtig, dass Fawn währenddessen im Haus der Falcrons wohnt. Da Fawn Caeden nicht durchschauen kann, findet sie ihn nur noch faszinierender - was sie aber nicht mal sich selbst gestehen könnte. Fawns freche Art gegen Caedens Sarkasmus und kühle Überlegenheit sorgen für unterhaltsame Dialoge.

Ich fand die weiße und rote Magie schon gelungen, aber zu viel dieser magischen Welt blieb noch im Dunkeln, zum Beispiel die Kuppel, die das Land umgibt oder die vielen verschiedenen Gruppierungen. Die Dunkeldiebe, zu denen Fawn gehört, und deren Konkurrenten, oder die Wissensjäger, die zwischendurch erwähnt werden, über die man aber nur wenig erfährt. Die Charaktere, die Regierung, die ganze Welt: alle haben so viele Geheimnisse, aber Antworten gibt es kaum. Es ärgert mich ja oft, wenn man alle Fragen für die Fortsetzung offen lässt und das ist hier auch der Fall.

Fazit
"Die Lügendiebin" bietet eine spannende Geschichte und unterhaltsame Charaktere, aber ich fand es schon schade, dass man so vieles offen gelassen hat, deswegen kam es mir auch so vor, als würde sich die Geschichte etwas in die Länge ziehen. Es ist gute Jugendfantasy, allerdings sticht es für mich auch nicht so sehr aus der Masse heraus.

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Ein magischer Mordfall und spannende Ermittlungen

Magic Sparks
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Emma ist eigentlich fleißig und eine gute Polizistin - warum wird sie also bestraft und landet im Supernatural Squad? Und dann wird sie kurz darauf auch noch umgebracht, nur um einige Stunden später unversehrt ...

Emma ist eigentlich fleißig und eine gute Polizistin - warum wird sie also bestraft und landet im Supernatural Squad? Und dann wird sie kurz darauf auch noch umgebracht, nur um einige Stunden später unversehrt in einer Leichenhalle aufzuwachen. Sie möchte möglichst schnell herausfinden, wer ihr Mörder ist, denn sie möchte nicht, dass er es noch einmal versuchen kann ...

Sie lebt zwar in einer Welt, in der auch Übernatürliche existieren und dazu ist sie auch eine clevere Polizistin, aber sie weiß nur wenig über die Eigenschaften der Wesen, mit denen sie nun zu tun haben wird. Das meiste sind eher Gerüchte oder bestenfalls Halbwissen, daher ist ihr Plan auch umso riskanter, denn wie soll sie einen übernatürlichen Mordfall lösen, wenn sie gar nicht weiß, welche Gefahren ihr drohen und wie sie mit ihnen umgehen soll? Und dann ist da natürlich noch die Frage, wie ihre unerwartete Wiederauferstehung da reinpasst. Trotz ihrer Planlosigkeit mochte ich ihre Entschlossenheit und ihren Sinn für Recht und Gerechtigkeit.

Das ist nun meine dritte Reihe der Autorin (nach "Hex Files" und "Blood Destiny") und wie auch bei den anderen Büchern gibt es magische Kriminalfälle zu lösen - da Emma eine Polizistin ist, passt es diesmal sogar noch etwas besser in die Geschichte. Es gibt da schon ein Muster - die heißesten und einflussreichsten Kerle und unterschätzte, mächtige Protagonistinnen, die zusammen ermitteln. Wer die anderen Bücher mochte, wird also auch hier wieder Spaß an der Lektüre haben. Ich mochte den Humor, die Spannung zwischen den Protagonisten, die starke Hauptfigur und ich fand die Ermittlungen und das magische Abenteuer spannend und gut gelungen.

Fazit
"Magic Sparks" hat mich mit dem spannenden, magischen Mordfall, vielversprechenden Übernatürlichen und starken Protagonisten sehr gut unterhalten und ich freue mich schon auf mehr!

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Veröffentlicht am 13.04.2022

Mitreißendes Setting und spannende Liebesgeschichte

The Sea in your Heart
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Lilja liebt das Meer und die Lebewesen, die es bevölkern. Besonders das Wohl der Wale liegt ihr sehr am Herzen, darum ist sie auch Teil einer Umweltorganisation, die sich aktiv dafür einsetzt, Wale vorm ...

