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Veröffentlicht am 07.05.2022

Rasanter Thriller mit spannenden Charakteren

In die Fluten der Dunkelheit
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Worum geht’s?
Nachdem Victor Lessard seinem Job bei der Mordkommission von Montreal den Rücken gekehrt hat, arbeitet er für den Sicherheitsdienst eines Casinos und hat mit Mord und Totschlag eigentlich ...

Worum geht’s?
Nachdem Victor Lessard seinem Job bei der Mordkommission von Montreal den Rücken gekehrt hat, arbeitet er für den Sicherheitsdienst eines Casinos und hat mit Mord und Totschlag eigentlich nichts mehr am Hut. Als ihn seine ehemalige Partnerin Jacinthe aber um Mithilfe bei den Ermittlungen zum Mord an einem Investigativjournalisten bittet, stimmt er zu – und gerät mitten hinein in einem Sumpf aus Intrigen und Geheimnissen, die längst vergessen geglaubt waren.


Meine Meinung
Spannungstechnisch ist dieses Buch definitiv ganz weit vorne mit dabei, denn hier wird möglichen Längen bereits ab der ersten Seite Einhalt geboten. Ich war im weiteren Verlauf der Handlung dann schon fast ein wenig überrascht davon, wie viele Wendungen und neue Höhepunkte in die Geschichte eingeflochten werden konnten, ohne dabei zu überladen zu wirken. Ich musste mich zwar mitunter wirklich konzentrieren, um beim Lesen nichts zu verpassen, gelangweilt habe ich mich mit diesem Buch aber definitiv zu keinem Zeitpunkt.

Auch wenn man dieses Buch theoretisch unabhängig von den vorherigen Teilen der Reihe lesen kann, war es doch schön zu beobachten, wie sich bekannte Charakteren in veränderten Settings entwickelt haben. Protagonist Victor finde ich dabei noch immer unglaublich spannend, insbesondere da der Fokus in diesem Buch stark auf seiner Vergangenheit und den Hintergründen seiner Familiengeschichte liegt, was für mich ebenfalls einen großen Teil der Spannung dieser Geschichte ausgemacht hat.

Die Menge an Sprüngen und Verflechtungen innerhalb der Handlung ist sicherlich eine kleine Herausforderung, mir persönlich hat diese rasante Geschichte aber sehr viel Spaß beim Lesen gemacht, was mich definitiv auf weitere Bücher des Autors hoffen lässt.


Fazit
Wer nach Spannung, Intrigen und jeder Menge Persönlichkeiten sucht, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Auch wenn ich mitunter ein wenig aufpassen musste, um beim Lesen den Faden nicht zu verlieren, konnte mich diese Geschichte definitiv fesseln und bis zum Ende wirklich gut unterhalten.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2022

Unterhaltsame Enemies-to-Lovers Romanze

Dirty Flirty Enemy (White Collar Brothers 2)
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Worum geht’s?
Seit Bella mit ihrem neuen Maklerbüro genau gegenüber von Carmelo Mancini eingezogen ist, herrscht zwischen den beiden dicke Luft. Sie hält ihn für einen Schönling, der nicht mit Verkaufstalent ...

Worum geht’s?
Seit Bella mit ihrem neuen Maklerbüro genau gegenüber von Carmelo Mancini eingezogen ist, herrscht zwischen den beiden dicke Luft. Sie hält ihn für einen Schönling, der nicht mit Verkaufstalent sondern mit seinem Aussehen Erfolg hat, und dass ihr erster Kunde ausgerechnet von Carmelo zu ihr überläuft, lässt den natürlich ausschließlich das Schlimmste von ihr denken. Als dann aber ausgerechnet der neue Freund ihrer Mutter ein Angebot auf den Tisch legt, von dem sowohl Bella, als auch Carmelo profitieren, wollen beide beweisen, dass sie die besten ihres Faches sind – und dabei natürlich völlig professionell bleiben.


