„Stars“ von Katja Kullmann beginnt mit einer guten Idee: Carla Mittmann, einst Philosophiestudentin mit großen Plänen, steckt seit Jahren im Kundenservice einer Möbelfirma fest. Nebenbei schreibt sie Horoskope ...
„Stars“ von Katja Kullmann beginnt mit einer guten Idee: Carla Mittmann, einst Philosophiestudentin mit großen Plänen, steckt seit Jahren im Kundenservice einer Möbelfirma fest. Nebenbei schreibt sie Horoskope – ohne echten Glauben daran, eher aus Pragmatismus. Als plötzlich ein Umschlag mit zehntausend Dollar vor ihrer Tür liegt, nutzt sie die Gelegenheit und wagt den Sprung ins Astrobusiness. Was als Flucht beginnt, entwickelt sich zu einem beruflichen Erfolg – doch bald stellt sich die Frage, wer hier eigentlich wen lenkt: Carla die Sterne, oder umgekehrt?
So vielversprechend diese Ausgangslage klingt, so ernüchternd empfand ich die Umsetzung. Der Roman braucht lange, um in Fahrt zu kommen. Über weite Strecken bleibt die Handlung vage, Ereignisse plätschern dahin, zentrale Fragen – etwa nach dem Ursprung des Geldes oder Carlas innerem Wandel – bleiben eher blass. Die titelgebende Astrologie spielt zwar eine Rolle, aber mehr als Kulisse denn als tragendes Thema. Tiefergehende Einblicke, sei es in die Szene oder in Carlas eigene Überzeugungen, habe ich vermisst.
Kullmann schreibt durchaus reflektiert, streut kluge Beobachtungen und gesellschaftliche Bezüge ein. Doch diese Elemente verlieren sich oft in der allgemeinen Orientierungslosigkeit der Hauptfigur. Carla ist eine Frau, die zwischen Resignation und Aufbruch schwankt – ein realistisches Bild vielleicht, aber literarisch nicht sonderlich mitreißend erzählt.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass der Roman zu viel andeutet, ohne etwas wirklich auszuerzählen. Es fehlt ein roter Faden, der Carla und die Leser gleichermaßen durch die Geschichte trägt. Wer sich für leise Bücher interessiert, die eher Stimmungen als Handlung transportieren, könnte hier fündig werden. Für mich persönlich blieb „Stars“ jedoch hinter seinem Potenzial zurück – atmosphärisch interessant, aber ohne bleibenden Eindruck.
Menschen, die sich durch „Moralische Ambitionen“ auszeichnen, stehen in dem Buch im Mittelpunkt. Rutger Bergmann beschäftigt sich mit verschiedenen Persönlichkeiten, die nicht nur Ideale hatte, sondern ...
Menschen, die sich durch „Moralische Ambitionen“ auszeichnen, stehen in dem Buch im Mittelpunkt. Rutger Bergmann beschäftigt sich mit verschiedenen Persönlichkeiten, die nicht nur Ideale hatte, sondern ihr Leben auch nach diesen ausgerichtet haben. Und so treffen wir auf Abolitionisten, Suffragetten, Helden des Widerstands und Bürgerrechtlerinnen. Das Buch stellt dabei die folgenden Fragen in den Fokus: Wie werden umwälzende Ideen nicht nur geboren, sondern auch in die Tat umgesetzt? Wie geht man die größten Herausforderungen seiner Zeit an? Wie kommt man vom Reden ins Handeln. Gleichzeitig verspricht das Buch als Anleitung dafür zu dienen, wie der Leser selbst im Angesicht von scheinbar überwältigenden Krisen in dieser Welt einen Unterschied machen kann.
Von der Covergestaltung und auch vom Titel her, kann ich mir kaum vorstellen, dass das Buch viele Leute ansprechen wird und ich denke da hätte man durchaus bessere Arbeit leisten können, um das entsprechende Zielpublikum anzusprechen. Aber sprechen wir lieber über den Inhalt selbst. Zum Schreibstil kann ich soweit wenig aussetzen. Der Autor benutzt eine schlichte und leicht verständliche Sprache und von einem Sachbuch erwartet man wohl auch nicht unbedingt einen besonders beeindruckenden Schreibstil.
