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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2023

Die Wasserleiche

Windstärke Tod (WaPo Cuxhaven 1)
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Dieses Buch ist der Serienauftakt eines Autorenduos. Der Regionalkrimi spielt in Cuxhaven. Eine kleine Karte zeigt wichtige Gegenden, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Im Mittelpunkt stehen die ...

Dieses Buch ist der Serienauftakt eines Autorenduos. Der Regionalkrimi spielt in Cuxhaven. Eine kleine Karte zeigt wichtige Gegenden, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Im Mittelpunkt stehen die beiden Protagonisten Agatha Christensen Polizistin bei der Wasserschutzpolizei und Victor Carvalho Oberkommissar der Kripo. Das Cover ist sehr gelungen, passt perfekt zum Küstenkrimi. Durch den flüssigen Schreibstiel und die kurzen Kapitel kommt man mit dem Lesen schnell voran. Sämtliche Handlungsorte und Personen wurden gut beschrieben. Allerdings fehlte es mir auf den 360 Seiten an Spannung. Während der Leser den Täter längs kennt, (war mir gleich klar) tappt die Polizei immer noch im dunkeln.
In Cuxhaven soll ein Windparkt im Meer gebaut werden. Der Streit Berater Gunther Fluth wird ermordet. Ausgerechnet Agatha fischt ihn nur mit einer Badehose bekleidet aus dem Wasser. Für Mord ist sie leider nicht zuständig, aber dass hält sie nicht davon ab, sich in die Ermittlungen der Kripo einzumischen, vor allem da Kommissar Victor Carvalho noch keine Ergebnisse vorweisen kann. Dann gibt es den nächsten Toten.
Wer leichte unblutige Krimis mag, ist mit diesem Buch gut bedient. Mir fehlte es an Spannung und Nervenkitzel. Die Ermittlungen fand ich teilweise sehr stümperhaft und die ganze Story in vielen Dingen unlogisch. Vielleicht wird der nächste Band ja besser.

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Veröffentlicht am 21.04.2023

Zwei Frauen im Wandel der Zeit

Glückstöchter - Einfach leben
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Ich habe mich sehr über eine neue Reihe der Autorin gefreut. Leider wurden meine Erwartungen mit diesem Buch nicht erfüllt. Die Figuren blieben blass, die Themen über Natur und Umwelt nahmen zu viel Raum ...

Ich habe mich sehr über eine neue Reihe der Autorin gefreut. Leider wurden meine Erwartungen mit diesem Buch nicht erfüllt. Die Figuren blieben blass, die Themen über Natur und Umwelt nahmen zu viel Raum ein, weniger wäre mehr gewesen. Die Handlungen der Protagonisten waren für mich oft nicht nachvollziehbar, teils unlogisch und klischeehaft. Teilweise musste ich mich zum Weiterlesen zwingen, die ganze Story dümpelte so dahin.

2 Frauen stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Anna lebt gut behütet mit ihrem Vater 1910 auf Gut Dreisonnenquell. Als eine Stiefmutter ins Haus kommt, bricht diese Idylle zusammen. Eva lebt 1976 in Murnau. Nachdem sie von ihrer Adoption erfährt zieht sie nach München in eine WG. Beide Frauen verbindet die Liebe zur Natur und sicher auch noch mehr.

Leider konnte mich diese Geschichte nicht wirklich packen. Zwar eine nette Unterhaltung aber es fehlte die Tiefe. Ob ich die nächsten Bände lesen werde bleibt offen.

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Veröffentlicht am 15.05.2022

Wir ziehen aufs Dorf

Die kleine Buchhandlung im alten Postamt
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Eine nette Geschichte für ein sonniges Wochenende auf der Terrasse. Titel und Cover haben mich gleich neugierig gemacht. Durch den flüssigen Schreibstiel und die kurzen Kapitel kam man schnell voran.
Hannah ...