Meine Meinung
Das Konzept von Enemies-to-Lovers ist für mich eigentlich immer ein Garant für richtig unterhaltsamen Lesestoff und eine Menge Fetzen, die zwischen den Protagonisten fliegen. Dahingehend hat sich dieses Buch zwar in eine Richtung entwickelt, die nicht ganz meinen Erwartungen entsprach, wirklich viel Spaß hatte ich beim Lesen aber trotzdem.

Gut gefallen hat mir zunächst einmal der direkte Einstieg in die Geschichte und der flüssige Schreibstil, dank dem man ausgesprochen schnell im Buch vorankommen konnte. Die Dynamik in der Beziehung zwischen den Protagonisten war wirklich unterhaltsam zu lesen und hat es mir persönlich sehr einfach gemacht, richtig in der Geschichte zu versinken.

Auch das Beziehungsgeflecht zu den Nebencharakteren fand ich für dieses Genre schon recht ausführlich ausgearbeitet, was der Geschichte einen tollen Rahmen innerhalb der Reihe gegeben hat. Wirklich überzeugt hat mich dabei auch, dass beiden Protagonisten eine Hintergrundgeschichte gegeben wurde, die irgendwo jeweils einen gewissen Tiefgang aufweist.

Ein wenig überraschend fand ich dabei allerdings auch, dass die beiden über weite Teile der Handlung hinweg eigentlich gar nicht so sehr verfeindet waren, wie ich zu Beginn der Geschichte vermutet hätte. Ganz logisch fand ich die ersten Reaktionen der beiden aufeinander daher auch nicht so wirklich, insbesondere weil sich dann doch recht schnell eine völlig andere Stimmung zwischen ihnen eingestellt hat. Im weiteren Verlauf der Handlung hat das meiner Meinung nach aber tatsächlich auch irgendwie dazu beigetragen, dass ich ihre Beziehung als wesentlich authentischer und weniger überstürzt wahrgenommen habe.


Fazit
Wer auf der Suche nach ein wenig Romantik und spritzigen Dialogen zum Abschalten ist, dem kann ich diese Geschichte definitiv ans Herz legen. Die Charaktere waren wirklich unterhaltsam, die Beziehung der Protagonisten nicht überstürzt und auch das obligatorische Drama ist im Großen und Ganzen eigentlich noch zu ertragen.

Von mir gibt es dafür viereinhalb Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2022

Überraschend vielschichtige Internatsromantik

Dunbridge Academy - Anywhere
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Worum geht’s?
Eigentlich wollte Emma nie auf die schottische Dunbridge Academy gehen, die Schule, auf der sich ihre Eltern vor Jahren kennengelernt haben. In einem Austauschjahr sieht sie jedoch die einzige ...

Worum geht’s?
Eigentlich wollte Emma nie auf die schottische Dunbridge Academy gehen, die Schule, auf der sich ihre Eltern vor Jahren kennengelernt haben. In einem Austauschjahr sieht sie jedoch die einzige Chance, endlich herauszufinden, warum ihr Vater die Familie vor Jahren verlassen hat – und ehe sie sich versieht, sitzt sie bereits im Flugzeug nach Edinburgh. Als sie auf dem Flughafen zufällig Schulsprecher und Mitschüler Henry kennenlernt, verstehen sich die beiden auf Anhieb. Umso größer ist die Freude, als die beiden feststellen, dass sich ihre Wege nach der Landung nicht trennen müssen – wäre da bloß nicht Henrys Beziehung, die nicht nur die beiden vor emotionale Belastungen stellt.


Meine Meinung
Eigentlich habe ich mittlerweile ab und an das Gefühl, eigentlich zu alt für Bücher im Young Adult Bereich zu sein – aber diese Geschichte hat mich da eines besseren belehrt. Zu Beginn der Geschichte habe ich fast schon überraschend schnell ins Setting gefunden und wurde dabei innerhalb kürzester Zeit angenehm an die Atmosphäre erinnert, die mir schon als Kind bei den Hanni & Nanni – Büchern so gut am Internatsleben gefallen hat. Beim Lesen hatte ich dabei nur zu Beginn das Gefühl, ab und an an ein paar Längen hängen zu bleiben, was im Verlauf der Geschichte aber deutlich weniger wurde und mir insgesamt nicht den Lesespaß verdorben hat.

