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Veröffentlicht am 29.09.2019

Geschichte in der Geschichte?

Uprising (Die Legende der Assassinen 1)
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Ich war total gespannt auf das neue Buch von Amy Erin Thyndal, weil ich die Königselfen sehr gern mochte. Allerdings muss ich gestehen, dass ich das System dieser Geschichte noch nicht so ganz verstehe.
Es ...

Ich war total gespannt auf das neue Buch von Amy Erin Thyndal, weil ich die Königselfen sehr gern mochte. Allerdings muss ich gestehen, dass ich das System dieser Geschichte noch nicht so ganz verstehe.
Es gibt einen super spannenden Prolog, in dem auf eine alte Geschichte um Esmeralda verwiesen wird. Und um genau diese Esmeralda dreht sich das Buch dann auch, denn mit dem ersten Kapitel gibt es einen Zeitsprung um 300 Jahre in die Vergangenheit.
Esmeraldas Geschichte wird innerhalb dieses Bandes nicht abgeschlossen. Der Epilog setzt dann die Handlung des Prologs fort und kündigt auch hier weitere Geschehnisse an, sodass ich für den nächsten Band nun eigentlich erwarte, dass zwei völlig verschiedene Geschichten weitererzählt werden müssten. Daher bin ich gespannt, wie sich beide Zeitebenen (hoffentlich irgendwie?) zusammenfügen.

Nun aber zur eigentlichen Geschichte:
Die Menschen haben sich genveränderte Soldaten gezüchtet: superschnell, superrobust, superloyal. Allerdings gilt ihre Loyalität nicht mehr länger den Menschen. Die Assassinen beginnen eine blutige Rebellion, der viele Menschen zum Opfer fallen. Wer am Leben bleiben darf, wird zum Sklaven. Dieses Schicksal wiederfährt auch Esme. Allerdings ist ihr „Geiselnehmer“ ausgerechnet der Soldat, mit dem sie jeden Morgen bei der Sicherheitskontrolle an ihrem Arbeitsplatz geflirtet hat. Und Atair hat sich nicht zufällig dafür entschieden, ausgerechnet Esme als Sklavin zu sich zu nehmen…

Eigentlich ist die ganze Geschichte ziemlich spannend. Zumindest könnte sie das sein, wenn Esme sich gedanklich nicht immer wieder im Kreis drehen würde. Sie erlebt unglaubliches Grauen mit, sieht Menschen sterben, die sie kannte und mochte. Sie wird gefangen gehalten und von vielen der Assassinen als Lustobjekt verspottet. Aber alles, womit Esme sich beschäftigt, sind ihre aufgewühlten Gefühle für Atair.
Ich muss zugeben, dass ich sie nicht immer verstehen konnte. Klar ist, dass sie ihn schon vorher mochte und sich nun in einem Zwiespalt befindet. Aber nach allem, was sie erlebt und gesehen hat und was um sie herum immernoch passiert, sind viele ihrer Gedankengänge für mich nicht nachvollziehbar. Zumal sie sich auch einfach nicht entscheiden kann, was sie nun eigentlich will und dadurch immer wieder die selben Überlegungen durchkaut. Dadurch tritt die Handlung für mich ein wenig auf der Stelle, so richtig viel passiert über das Buch hinweg eigentlich nicht, obwohl das Ausgangssetting durch die grausamen und dramatischen Ereignisse so viel Potential bietet.

Spannend finde ich, dass es unter den Assassinen große Unterschiede zu geben scheint. Während die einen kaltblütig morden, schauen andere besorgt auf die Taten ihrer Artgenossen. Dadurch ist auch Atair ein interessanter Charakter, der mir aber dennoch noch nicht ganz sympathisch ist, denn obwohl er mit dem Töten nicht einverstanden ist, überwiegt die Loyalität und lässt auch ihn zum Mörder werden…

Das Ende verspricht allerdings bereits einen völlig anderen zweiten Band und ich bin sehr gespannt, wie sich die Ereignisse weiter entwickeln werden.

