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julia-elysia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2024

Was die Sterne dir schenken

Was die Sterne dir schenken
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enthält Spoiler

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und es war auch mein erstes Buch von Dani Atkins.

Zuallererst muss ich sagen, dass ich den Schreibstil sehr angenehm und flüssig fand. ...

enthält Spoiler

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und es war auch mein erstes Buch von Dani Atkins.

Zuallererst muss ich sagen, dass ich den Schreibstil sehr angenehm und flüssig fand. Man ist dadurch ziemlich schnell durch die Geschichte gekommen.

Das Grundkonzept des Buches hat mich sehr gecatched. Letztendlich war bereits von Anfang an klar, dass sich Lexi in den "fiktiven Ehemann" ihrer Schwester verlieben würde und die beiden die Beziehung geheim halten würden, weil Lexi ihre Schwester nicht verletzen möchte. Ich hätte mir an dieser Stelle viel mehr Spannung gewünscht - diese hat jedoch vor allem dadurch nachgelassen, weil es hauptsächlich um Lexi und immer weniger um Amelias Unfall ging. Zwar erwähnte Lexi immer wieder ihre Schwester, allerdings wurde Amelias wahre Gefühlswelt kaum deutlich (bis auf die ständige Wiederholung, dass ihr Ehemann doch mal endlich auftauchen müsste).

Einige Dinge waren auch etwas unrealistisch, wie z.B. die Tatsache, dass Lexi mit Nick die vermeintlichen Dates von Amelia und ihrem unechten Ehemann Sam darstellt, damit ihre Schwester wenigstens irgendetwas von "Sam" hat. Dass Amelia nicht erkennt, dass es sich bei den Bildern nicht um sie, sondern um ihre acht Jahre jüngere "Zwillingsschwester" (aufgrund von Spoilern lasse ich das mal so stehen) handelt, schien mir sehr unglaubwürdig. Zumindest sich selbst, vor allem wenn man bereits erwachsen und optisch älter ist, sollte man doch erkennen.

Schade fand ich auch die Entwicklung des Romans. So gab es zwar einen Höhepunkt, dieser hat sich doch relativ schnell wieder gelegt, nachdem Amelia sich wieder an alles erinnern konnte. Auch das Eintreten ihrer Krankheit und der plötzliche Tod haben für mich weder Spannung erzeugt, noch mich überzeugt.

Letztendlich konnte mich auch die Beziehung zwischen Nick und Lexi null überzeugen, und es war auch eher kitischig, klischeehaft und unangenehm. Den Anfang fand ich noch schön, weil ich die Grundidee mochte und Hoffnung in den Verlauf der Geschichte hatte. Später hat das Buch aber, für mich, seltsame Wendungen genommen, so dass ich leider nur 3 Sterne vergeben kann.

Veröffentlicht am 01.08.2023

Ein dunkler Ort

An einem dunklen Ort
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kann Spoiler enthalten

Zuallererst muss ich sagen, dass ich die anderen Teile der Reihe nicht gelesen, sondern das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe. Vielleicht ist genau das der Grund, warum ...

kann Spoiler enthalten

Zuallererst muss ich sagen, dass ich die anderen Teile der Reihe nicht gelesen, sondern das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe. Vielleicht ist genau das der Grund, warum es mir so schwer fiel, eine emotionale Bindung zu den Charakteren aufzubauen.

Das Buch startet mit einem sehr spannenden Prolog, dessen Setting nicht unbekannt ist - jemand wird in einem Raum festgehalten, gefoltert und betäubt und von einemeiner Unbekannten beobachtet, vielleicht sogar gefilmt. Dann beginnt das Buch mit Jan Tommens neuem Fall, der erst einmal keine Parallelen zu dem Prolog aufweist. Zu Beginn habe ich versucht, mitzurätseln, doch habe ich die Zusammenhänge nicht sehen können. Ein Mord in einer schicken Villa mit 3-4 potenziellen Täterinnen war ebenfalls nichts Neues, doch hat es der Geschichte keinen Abbruch getan.

