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Veröffentlicht am 15.06.2022

Die Landkarte der Liebe – tragisch

Die Landkarte der Liebe
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Die Landkarte der Liebe, von Lucy Clarke

Inhalt und meine Meinung:
Katie und Mi, zwei Schwestern die sich lieben und sich streiten.
Und irgendwie leben sie sich auseinander.
Als Katie dann die Nachricht ...

Die Landkarte der Liebe, von Lucy Clarke

Inhalt und meine Meinung:
Katie und Mi, zwei Schwestern die sich lieben und sich streiten.
Und irgendwie leben sie sich auseinander.
Als Katie dann die Nachricht bekommt, ihre Schwester ist auf Bali von einer Klippe gestürzt und es steht sogar der Verdacht von Selbstmord in der Luft, ist Katie am Boden zerstört.
Als sie nach der Beerdigung das Tagebuch von Mia erhält, steht für Katie fest: Sie will den Stationen der Reise ihrer Schwester folgen.
Eine Reise ins Ungewisse beginnt.

Wir lesen von zwei ganz unterschiedlichen Schwestern.
Jeweils aus der Ich-Perspektive (bei Mia aus dem Tagebuch) lernen wir die beiden kennen. Ihr Umfeld und ihre Lebensweise werden immer klarer. Einiges zeichnet sich ab und bestätigt sich dann auch später.

Das Ganze ist sehr emotional und streckenweise auch sehr traurig.
Katie macht eine große Entwicklung durch.

Mein Fazit:
Das Buch hat mir gut gefallen, einiges war vorauszusehen, aber im Gesamten hat es mich doch sehr gut unterhalten.
Von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht am 15.06.2022

Zeit im Wind – bitter-süß

Zeit im Wind
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Zeit im Wind, von Nicholas Sparks

Inhalt und meine Meinung:
Dieses Buch hat recht lange im Bücherregal auf mich gewartet.

Der Anfang erzählt das Leben von Teenagern in einer Kleinestadt auf dem Weg zum ...

Zeit im Wind, von Nicholas Sparks

Inhalt und meine Meinung:
Dieses Buch hat recht lange im Bücherregal auf mich gewartet.

Der Anfang erzählt das Leben von Teenagern in einer Kleinestadt auf dem Weg zum Erwachsen werden.
Dann eine bitter-süße Liebesgeschichte, die den gerade mal 17 jährigen Landon selber am meisten überrascht. Nach der anfänglichen Leichtigkeit und Euphorie kommt plötzlich ein Schicksalsschlag und die beiden Liebenden werden vor eine traurige Tatsache gestellt.
Die Geschichte hat mich irgendwie an die unvergessene „Love-Story“ erinnert.

Es gibt kein „Happy End“.
Doch der letzte Satz lautet:
„Ich glaube jetzt, dass es Wunder gibt“.

Mein Fazit:
Eine schöne bitter-süße Liebesgeschichte, die leider tragisch endet.
Von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht am 08.06.2022

Derf Nachlass

Der Nachlass
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Der Nachlass, von Jonas Winner

Cover:
Düster, passt zum Thriller

Inhalt und meine Meinung:
Die Millionen schwere Hedda Laurent hinterlässt ein bizarres Testament.
Die zehn Hinterbliebenen müssen sich ...

Der Nachlass, von Jonas Winner

Cover:
Düster, passt zum Thriller

Inhalt und meine Meinung:
Die Millionen schwere Hedda Laurent hinterlässt ein bizarres Testament.
Die zehn Hinterbliebenen müssen sich einem Wettstreit stellen, der Gewinner
soll alles erben.

In vielen Rückblicken erfahren wir einiges über die Familie, die nach außen perfekt ist. Doch unter der Oberfläche lauern gewaltige Dramen.

Die Aufgaben werden immer unglaublicher, bald glaubt kaum mehr einer daran, dass diese Aufgaben von der Mutter kommen. Das Misstrauen wird immer größer.
Dann taucht die erste Leiche auf (bei der es nicht bleibt). Und jetzt kriecht die Angst allen so richtig in die Knochen.
Die Spannung steigt kontinuierlich. Ich musste mich regelrecht bremsen, damit ich nicht nach hinten geblättert habe und mich selber gespoilert habe.
Am Ende, wenn man eigentlich schon denkt, den Mörder zu kennen, gibt es eine gewaltige Wende.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
Einzig was mir nicht gefallen hat, waren die vielen Zeitsprünge. Wild hin und her, dann ein Tag (der Totensonntag) auch mit verschiedenen Uhrzeiten, das hat mich alles doch ziemlich verwirrt.

Autor:
Jonas Winner wuchs in Berlin, Rom, und den USA auf, Studium in Deutschland und Frankreich. Er arbeitete als Fernsehjournalist, schrieb Drehbücher und Romane.