Zudem erhoffe ich mir auch noch mehr Infos zu der entworfenen dystopischen Welt, die bisher noch etwas kurz kommt.

Fazit

Spannende Ausgangslage: zur Sicherheit der Menschen gezüchtete Soldaten rebellieren. Sie töten Menschen oder nehmen sie sich als Sklaven… Mittendrin Esme, die plötzlich von ihrem jahrelangen Schwarm gefangen gehalten wird. Leider kommt die eigentlich dramatische, spannende Handlung nicht so richtig in Fahrt, da sehr ausführlich auf Esmes aufgewühlten, sich endlos im Kreis drehenden Gedanken eingegangen wird. Davon abgesehen ist der Schreibstil super flüssig und anschaulich.

Veröffentlicht am 29.09.2019

sehr bedrückende Geschichte

Alles okay
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Nach mehreren schockierenden Ereignissen hat Marin ihr ganzes Leben hinter sich gelassen. In gewisser Weise hat sie auch sich selbst hinter sich gelassen. Sie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Zwar ...

Nach mehreren schockierenden Ereignissen hat Marin ihr ganzes Leben hinter sich gelassen. In gewisser Weise hat sie auch sich selbst hinter sich gelassen. Sie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Zwar sucht sie am College einen Weg, zurechtzukommen, eigentlich igelt sie sich aber komplett ein und lässt kaum soziale Kontakte zu. Auch die Weihnachtsferien will sie allein im Wohnheim verbringen, was nur genehmigt wird, nachdem der Hausmeister zustimmt, ab und zu nach dem Rechten zu sehen.
Doch bevor Marin allein sein kann, muss sie noch den Besuch ihrer ehemals besten Freundin hinter sich bringen. Und diese versucht mit allen Mitteln, hinter Marins Schweigen zu kommen.

Dieses Buch ist unglaublich düster, deprimierend und traurig. Einsam. Eindringlich wird in kurzen zurückblickenden Sequenzen dargestellt, wie Marin die letzten Jahre gelebt hat. Wie sie sich gefühlt hat. Und wie die Ereignisse letztlich über ihr zusammengebrochen sind. Ansonsten schildert die junge Ich-Erzählerin ausführlich, was sie gerade fühlt, wie die Erlebnisse immer noch in ihr nachwirken und wie ihr vor dem bevorstehenden Besuch graut. Dabei macht sie lange nur Andeutungen, was ihr im Detail wiederfahren ist.

Letztlich ist bei mir der Funke nicht übergesprungen. Das ganze Geschehen ist monoton deprimierend geschildert. Es gibt nur wenig Handlung und diese kommt auch nur langsam voran. Es ist ein sehr ruhiges Buch. Marins Gefühlswelt ist das Entscheidende. Es geht um ihre Entwicklung und nicht um Handlung. Und diese Entwicklung macht Marin zum Glück auch durch. Sehr langsam und auch nachvollziehbar. Trotz der Schicksalsschläge der jungen Protagonistin fehlten mir aber die Emotionen. Schwer zu beschreiben… Marins Gefühle kamen bei mir nicht so richtig an, was vermutlich an ihrer gleichbleibenden Niedergeschlagenheit liegt. Einmal hineingedacht, kommt man beim Lesen aus der Einsamkeit nicht wirklich wieder heraus. Es gibt keine Aufs und Abs, die man mitfühlen könnte. Denn Marin ist bereits völlig am Boden.

Obwohl der Schreibstil eigentlich super ist, sehr anschaulich, flüssig und poetisch, war das Buch aufgrund der durchweg gedrückten Stimmung nicht ganz leicht zu lesen. Streckenweise fand ich Marins ausführlichst geschilderte Einsamkeit und Traurigkeit erdrückend.

