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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2022

Magische Geschichte über den Umgang mit Trauer, einer berührenden Freundschaft und ganz viel Bücherliebe

Amelia. Alle Seiten des Lebens
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Kennt ihr das? Man möchte auf keinen Fall, dass das Buch endet weil die Geschichte einfach sooo schön, einzigartig und bewegend ist? Genau so ein Roman war „Amelia – Alle Seiten des Lebens“ der Autorin ...

Kennt ihr das? Man möchte auf keinen Fall, dass das Buch endet weil die Geschichte einfach sooo schön, einzigartig und bewegend ist? Genau so ein Roman war „Amelia – Alle Seiten des Lebens“ der Autorin Ashley Schumacher für mich. Hinter dem wunderschön gestalteten Cover verbirgt sich nämlich eine sowohl magische wie auch tiefgründige Geschichte, welche mich im tief im Herzen berühren konnte. Der Schreibstil ist einerseits poetisch und detailverliebt, lässt sich andererseits aber trotzdem sehr angenehm lesen und fesselte mich bis zum Schluss. Über die Geschichte an sich möchte ich gar nicht viel verraten. Nur soviel ist wichtig zu wissen, es handelt sich um eine sehr feinfühlige Mischung aus berührenden Szenen rund um das Thema trauern, magischen Momenten und einer zarten Liebesgeschichte, welche mich zugleich berührte und verzauberte. Zwischen all dem ist kontinuierlich die Liebe zum Lesen, zu Büchern und Worten spürbar, so dass der Roman trotz des anspruchsvollen Themas ein absolutes Wohlfühlbuch für mich war. Amelia war mir als Protagonistin von Beginn an sympathisch, ihre Gefühle konnte ich gut nachvollziehen und ihre fortlaufende Charakterentwicklung gefiel mir richtig gut. Viele Details machen die Geschichte zu etwas ganz Besonderem, unter anderem das Buch im Buch, denn ein besonderer Fantasyroman und seine Geschichte begleitet alle Protagonist:innen durch die gesamte Handlung. Mit der wirklich einzigartigen Mischung konnte mich dieses besondere Werk absolut überzeugend und gehört damit schon jetzt zu meinen Jahreshighlights. Natürlich gibt es dafür 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Mein Fazit: Magisch, tragisch und doch hoffnungsvoll. Ein Muss für alle Büchernerds. Lasst euch einfach verzaubern!

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Veröffentlicht am 24.04.2022

Wunderbare Geschichte – Berührend, einzigartig und aufrüttelnd zugleich

Eine Frage der Chemie
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„Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus gehört schon jetzt zu meinen literarischen Jahreshighlights! Dieser Roman konnte mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln, wobei ich nicht wollte ...

„Eine Frage der Chemie“ von Bonnie Garmus gehört schon jetzt zu meinen literarischen Jahreshighlights! Dieser Roman konnte mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln, wobei ich nicht wollte das diese besondere Geschichte zu Ende ging. Sehr gerne hätte ich Elizabeth Zott noch weiter auf ihrem Lebensweg begleitet. Obwohl ich von diesem Roman absolut begeistert bin, muss ich allerdings anmerken, dass die Geschichte inhaltlich nicht immer leicht auszuhalten war. Durch ihre Themenschwerpunkte ist sie keine reine Wohlfühllektüre, wobei es auch immer wieder humorvolle Szenen gab. Die Geschichte vermittelt auf jeden Fall eindrücklich mit welchen Diskriminierungen Frauen in den 1960er Jahren konfrontiert waren. So machte mich die Lektüre angesichts mancher Ungerechtigkeiten wirklich wütend. Nicht nur Hauptprotagonistin Elizabeth Zott, welche als Chemikerin nicht ernst genommen wird, hat damit zu kämpfen, sondern auch mehrere andere Protagonistinnen, zeigen wie ihr alltägliches Leben, durch damals bestehende Gesetze und ein schreckliches vorherrschendes Frauenbild, eingeschränkt wird. Besonders gut gefiel mir außerdem die Charakterentwicklung bzw. -darstellung. Elizabeth ist nämlich durchaus eigenwillig und bekommt von der Autorin neben ganz vielen Stärken auch bestimmte Schwächen zugestanden. So wirkte die Geschichte äußerst authentisch und konnte mich immer wieder überraschen. Darüber hinaus werten sehr besondere Nebenfiguren wie zum Beispiel Hund Halbsieben die Handlung zusätzlich auf. So entwickelte sich im Gesamten eine perfekte Mischung, wobei wichtige feministische Fragen, stets im Mittelpunkt standen. Obwohl sich Einiges seit der damaligen Zeit zum Glück geändert hat, ist das Thema auch heute noch aktuell. Darum vergebe ich eine absolute Leseempfehlung für einfach Alle und wünsche mir mehr Bücher wie dieses!

