Teil 2 der Sansibar-Saga, gelungene Fortsetzung
Im Schein der MorgenröteIm Schein der Morgenröte startet mit einem kleinen Rückblick auf Band 1, so dass der Leser sofort wieder im Geschehen dabei ist oder auch als Neueinsteiger problemlos der Handlung folgen kann. Trotzdem ...
Im Schein der Morgenröte startet mit einem kleinen Rückblick auf Band 1, so dass der Leser sofort wieder im Geschehen dabei ist oder auch als Neueinsteiger problemlos der Handlung folgen kann. Trotzdem empfehle ich, zunächst mit Band 1 zu beginnen, es wäre schade darum nicht zu lesen, wie Elisabeth ihrem gewalttätigen Ehemann entflieht und in Sansibar in den Handel mit Gewürzen einsteigen möchte.
Sansibar, die exotische Inselgruppe vor der Küste Ostafrikas klingt nach einem Paradies. Doch für die vielen Sklaven, die auf den Gewürzplantagen den Reichtum ihrer Besitzer mehren sollen, ist es die Hölle.
Cornelia Engel nimmt uns mit auf die Reise und gemeinsam mit Elisabeth kämpfen wir gegen die verkrustete Allherrschaft der Männer, die Intrigen im Palast des Sultans, den Aberglauben und natürlich für die Liebe.
Doch wem soll Elisabeth vertrauen? Als ihre Beziehung zu Jacob an einigen Missverständnissen zerbricht, warten bereits zwei neue Bewerber um ihre Gunst. Kann aus der Freundschaft zu dem Arzt Dr. Wessels Liebe werden oder wird der undurchsichtige Pflanzer Gramberg ihr Herz erobern?
Mich fasziniert das exotische Setting, die Mischung aus orientalischen Palastgeschichten aus 1001 Nacht und den Gewürzen, die ich förmlich zu riechen glaube. Ich spüre die Hitze in den armseligen Sklavenunterkünften und genieße mein Bett, welches von Imani „jeden Morgen und Abend mit Blüten beduftet“ wird.
Nur ungern tauche ich am Ende des Buches wieder aus dieser so anderen Welt auf und hoffe sehr, dass die Sansibar-Saga noch weitergeht.