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Veröffentlicht am 29.04.2022

Ein toller Reiseführer

Glücksorte in Regensburg
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Heute darf ich euch wieder einen Reiseführer der ganz besonderen Art vorstellen. Ich bin ja ein großer Fan dieser Buchreihe aus dem Droste-Verlag und habe durch diese außergewöhnlichen Reiseführer schon ...

Heute darf ich euch wieder einen Reiseführer der ganz besonderen Art vorstellen. Ich bin ja ein großer Fan dieser Buchreihe aus dem Droste-Verlag und habe durch diese außergewöhnlichen Reiseführer schon so viele tolle Orte entdeckt. Wie heißt es so schön: Fahr hin & werde glücklich!
Die Autoren Lisa & Benedikt Plikat sind Regensburger aus Überzeugung. 2005 zog es beide hierher, wo sie sich einige Zeit später kennenlernten. Wegzuziehen kommt für sie nicht infrage. Wenn sie nicht reisen oder schreiben, arbeiten sie als Lehrerin und Rechtsanwalt. Für die beiden ist Regensburg die schönste Stadt Deutschlands, wenn nicht der ganzen Welt. Denn Regensburg besticht schließlich nicht nur durch seine malerische, fast vollständig erhaltene Altstadt. Und so mancher Regensburger hat so seinen ganz persönlichen, versteckten Glücksorte in dieser Stadt.
Und in dieser interessanten Lektüre zeigen sie uns nun ihre Stadt. Sie entführen uns an 80 wunderschöne Orte, geben uns herrliche Tipps – die das Ganze, so denke ich spannend. Und nachdem es für meinen Sohn ja nun zum Studium nach Regensburg geht, hat es sich auch gleich auf dieses Buch gestürzt. Vielleicht werden wir ab und an gemeinsam einen dieser 80 Orte besuchen.
Aber nun zu dem Reiseführer selbst: Wieder ist jedem der 80 Tipps eine Doppelseite gewidmet. Auf der rechten Seite kann man die Sehenswürdigkeit, den Glückort, bestaunen und auf der linken Seite gibt es schon einen interessanten Einblick, manchmal auch den geschichtlichen Hintergrund, was uns erwartet. Natürlich findet man auch die genaue Adresse und einen genauen Hinweis, mit welchen öffentlichen Verkehrsmitteln man an Ort und Stelle gelangt. Schon beim Durchblick war ich überrascht, was diese Stadt, die mittlerweile sogar den Titel UNESCO-Welterbe führt, zu bieten. Nachdem ich während Corna-Zeiten das Wandern für mich entdeckt habe, war ich natürlich besonders von diesen Vorschlägen total begeistert. Also geht es demnächst in die Winzer Höhen und in die Tegernheimer Schlucht. Ich muss gestehen, ich freue mich schon drauf.
Ich bin von diesem Reiseführer, der ganz besonderen Art auch wieder total begeistert und natürlich gibt es vor mir 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 24.04.2022

Ein toller Wohlfühlroman

Oma macht klar Schiff
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In ihrem neuen Roman entführt uns die Autorin Regine Kölpin wieder an die wunderschöne Nordseeküste. Und hier machen wir in Fedderwardsiel und Burhave, alles beschaulichen kleine Orte,
Station.
Der Inhalt: ...

