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Veröffentlicht am 01.07.2022

Herzzerreißender Abschluss

All the Pieces of My Heart
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„All the Pieces of My Heart“ von Amy Harmon ist der Abschlussband ihrer emotionalen Laws of Love Reihe
Mercedes und Noah sind schon als Kinder die besten Freunde. Irgendwann kommt auch noch Cora dazu und ...

„All the Pieces of My Heart“ von Amy Harmon ist der Abschlussband ihrer emotionalen Laws of Love Reihe
Mercedes und Noah sind schon als Kinder die besten Freunde. Irgendwann kommt auch noch Cora dazu und das Trio scheint unzertrennlich. Als Cora Mercedes fragt, ob sie in Noah verliebt sei, lügt Mercedes, um das zarte Glück ihrer besten Freundin nicht zu zerstören. Danach muss sie noch oft lügen als Freundin, Brautjungfer und Patentante. Mercedes ist stets die starke Konstante im Leben von Noah und Cora, auch als Cora stirbt und Noah in Trauer versinkt. Ihre echten Gefühle für Noah erscheinen nun noch aussichtsloser und wieder muss Mercedes der Fels in der Brandung sein, auch wenn es sie innerlich zerreißt.

Fans der Reihe kennen Noah als den Arzt von Moses aus der Klinik, in die er mit achtzehn Jahren gesteckt wurde. Moses und seine besonderen Fähigkeiten dürfen auch im letzten Band ein paar Wunder wirken, um die Schicksale der Protagonisten in die richtigen Bahnen zu lenken.
Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich aufgrund der klischeehaften Dreieckskonstellation zuerst ein wenig misstrauisch war. Amy Harmon hat mich jedoch mit ihrer gefühlvollen Story komplett überzeugen können, die mir letztendlich von allen Teilen der Reihe am besten gefallen hat.
Mercedes muss immer die Starke, Selbstbewusste und Fröhliche sein, auch wenn es hinter ihrer heiteren und lebenslustigen Fassade oft ganz anders aussieht. Doch eher würde Mercedes hinter verschlossenen Mauern zusammenbrechen, als für das Unglück ihrer Lieben verantwortlich sein. Es ist herzzerreißend, wie sich Mercedes für alle anderen aufopfert und weiter ihre sorglose und tatkräftige Rolle spielt.
Noah liebt Mercedes schon seit seiner frühesten Jugend. Aber er hat ihr damals ihr überzeugendes Schauspiel abgenommen und sich schließlich Cora zugewandt. In seiner Trauer muss er sich schmerzlichen Erkenntnissen stellen, die viele Ereignisse in seinem Leben in ein anderes Licht rücken. Noahs alte Gefühle für Mercedes kämpfen sich wieder ans Licht, aber es wird äußerst schwer, Mercedes zu überzeugen, dieses Glück auch zuzulassen.
Amy Harmon hebt Herzschmerz und tiefe Emotionen auf eine neue Stufe und zugebenermaßen sind einige Wendungen für meinen Geschmack ein wenig over the top. Trotzdem funktioniert das Gesamtkonzept aus Leiden, Hoffen und Lieben. Nebenbei kommt noch ein Spannungsfaktor ins Spiel, der die fesselnde Dynamik zusätzlich anheizt.

Mein Fazit:
Mein absoluter Lieblingsteil der Reihe und eine klare Empfehlung wert!

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Veröffentlicht am 24.06.2022

Zweite Chance

Codename: Disavowed (Jameson Force Security Group Teil 8)
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„Codename: Disavowed“ ist der achte Band der Jameson Force Security Group Reihe von Sawyer Bennett.
Ladd ist seit einigen Jahren Mitglied bei Jameson Force, nachdem er die CIA verlassen hatte. Bei einem ...

„Codename: Disavowed“ ist der achte Band der Jameson Force Security Group Reihe von Sawyer Bennett.
Ladd ist seit einigen Jahren Mitglied bei Jameson Force, nachdem er die CIA verlassen hatte. Bei einem neuen Auftrag soll eine entführte CIA-Agentin befreit werden, die nicht nur Ladds Kollegin war. Greer war vor zwölf Jahren Ladds Verlobte und ist immer noch seine große Liebe, obwohl er seit ihrer Trennung versucht, sie zu hassen. Natürlich meldet er sich freiwillig für den gefährlichen Einsatz und es gelingt ihm auch tatsächlich, Greer quasi in letzter Sekunde zu retten. Die alten Gefühle gemischt mit Verbitterung und Reue kochen bei beiden sofort wieder hoch und es stellt sich die Frage, ob es eine zweite Chance auf eine gemeinsame Zukunft geben könnte.