Der Autor bringt seine Meinung in „Moralische Ambitionen“ sehr direkt rüber und er ist der Ansicht, dass jeder nach Großem streben muss. Bereits auf der ersten Seite beschwert er sich über den ‚glücklichsten Mann der Welt‘, der laut Rutger Bergmann zuviele Stunden in sein eigenes Glück investiert hat. Dies ist nach Meinung des Autoren nämlich nichts wert. Man muss nach Größerem streben und dabei ist das eigene Glück nicht so wichtig. Man soll stattdessen lieber die Welt verändern.
Im Laufe der knapp über 300 Seiten stellt der Autor dabei immer wieder historische Persönlichkeiten vor. Für mich wirkte das allerdings ein wenig, als müsste er sich ständig auf andere Personen beziehen, ohne in der Lage zu sein seine ‚Philosophie‘ selbstständig dem Leser näher zu bringen.
Letztendlich ist „Moralische Ambitionen“ wohl einfach ein Buch, welches nicht jedem gefallen wird. Mir selbst war es etwas unsympathisch, dass der Autor ständig darüber predigt wie wir alle unser Leben verbessern müssen und die Welt verändern müssen, ohne tatsächlich selbst umzusetzen was er predigt. Ich habe von dem Autor vorher nie gehört und wenn man seinen Lebenslauf recherchiert, würde ich nicht unbedingt sagen, dass er eine Person ist die die Welt verändert. Für mich erschien es als würde der Autor einem ständig vorhalten was man alles falsch macht und was man besser machen muss, ohne dabei in Betracht zu ziehen, dass seine eigene Meinung nicht die einzige ist die zählt.
Das Buch bietet einem nichts Neues und ich persönlich würde mein Geld nicht dafür verschwenden.
Ich hatte große Erwartungen an "Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten", aber leider konnte mich das Buch inhaltlich und stilistisch kaum überzeugen.
Maschik erzählt die Geschichte ...
Ich hatte große Erwartungen an "Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten", aber leider konnte mich das Buch inhaltlich und stilistisch kaum überzeugen.
Maschik erzählt die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen hinweg: vom Leben auf einem Hof an der Nordsee bis in die Gegenwart. Das klingt zunächst spannend und atmosphärisch, tatsächlich wirkt der Text aber eher wie eine lose Sammlung von Momentaufnahmen. Es gibt keine klare Linie, keine erkennbare Entwicklung, sondern viele kleine Szenen, die sich kaum zu einem Ganzen fügen. Wer hier eine zusammenhängende Familiengeschichte erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein.
Auch sprachlich blieb das Buch für mich schwierig. Die knappen, oft abgehackten Sätze sollen wohl poetisch und reduziert wirken, doch auf mich machten sie einen eher monotonen Eindruck. Nach einigen Kapiteln stellte sich eine gewisse Ermüdung ein, weil sich Formulierungen und Motive ständig wiederholten, ohne dass sie emotional etwas Neues transportierten.
Die Figuren bleiben über weite Strecken schemenhaft. Ich hatte Mühe, sie auseinanderzuhalten oder wirklich zu verstehen, was sie antreibt. Statt Nähe entsteht Distanz, und selbst die vermeintlich starken Bilder verlieren mit der Zeit an Wirkung. Auch die surrealen Elemente wirkten für mich eher aufgesetzt als bedeutungsvoll.
Am Ende hatte ich das Gefühl, dass hier vieles gewollt kunstvoll wirkt, ohne wirklich zu berühren. Die Idee, den Generationen einer Familie nachzuspüren, ist stark, aber die Umsetzung blieb für mich zu verkopft und unzugänglich.
Eine ambitionierte, aber überkonstruierte Familienerzählung, die mehr Eindruck durch Stil als durch Gefühl hinterlässt. Für mich war das leider kein Lesegenuss.
„Der letzte Schrei“ konnte mich leider nicht überzeugen. Ich denke die Zielgruppe wird von dem Buch bestimmt begeistern sein, aber ich fand das Gesamtpaket leider nicht gut und musste mich regelrecht dazu ...