In ihrem neuen Roman entführt uns die Autorin Regine Kölpin wieder an die wunderschöne Nordseeküste. Und hier machen wir in Fedderwardsiel und Burhave, alles beschaulichen kleine Orte,
Station.
Der Inhalt: Frauke Hansen ist das öde Dasein in der Seniorenresidenz Sonnenuntergang in Burhave leid. Doch dann erbt sie einen Fischkutter – die Gelegenheit, endlich Schwung in ihre Leben zu bringen! Zumal ihre Freunde Heinz und Barbara die prima Idee haben, daraus ein schwimmendes Kuttercafé zu machen und von Hafen zu Hafen zu schippern. Gesagt, getan! Teenager Keno, der sich der kleinen Crew anschließt, hilft beim Umbau – und alles läuft (na ja, fast) wie geschmiert. Nur Kenos Opa bringt Frauke durcheinander, denn er sieht ihrer Jugendliebe verflixt ähnlich. Zum Gück steht ihr die Kuttercrew mit Rat und Tat zur Seite, selbst wenn es Turbulenzen gibt.
Ach, war das wieder schön! Wieder so ein unterhaltsamer Familienroman, der wie eine wohltuende Umarmung ist. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich an der Nordseeküste, lasse mir den Wind um die Nase wehen, lausche dem Gekreische der Möwen und genieße die Strandspaziergänge. Und natürlich ist der Besuch auf dem neueröffneten Kuttercafé und der Genuss der leckeren Kuchen eine absolutes Highlight. Außerdem lerne ich ja wieder wunderbare (mit einer Ausnahme) Menschen kennen, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Allen voran Frauke, die den Mut hat und mit 72 Jahren ihren Leben nochmal komplett umkrempelt. Sie will doch in der Seniorenresidenz, in der sie zwar alle Annehmlichkeiten hat, nicht versauern. Da kommt ihr der Fischkutter gerade recht. Am liebsten hätte ich ja beim Restaurieren geholfen. Ich sehe förmlich, wie der alte Kahn wieder in neuem Glanz erstrahlt. Gut, dass Frauke so große Unterstützung von ihren Freunden und von Keno bekommt. Und dann gibt es ja noch eine wunderbare Überraschung für Frauke. Ausgerechnet Kenos Opa erinnert sie an ihre erste Liebe, den Roten Oskar. Es ist ja schön, dass das Leben auch im Alter noch die eine oder andere Überraschung bereithält.
Für mich ein absoluter Gute-Laune-Wohlfühlroman, der mir unterhaltsame und auch aufregende Lesestunden beschert hat. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre, von der schon das wunderschöne Cover ins Auge sticht, 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.04.2022

Eine bewegende Lektüre

Das Geheimnis von Granada
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In ihrem neuen Roman – auf den ich mich übrigens riesig gefreut habe – entführt uns die Autorin Emma Wagner nach Andalusien. Und hier in der Hauptstadt Granada tauchen wir in eine wunderschöne, berührende ...

In ihrem neuen Roman – auf den ich mich übrigens riesig gefreut habe – entführt uns die Autorin Emma Wagner nach Andalusien. Und hier in der Hauptstadt Granada tauchen wir in eine wunderschöne, berührende Geschichte ein.
Der Inhalt: Granada in der Franco-Ära: Für den jungen Gitarrenbauer Diego und die Schneiderin Mina ist es die Zeit ihrer großen Liebe. Aber die Diktatur erlangt den Menschen viel ab, Armut, Angst und Überwachung bestimmen das Leben. Mina und Diego kämpfen für eine gemeinsame Zukunft in Freiheit und ahnen nicht, wie hoch der Preis ist, den sie für ihre Liebe zahlen werden. Jahrzehnte später macht die deutsche Ärztin Marisol sich Hals über Kopf auf den Weg nach Granada, um ihre spanischen Großeltern zu besuchen – dem geliebten Großvater geht es schlecht. Kaum angekommen, lernt Marisol den verschlossenen Fabio kennen, der sie auf eine rätselhafte Weise anzieht. Während die junge Frau in die verschlungenen Pfade ihrer Familiengeschichte eintaucht, schein Fabio ein ganz eigenes Spiel zu spielen.
Wow! Was für ein sensationeller Roman. Wenn ich die Augen schließe, läuft dieses wahnsinnig berührende Geschichte wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Vor allem die herrlichen Landschaftsbeschreibungen der Autorin tragen dazu bei, dass ich mir alles bildlich vorstellen kann. Und den Geschmack der Granatäpfel habe ich noch jetzt auf der Zunge. Diese Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Im Hier und Jetzt besuchen wir mit Marisol ihre Großaltern und machen dann eine unglaubliche Reise in die Vergangenheit. Und hier lernen wir die liebenswerte Mina und ihren Kämpfer Diego kennen. Beim Lesen werde ich von so vielen Emotionen übermannt und der Schmerz, die Trauer, die Verzweiflung und die Hoffnung die Mina empfindet, ist förmlich zu spüren. Wir tauchen auch in längst vergangene Geschichte ein und die grausamen Machenschaften, die damit verbunden waren. Mich hat dies wirklich alles sehr berührt. Und Marisol hat mit den Geheimnissen der Vergangenheit, die dann ans Licht kommen auch zu kämpfen. Und nach diesem Besuch in Granada ist plötzlich nichts mehr wie es vorher war.
Eine unglaubliche Lektüre, die mich auch jetzt nach Beendigung noch immer beschäftigt. Ich war und bin immer noch total begeistert und berührt. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre, die mir Traumlesestunden beschert hat, gerne 5 Sterne. Auch das Cover ist ein echter Hingucker, am liebsten würde ich sofort meine Koffer packen.