Bei der Jameson Force Security wird es nie langweilig und wieder wartet ein hochgefährlicher Einsatz auf das Team. Dies ist zwar nicht die erste Second Chance Romance der Reihe, aber Sawyer Bennett bleibt in ihren Geschichten abwechslungsreich und bringt immer wieder neue Ideen.
Greer ist mit Herz und Seele Agentin, obwohl es ihr Privatleben ziemlich einsam macht. Die damalige Trennung von Ladd brach nicht nur sein Herz, sondern auch Greers, die es später bitter bereute. Greer ist unglaublich tough und selbstbewusst, so dass sie sich nicht einmal von Kynan einschüchtern lässt. Das hat mir richtig gut gefallen, denn sie kann sich in ihrer männerdominierten Branche knallhart durchsetzen.
Ladd ist ebenfalls Profi in seinem Job und zeigt auch seine liebevolle und sensible Seite im Umgang mit seinem Sohn. Ich muss aber zugeben, dass ich den älteren und reflektierteren Ladd lieber mag als den jüngeren und impulsiveren, da im Rückblick die vermeidbare Trennung hauptsächlich auf seiner eigenen Sturheit beruhte.
Die Handlung ist wie gewohnt sehr spannungsgeladen und voller Action. Ladd und Greer wird Raum und Zeit gegeben, sich langsam wieder emotional anzunähern. Dafür ist das Happy End umso schöner.

Mein Fazit:
Die Jameson Force Security Group wächst stetig weiter und es wird nicht langweilig. Von meiner Seite gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 12.06.2022

Heftige Schicksalsschläge

Rise and Fall (Faith-Reihe 1)
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„Rise and Fall“ von Sarah Stankewitz ist der Auftaktband zur Faith-Reihe, die wieder einmal eine Achterbahn der Gefühle enthält.
Sky ist seit fünfzehn Jahren die beste Freundin und Seelenverwandte von ...

„Rise and Fall“ von Sarah Stankewitz ist der Auftaktband zur Faith-Reihe, die wieder einmal eine Achterbahn der Gefühle enthält.
Sky ist seit fünfzehn Jahren die beste Freundin und Seelenverwandte von Carter, mit dem sie einige Jahre in einer Pflegefamilie verbrachte. Nach einem geplatzten Valentinsdate geben beide der unterschwelligen Anziehung nach und haben einen unvergesslichen One-Night-Stand. Doch auf dem Heimweg wird Sky bei einem Autounfall schwer verletzt und sitzt seitdem im Rollstuhl. Da Carter noch am gleichen Tag für ein halbes Jahr als Musikjournalist nach Europa aufbricht, verheimlicht ihm Sky ihr Schicksal, damit er diese einmalige Chance nicht für sie aufgibt. Doch als Carter schließlich zurückkommt, ist er umso schockierter über die Lüge.

Ich liebe die emotionalen Geschichten von Sarah Stankewitz und ihre tiefgründigen Charaktere. Diesmal schlägt das Schicksal erneut ziemlich hart zu und reißt Sky aus ihrem gewohnten Leben. Trotzdem verliert sie nie den Lebensmut und findet sich erstaunlich schnell in der neuen Situation zurecht. Nur die vorgetäuschte Normalität für Carter belastet Sky schwer. Dabei ist er der Mansch, der ihr am nächsten steht und dem sie eigentlich hundertprozentig vertraut. Man kann ihre Intention durchaus verstehen und dass sich die Lüge irgendwann verselbständigt hat. Ich finde Sky trotzdem stark und absolut tough.
Carter ist ein sympathischer Charakter und ich habe mit ihm mitgelitten, als ihn Sky teilweise außen vor gelassen hat. Ihre tiefe Freundschaft ist wunderschön beschrieben und die Chemie zwischen Carter und Sky ist einfach unbeschreiblich.
Der Tragikfaktor, den Sky und Carter in dieser Story aushalten müssen, ist auf relativ hohem Niveau. Derr Unfall ist in ihrem bisherigen Leben nicht der einzige Schicksalsschlag und manchmal war es echt ein wenig viel. Trotzdem hat mich diese emotionale Lovestory tief berührt und ich habe mit den beiden Hauptfiguren mitgehofft und mitgefiebert. Es werden keine leichten Themen angesprochen und man merkt, dass sich die Autorin intensiv mit der Materie auseinandergesetzt hat. Das macht die Handlung authentisch und lässt die Geschichte einige Zeit nachwirken.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung und ich freue mich auf den nächsten Teil!

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Veröffentlicht am 04.06.2022

Toller Lesehappen

Underground Kings: Justin
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„Underground Kings: Justin“ ist der vierte und abschließende Teil der mitreißenden Alpha-Reihe von Aurora Rose Reynolds, diesmal in Kooperation mit Rochelle Paige, und widmet sich in einer kürzeren Novella ...

„Underground Kings: Justin“ ist der vierte und abschließende Teil der mitreißenden Alpha-Reihe von Aurora Rose Reynolds, diesmal in Kooperation mit Rochelle Paige, und widmet sich in einer kürzeren Novella der Geschichte von Justin.
Es wohl Liebe auf den ersten Blick, als Justin seine neue Nachbarin Aubrey erblickt. Die hübsche Blondine fasziniert ihn sofort und daran ändert auch nicht, dass sie offensichtlich in Schwierigkeiten steckt und unübersehbar hochschwanger ist. All das stört Justin nicht im Geringsten und er nutzt die erstbeste Chance, um Aubrey näher kennenzulernen. Aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen ist Aubrey verständlicherweise zuerst misstrauisch und kann gar nicht glauben, dass sich dieser attraktive und beschützerische Kerl tatsächlich für sie interessiert.

