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Veröffentlicht am 06.06.2022

Schöner Wohlfühlroman

Everything We Lost (Love and Trust 2)
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Hope und Yeonjun lernen sich in dem Café, in dem Hope arbeitet, kennen und werden innerhalb kürzester Zeit beste Freunde. Doch kann und wird es bei einer Freundschaft bleiben?

Ich bin sehr gut in die ...

Hope und Yeonjun lernen sich in dem Café, in dem Hope arbeitet, kennen und werden innerhalb kürzester Zeit beste Freunde. Doch kann und wird es bei einer Freundschaft bleiben?

Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen. Sowohl Hope als auch Yeonjun sind sympathische Charaktere, die der Leser vor allem dadurch kennenlernt, dass die Geschichte abwechselnd in Ich-Form aus der Perspektive der Protagonisten erzählt wird.

Die Geschichte rund um das Kennenlernen und die Freundschaft plätschert eine Zeit lang so vor sich hin. Zwar mochte ich all die Details, die hinsichtlich der Hobbys und Yeonjuns Herkunft Südkorea erzählt werden, allerdings habe ich die ganze Zeitpunkt auf einen Höhe- bzw. Wendepunkt hingefiebert, der sich allerdings nicht eingestellt hat. Die Geschichte ist emotional und dreht sich um wichtige und ernste Themen, aber ist mir persönlich etwas zu reibungslos verlaufen. Dennoch ein schöner Wohlfühlroman.

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Veröffentlicht am 10.05.2022

Liebesgeschichte mit starken Frauencharakteren

SOMERSET. Sehnsucht und Skandal (1)
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Isabella ist auf der Suche nach einem Ehemann, nachdem sie eine Liebesnacht mit einem Offizier verbracht hat und nun ihre Ehre retten will. Sie besucht ihre Tante in Bath, um sich auf dem Heiratsmarkt ...

Isabella ist auf der Suche nach einem Ehemann, nachdem sie eine Liebesnacht mit einem Offizier verbracht hat und nun ihre Ehre retten will. Sie besucht ihre Tante in Bath, um sich auf dem Heiratsmarkt umzuschauen.

Der erste Teil des Romans hat mir sehr gut gefallen. Isabella und Betty, ihre Begleitung, sind starke Charaktere und schnell wird deutlich, dass die beiden sehr fortschrittlich in ihrem Denken sind und so ganz und gar nicht unterwürfig, wie es von ihnen erwartet wird. Die Suche nach einem geeigneten Heiratskandidaten - Lord Shakleton - ist unterhaltsam und das Aufeinandertreffen mit Alexander Wilkinson, dem Tuchhändler, bringt ein Knistern in die Geschichte.

Leider lässt die Geschichte mit der Zeit nach, die Leichtigkeit geht verloren und die Beziehung von Isabella und Alexander zueinander wird schwermütig. Das ist schade, da mir der erste Teil tatsächlich gut gefallen hat. Die Charaktere, insbesondere Rebecca und auch Tom, machen mir aber Hoffnung für die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Nicht wie erwartet

Woman Down
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Woman Down ist der aktuelle Roman von Colleen Hoover. Als Bestsellerautorin ist sie für viele Leserinnen und Leser mit hohen Erwartungen verbunden. Erwartungen, denen sie dieses Mal leider nicht ganz gerecht ...

Woman Down ist der aktuelle Roman von Colleen Hoover. Als Bestsellerautorin ist sie für viele Leserinnen und Leser mit hohen Erwartungen verbunden. Erwartungen, denen sie dieses Mal leider nicht ganz gerecht wird.

Petra ist eine sehr erfolgreiche Autorin. Nachdem einer ihrer Romane verfilmt wurde, erntet sie jedoch viel negative Kritik und gerät in eine schwere Schreibkrise. Um wieder zu sich zu finden, zieht sie sich in eine abgelegene Hütte zurück. Dort trifft sie auf einen wahnsinnig attraktiven Polizisten, der zufällig genauso aussieht wie der Hauptcharakter ihres neuen Romans. Ein heißes und zugleich verbotenes Spiel beginnt.