Einen der Hauptgründe, warum mich dieses Buch trotz der Ansiedlung im Young Adult Bereich abholen konnte sehe ich definitiv in den Protagonisten. In meinen Augen waren nicht nur Henry und Emma sehr erwachsen, sondern auch Grace hat damit einen extrem positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Man kann mit allen Figuren ordentlich mitleiden, und genau das hat vermutlich bei mir dazu geführt, dass ich mir beim Lesen nicht seltsam und zu alt für dieses Geschichte vorkam. Auch die vielseitigen Nebenfiguren haben mir wirklich gut gefallen, da auch ihre Charaktere mit genügend Mehrdimensionalität ausgestattet wurden um nicht bloße Aufsteller und Prototypen der Protagonisten der noch folgenden Bände darzustellen.

Gut gefallen hat mir darüber hinaus auch, wie hier mit Konflikten und wirklich schwierigen Themen umgegangen wurde. Besonders positiv muss ich hierbei anmerken, dass weder die Konflikte ins Extreme ausgeartet sind, auch das Ende hat zur Stimmung des Buches insgesamt gepasst, ohne sich dabei in Kitsch zu verlieren. Mir persönlich hat diese Mischung auf jeden Fall zugesagt und mich neugierig auf die noch folgenden Bände in dieser Reihe gemacht.


Fazit
Auch wenn es sicherlich einige Leser gibt, die bei dem Stichwort Internat sofort an Intrigen und kindische Dramen denken, kann sich diese Geschichte von solchen Klischees abheben. Mir persönlich haben die Protagonisten und ihre jeweilige Entwicklung wirklich gut gefallen und dafür gesorgt, dass ich die Reihe trotz anfänglicher Zweifel definitiv weiter verfolgen möchte.

Dafür vergebe ich viereinhalb Bücherstapel.

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Veröffentlicht am 27.04.2022

Kleinstadtromantik mit etwas überzogenen Figuren

Golden Hill Touches
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Worum geht’s?
Als Parker nach Jahren in den kleinen Ort Boulder Creek zurückkehrt, um die Ranch seiner Großeltern zurückzukaufen und eine Therapiestätte aufbauen möchte, freut das weder die Einwohner, ...

Worum geht’s?
Als Parker nach Jahren in den kleinen Ort Boulder Creek zurückkehrt, um die Ranch seiner Großeltern zurückzukaufen und eine Therapiestätte aufbauen möchte, freut das weder die Einwohner, noch seine Exfreundin so wirklich. Trotz alle des Gegenwindes hält Parker an seinen Plänen fest – und stößt dabei auf längst begraben geglaubte Gefühle.


Meine Meinung
Ich liebe Kleinstadtromantik, nicht nur wegen der Romantik, sondern auch wegen der absoluten Wohlfühlatmosphäre. Auch hier konnte mich die Landschaft Montanas direkt ins Setting transportieren, was beim Lesen wirklich tolle Bilder erzeugt hat.

Was mein Interesse dann ebenfalls hoch gehalten hat, waren der flüssige Schreibstil und die Zeitsprüngen, die Stück für Stück auch die Vergangenheit thematisiert haben. Das Erzähltempo hätte zwar stellenweise wirklich etwas höher sein dürfen, wenn man sich aber bewusst mit dem Ziel der Entschleunigung an diese Geschichte setzt, trägt das tatsächlich irgendwo auch noch zum Leseerlebnis bei.

Wirklich gut gefallen hat mir außerdem Parker als Protagonist. Seine Ideen und Ideale sowie die Fürsorglichkeit, mit der er sich um seine Schwester kümmert haben mich von Anfang an begeistert und ihn zu einer meiner liebsten Figuren gemacht. Dementsprechend schade fand ich es daher, dass die Rückblenden so lange keinen wirklichen Aufschluss darüber zulassen, warum die gesamte Stadt so eine starre Abwehrhaltung ihm gegenüber an den Tag legt. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Klarheit und etwas weniger starre und überzogene Muster gewünscht, denn so richtig verstanden habe ich diesen Teil der Handlung ehrlich gesagt nicht.