Trotz des einfachen Schreibstils fand ich, dass es der Geschichte etwas an Spannung gefehlt hat. Sie war sehr dialoglastig, wodurch ebenfalls die Tiefe gefehlt hat. Außerdem hat der Mord in der Villa beinahe die ganze erste Hälfte des Buches gefüllt, bis der Fall eine völlig andere Wendung genommen hat. Teilweise war es auch vorhersehbar, wer wen ermordet hat, bis der Fall dann so wirr wurde, dass ich die Zusammenhänge nicht mehr erkannt habe. Vielleicht liegt es aber auch hier wieder daran, dass ich die Vorbände nicht kenne und somit auch nicht die Beziehungen der Figuren untereinander.

Leider konnte mich das Buch nicht so wirklich fesseln. Deswegen gibt es von mir nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 21.01.2023

Was wäre, wenn jeder unsere Gedanken lesen könnte?

Gemmas Gedanken
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Ich habe letztes Jahr "Animants Staubchronik" und alle dazugehörigen Spin Offs gelesen und war absolut begeistert von Lin Rinas Schreibstil und Geschichten. Aus diesem Grund wollte ...

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Ich habe letztes Jahr "Animants Staubchronik" und alle dazugehörigen Spin Offs gelesen und war absolut begeistert von Lin Rinas Schreibstil und Geschichten. Aus diesem Grund wollte ich unbedingt noch mehr von ihr lesen und habe mich nach fast einem Jahr an "Gemmas Gedanken" gewagt.

Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Der Klappentext und das Thema klangen unglaublich spannend, doch die Umsetzung war sehr ermüdend. Es gab unfassbar viele Charaktere, deren Beziehungen ich bis zum Ende nicht wirklich ordnen konnte. Am Anfang zogen sich unnötige und langatmige Beschreibungen; durch die knapp 500 Seiten zogen sich auch mehr tell statt show, wodurch ich echt Mühe hatte, wirklich beim Lesen dranzubleiben.

Dass Gemma ihr letztes halbes Jahr vergessen und dennoch immer wieder Gedanken- und Erinnerungsfetzen hatte, hat es anfänglich noch spannend gemacht. Auch die Aufbereitung und Illustrationen der Tagebucheinträge fand ich unglaublich toll (hat mich teilweise an die Aufzeichnungen aus "Elisa Hammiltons Kofferkrimi" erinnert, wo ich die Skizzen und Berichtausschnitte lieben gelernt habe). Doch als die Wahrheit nach und nach ans Licht kam, war das kaum mit Spannung verknüpft. Es war teilweise viel zu kompliziert und umfangreich dargestellt, wodurch sich der Faden der Geschichte und die Tiefe der Charaktere und Beziehungen verloren hat.

Gemma war leider für mich auch eine sehr unsympathische Protagonistin - teilweise viel zu quirlig und sich wie ein kleines Kind benehmend. Ich konnte ihr ihr Alter kaum abnehmen. Im nächsten Moment war sie dann wieder eine sehr überstürzte, kampfbereite Person, die am liebsten jeden zusammengebrüllt oder verprügelt hätte.

Insgesamt konnte mich der Schreibstil und die Aufbereitung des Themas nicht abholen, obwohl das Thema an sich super interessant ist. Von mir leider nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 01.08.2022

A Whisper of Stars - Verraten

A Whisper of Stars
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Nachdem ich den ersten Band aufgrund seiner besonderen Storyidee sehr interessant fand, habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut, der aufgrund einiger Problematiken später als erwartet veröffentlicht ...

Nachdem ich den ersten Band aufgrund seiner besonderen Storyidee sehr interessant fand, habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut, der aufgrund einiger Problematiken später als erwartet veröffentlicht wurde - was ich allerdings nicht schlimm fand. So oder so hat mich die Fortsetzung jedoch nicht so sehr mitgerissen wie erhofft.

Die Story ist sehr flach, die ersten 200 Seiten passiert so gut wie gar nichts und Olivias Charakter ist beinahe noch unterträglicher als im ersten Band. Es gibt andauernd Wiederholungen, wie z.B. dass ständig von Livs geschwächtem Geist und monotonem Alltag erzählt wurde. Ihre verheißungsvollen Träume waren zu Beginn noch spannend, doch irgendwann hat sich das für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen.