Der letzte Teil rundet die Reihe um die Underground Kings Kenton, Kai und Sven gelungen ab. Die Geschichte von Justin und Aubrey ist zwar in sich abgeschlossen, aber Vorkenntnisse über die anderen Bände sind durchaus von Vorteil.
Wie von Aurora Rose Reynolds gewohnt, macht es augenblicklich Boom bei Justin und er lässt sich von nebensächlichen Schwierigkeiten oder den besonderen Umständen von Aubrey in keiner Weise aufhalten. Das spricht deutlich für seinen tollen Charakter und macht ihn sehr sympathisch. Seine herrische Art und sein riesiger Beschützerinstinkt sind liebevoll verpackt, so dass sich Aubrey bei ihm absolut sicher fühlen kann.
Aubrey weiß gar nicht, wie ihr geschieht und ist mir persönlich einen Tick zu passiv. Vielleicht hätte ich ihr ein paar Ecken und Kanten mehr gewünscht, aber das ist bei der Kürze der Story wahrscheinlich schwer umzusetzen.
Die Lovestory passiert wie im Schnelldurchlauf und geht durch viele kleine Zeitsprünge nicht wirklich in die Tiefe. Trotzdem springt der Funke klar über und das Knistern zwischen den Protagonisten ist auch unter Berücksichtigung aller Hindernisse deutlich zu spüren.

Mein Fazit:
Der vierte Band fügt sich perfekt in die Reihe ein und sorgt für eine unterhaltsame kleine Leseauszeit!

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Veröffentlicht am 01.06.2022

Bekenntnisse eines Puck Bunnys

Boston College - Nothing but Now
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„Boston College – Nothing but Now“ ist der vierte und abschließende Band der Boston College Reihe von Cindi Madsen.
Lindsay Rivera lebt seit fast einem Jahr abstinent. Ihr Kryptonit waren heiße Eishockeyspieler ...

„Boston College – Nothing but Now“ ist der vierte und abschließende Band der Boston College Reihe von Cindi Madsen.
Lindsay Rivera lebt seit fast einem Jahr abstinent. Ihr Kryptonit waren heiße Eishockeyspieler und Lindsay war ein leidenschaftliches Puck Bunny. Erst als sie sich in einen von ihnen unglücklich verliebte und ihr Herz gebrochen wurde, änderte sie abrupt ihren Lebensstil. Nun schaut sie noch nicht einmal Spiele im Fernsehen. Für ihren Abschluss darf die Chefredakteurin der Collegezeitung auf keinen Fall in ihrem Mathematikkurs durchfallen, wonach es aber gerade aussieht. Als Nachhilfelehrer bietet sich unerwartet der neue Eishockeyspitzenspieler Ryder Maddox an und Lindsays Selbstbeherrschung wird auf eine harte Probe gestellt.

Die unterhaltsame Reihe von Cindi Madsen findet nun ihren Abschluss und auch der vierte Teil verspricht abwechslungsreiche und amüsante Lesestunden. Der leichte und lockere Schreibstil lässt einen schnell durch die Seiten fliegen und mir haben vor allem die Geständnisse oder oft witzigen Lebensweisheiten von Lindsay gefallen.
Lindsay ist zwar nicht das klassische Puck Bunny ohne Hirn und Selbstachtung, aber auch sie kämpfte damals mit unfairen Mitteln, um ihre Ziele zu erreichen. Bei ihr stand immer mehr der Spaß im Vordergrund und nicht das Ziel, einen reichen Gönner zu schnappen. Trotzdem will Lindsay nicht mehr diese Art von Frau sein und ausgerechnet jetzt muss der neue Rookie so hartnäckig ihre Nähe suchen.
Ryder ist auf den ersten Blick von der toughen Redakteurin fasziniert und er kann einfach nicht aufgeben. Die Überzeugungsarbeit ähnelt eher einem Marathon als einem Sprint, aber Ryder kämpft auch nach Rückschlägen weiter. Lindsays Vergangenheit ist ihm grundsätzlich egal, doch trotzdem holt diese beide immer wieder ein.
Die Chemie zwischen Lindsay und Ryder funktioniert hervorragend und ich mag ihre Dynamik. Alle beide haben von ihren Eltern einiges negatives Gepäck mitbekommen und müssen erst langsam ihren eigenen Weg finden. Das Grundschema der Story ähnelt zwar ziemlich den Vorgängerteilen, aber das hat mich nicht wesentlich gestört. Ich mochte Lindsay und Ryder und ihre hindernisreiche Reise zum Happy End.

Mein Fazit:
Von mir gibt es für diese leichte und unterhaltsame Sports Romance sehr gern eine Leseempfehlung!

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