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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2024

Vom finsteren Greifer gepackt

Finster
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Das Cover des Buches ist sehr passend gestaltet mit dem "finsteren" Wald und dem fahrradfahrenden Kind. Man möchte schon ins Cover springen und dem Kind zuschreiben, dass es anhält. Das Thema und die Geschichte ...

Das Cover des Buches ist sehr passend gestaltet mit dem "finsteren" Wald und dem fahrradfahrenden Kind. Man möchte schon ins Cover springen und dem Kind zuschreiben, dass es anhält. Das Thema und die Geschichte sind sehr gut umgesetzt, die Spannung im ganzen Buch enthalten. Dazu trägt auch die Atmosphäre des kleinen, verschlafenen, eigentlich harmlosen Dörfchens Katzenbrunn bei, in dem doch etwas Böses umgeht. Der Kommissar und die Dorfbewohner sind sehr authentisch dargestellt, jeder auf seine eigene Weise mit seinen Geheimnissen. Besonders gefallen hat mir auch, dass der berentete, schon ältere Kommissar ermittelt und auch die Liebe nochmal ins Spiel kommt.
Wer "Es geschah am helllichten Tag " mag sowie Krimis, die in kleinen Dörfern spielen, in denen es sehr menschelt, ist mit "Finster" gut beraten. Man muss sich nur darauf gefasst machen, dass man nach den ersten Seiten nicht mehr aufhören kann, wenn man sich auf den Spuren des "Greifers" befindet. Die spannenden Wendungen tragen ihren Teil dazu bei.
PAGETURNER!! Große Empfehlung!!

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Märchen ja, aber kompliziert

Böser, böser Wolf
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"Böser, böser Wolf" - Ja, das Cover und der Klappentext waren das Image des Buches, die mich sofort angesprochen haben. Leider blieb es auch dabei, denn der Inhalt konnte mich nicht überzeugen. Obwohl ...

"Böser, böser Wolf" - Ja, das Cover und der Klappentext waren das Image des Buches, die mich sofort angesprochen haben. Leider blieb es auch dabei, denn der Inhalt konnte mich nicht überzeugen. Obwohl die Handlung am Anfang spannend und märchenhaft beginnt, kommt im Lauf der Zeit immer mehr Fantasy hinzu und ich als Lesende, kann nicht mehr rätseln und mitentscheiden, wo das Ganze hinführt, weil ich nicht mehr abwägen kann, was sich wirklich und was nur im Kopf der Ermittlerin abspielt. Auch mit den Figuren fühle ich nicht mit - sie sind sehr blass und irgendwie wurde es mir mit der Zeit egal, was mit ihnen passierte.
Der Schreibstil holt leider auch nichts raus, er ist so beschreibend, dass keine Spannung aufkommt; Gedanken und Befürchtungen der Personen werden nur beschrieben, nie gezeigt. Eigentlich mag ich Thriller mit Märchenelementen sehr, doch Bücher dieser Art werde ich vermutlich nicht mehr lesen, bzw. vorerst kein Buch dieser Autorin mehr.

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Veröffentlicht am 18.07.2024

Sehr ermüdend für die kleinen grauen Zellen

Agatha Christie
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Das Cover und die Gestaltung gefällt mir sehr gut - es beinhaltet diesen gewissen englischen Charm der Agatha Christie -Romane. Auch die Leseprope hat mich angesprochen und ich wollte dieses Buch unbedingt ...

Das Cover und die Gestaltung gefällt mir sehr gut - es beinhaltet diesen gewissen englischen Charm der Agatha Christie -Romane. Auch die Leseprope hat mich angesprochen und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da Agatha Christie zu meinen Lieblingsautoren des "Crime-Genres" zählt.
Leider wurden meine Erwartungen überhaupt nicht getroffen. Der Schreibstil ist so erzählend und die Figuren samt Handlungen so uninteressant und einschläfernd, dass ich mich durch das Buch quälen musste und kein Beziehungsaufbau zu den Charakteren möglich war. Der gesamte erste Teil besteht gefühlt aus nichtssagenden Dialogen mit der Mutter, welche sich nur um Tanzen, Schule und Männer drehen. Agathas Gedankengänge konnte ich manches Mal absolut nicht nachvollziehen. Leider ist dieses Buch von mir aus keine Empfehlung, was jedoch nicht heißt, dass es anderen nicht gefallen kann.

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Veröffentlicht am 27.05.2022

Erwartungen nicht erfüllt

Lost-Moments-Reihe, Band 1 - The Moment I Lost You
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Als ich dieses Buch gesehen habe, wurde ich sehr neugierig. Zu allererst zog mich das wunderschöne Cover in seinen Bann und auch der Klappentext, bzw. der erste Leseeindruck machten Lust auf mehr.
Leider ...

Als ich dieses Buch gesehen habe, wurde ich sehr neugierig. Zu allererst zog mich das wunderschöne Cover in seinen Bann und auch der Klappentext, bzw. der erste Leseeindruck machten Lust auf mehr.
Leider flaute diese Neugier während des Lesens ab. Gründe dafür sind zum einen der bisweilen sehr holprige Schreibstil, die ständige Wiederholung von Wörtern und Redewendungen, z. B. "Ehe ich michs versah". Schreibtechnisch auch zu erwähnen, sind die vielen "Tell" Sätze, z B. "Er schien von seinen Gefühlen überwältigt zu sein." Besser wäre hier gewesen, zu beschreiben, wie es aussieht, wenn er von ihnen überwältigt zu sein scheint. Steht sein Mund offen? Will er etwas sagen und kann es nicht? etc.
Des weiteren konnte ich keine tiefe Beziehung zu den Charakteren aufbauen, weil sie sehr oberflächlich dargestellt wurden und vor allem die Protagonistin mich mit ihren Gedanken manchmal tierisch genervt hat; oft hatte ich das Gefühl, von ihren sprunghaften Gedankengängen, bzw. oftmalig wiederholten Gedanken ein Schleudertrauma zu bekommen:(
Außerdem verlief die Handlung für mich zu schnell und ich konnte die sich entwickelnde Beziehung der Protagonisten kaum nachvollziehen, weil sie für mich zu unrealistisch wirkte.
Abschließend bleibt zu sagen, dass die Idee dieses Romans sehr komplex ist und meiner Meinung nach sehr viel Entwicklung und Tiefe braucht, was für mich in diesem Roman nicht vermittelt wurde.:(

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