Bei dem 330-Seiten-langen Buch, muss ich ehrlich sagen, ist so gut wie nichts passiert. Auch hat mich die Liebesgeschichte zwischen Olivia und Jamie überhaupt nicht mitgerissen und war meiner Meinung nach etwas zu klischeebesetzt. Da ich bereits "Burning Bridges" von Tami Fischer gelesen habe, weiß ich, dass sie romantische Gefühle und das Knistern zweier Liebender durchaus an die Leserschaft heranbringen kann, hier jedoch hat all das leider gefehlt.

Zum Ende hin wurde es dann etwas spannender und der Plottwist würde mich sogar dazu bringen, den Folgeband zu lesen, allerdings bin ich noch etwas unschlüssig. Die Schreibstil wirkte auch etwas so, als wäre das zweite Buch an eine viel jüngere Leserschaft gerichtet gewesen als der erste Band.

Schade eigentlich, da ich den ersten Band und die Idee dahinter sehr gerne mochte. So kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 10.06.2022

Leider enttäuschendes Finale ...

Kaleidra - Wer die Liebe entfesselt
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"Kaleidra - Wer die Liebe entfesselt" ist der dritte und finale Band der Kaleidra-Reihe von Kira Licht. Der zweite hatte schon so seine Schwächen, aber der dritte hat mich am meisten enttäuscht. Von unlogischen ...

"Kaleidra - Wer die Liebe entfesselt" ist der dritte und finale Band der Kaleidra-Reihe von Kira Licht. Der zweite hatte schon so seine Schwächen, aber der dritte hat mich am meisten enttäuscht. Von unlogischen bis hin zu klischee-besetzten Szenen, über schwache Charaktere und langatmige Handlungsstränge war leider alles dabei, wodurch ich mich zeitweise echt durchs Buch gequält habe.

Fangen wir mit Emilia an, die im dritten Teil gefühlt eine komplette charakterliche Wendung gemacht hat - und das nicht zum Positiven -, denn sie war nicht nur unglaublich nervig, naiv und kindisch, sondern auch viel zu overpowered. Ich weiß jetzt nicht die genaue Zeitspanne zwischen dem ersten und dem letzten Teil, aber dass sie in so kurzer Zeit so viele Aufgaben und Fähigkeiten geradezu perfektioniert hat, ist für mich einfach absolut unlogisch und hat mir einfach die Lesefreude genommen; vor allem deswegen, weil es neben ihr so viele andere Charaktere gibt, die auf so vielen Fachgebieten spezialisiert sind - und trotzdem kommen sie nicht gegen die unglaublich starke Emilia an. Dass Hauptcharaktere auch heldenhaft sein können, gerade weil sie gewisse Schwächen haben, wurde hier leider überhaupt nicht durchgesetzt - und wenn, dann war ihre Schwäche kindisches und unvorsichtiges Verhalten, welches andere Charaktere immer wieder in Gefahr gebracht hat.

Hinzu kommt, dass die Beziehung zwischen Ben und Emilia leider genauso flach geschrieben worden war. Während man im ersten Teil noch mitgefiebert hat, hat man im letzten kaum bis gar kein Kribbeln mehr gespürt. Das war, vor allem weil der Titel anderes verrät, leider ziemlich enttäuschend.

Des Weiteren gab es viel zu viele Handlungsstränge und Höhepunkte, die zeitweise so schnell aufgetaucht und dann wieder abgehandelt worden sind, dass man kaum mitgekommen ist. Auch die Storyline mit Professor Avalanche, die im zweiten Teil aufgebaut wurde, war mit einem Schlag zu Ende gewesen - um es mal ganz spoilerfrei auszudrücken. Zwischenzeitlich habe ich mich gefragt, wofür dann die ganze Vorarbeit geleistet wurde, wenn es am Ende dann doch ziemlich spannungsfrei gelöst wurde.

Die vielen Zusammenhänge und familiären Hintergründe waren an sich interessant und haben gezeigt, dass die Autorin sich Gedanken gemacht hat, allerdings war die Art, wie diese verpackt und dargestellt wurden, nicht besonders vorteilhaft. Es war viel zu viel auf einmal, wodurch die Geschichte nicht wirklich in die Tiefe gegangen ist. Im Gegensatz dazu ist am Anfang nicht wirklich was passiert.

Für ein Storyfinale war der dritte Band leider sehr enttäuschend. Insgesamt war es für mich eine 3/5. Schade eigentlich, denn ich mochte den ersten Teil ziemlich gern.