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Veröffentlicht am 18.04.2022

Ein sensationeller Abschluss

Das Grand Hotel - Die der Brandung trotzen
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Dies ist nun der spannende – leider letzte Teil – einer großartigen Familiensaga, in der uns die Autorin Caren Benedikt (hinter diesem Pseudonym steckt die Autorin Petra Mattfeldt) in das elegante Grand ...

Dies ist nun der spannende – leider letzte Teil – einer großartigen Familiensaga, in der uns die Autorin Caren Benedikt (hinter diesem Pseudonym steckt die Autorin Petra Mattfeldt) in das elegante Grand Hotel an der Ostsee entführt. Natürlich machen wir auch dieses Mal einen Abstecher nach Berlin.
Der Inhalt: Bernadette von Plesow, Inhaberin des feudalen Grand Hotel in Binz auf Rügen, hatte einen Traum: Sie sah ihren Sohn Constantin vor sich, der vor ihren Augen stirbt. Sie weiß, es war nur ein Traum, aber sie macht sich große Sorgen. Constantin hat sich mit der Unterwelt angelegt und befindet sich zurzeit im Gefängnis, wo er auf seinen Prozess wartet. Sogar die Todesstrafe könnte ihn erwarten. Natürlich muss Bernadette etwas tun, sonst wäre sie nicht die Frau, die sie ist. Während ihre Tochter Josephine das Grand führt, versucht Bernadette alles, um ihren Sohn einen Freispruch zu garantieren. Dabei kommt sie der Unterwelt gefährlich nah und verärgert einen äußerst gefährlichen Mann.
Wow! Was für ein grandioser Abschluss, in meinen Augen ein Meisterwerk. Während des Lesens stand ich ständig unter Strom und auch jetzt nach Beendigung des Buches habe ich feuchte Augen, so berührt hat mich das Ende dieses Buches. Der Schreibstil der Autorin ist einfach gigantisch. Durch sie erwacht die Geschichte vor meinem inneren Auge zum Leben. Die von Plesows sind mir im Laufe der Zeit schon bestens vertraut und habe mit der außergewöhnlichen Familie schon viele Höhen und Tiefen, sowie so manchen tragischen Schicksalsschlag erlebt. Josephine hat sich zu einer bemerkenswerten jungen Frau entwickelt, die nun genau weiß was sie will. Ihr Palais, das sie in Binz renoviert, soll etwas ganz besonderes werden. Was mich besonders freut, dass von ihrer Mutter unterstützt wird. Doch nun kämpft Bernadette um ihren Sohn Constantin und fährt nach Berlin um ihren Sohn vor dem Gefängnis zu retten. Hier tauchen wir in das nostalgische Berlin der 30er Jahre ein. Und hier wächst Bernadette, die mir im Laufe der Zeit ans Herz gewachsen ist, über sich selbst hinaus und dass, obwohl sie von dem wahren Leben und den Geheimnisses ihres Sohnes keine Ahnung hatte. Durch ihre Aktivitäten begibt sich aber dadurch in große Gefahr. Doch Gott sei Dank bekommt sie Unterstützung von guten Freunden, doch im Umfeld des verruchten Varietes geht man über Leichen. Noch jetzt habe ich Gänsehautfeeling, wenn ich mir gewisse Szenen vor Augen führe. Ich stand beim Lesen dieser herausragenden Lektüre ständig unter Strom und wurde immer wieder von zahlreichen Emotionen übermannt.
Eine fantastische Lektüre – ein absolutes Lesehighlight, das ich regelrecht verschlungen habe. Für mich war und ist Bernadette einfach der Fels in der Brandung. Auch das Cover ist ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.04.2022