Mein Fazit:
Ein spannender Thriller, Im Mittelteil könnte er etwas gestrafft sein.
Das Ende mit einer unglaublichen Wende.
Von mir 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.06.2022

Der Tod macht Urlaub in Schweden – Krimi zum entspannen

Der Tod macht Urlaub in Schweden
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Der Tod macht Urlaub in Schweden, von Andreas de la Motte & Mans Nilsson

Cover:
Passt super zum Buch. Genauso stelle ich mir das Ferienhäuschen von Peter Viston vor.

Inhalt:
Peter Viston, Mordermittler ...

Der Tod macht Urlaub in Schweden, von Andreas de la Motte & Mans Nilsson

Cover:
Passt super zum Buch. Genauso stelle ich mir das Ferienhäuschen von Peter Viston vor.

Inhalt:
Peter Viston, Mordermittler aus Stockholm, will in Österlen Urlaub machen und sich von seinen Ohnmachtsanfällen erholen.
Doch dann wird die umstrittene Star-Maklerin Jessie, tot aufgefunden.
Nur zu gerne lässt sich Peter in die Ermittlungen mit einbeziehen. Dies gefällt der jungen örtlichen Kommissarin Tove überhaupt nicht. Sie und Peter wirken wie Wasser und Feuer.
Werden sie den Täter entlarven?

Meine Meinung:
Ein „Schwedenkrimi“ der etwas andern Art.
Wobei ich den angekündigten Humor: „Jetzt wird auch im Norden fröhlich gemordet“ vermisst habe. Ein Cosy-Crimi war es für mich nicht.

Der Krimi las sich flüssig, es gab einigen überraschenden Wendungen und viele Verdächtige (da Jessie im Grunde genommen keiner leiden konnte). Dadurch stellen sich viele Fragen.
Peter Viston selber, ist ein total komischer und skurriler Kaut.
Die Spannung hat mir am Anfang ganz gefehlt und später hat sie sich moderat eingestellt.
Am Ende gibt es dann noch mal ganz viel Drama.
Die Auflösung am Schluss mit allen Verdächtigen im Raum fand ich dann so richtig klassisch –hat mir gut gefallen.

Mein Fazit:
Ein unterhaltsamer Krimi, mit etlichen ruhigen Phasen.
Ich würde ein entspannter Urlaubs-Krimi.
Von mir 4 Sterne.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2022

Power Sisters – mal so mal so, Geschwister eben

Power Sisters 01
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Power Sisters, von William Maury und Christophe Cazenove

Cover:
Durch die rosarote Farbe wird es wohl hauptsächlich Mädchen ansprechen.

Inhalt und meine Meinung:
Hier geht es um den Alltag von Teenager ...

Power Sisters, von William Maury und Christophe Cazenove

Cover:
Durch die rosarote Farbe wird es wohl hauptsächlich Mädchen ansprechen.

Inhalt und meine Meinung:
Hier geht es um den Alltag von Teenager Wendy und ihrer jüngeren Schwester Marine. Sie schlagen sich und sie vertragen sich. Die eine will das, was die andere gerade hat und umgekehrt. Ganz normaler Familienalltag also.

Hier im Comic ist es genau beobachtet und dann auf die Spitze getrieben. In vielen kurzen unterschiedlichen Sequenzen nehmen wir an diesen Alltagssituationen teil.
Mal witzig, mal frech, mal ironisch, mal explosiv dann wieder liebevoll und fürsorglich.

Die Illustrationen passen haargenau zum (spärlichen – da Comic) Text und sind daher oft auch sehr überzogen, aber das passt hier.

Mein absoluter Kritikpunkt: die Schrift ist viel zu klein.

Autor:
Christophe Cazenove wurde 1969 in Martigues geboren. Nach seinem Literaturstudium arbeitete er zwölf Jahre lang in der Tiefkühlabteilung eines Supermarktes, ehe seine literarischen Projekte endlich Aufmerksamkeit erhielten. Inzwischen ist er hauptberuflich als Autor tätig und schreibt am liebsten humorvolle Geschichten, insbesondere für junge Leser*innen.

Illustrator:
William Maury erlernte das Zeichnen autodidaktisch und begann seine Karriere als Cartoonist bei französischen Regionalzeitschriften. 2006 begann er, Comics über den Familienalltag seiner beiden Töchter Wendy und Marine auf seinen Blog einzustellen. Dieser Blog diente als Inspiration für seine Erfolgsserie „Power Sisters“.

Mein Fazit:
Ein toller Comic über „Krieg und Frieden“ bei zwei kleinen Schwestern.
Von mir 4 Sterne

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