Lilja liebt das Meer und die Lebewesen, die es bevölkern. Besonders das Wohl der Wale liegt ihr sehr am Herzen, darum ist sie auch Teil einer Umweltorganisation, die sich aktiv dafür einsetzt, Wale vorm Sterben zu bewahren. Als eine ihrer Aktionen schiefgeht, steht die Zukunft der Organisation auf dem Spiel. Zwischen all dem Stress lässt Lilja sich zum ersten Mal auf einen One-Night-Stand mit einem Fremden ein und kriegt Jules danach nicht mehr aus dem Kopf.

Schon nach einer Nacht ist Lilja ziemlich verknallt und es bedrückt sie schon ein bisschen, dass er nicht in Island lebt, sodass sich ihre Wege schon bald trennen werden, aber dann kommt es noch viel schlimmer. Dabei fand ich es schon ziemlich offensichtlich, dass es genau so kommen würde, weil man dramatische Zufälle dieser Art ja schon zu Genüge kennt, also bin ich mir nicht sicher, ob das jetzt ein Spoiler wäre oder nicht.

Ich fand die Liebesgeschichte der beiden wirklich schön und mitreißend. Sie wissen, dass sie nicht zusammen sein sollten, aber schon nach einer Nacht ist da eine sehr starke Anziehung - ja, das war schon fast Liebe-auf-den-ersten-Blick, aber es ist eigentlich eher körperlich, bis es persönlich wird, als sie erkennen, wer der andere eigentlich ist. Dann möchte Lilja Jules davon überzeugen, dass Wale es wert sind, vor den Walfängern gerettet zu werden: zum einen möchte sie ihre Leidenschaft mit Jules teilen und außerdem will sie ihn auf ihre Seite ziehen. Ich fand es passend, dass sich erst dann tiefere Gefühle entwickeln.

Fazit
In "The Sea in your Heart" konnte Lilja nicht nur mich mit ihrer Liebe zu Walen und dem Meer überzeugen. Ich mochte die spannende und berührende Liebesgeschichte und auch das Setting hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war relativ kurz, aber eigentlich auch genau richtig.

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Veröffentlicht am 04.04.2022

Komplexe Protagonisten und spannende Mordpläne

A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia
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Karina braucht das Herz eines Königs, um ihre Mutter wiederzubeleben. Malik braucht Karinas Tod durch seine Hand, um seine Schwester aus den Fängen eines bösen Geists zu befreien.

Kurz bevor sie stirbt, ...

Karina braucht das Herz eines Königs, um ihre Mutter wiederzubeleben. Malik braucht Karinas Tod durch seine Hand, um seine Schwester aus den Fängen eines bösen Geists zu befreien.

Kurz bevor sie stirbt, enthüllt die Königin von Sonande ihrer Tochter Karina ein großes Geheimnis und Karina weiß, dass sie die großen Solstasia-Feierlichkeiten und das Turnier durchziehen muss, ohne dass das Volk vom Tod der Königin erfahren darf. Karina ist noch gar nicht bereit für so viel Verantwortung, sie trauert auch nach Jahren wegen des Verlusts ihres Vaters und ihrer Schwester, leidet an Migräne-Anfällen und wird vom Rat auch kaum ernstgenommen, Unsicherheit und Minderwertigkeitskomplexe sind ihre ständigen Begleiter. In ihrer Verzweiflung ist sie daher schnell bereit, ein anderes Leben zu opfern, um ihre Mutter wiederzubeleben, aber sie braucht das Herz eines Königs und bietet dem Gewinner des Solstasia-Turniers ihre Hand, um ihn zu einem König zu machen, der dazu bestimmt ist, zu sterben.

Malik stammt aus dem unterdrückten Eshran, gibt sich aber als jemand anderes aus, um die Hauptstadt betreten zu können. Doch schon bei ihrer Ankunft wird seine kleine Schwester von einem bösen Geist entführt und er lässt sich auf einen Handel ein, um sie befreien zu können. Dafür muss er Prinzessin Karina töten und überlegt sich, dass er als Champion des Turniers die besten Chancen hätte, um in ihre Nähe zu kommen. Malik weiß, wie es ist in ständiger Angst zu leben und durch seine Visionen wurde er schon immer wie ein Außenseiter behandelt, aber jetzt hat er den Beweis, dass es Magie und Geister wirklich gibt und das schenkt ihm schon neues Selbstvertrauen und die Zuversicht, dass alles besser werden könnte.