Das Ende gibt zwar ein bisschen Hoffnung, kann dem Buch aber die düstere Atmosphäre nicht nehmen.

Fazit

Aufgrund der bedrückenden, deprimierenden, melancholischen, traurigen… Stimmung, ist das Buch keine leichte Kost. Marin verliert sich in ihrer Einsamkeit und Traurigkeit und findet nur langsam wieder heraus. Insgesamt passiert in der Geschichte nicht wirklich viel. Es geht um die Entwicklung der jungen Protagonistin, die ihre Trauer verarbeiten und sich ins Leben zurückkämpfen muss. Und um eine Freundschaft, die zur wichtigen Stütze wird. Dabei habe ich die Erzählweise insgesamt aber als sehr monoton empfunden, monoton bedrückend. Große Emotionen bleiben aus.

Veröffentlicht am 12.05.2019

konnte mich nicht komplett überzeugen

Up All Night
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Taylor verliert an nur einem Tag ihren Job, ihren Freund und ihre Wohnung. Sie weiß nicht, wo sie hin soll, als ihr ein Kindheitsfreund über den Weg läuft, der ihr ein WG-Zimmer anbietet. Taylor ist skeptisch, ...


Taylor verliert an nur einem Tag ihren Job, ihren Freund und ihre Wohnung. Sie weiß nicht, wo sie hin soll, als ihr ein Kindheitsfreund über den Weg läuft, der ihr ein WG-Zimmer anbietet. Taylor ist skeptisch, von Männern hat sie nämlich erst mal die Nase voll. Gut, dass Daniel schwul ist… sagt er…

Ich habe von April Dawson bereits →Still Broken gelesen. Dieses gefiel mir vom Stil sehr gut, allerdings konnte mich der zweite Teil des Buches nicht mehr überzeugen. Dennoch war ich neugierig auf ihr neues Buch.

Ein Tag verändert Taylors Leben komplett, sie verliert quasi alles – innerhalb von wenigen Stunden. Das wirkt zwar ziemlich übertrieben, schafft aber eine spannende Ausgangssituation.
Nach diesem Schicksalsschlag ist Taylor verständlicherweise verunsichert und weiß nicht so recht, wie ihr Leben weitergehen soll. Bewerbungen bringen keinen Erfolg, sie lebt eher nur vor sich hin. Halt geben ihr ihre neuen Mitbewohner, allen voran ihr Kindheitsfreund Dan.

Daniel ist schon ewig in Taylor verliebt. Dass sie sich zufällig in New York über den Weg laufen, bringt die alten Gefühle schlagartig zurück. Um Taylor zu helfen, lügt er. Er verstrickt sich immer weiter in seine Geschichte. Dennoch war er mir durchweg sympathisch, da er sich rührend im Taylor kümmert und letztlich durchweg gute Absichten verfolgt. Allerdings fällt es ihm auch immer schwerer, seine Geschichte aufrecht zu erhalten und irgendwie verpasst er den richtigen Zeitpunkt, alles aufzuklären.

Der Schreibstil ist, wie auch schon in Still Broken, sehr angenehm. Daniel und Taylor schildern abwechselnd ihre Erlebnisse in der Ich-Perspektive und geben dabei Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle, die sie voreinander verbergen.

So richtig viel passiert in dem Buch nicht. Nach dem für Taylor sehr ereignisreichen Beginn plätschert die Handlung vor sich hin. Es wird viel Alltag geschildert, Gespräche zwischen den Freunden und Taylors Überlegungen zu ihrer Zukunft.
Dabei fand ich es zwar interessant, die Entwicklung der tiefen Freundschaft zwischen Taylor und Dan zu verfolgen – wie viel sie einander geben, wie selbstverständlich sie einander unterstützen –, aber da recht schnell klar ist, dass Gefühle im Spiel sind, dauert es mir etwas zu lange, bis die Handlung dann in Fahrt kommt.

