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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2017

Gelungener Abschluss einer spannenden Dilogie!

Perfect – Willst du die perfekte Welt?
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Celestine ist auf der Flucht vor den Whistleblowern und Richter Crevan, die alles daran setzen die Flüchtige zu erwischen. Ihr Prozess hat im gesamten Land für Aufregung gesorgt, denn Celestine ist ein ...

Celestine ist auf der Flucht vor den Whistleblowern und Richter Crevan, die alles daran setzen die Flüchtige zu erwischen. Ihr Prozess hat im gesamten Land für Aufregung gesorgt, denn Celestine ist ein Symbol der Hoffnung für alle Fehlerhaften geworden. Zu Recht, denn Celestine weiß, dass ein belastendes Beweisstück gegen Richter Crevan existiert, dass die gesamte Gilde stürzen könnte. Sie muss es nur noch finden ...

"Pefect - Willst du die perfekte Welt" ist der Abschlussband von Cecelia Aherns Dilogie, der wieder aus der Ich-Perspektive von Celestine North erzählt wurde.

Mit dem Abschluss von Celestines Geschichte bin ich sehr zufrieden! Der Weltentwurf hat mir schon im ersten Band sehr gut gefallen und konnte mich zum Nachdenken anregen. Es dreht sich viel um Perfektion und darum, wie die Gilde versucht alle Fehler auszurotten. Doch Fehler sind menschlich und so war ich gespannt, ob es Celestine gelingen würde, die Gilde abzusetzen und so Gerechtigkeit für die Fehlerhaften zu erreichen!
Die Handlung konnte mich sofort wieder packen und ich habe mit Celestine mitgefiebert, besonders wenn es um die Frage ging, wem sie vertrauen kann und wem lieber nicht. Mit dem Verlauf der Handlung und auch mit dem Ausgang der Geschichte bin ich sehr zufrieden, weil das Ende stimmig war und der Weg dahin sehr spannend!

Celestines Entwicklung gefällt mir auch im zweiten Band sehr gut. Nach dem Lesen des ersten Bandes war ich mir nicht ganz sicher, ob ich Celestine mag, oder nicht, aber mittlerweile gefällt sie mir als Protagonistin richtig gut! Sie hat viel durchgemacht, doch sie hat auch begonnen das große Ganze zu sehen und akzeptiert langsam die Rolle, die sie in der Gesellschaft spielt. Sie nimmt diese Rolle an und beginnt für Gerechtigkeit und ihre Überzeugungen zu kämpfen.
Mit der Liebesgeschichte bin ich dagegen nicht ganz zufrieden. Zwischen Carrick und Celestine hat sich im ersten Band eine besondere Bindung entwickelt, denn sie waren in ihrer schwersten Zeit Zellennachbarn. So richtig kennengelernt haben sie sich allerdings nicht. Deshalb war ich sehr verwundert, als die beiden plötzlich zusammen waren und habe mich gefragt, ob ich irgendwo das Kennenlernen und Annähren der beiden überlesen habe. Das ging mir alles viel zu schnell, auch wenn mir Carrick und Celestine zusammen ziemlich gut gefallen haben.

Fazit:
"Perfect - Willst du die perfekte Welt" von Cecelia Ahern konnte mich wieder sofort mitreißen und ich bin mit dem Handlungsverlauf und dem Aufgang von Celestines Geschichte wirklich zufrieden! Einzig die Liebesgeschichte hat mir nicht ganz so gut gefallen, sodass ich sehr gute vier Kleeblätter für einen gelungenen Abschluss dieser spannenden Dilogie vergebe.

Veröffentlicht am 04.06.2017

Vielversprechender Auftakt

Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
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Zwischen den Drakharin und den Avicen herrscht seit langer Zeit ein hoffnungsloser Krieg.
Als die menschliche Echo eine Spieluhr stiehlt, ahnt sie nicht, dass diese sie auf eine gefährliche Suche schicken ...

Zwischen den Drakharin und den Avicen herrscht seit langer Zeit ein hoffnungsloser Krieg.
Als die menschliche Echo eine Spieluhr stiehlt, ahnt sie nicht, dass diese sie auf eine gefährliche Suche schicken wird, an deren Ende etwas sein könnte, das die Macht hat diesen Krieg zu beenden.

"Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels" ist der vielversprechende Auftakt zu Melissa Greys Trilogie, in der sie dem Leser eine geheime Welt unter den Straßen von Manhattan aufzeigt - die Welt der Avicen.
Seit Echo mit sieben Jahren auf die Ala traf, ist die Welt der Avicen auch ihre Welt, obwohl die vogelähnlichen Wesen die menschliche Echo nie voll und ganz akzeptiert haben. Trotzdem fühlt sich Echo ihnen mehr verbunden, als ihrer eigenen Rasse und zögert deshalb keine Sekunde, als die Ala sie auf eine gefährliche Mission schickt.

Seit Jahrhunderten herrscht zwischen den Avicen und den drachenähnlichen Drakharin Krieg und nur der geheimnisvolle Feuervogel soll diesen beenden können. Doch seine Existenz ist ein Mythos, bis Echo einen Hinweis darauf findet, dass er vielleicht realer ist, als sie alle geglaubt haben.

Die Geschichte hat mir gut gefallen, denn es geht sofort spannend los und die Suche nach dem Feuervogel entwickelte sich immer mehr zu einer actiongeladenen Schnitzeljagd, die von einem interessanten Handlungsort, an den nächsten führte. Trotz dieser Spannung, hätte ich mir vielleicht noch ruhigere Szenen gewünscht, die den Hintergrund der Drakharin und der Avicen näher beleuchtet hätten.

Nicht ganz so gut hat es außerdem mir gefallen, dass die Erzählperspektive häufig gewechselt hat. Der Leser durfte die Geschichte oft aus der Sicht von Echo und ihren Reisegefährten Caius, Ivy und Dorian lesen, was dazu geführt hat, dass man jeden der Charaktere besser kennengelernt hat. Ich hatte aber das Gefühl, dass man keinen der Charaktere besonders gut kennenlernen durfte und hätte mir gewünscht, dass die Autorin besonders die Protagonistin Echo mehr in den Vordergrund gestellt hätte.

Fazit:
"Das Lied des Feuervogels" ist ein vielversprechender Auftakt von Melissa Greys Midnight Girl Trilogie, bei dem ich aber noch Potenzial nach oben sehe. Die Handlung war zwar spannend und auch die Charaktere haben mir gut gefallen, aber ich habe den Eindruck bei beiden bisher nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.
Ich hoffe, dass Melissa Grey im zweiten Band noch mehr in die Tiefe gehen wird und deshalb gibt es vier Kleeblätter für diesen guten ersten Band.

Veröffentlicht am 04.06.2017

Gelungener zweiter Band

Die Farbe der Zukunft
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Bei der geheimen Zeitreise-Behörde Annum Guard hat sich so einiges verändert, seit Amanda die korrupten Machenschaften des ehemaligen Leiters der Guard aufgedeckt hat. Und während sie noch dabei sind die ...

Bei der geheimen Zeitreise-Behörde Annum Guard hat sich so einiges verändert, seit Amanda die korrupten Machenschaften des ehemaligen Leiters der Guard aufgedeckt hat. Und während sie noch dabei sind die so genannte Eagle Industries Affäre aufzuklären, verschwinden plötzlich Mitglieder von Annum Guard spurlos auf ihren Einsätzen...

"Die Farbe der Zukunft" ist der zweite Band von Meredith McCardles Zeitenspringer-Saga und wird, wie auch schon der erste Band, aus der Sicht der siebzehn Jahre alten Amanda erzählt, die bei Annum Guard den Codenamen Iris trägt.

Iris ist eine starke Protagonistin, die ihren eigenen Kopf hat. Sie ist kein perfekter Charakter und das hat mir richtig gut gefallen! Obwohl Amanda am Anfang nicht glücklich damit war, plötzlich ein Mitglied von Annum Guard zu sein, ist sie jetzt doch sehr loyal, besonders ihren Mit-Wächtern gegenüber, die es ihr anfangs nicht leicht gemacht haben.
Dadurch, dass Abe, Amandas Freund, nun das neuste Mitglied von Annum Guard ist, lernen wir noch andere Seiten an Amanda kennen. Allerdings konnte mich die Liebesgeschichte nicht wirklich begeistern, dazu kamen für meinen Geschmack zu wenig Gefühle rüber. Deshalb fand ich es nicht schlimm, dass sie nicht großartig in den Vordergrund gestellt wurde.