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Veröffentlicht am 20.04.2022

Tiefgründiges Jugendbuch über eine Angststörung und deren Auswirkung auf die gesamte Familie

Sowas wie Sommer, sowas wie Glück
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Obwohl „Sowas wie Sommer sowas wie Glück“ keine leichte Lektüre war, habe ich den Roman von Lise Villadsen ausgesprochen gerne gelesen. Der Schreibstil machte es mir zudem einfach das Buch zu mögen, da ...

Obwohl „Sowas wie Sommer sowas wie Glück“ keine leichte Lektüre war, habe ich den Roman von Lise Villadsen ausgesprochen gerne gelesen. Der Schreibstil machte es mir zudem einfach das Buch zu mögen, da er wunderbar leicht zu lesen, aber doch auch poetisch und differenziert, war. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Astrid, deren Schwester Cecilie an einer schweren Angststörung leidet. Was diese für eine Auswirkung auf das Leben von Astrid und der gesamten Familie hat, machte die Handlung eindrücklich klar. Gerade auch dadurch bringt die Geschichte eine gewisse Schwere mit, wobei es auch immer wieder als Ausgleich heitere Szenen gab. Obwohl nur aus Astrids Sicht erzählt wird, fühlte sich die gesamten Geschehnisse äußerst authentisch an und ich konnte die unterschiedlichsten Blickwinkel nachvollziehen. Zahlreiche Details machten dabei deutlich, was es für Astrid bedeutet sich tagtäglich um ihre Schwester sorgen und kümmern zu müssen. Die dabei aufkommenden unterschiedlichsten Gefühle, wurden meiner Meinung nach äußerst glaubwürdig beschrieben. Der Fokus liegt eindeutig auf den beiden Schwestern und ihrer Beziehung zueinander, wobei auch so mancher Nebencharakter einen gelungenen Auftritt bekam. Am Ende war die authentische Geschichte für mich auch dadurch, wunderbar rund und stimmig. Eine weitere Besonderheit stellte Dänemark als Handlungsort dar. Obwohl sich Manches mit dem deutschen Schulsystem vergleichen lässt, gab es doch besondere Bräuche und Umstände, welche ich so zuvor noch nicht kannte. Auch dies machte die Geschichte für mich interessant. Alles in allem ist der Roman emotional anspruchsvoll, aber gerade dadurch absolut lohnenswert zu lesen. Deswegen vergebe ich gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.04.2022

Jetzt kommen die Töchter zu Wort! - Abwechslungsreiche Adaption zahlreicher Klassiker

Der seltsame Fall der Alchemisten-Tochter
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„Der seltsame Fall der Alchemisten Tochter“ ist wirklich etwas ganz Besonderes. Denn in ihrem Werk verbindet Autorin Theodora Goss die Inhalte aus historischen Klassikern zu einer neuen modernen Geschichte. ...