„Der letzte Schrei“ konnte mich leider nicht überzeugen. Ich denke die Zielgruppe wird von dem Buch bestimmt begeistern sein, aber ich fand das Gesamtpaket leider nicht gut und musste mich regelrecht dazu zwingen das Buch endlich zu beenden. Vermarktet wird das Buch als Krimi und das Buch hat auch Krimi Elemente, aber die entsprechende Storyline steht irgendwie sehr im Hintergrund und konnte mich nicht fesseln. Ich war den Großteil der Handlung gelangweilt und habe mich immer wieder dabei erwischt wie meine Gedanken abgedriftet sind. Ich konnte immer nur wenige Seiten am Stück lesen und habe richtig gemerkt wie es mich dazu gezogen hat ein anderes Buch anzufangen. Kein gutes Zeichen!
Bereits auf dem Cover steht ‚Kriminalroman‘, aber für mich ist es eher ein queerer Roman. Denn es geht eigentlich nur um das Thema Queerness und dementsprechend auch um den eigenwilligen Ermittler. Ich finde es toll wie facettenreich die Buchwelt wird und möchte daran auch gar nichts aussetzen. Mein einziges Problem war einfach, dass ich mich gar nicht in die Charaktere hineinversetzen konnte und sie mir komplett fremd waren. Ich hatte das Gefühl eine Handlung von außen zu betrachten, ohne mich tatsächlich ganz in der Geschichte verlieren zu können.
Das wohl größte Problem für mich war aber der Schreibstil, der überhaupt gar nicht meins war. In meinen Augen ist es kein sehr schöner und ausgearbeiteter Schreibstil, was auch einer der Gründe war weshalb ich einfach nicht in die Handlung hineinfinden konnte. Ich bin mit dem Buch ein Risiko eingegangen, denn bereits bei der Leseprobe hatte ich leichte Zweifel, aber wollte dem Buch unbedingt eine Chance geben. Das ist leider nicht aufgegangen.
FAZIT
Krimifans würde ich das Buch definitiv nicht empfehlen und der Schreibstil war leider gar nicht meins. Die Charaktere waren mir nicht gut genug ausgearbeitet und auch die Handlung fand ich nicht mitreißend. Wer ein queeres Buch sucht wird hiermit vielleicht glücklich, aber andernfalls kann ich das Buch nicht empfehlen.
"A Dark and Twisted Tide" ist der letzte Band der vierteiligen Thriller Serie um Lacey Flint. Die einzelnen Fälle sind zwar stets in sich abgeschlossen, trotzdem würde ich empfehlen mit dem ersten Band ...
"A Dark and Twisted Tide" ist der letzte Band der vierteiligen Thriller Serie um Lacey Flint. Die einzelnen Fälle sind zwar stets in sich abgeschlossen, trotzdem würde ich empfehlen mit dem ersten Band anzufangen, da die persönlichen Geschichten der Charaktere - vor allem Laceys Vergangenheit - sonst zu einigen Verwirrungen führen dürfte. Ich muss leider zugeben, dass ich von dem Abschluss der Reihe sehr enttäuscht war. Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen die Reihe mit dem dritten Band zu beenden, welcher dem Leser eine gut geschriebene Schlussszene geboten hatte. Die Lacey Flint Serie hat eine ganze Reihe treuer Fans, aber ich konnte mich von Anfang an nicht mit Sharon Boltons Schreibstil und ihrer Art der Charakterentwicklung anfreunden. Leider habe ich zu "A Dark and Twisted Tide" nur wenig Gutes zu sagen, aber dies soll keinesfalls ein Verriss werden, vielmehr will ich versuchen kritisch zu beleuchten was mir an dem Roman nicht gefallen hat und aus welchen Gründen und auch was ich mir stattdessen gewünscht hätte.
