Spannend und melancholisch zugleich...
Forsberg und das verschwundene MädchenZum Buch: Der Sexualstraftäter Carl Kroon ist von einem Freigang nicht wieder in die forensische Anstalt in Göteborg zurückgekehrt. Ausgerechnet jetzt verschwindet die 12-jährige Lisbet von der kleinen ...
Zum Buch: Der Sexualstraftäter Carl Kroon ist von einem Freigang nicht wieder in die forensische Anstalt in Göteborg zurückgekehrt. Ausgerechnet jetzt verschwindet die 12-jährige Lisbet von der kleinen Schäreninsel Kalvsund. Ist der Trieb bei Kroon wieder durchgekommen? Kommissar Frederik Forsberg fängt mit der Ermittlung an, mit einem komplett neuen Team an seiner Seite. Können sie es gemeinsam schaffen, Kroon und Lisbet rechtzeitig zu finden?
Meine Meinung: Der Einstieg in das Buch ist mir recht leichtgefallen, der Schreibstil gefällt mir hier gut. Die Kapitel sind zwar recht lang, aber immer wieder auch nochmal unterteilt. Der Prolog scheint mit dem aktuellen Fall nichts zu tun zu haben, aber diese Geschichte begleitet den Leser durch das komplette Buch. Es ist eine alte Geschichte über eine verbotene Liebe. War ich am Anfang etwas verwirrt, fügt sich das Ganze dann aber hinterher sinnvoll zusammen!
Die Charaktere im Buch sind sehr gut dargestellt. Den Kommissar Forsberg muss man sofort mögen. Er ist ein sehr empathischer und einfühlsamer Mann mit seinen eigenen Problemen. Diese werden sich wohl auch noch durch die Folgebände ziehen.
Der Rest seines Teams ist ein zusammengewürfelter Haufen von fast gescheiterten Polizeiexistenzen. Jeder von ihnen steht durch verschiedene Vergehen auf der Abschussliste und bekommt nun noch einmal eine letzte Chance. Besonders Anna, die Forsberg mit auf die Schäreninsel nimmt, bewährt sich ziemlich schnell. Hier bin ich gespannt auf die weitere Entwicklung der Charaktere.
Der Fall wird am Ende aufgelöst, aber nicht so, wie anfangs erwartet! Aber hier kann ich natürlich nicht vorgreifen.
Mein Fazit: Insgesamt ist es ein spannender Auftakt zu einer neuen Reihe, die ich wahrscheinlich weiterlesen werde! Dieser Fall hat sehr viel von Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Das macht es auch ein wenig melancholisch. Von mir gibt es gute 4 Sterne!