„Der seltsame Fall der Alchemisten Tochter“ ist wirklich etwas ganz Besonderes. Denn in ihrem Werk verbindet Autorin Theodora Goss die Inhalte aus historischen Klassikern zu einer neuen modernen Geschichte. Obwohl das Buch in den 1890ern spielt wirkt es dennoch überhaupt nicht altbacken. Dies liegt vor allem an den grandiosen Protagonistinnen, welche alle auf die ein oder andere Weise den damaligen Rollenzuweisungen trotzen. Auch durch diese sehr unterschiedlichen Charaktere ist die Erzählung äußerst abwechslungsreich. Das historische London stellt dabei ein ansprechendes, wie auch interessantes Setting dar und ermöglicht immer wieder Einblicke in die Gegebenheiten des damaligen gesellschaftlichen Lebens. Außerdem macht es wirklich großen Spaß die zahlreichen Anspielungen und Figuren aus bekannten klassischen Werken zu erkennen. Primär spielen hier zwar die Töchter berühmter literarischer Charaktere die Hauptrolle, dennoch gibt es noch viel mehr zu entdecken. Der Roman hebt sich allerdings nicht nur inhaltlich, sondern auch stilistisch von der Masse ab. Denn der eigentliche Erzählstrang wird durch eine völlig neue Erzählperspektive aufgewertet. So geben die bekannten Figuren immer wieder Kommentare zum soeben Gelesenen ab und die Geschichte erhält eine Metaebene. Es dauerte zwar einige Seiten bis ich mich an diesen ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnt hatte, dann gefiel er mir bis zum Schluss aber ausgezeichnet. So war die Lektüre nicht nur spannend, sondern immer wieder auch amüsant. Schon jetzt freue ich mich auf das zweite Abenteuer des Athena-Clubs, auf welches dieser gelungene Reihenauftakt auf jeden Fall Lust macht!

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Veröffentlicht am 17.04.2022

Grandioser dritter Band einer packenden Trilogie für Kinder ab 10

Projekt Cerberus – Totengräber der neuen Welt
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Endlich ist es soweit, die Geschichte rund um Jorin, Fenja und die A.KI.A, steuert auf ihr Finale zu. Um alle Ereignisse von „Projekt Cerberus – Totengräber der neuen Welt“ des Autoren Simak Büchel gut ...

Endlich ist es soweit, die Geschichte rund um Jorin, Fenja und die A.KI.A, steuert auf ihr Finale zu. Um alle Ereignisse von „Projekt Cerberus – Totengräber der neuen Welt“ des Autoren Simak Büchel gut verstehen zu können, sollte man unbedingt die ersten beiden Bände gelesen haben. Nur so entfaltet die fantasievolle Geschichte, ihren vollen Zauber. Wie schon die vorhergehenden Bücher auch, gefiel mir „Projekt Cerberus“ ausgezeichnet. Die Handlung weist diesmal von Beginn an, ein sehr hohes Erzähltempo auf und so jagt eine spannende Situation die nächste. Die Freunde erleben dabei ein richtiges Abenteuer, wobei man sich durch die bildhafte Erzählweise alles gut vorstellen kann. Außerdem gab es zahlreiche überraschende Wendungen, welche für mich bis zuletzt nicht vorhersehbar waren. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm, wobei er für jüngere Kinder nicht zu anspruchsvoll ist, aber auch Erwachsene langweilen sich bei dieser Lektüre nicht. Somit kann man das Buch sehr gut gemeinsam lesen und sich im Anschluss über die dramatischen Ereignisse austauschen. Besonders punktete die Geschichte bei mir mit ausgefuchsten technischen Details, welche Fans von Science Fiction erfreuen werden. Aber auch authentische Charakterentwicklungen und emotionale Aspekte, machten das Werk am Ende rund. Da ich absolut nichts zu kritisieren habe, empfehle ich dieses besondere Leseerlebnis gerne weiter und vergebe natürlich volle 5 Sterne!

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