Absolut mitreißend! Lange nichts Vergleichbares gelesen!
Golden Seoul DaysKara Atkin – Golden Seoul Days (Seoul-Duett 2)
Absolut mitreißend! Lange nichts Vergleichbares gelesen!
(! Rezension enthält Spoiler für „Blue Seoul Nights“ !)
Meine Meinung / Bewertung:
In Seoul hat ...
Kara Atkin – Golden Seoul Days (Seoul-Duett 2)
Absolut mitreißend! Lange nichts Vergleichbares gelesen!
(! Rezension enthält Spoiler für „Blue Seoul Nights“ !)
Meine Meinung / Bewertung:
In Seoul hat Jade ihre Liebe gefunden. Ihre Liebe zur Kunst. Ihre Liebe für Hyun-Joon. Als sie die Stadt verlassen hat, hat sie scheinbar einen Teil von sich – ihrer Liebe – zurückgelassen. Ihre Mentorin schickt sie daher wenige Jahre später zurück nach Seoul geschickt, um dort an dem Aufbau eines Instituts zu helfen – aber auch um das Eine, was ihre Bilder so besonders machte, wiederzufinden.
Kunst ist alles für Jade. Sie nimmt ihre Umgebung sogar teilweise als Kunstbilder dar. Mir hat dieser Aspekt gefallen. Allerdings kann ich verstehen, wenn das nicht jeder so sieht. Man muss sich wohl auf dieses „Kunstdenken“ einlassen, um es – und somit auch Jade – zu verstehen.
Es ist gewiss kein fröhliches Buch. Vielmehr hat es eine gewisse Schwere, die als ständige Begleiterin zu spüren ist und durch einzelne Geschehnisse verstärkt wird. Doch genau durch diese Schwere hebt sich das Buch für mich von anderen seines Genres ab.
Das Buch ist voller Gefühl – nur nicht der fröhlichen Sorte. Doch seien wir mal ehrlich: unsere Realität oder unsere Gedanken sich auch nicht immer voller Sonnenschein. Mir hat diese Schwere gefallen, da Kara Atkin es geschafft hat, mich ganz in ihren Bann zu ziehen – jedoch ohne mich von ihr runterziehen zu lassen.
Und auch Jade lässt sich nicht unterkriegen. Sie ist eine der stärksten Protagonistinnen, die mir seit langer Zeit begegnet sind. Mit Hyun-Joon habe ich mich zunächst etwas schwergetan. Nach und nach erfährt man, wie es ihm in der letzten Zeit ergangen ist. Doch das war für mich etwas zu spät, um ihn gleichermaßen wie Jade zu mögen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich der Epilog, den ich wirklich nicht gebraucht hätte. Ohne den Epilog hätte die Geschichte für mich ein viel stärkeres Ende gehabt. Schade.
Gepflogenheiten der asiatischen Kultur sind wieder Teil der Geschichte, wenn ich auch hier sagen muss, dass ich mich über ein bisschen mehr davon sehr gefreut hätte.
Mein Fazit:
Eine Geschichte voller Wut, Schmerz und Verwirrung – aber auch Hoffnung.
Selten etwas derart Ergreifendes gelesen!
Sterne: 5 von 5!
Viel Spaß beim Lesen!