Der erste Band hat mir damals unglaublich gut gefallen, sodass ich mich schon sehr auf den zweiten Band gefreut habe. Ich liebe Zeitreise Geschichten einfach und deshalb war ich gespannt, ob Meredith McCardle mich mit der Fortsetzung erneut begeistern könnte.

Das A und O bei Zeitreise Geschichten ist einfach, dass sie gut durchdacht sind und der Autor diese gut erklären kann. Das ist Meredith McCardle erneut richtig gut gelungen! Die Zeitreisen im zweiten Band waren wieder logisch und hochspannend, weil es sehr deutlich wurde, wie gefährlich das Spiel mit der Zeit ist.

Auch der Verlauf der Handlung hat mir gut gefallen! Am Ende des letzten Bandes ist Amanda auf eine Spur gestoßen, die sie in diesem Band weiter verfolgt. Dabei fand ich es sehr spannend, dass es viele überraschende Wendungen gab und nichts zu offensichtlich war. Die Mischung aus geheimer Behörde, Zeitreise und Korruption ist absolut gelungen!
Auch der zweite Band konnte mich wieder fesseln, allerdings muss ich sagen, dass mir der erste Band etwas besser gefallen hat. Ich kann nicht wirklich sagen woran es lag, denn auch der zweite Band ist wieder temporeich und ich hatte viel Spaß beim Lesen, aber dieses gewisse Etwas, das das Buch zu einem Pageturner gemacht hätte, hat mir gefehlt.

Fazit:
"Die Farbe der Zukunft" ist ein gelungener zweiter Band von Meredith McCardles Zeitenspringer-Saga, auch wenn mich der erste Band ein bisschen mehr begeistern konnte. Trotzdem gefällt mir der Verlauf der Handlung richtig gut, die Geschichte konnte mich wieder mitreißen und ich bin nach einem überraschenden Ende so sehr gespannt, wie die Reihe weitergehen wird.
Vier gute Kleeblätter für einen tollen zweiten Band!

Veröffentlicht am 04.06.2017

Guter zweiter Band!

Bloodlines - Die goldene Lilie
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"Die goldene Lilie" ist der zweite Band von Richelle Meads Bloodlines Reihe und wird wieder aus der Sicht der Alchemistin Sydney Sage erzählt.
Der erste Band konnte mich ja wirklich überraschen, weil mir ...

"Die goldene Lilie" ist der zweite Band von Richelle Meads Bloodlines Reihe und wird wieder aus der Sicht der Alchemistin Sydney Sage erzählt.
Der erste Band konnte mich ja wirklich überraschen, weil mir die Geschichte richtig gut gefallen hat und ich viel besser mit Sydney zurechtgekommen bin, als ich erwartet hätte.

Nun geht die Geschichte weiter. Sydney, Jill, Eddie, Adrian und Angeline sind immer noch in Palm Springs, wo sie Jill verstecken. Im ersten Band sind schnell viele Rätsel aufgetaucht, die Sydney im Laufe der Handlung lösen musste, der zweite Band kam leider etwas schleppender in Gang. Die ersten 150 Seiten hat sich Sydney hauptsächlich mit alltäglichen Problemen rumgeschlagen, was man natürlich auch gut lesen konnte, aber es war eben noch nicht ganz so spannend. Aber dann kam immer mehr Spannung auf und das Ende konnte mich dann wieder glücklich stimmen!
Richelle Mead lässt es sich nehmen und wirft gegen Ende noch ein paar Fragen auf, die die Richtung zeigen, in die sich der dritte Band bewegen könnte, was mich natürlich sehr neugierig zurücklässt.

Sydney ist ein totaler Anfänger was das Daten angeht und deshalb war es ganz witzig, dass sie in "Die goldene Lilie" einen Jungen kennenlernt und anfängt mit ihm auszugehen. Brayden ist genau wie Sydney sehr schlau, aber leider fehlte die Magie zwischen den beiden. Auch hier konnte mich das Ende wieder überzeugen, denn da ist noch etwas passiert, dass dafür gesorgt hat, dass ich mich schon sehr auf den nächsten Band freue!