Eine nette Geschichte für ein sonniges Wochenende auf der Terrasse. Titel und Cover haben mich gleich neugierig gemacht. Durch den flüssigen Schreibstiel und die kurzen Kapitel kam man schnell voran.
Hannah wurde mit 19 Jahren Mutter. Seitdem kümmert sie sich nur um ihren Sohn Ben und ihren Mann Phil, der selten zu Hause ist. Jetzt ist der Junge ein Teenager und gerät in schlechte Kreise. Deshalb kommt das Angebot ihrer Cousine gerade zur rechten Zeit. In einem kleinen Dorf soll sie deren Laden übernehmen. Hier kann sie sich ihren Traum erfüllen und richtet gleichzeitig eine Buchhandlung im alten Postamt ein. Sie trifft nicht nur lesebegeisterte Menschen, sondern auch eine neue Liebe.
Eine romantische Lektüre, aber leider nichts Neues. Schon nach dem ersten Viertel kann man erahnen, wie die Geschichte ausgeht. Irgendwie hat es dass schon mal gegeben. Das Buch war schnell gelesen, wird bei mir allerdings nicht lange in Erinnerung bleiben.

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Veröffentlicht am 19.01.2022

Der Kinderfänger von Berlin

Im Auge des Zebras
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Cover und Titel fielen mir gleich ins Auge. Es soll der Auftakt einer neuen großen Thriller-Reihe sein, aber ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass mir einiges an Vorwissen fehlte.
Die Geschichte spielt ...

Cover und Titel fielen mir gleich ins Auge. Es soll der Auftakt einer neuen großen Thriller-Reihe sein, aber ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass mir einiges an Vorwissen fehlte.
Die Geschichte spielt in Berlin und wird in mehreren Erzählsträngen und Zeitebenen erzählt. Man bekommt unter anderem einen Einblick in die kranke Psyche des Täters. Ich empfand die Handlung als ziemlich unruhig und die Ermittlung kam nicht so richtig in Fahrt. Die Kommissarin war eher um Hilfe bei der Lösung des Falls bemüht, als zu ermitteln. Erst ein Krimineller muss sie auf die richtige Spur bringen.
In verschiedenen Orten werden zeitgleich 7 Jungen entführt, kurz darauf die Eltern ermordet. Am Tatort findet man überall die gleiche DNA. Die Tat zeigt Parallelen zu einem Fall, der zwanzig Jahre zurückliegt. Olivia Holzmann Kommissarin beim LKA ist allein auf sich gestellt. Ihr Mentor Severin Bösherz hat sich zurückgezogen und die ehemalige Kommissarin Esther Wardy möchte mit ihrem damaligen Fall nichts mehr zu tun haben.
Die Handlung beginnt gleich super spannend, plätscherte allerdings dann so dahin. Die Protagonisten fand ich alle nicht sympathisch. Olivia die trotz Dringlichkeit des Falles noch genug Zeit hat, für Aktivitäten mit dem Freund. Bösherz mit seinen hellseherischen Fähigkeiten, war für mich zu weit hergeholt. Das Geplänkel mit seinem Sohn fand ich überflüssig. Es gab Szenen die konnte ich so gar nicht nachvollziehen. Schade ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen.

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Veröffentlicht am 07.03.2021

Vier Frauen auf dem Weg zur Emanzipation

Die Wunderfrauen
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Schon das Cover fand ich wieder sehr ansprechend. Passend zum Roman um die vier Freundinnen in den 60er Jahren. Lesetechnisch bin ich gleich wieder gut in die Geschichte reingekommen. Durch den Schreibstiel ...

Schon das Cover fand ich wieder sehr ansprechend. Passend zum Roman um die vier Freundinnen in den 60er Jahren. Lesetechnisch bin ich gleich wieder gut in die Geschichte reingekommen. Durch den Schreibstiel ist sie gut und flüssig zu lesen. Abwechselnd und mit passender Überschrift wird über die vier Frauen erzählt. Diesmal geht es um die 60er Jahre. Viele aktuelle Geschehnisse wurden hier mit den Erlebnissen der Frauen verknüpft. Luise mit Hans und Tochter entwickelt immer neue Ideen für ihren Laden. Helga kommt mit ihrem farbigen Sohn als Ärztin in die Seeklinik zurück und bringt frischen Schwund in diese. Marie lebt mit Martin und mittlerweile vier Kindern auf dem Hof. Ihr Leben besteht überwiegend aus Arbeit und sie sieht die drei Freundinnen selten. Annabell hat für mich die größte Entwicklung erfahren. Nach der Geburt einer behinderten Tochter bietet sie ihrem Mann auch mal die Stirn und geht eigene Wege. Sie hilft sogar Luise in ihrem Laden. Die Männer spielen in diesem Buch eher eine untergeordnete Rolle, obwohl die Liebe und das Vergnügen nicht zu kurz kommen. Das Buch hat mir gut gefallen und ich werde mir sicher auch Band 3 nicht entgehen lassen.

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