Letztlich muss ich sagen, dass ich erneut Probleme mit der zweiten Hälfte des Buches hatte. Taylor reagiert in meinem Augen unnötig zickig. Sie will förmlich gekränkt sein und steigert sich in ihre Wut hinein. Dadurch wird die Situation völlig überdramatisiert und der Konflikt unnötig in die Länge gezogen.

Das Ende bietet dann aber doch noch einen berührenden Augenblick und einen versöhnlichen Schluss sowie einen Ausblick auf das Pärchen für den zweiten Teil.

Fazit

Obwohl mir die langsame Annährung der Figuren und die tiefe Freundschaft der WG-Bewohner sehr gefallen hat, konnte mich die Handlung nicht komplett packen. Die Geschichte plätschert lange vor sich hin, bevor dann ein Problem unnötig aufgebauscht wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.12.2017

Hin- und hergerissen

Der Chaosbote (Die Unbestimmten 4)
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Achtung: 4. Band der Reihe. Inhaltliche Spoiler zu den Vorgängern vorhanden

Die Geschichte setzt nahtlos an die Ereignisse des Vorgängerbandes an. Rückblicke gibt es kaum.

Wie schon bei den Vorgängern ...

Achtung: 4. Band der Reihe. Inhaltliche Spoiler zu den Vorgängern vorhanden

Die Geschichte setzt nahtlos an die Ereignisse des Vorgängerbandes an. Rückblicke gibt es kaum.

Wie schon bei den Vorgängern ist mir das Tempo der Handlung insgesamt zu langsam. Es zieht sich an vielen Stellen.

Weiterhin wird das Geschehen an zwei Handlungsorten geschildert.
Aurils Passagen enthalten einige spannende und auch gefühlvolle Szenen, aber auch viele zähe Gespräche.
Zianth lernt zwar die spannende Welt der Lichtalben neu kennen, verbringt aber dort viel Zeit mit Feiern und Tanzen. So atmosphärisch diese Szenen auch dargestellt sind, fühlt es sich dennoch nach Zeitverschwendung an, da das eigentliche Ziel dadurch nicht näher kommt.

Rückblicke, Visionen, Träume – an etlichen Stellen ist die Handlung recht verworren, weil diese Szenen schwer einzuordnen sind.
Zwar werden beide Erzählstränge erneut enger verwoben, da es aber weder entsprechende Rückblicke noch ein Personenregister gibt, fiel es mir schwer, sämtliche Zusammenhänge zu erfassen. In der Vielzahl der agierenden Personen, die ihre Intrigen spinnen und Geheimnisse hüten, hatte ich bereits Namen aus den Vorgängerbänden vergessen, sodass mir zunächst gar nicht aufgefallen ist, dass eine bereits bekannte Person an anderer Stelle wieder aufgetaucht ist.

Der Verlauf der Handlung ist immer wieder überraschend, aber ebenso deprimierend. Da dauert es ewig, bis etwas lang Erwartetes endlich passiert und dann geschieht etwas Unvorhergesehenes und alles war umsonst?! So konnten mich die letzten Seiten zwar absolut in ihren Bann ziehen, da die Spannung und Dramatik immer weiter angestiegen sind, gleichzeitig habe ich den Verlauf nach den vorherigen Ereignissen aber als unbefriedigend empfunden. Zu diesem Gefühl haben auch Ereignisse beigetragen, die ich als zu fantastisch und zu übermächtig empfunden habe.
Zum Glück wendet sich das Blatt nochmal, sodass am Ende auf allen Seiten wieder alles offen ist.

Nach einem überwiegend langatmigen Beginn, wird die Handlung am Ende richtig überraschend, dramatisch und ereignisreich – aber ebenso ernüchternd, weil alles zuvor erreichte plötzlich unnütz erscheint. Eine Wende jagt die nächste und macht mich nun neugierig auf den Abschluss.
Ein Personenregister wäre hilfreich, um sich einen Überblick über die bekannten Personen und ihre Zugehörigkeit zu verschaffen.