Durch die Mordpläne der Protagonisten wird die Geschichte sofort spannend, weil man einerseits auf ihrer Seite ist und gleichzeitig nicht will, dass sie ihre Ziele erreichen und jemanden töten. Während Maliks Ziel Karina ist, ist es bei Karina noch nicht klar, welcher der Champions ihr König wird und ich war unentschlossen, ob ich Malik den Sieg wünsche oder nicht. Dazu noch die emotionalen wie körperlichen Probleme der Protagonisten und ihre verschiedenen komplizierten Beziehungen haben für durchgehende Spannung gesorgt.

Auch die magische Welt hat mir gefallen, auch wenn wir noch nicht so viel davon sehen konnten, da die Magie eher unterdrückt wurde. Ich mochte aber die Stadt und das Königreich mit der detailreichen Geschichte und Mythologie und freue mich drauf, in der Fortsetzung neue Gebiete zu erkunden.

Fazit
"A Song of Wraiths and Ruin - Die Spiele von Solstasia" hat mir mit komplexen und sympathischen Protagonisten, spannenden Mordplänen und Turnieren sowie einer faszinierenden Welt voller Magie sehr gut gefallen. Ich freue mich auf mehr!

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Schöne Liebesgeschichte mit traurigen Hintergrundgeschichten

Someday, Someday
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Max ist zurück in Seattle und hofft, sich nach so vielen Jahren und so vielen schrecklichen Erfahrungen mit seiner Familie vertragen zu können. Besonders mit seinem Vater, der damals Probleme mit der Sexualität ...

Max ist zurück in Seattle und hofft, sich nach so vielen Jahren und so vielen schrecklichen Erfahrungen mit seiner Familie vertragen zu können. Besonders mit seinem Vater, der damals Probleme mit der Sexualität seines Sohnes hatte. Bei Silas sieht es auch nicht viel besser aus, er kann seinen Vater nur ertragen, weil er sich um seinen autistischen Bruder kümmern möchte und außerdem noch wichtige Pläne mit dem Pharma-Unternehmen der Familie hat.

Beide haben schwere Traumata erlitten, gehen aber schon anders damit um. Max arbeitet hart daran, die schlechten Tage hinter sich zu lassen und nach vorne zu blicken. Er leidet noch, versucht aber positiv zu bleiben, aber Silas frisst alles in sich hinein, versucht seine perfekte Fassade aufrechtzuerhalten, während er innerlich einfach unglücklich ist. Er wehrt sich gegen seine Gefühle, als er beginnt, Max besser kennenzulernen, weil es all seine Pläne auf den Kopf stellt, während Max offen, ehrlich und einfach liebenswert ist - aber auch verletzlich, wobei das auch für Silas gilt, so hoch seine Mauern auch scheinen.

Ich fand die Liebesgeschichte von Max und Silas schon gelungen, aber ihre Hintergrundgeschichten waren mir ein bisschen zu extrem. Bei beiden ist ihre Sexualität auf große Ablehnung in ihrer Familie gestoßen, auch wenn einige noch auf ihrer Seite waren. Max musste sein Zuhause verlassen, verfiel der Drogensucht und geriet auf einen furchtbaren Pfad, Silas hingegen wurde von seinem Vater nur noch genauer kontrolliert und wurde zu einer sogenannten Konversionstherapie gezwungen, wo man ihm die Homosexualität durch ziemlich extreme Maßnahmen austreiben wollte. Diese Behandlung hat tiefe Narben hinterlassen und Silas hat gelernt, seine Persönlichkeit tief in sich zu vergraben. Ich fand ihre Liebesgeschichte wirklich spannend, aber sie war mir einen Tick zu dramatisch.

Fazit
Mir hat die Liebesgeschichte in "Someday, Someday" wirklich gut gefallen und ich fand die Protagonisten sympathisch, ihre Hintergrundgeschichten waren mir aber ein bisschen zu extrem.

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