Einfach toll

Kein Isländer ist auch keine Lösung
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Bei diesem Buch haben mich das farbenprächtige Cover und der Titel einfach magisch angezogen.
Außerdem lerne ich ja gerne neue Autoren kennen und auf diese Reise nach Island – einem Sehnsuchtsland – habe ...

Bei diesem Buch haben mich das farbenprächtige Cover und der Titel einfach magisch angezogen.
Außerdem lerne ich ja gerne neue Autoren kennen und auf diese Reise nach Island – einem Sehnsuchtsland – habe ich mich riesig gefreut.
Der Inhalt: Merle, alleinerziehende Mutter einer rebellischen Zwölfjährigen, findet die Sache mit der Liebe ziemlich hoffnungslos. Auch wenn sie in letzter Zeit immer häufiger an ihre mysteriösen Internetbekanntschaft denken muss. Da ist eine Reise nach Island vielversprechender, und ihre beste Freundin Steffi nimmt sie gleich mit. Doch kaum haben die beiden Frauen einen Fuß auf das Schiff gesetzt, geht das Chaos auch schon los: Denn der Atlantik ist riesig und ausgesprochen stürmisch, ihre Fähre wieder viel zu klein. Als Merle dann auch noch erfährt, dass ihre beste Freundin versucht, sie hinter ihrem Rücken zu verkuppeln, hat sie genug – Merle wird das alles plötzlich viel zu heiß! Doch aussteigen ist leider keine Option.
Ach, war das schön! Genauso traumhaft stelle ich mir eine Reise nach Island vor. Wenn ich die Augen schließe bin ich mit den zwei äußerst sympathischen Protagonistinnen auf der Fähre nach Island und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dieses Umgebung und die herrlichen Beschreibungen üben eine gewisse Magie auf mich aus. Der Schreibstil der Autorin ist einfach super und ich habe mich von der ersten Sekunde an wohlgefühlt. Was gibt es eigentlich schöneres, als sich mit der besten Freundin einen Traum zu erfüllen. Naja der Workshop auf der Fähre hat ja auch für einige Aufregung gesorgt. Und wenn ich mir gewisse Szenen vor Augen führe, kann ich ein Grinsen nicht unterdrücken. Und dann spielt ja die Liebe in dieser Geschichte auch eine große Rolle. Merle soll endlich wieder unter die Haube, zulange ist sie mit ihrer pubertierenden Tochter schon allein. Wäre da vielleicht die Internetbekanntschaft, mit der sie fleißig Isländisch gelernt hat eine Option? Steffi unternimmt wirklich alles um Merle zu verkuppeln. Also lasst euch überraschen. Aber auch für Steffi hält diese wunderschöne Reise eine Überraschung bereit – und plötzlich ist nichts mehr so wie es vor Beginn dieses Abenteuers war.
Eine absoluter Gute-Laune-Wohlfühlroman, der mir Traumlesestunden beschert hat. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne.

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