Veröffentlicht am 08.06.2017

interessante Idee, aber es fehlt an Spannung und Tempo

Fairies 1: Kristallblau
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Um ihren Schulabschluss zu Feiern, verbringt die 18-jährige Sophie einen Urlaub mit ihren Freundinnen in Spanien. Dort trifft sie den attraktiven Taylor. Doch ihre Begegnung verläuft völlig anders, als ...

Um ihren Schulabschluss zu Feiern, verbringt die 18-jährige Sophie einen Urlaub mit ihren Freundinnen in Spanien. Dort trifft sie den attraktiven Taylor. Doch ihre Begegnung verläuft völlig anders, als Sophie gehofft hat. Denn Taylors Interesse gilt nur dem, was er in Sophie entdeckt hat – das Wesen einer Fairie. Sophie steht nun vor der Wahl: ihr altes Leben behalten oder eine neue magische Welt entdecken und auf einer der großen Akademien zu einer echten Fairie ausgebildet werden...

Die Idee der Fairies, die entdeckt und auf Akademien ausgebildet werden, finde ich sie sehr spannend. Auch die Wiedererweckung der Seelen in neuen Körpern und die Feinde, die ihre eigenen Ziele verfolgen, versprechen eine interessante Handlung.

Leider konnte mich das Buch dennoch nicht so richtig packen. Es gibt zwar zwischenzeitlich zwei kurze, dramatische Passagen, ansonsten wird die Handlung allerdings erst am Ende richtig spannend. Dazwischen plätschert die Geschichte so vor sich hin, streckenweise empfand ich sie als recht langatmig.
Die Schulatmosphäre wollte bei mir leider gar nicht aufkommen. Eher hatte ich immer wieder den Eindruck, die Figuren befinden sich in einem Luxusurlaub, in dem sie von Bar zu Bar pilgern, zwischendurch am Pool liegen, bevor das nächste Essen ansteht. Die Beschreibungen des Unterrichts fallen im Vergleich zu den Passagen über das Leben an Board sehr kurz aus.
Mit der Zeit wurden mir die Kreuzfahrtschiffbeschreibungen dann auch etwas zu viel. Immer wieder wechselt Ich-Erzählerin Sophie zwischen den Decks, betritt immer neue Bars und Restaurants. An bildhaften Beschreibungen mangelt es dabei nicht, aber nach dem dritten anschaulich geschilderten Cafe reichte es mir dann doch...
Überhaupt bin ich mit dem ganzen Schulsystem, wie sie ihr „Geld“ verdienen und sich damit verpflegen müssen, nicht ganz warm geworden.

Dafür finde ich die Charaktere aber sehr interessant. Zum einen erlebt man das typische Highschool-Szenario – die beliebten, hübschen Schüler, die andere mobben, und die „Außenseiter“, denen das relativ egal ist. Teenager-Zickereien vorprogrammiert.
Doch daneben gibt es mit den Erzengeln, den Urfairies und den Shuks Figuren, die man bisher nur schwer einschätzen kann.

Am Ende schlägt die Stimmung dann völlig um. Die Handlung, die so lange sehr ruhig war, wird plötzlich dramatisch, spannend und grausam. Für den bis dahin eher seichten Verlauf empfand ich das Geschehen als sehr extrem und ich bin daher gespannt, wie es weitergeht. Denn das Ende bietet nur wenig Antworten und hat mich trotz meiner Schwierigkeiten mit dem Buch neugierig gemacht.

Urlaub statt Akademie. Über weite Strecken waren mir die Beschreibungen des Schiffes mit all seinem Luxus zu dominant, die Handlung hingegen kam nicht so recht voran. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse aber so extrem, dass ich hoffe, dass der nächste Band von Beginn an mehr Dramatik zu bieten hat.