Auch mit Clay konnte ich eher weniger etwas anfangen, denn in meinen Augen hat es ihr insbesondere im direkten Vergleich mit Parker irgendwie an Charakter gefehlt. Selbst manch eine Nebenfigur kam mir stellenweise interessanter vor als sie, was für eine Protagonistin meiner Meinung nach leider eine denkbar schlechte Ausgangslage ist.


Fazit
Wem so richtig der Sinn nach Feel Good- und Small Town Romance steht, der liegt mit diesem Buch goldrichtig. Ganz logisch kam mir die Aufbauschung des obligatorischen Dramas zwar ehrlich gesagt nicht vor, aber wenn man sich eher auf die Atmosphäre konzentriert, kann man beim Lesen wunderbar abschalten und ganz in der Geschichte versinken.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

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Veröffentlicht am 25.04.2022

Tierischer Kinderkrimi mit niedlichen Charakteren

Mitternachtskatzen, Band 1 - Die Schule der Felidix
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Worum geht’s?
Nova und Henry stolpern mitten hinein in das Abenteuer ihres Lebens, als sie ein Stipendium für die Schule der Felidix erhalten. Als wäre ihre Gabe, mit Katzen sprechen zu können noch nicht ...

Worum geht’s?
Nova und Henry stolpern mitten hinein in das Abenteuer ihres Lebens, als sie ein Stipendium für die Schule der Felidix erhalten. Als wäre ihre Gabe, mit Katzen sprechen zu können noch nicht genug, müssen sie auch noch gemeinsam mit ihren vierbeinigen Freunden dafür sorgen, dass die Katzenkönigin von England aus der Gefangenschaft der hinterhältigen Siamkatze Penelope befreit wird – und das ist keine leichte Aufgabe, auch nicht für Katzenversteher.


Meine Meinung
Als großer Katzenfan konnte ich natürlich fast gar nicht anders, als mich unglaublich auf das Erscheinen dieser Geschichte zu freuen. Die Idee fand ich wirklich niedlich, und spätestens der Klappentext hat dann sowohl die kleinen, als auch die großen Katzenfans bei mir zuhause auf den Plan gerufen.

Grundsätzlich hat mir die Umsetzung dieses Buches wirklich gut gefallen, auch wenn ich durchaus zugeben muss, dass mich der Einstieg zunächst ein wenig verwirrt zurückgelassen hat. Trotz der Anlage als Reihe hätte man hier ein wenig besser in das Setting einführen können, um insbesondere kleineren Lesern den Überblick zu erleichtern und keine Verwirrung aufkommen zu lassen.

Gut gemacht waren nichtsdestotrotz die Charaktere, sowohl die mit zwei, als auch die mit vier Beinen. Henry hätte zwar gerne noch ein paar Seiten mehr einnehmen dürfen, im Großen und Ganzen kann man hier aber auch einfach Potenzial für Teil zwei sehen.

Ergänzt durch gelungene Illustrationen wird nicht bloß die Handlung zu einem spannenden Leseerlebnis, das am liebsten gar nicht mehr hätte aufhören müssen. Nicht nur mir hat es Spaß gemacht, Nova und ihre Freunde bei der Suche nach der Katzenkönigin zu begleiten, und dementsprechend außer Frage steht natürlich auch bereits jetzt, dass Teil zwei ebenfalls auf die Leseliste wandern wird.


Fazit
Nicht nur Katzenfans erleben hier ein wunderschöne Geschichte, die jede Menge Lesespaß verspricht und dabei über den gesamten Handlungsverlauf hinweg wirklich gut unterhält. An einiger Stelle hätte man eventuell noch ein wenig an der Logik feilen können, für ein Kinderbuch stellt das in meinen Augen aber noch keinen absoluten Negativpunkt dar.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

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