CHARAKTERE
Lacey Flint ist ein Hauptcharakter, der sehr viel Potential mitbringt. Sie ist tough, mutig und geheimnisvoll. Doch ihre negativen Merkmale stachen mir die gesamte Reihe über mehr ins Auge. Mir fehlt eine sichtbare Entwicklung, denn aus ihren Fehlern scheint sie einfach nie zu lernen. Zudem erwähnt die Autorin in jedem einzelnen Buch, dass Lacey zwar nicht viel Aufsehen um ihr Aussehen macht und daran auch keine Gedanken verschwendet, aber trotzdem unwiderstehlich wirkt. Frauen fällt sie gar nicht wirklich auf, aber sie bleibt allen Männern im Gedächtnis. Und daran wird der Leser in jedem Buch erinnert. Der Sinn dahinter blieb mir verborgen. Zudem wird zwar stetig erwähnt, dass Lacey darunter leidet was sie alles erlebt hat, aber auch da haben mir Szenen gefehlt, die dies dem Leser zeigen. Was mir besonders schwer aufgestoßen ist, sind die Erlebnisse aus "Now You See Me". Es wird im dritten und vierten Teil mehrmals beschrieben, dass sie die Person, die hinter den Ripper Morden steckt regelmäßig im Gefängnis besucht. Doch dies wird eher nebenbei beschrieben, als wäre es nichts Besonderes. Ich habe nicht verstanden weshalb Sharon Bolton darauf nicht näher eingeht, da diese ganze Geschichte unheimlich viel Potential mit sich bringt und zudem einen großen Einfluss auf Lacey hat.
Nachdem mir die Entwicklung von Mark Joesbury im letzten Teil gut gefallen hatte, macht er in "A Dark and Twisted Tide" eine große Rückentwicklung. Seine persönliche Storyline hat überhaupt nichts zu dem eigentlich Fall beigetragen und ich hätte mir gewünscht, dass diese einfach außen vorgelassen wird. Ich hätte ihn viel lieber in direkter Interaktion mit Lacey erlebt, anstatt ihn wieder nur als Nebenfigur zu sehen, der gelegentlich auftritt um Laceys Gefühlswelt durcheinander zu bringen. Ein ähnliches Problem hatte ich mit Dana, deren Entwicklung mir nicht plausibel erschien. Es erschien mir als hätte die Autorin ihren Kinderwunsch nur eingebracht weil es sich im späteren Verlauf gut mit dem Fall verknüpfen ließ. Auch das Verhältnis zwischen Dana und Lacey wirkte auf mich wie ein schlechtes Theaterspiel. Es ist von Anfang an ein stetiges hin und her gewesen, welches mich genervt hat.
In "A Dark and Twisted Tide" begegnen wir mehreren Nebencharakteren, die für die Geschichte von Bedeutung sind. Für mich insofern problematisch, als das sie mir allesamt farblos erschienen. Ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen und nicht einmal mit den Opfern mitfiebern, weil ihre Darstellung mich tatsächlich kalt gelassen hat und keinerlei Empathie hervorrufen konnte, was ich in der Art in Thrillern noch nicht oft erlebt hatte. Oftmals kam es mir vor als würde ich einen langweiligen Krimi gucken, den ich am liebsten ausschalten würde. Ich hätte es schön gefunden, wenn sich Sharon Bolton mehr Zeit genommen hätte ihren Charakteren eine eigene Stimme zu verleihen.
WELTENBAU
Das Hausboot, welches im letzten Buch bereits vorkam, wurde zum neuen zuhause für Lacey. Und auch der Fall in "A Dark and Twisted Tide" spielt am und im Wasser, wodurch die Themse diesmal zum zentralen Handlungsort wird. So ganz konnte diese ganze Atmosphäre nicht auf mich übergreifen und die Beschreibung von Laceys Leben auf dem Boot hat mich eher dazu gebracht zu hinterfragen wie sie es dort überhaupt aushalten kann. Allgemein hat mir das ganze Setting diesmal nicht so wirklich zugesagt. Lacey wohnt an der Themse, sie arbeitet auf der Themse und der Fall dreht sich auch rund um die Themse. Irgendwie war mir das alles etwas zuviel. Die Szenen rund um Laceys Arbeit fand ich sehr langweilig zu lesen und ich hab mich mehrmals dabei erwischt wie ich Sätze einfach überflogen habe. Mir kam es nicht vor als wäre ich selbst in der Handlung drin, sondern würde alles nur von außen betrachten.