Die Entwicklung von Sydney gefällt mir richtig gut! War sie in der Vampire Academy Reihe noch eine Vollblut-Alchemistin, die sich nie getraut hätte gegen die Regeln der Alchemisten zu verstoßen, so ist sie jetzt etwas weniger verbohrt. Je mehr sie mit den Vampiren zusammen ist, desto mehr gewöhnt sie sich an sie und sie beginnt die Ansichten der Alchemisten mit anderen Augen zu sehen. Ich denke, dass diese Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist und ich freue mich darauf zu sehen, wie sie in den Folgebänden weitergeht.

Fazit:
"Die goldene Lilie" ist ein guter zweiter Band. Die Geschichte kam am Anfang zwar etwas schleppend in Gang, aber dafür konnte mich die zweite Hälfte des Buches wieder richtig mitreißen! Mit macht echt Spaß zu sehen wie Sydney sich entwickelt und ich bin schon sehr gespannt wie die Geschichte im nächsten Band weitergehen wird!

Veröffentlicht am 04.06.2017

Guter vierter Band

Bloodlines - Feuriges Herz
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"Feuriges Herz" ist der vierte Band von Richelle Meads Bloodlines Reihe, der mich schon auf der ersten Seite überraschen konnte! Das Buch wird nämlich nicht, wie die vorherigen Bände, nur aus der Sicht ...

"Feuriges Herz" ist der vierte Band von Richelle Meads Bloodlines Reihe, der mich schon auf der ersten Seite überraschen konnte! Das Buch wird nämlich nicht, wie die vorherigen Bände, nur aus der Sicht von Sydney Sage erzählt, sondern wechselt nach jedem Kapitel, sodass die Geschichte abwechselnd aus Sydneys und Adrian Ivashkovs Sicht erzählt wird.

Ich mag es eigentlich nicht so gerne, wenn mitten in einer Reihe mit den Sichten gespielt wird und auch bei "Feuriges Herz" musste ich mich erst daran gewöhnen. Einerseits hat es mir gut gefallen, dass man einen Einblick in Adrians Gefühlwelt bekam und man ihn einfach besser kennenlernen durfte, aber andererseits fand ich es schade, dass man viel weniger von Sydney hatte, die mir von Band zu Band besser gefällt!

Die veränderte Erzählperspektive hat allerdings auch dazu beigetragen, dass die Handlung interessanter wurde, weil man natürlich viel mehr erfahren hat und nicht nur auf Sydney angewiesen war. Allerdings fand ich auch, dass in diesem vierten Band nicht viel passiert ist. Die Geschichte ließ sich zwar gut lesen, aber mir war die Handlung eindeutig zu dünn. Die Geschichte kommt zwar nicht zum Stillstand, dafür hat man doch noch viel neues erfahren, aber ich finde es gab zu wenig Action, wenn man diesen Band mit den vorherigen vergleicht.

Den Großteil der Handlung hat die Liebesgeschichte zwischen Sydney und Adrian ausgemacht, die mir richtig gut gefallen hat. Die beiden sind ein tolles Paar und ich mag ihre Dynamik sehr gerne! Doch dadurch, dass Sydneys Schwester Zoe nun bei ihnen in Palm Springs ist, müssen Sydney und Adrian noch vorsichtiger sein und ihren Treffen haftet stets eine gefährliche Note an, denn die Beziehung zwischen einem Menschen und einem Moroi ist ein großes Tabu und wenn die Alchemisten es erfahren, würde Sydney in großer Gefahr schweben. Langweilig wurde es deshalb nicht und besonders das Ende konnte mich wieder mitreißen!

Fazit:
Mir fällt es etwas schwer den vierten Band der Bloodlines Reihe zu bewerten. "Feuriges Herz" ließ sich richtig gut lesen und Adrians und Sydneys Liebesgeschichte hat mir richtig gut gefallen! Allerdings fand ich, dass einfach zu wenig passiert ist, auch wenn es nicht langweilig wurde. Erst das Ende konnte mich wieder richtig mitreißen, sodass ich mich doch sehr auf den fünften Band freue!