Die Geschichte startet relativ langatmig und konzentriert sich lange Zeit auf ein sehr gleichförmiges Setting. Die Figuren bleiben dabei eher unsympathisch. Insbesondere Petra hat mich stellenweise ziemlich genervt. In der Mitte des Buches hatte ich kurzzeitig das Gefühl, dass die Handlung noch richtig spannend oder zumindest sehr heiß werden könnte. Stattdessen entwickelt sich die Geschichte jedoch zunehmend in eine eher abstruse Richtung.

Das Buch lässt sich zwar schnell lesen, sodass ich es trotz meiner Kritikpunkte beendet habe, wirklich überzeugen konnte es mich jedoch nicht. Schade, ich hoffe, dass der nächste Roman von Colleen Hoover wieder stärker ist.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Ruhiger Roman

Mathilde und Marie
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Im Zentrum der Geschichte stehen Mathilde und Marie. Marie ist jung und auf der Flucht vor ihrem hektischen Leben in Paris. Da kommt das beschauliche Redu gerade recht. Mathilde hingegen hat den Anschluss ...

Im Zentrum der Geschichte stehen Mathilde und Marie. Marie ist jung und auf der Flucht vor ihrem hektischen Leben in Paris. Da kommt das beschauliche Redu gerade recht. Mathilde hingegen hat den Anschluss verloren und lebt sehr zurückgezogen. Die beiden Frauen erscheinen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, sind sich aber doch ähnlich und bauen langsam eine Beziehung auf.

Das Buch ist nicht langatmig, aber die Handlung schreitet wirklich sehr langsam voran. Richtige Spannung sucht man vergebens, aber das ist auch nicht der Sinn dieses Buches. Stattdessen entfaltet sich die Geschichte behutsam und gewinnt gerade dadurch an emotionaler Tiefe.

Die Atmosphäre ist ruhig und sensibel. Sprachlich zeichnet sich der Roman durch eine ruhige, poetische Erzählweise aus. Sie ist schön, mir aber teilweise zu ausschmückend und an manchen Stellen auch nicht ganz so passend, da wohl kaum jemand so sprechen würde.

Einige Szenen haben mich durchaus berührt, andere hingegen blieben für mich etwas distanziert. Ich hatte nicht durchgehend das Gefühl, wirklich mitzufiebern, auch wenn die Figuren interessant sind.

Für alle geduldigen Leser, die ein nachdenkliches und entschleunigendes und ruhiges Buchen suchen, ist „Mathilde und Marie“ genau das Richtige.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Anders als erwartet

Great Big Beautiful Life
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Die beiden Schriftsteller Alice und Hayden konkurrieren darum, wer die Geschichte von Margaret Ives, die aus einer sehr bekannten Familie kommt, als Buch veröffentlichen darf. Einen Monat lang sind die ...

Die beiden Schriftsteller Alice und Hayden konkurrieren darum, wer die Geschichte von Margaret Ives, die aus einer sehr bekannten Familie kommt, als Buch veröffentlichen darf. Einen Monat lang sind die beiden ärgste Konkurrenten und verbringen dennoch viel Zeit miteinander.

Das Buch erzählt zwei Geschichten. Die von Alice und Hayden, die die Geschichte von Margaret veröffentlichen möchten, und die Geschichte von Margaret selbst, die in die Handlung eingebettet ist.

Ich habe bisher sämtliche Bücher von Emily Henry geliebt. Doch dieses kann leider nicht mithalten. Über große Strecken habe ich mich einfach nur gelangweilt. Zwischendurch gab es immer mal interessante Passagen. Glücklicherweise war das letzte Drittel spannend und konnte es für mich noch rausreißen. Alice und Hayden waren sympathisch, aber blieben neben der schillernden Margaret blass.

Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht fesseln.

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