Zudem haben wir einen weiteren persönlichen Fall für Lacey und mittlerweile stellt sich mir die Frage, wie oft eine Person von verschiedenen Mördern und Psychopathen involviert werden kann. Für mich war es dieses Mal einfach nur noch unglaubwürdig. Die Handlung hat sich allgemein in die Länge gezogen und ich bin bis zum Ende nicht in die Geschichte hinein gekommen. Ich muss sagen, dass ich das Grundthema mit dem illegalen Schmuggel in das Vereinigte Königreich durchaus interessant fand. Ebenso wie die Hintergründe der Frauen und auch die Auslösung an sich bot durchaus Potential. Aber mich konnte es nicht packen und ich war froh, als ich das Buch endlich beendet hatte. Auch die Endszene fand ich überzogen – wohingegen das Ende des dritten Bandes perfekt gewesen wäre um die Reihe abzuschließen. Es war schade, dass die Charaktere aus den vorherigen Büchern in den nachfolgenden Bänden plötzlich vergessen waren. "A Dark and Twisted Tide" hat so viele Möglichkeiten gehabt Barney einen Gastauftritt zu geben. Und wieso haben wir während Marks persönlichem Fall nie was über seinen Sohn gehört? Für mich liest sich das Buch wie eine Rohfassung, an der noch gearbeitet werden muss.
SPRACHSTIL
Der Schreibstil von Sharon Bolton hat sich in den einzelnen Büchern nicht weiterentwickelt und bleibt schlicht, sachlich aber auch relativ nichtssagend. Ich hatte vermehrt das Problem, dass mich ihr Schreibstil einfach nicht fesseln konnte. Oftmals hab ich ganze Absätze lediglich überflogen und mir hat es gefehlt regelrecht an den einzelnen Sätzen kleben zu bleiben. Die Handlung wollte vor meinen Augen nicht lebendig werden und ich musste mich regelrecht zwingen weiter zu lesen. Wie gewohnt zeichnet sich das Buch durch viele kurze Kapitel aus, in denen Erzähler und Perspektive stetig wechseln. Besonders die Sichtweise der Opfer hat mir diesmal große Probleme bereitet und es fiel mir sehr schwer bei ihren Kapiteln konzentriert zu bleiben, weil ich gedanklich immer wieder abgeschweift bin. Da mir Lacey mittlerweile nur noch unsympathisch ist, konnte ich leider auch ihre Sichtweise nicht genießen. Am schlimmsten fand ich jedoch den Schwimmer zu lesen, was auch daran liegen mag, dass mich die Auflösung um ihn ziemlich enttäuscht hat.
COVER
Das Cover passt wunderbar zur Handlung und vermittelt eine düstere Atmosphäre. Es ist kein Geheimnis, dass mir die Cover der Lacey Flint Reihe sehr gefallen. Als notorische Coverkäuferin waren sie mit eines der Gründe weshalb ich das erste Buch der Reihe überhaupt erst in die Hand genommen habe. Nicht ganz so passend ist das amerikanische Hardcover, aber zum ersten Mal finde ich auch das sehr schön gestaltet. Lediglich das deutsche Cover ist meiner Meinung nach wieder ziemlich unpassend. Der dunkelblaue Farbverlauf lässt sich zwar nett ansehen, aber inwiefern Seepferdchen mit der Handlung zu tun haben bleibt mir ein Rätsel. Für mich ist das Cover sehr irreführend und auch den Titel finde ich nicht so gut gewählt wie das Original!
FAZIT
"A Dark and Twisted Tide" ist für mich der schwächste Teil der Reihe. All die Kritikpunkte, die ich an den vorherigen Bänden geäußert habe, werden hier noch mal verstärkt. Ich konnte keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen und selbst der Fall konnte mich diesmal nicht fesseln. Teilweise war ich genervt von der Erzählweise und mehrfach versucht das Buch abzubrechen. Nach vier Versuchen muss ich für mich feststellen, dass es einfach nicht sein soll. Ich werde keine weiteren Bücher von Sharon Bolton lesen!