An einem Abend nach einem chaotischen Tag im „Black Feather“ erscheint der Butler des Earl of Halliwell im Pub. Er bittet Nathalie und Louise um Unterstützung, denn der Lord of Halliwell wurde seines Erachtens ...
An einem Abend nach einem chaotischen Tag im „Black Feather“ erscheint der Butler des Earl of Halliwell im Pub. Er bittet Nathalie und Louise um Unterstützung, denn der Lord of Halliwell wurde seines Erachtens nach ermodert.
Die letzten Worte des Lords an seinen Butler waren „Kümmern Sie sich um die sprechenden Bücher“.
Doch daraus werden weder der Butler, noch Nathalie, Louise oder der Constable schlau, weshalb sie sich für diesen Fall im Ort Unterstützung holen.
Paige Rittinghouse führt in Earlsraven die Buchhandlung und fühlt sich geschmeichelt, endlich auch mal einen Beitrag zu den Ermittlungen leisten zu können.
Mittlerweile – es ist ja schon die 13. Folge – fühlt man sich in Earlsraven richtig heimisch und dank der tollen Lesestimme von Vera Teltz, erkennt man auch alle häufig vorkommenden Figuren wieder.
Ich würde es nicht als besonders rasante oder hochspannende Folge bezeichnen, aber als klassischen Kriminalfall, dessen Aufklärung zu lauschen sehr amüsant war.
Flåm: Vom Meer her sind wir den Sognefjord und dann den Aurlandsfjord entlang gefahren, um das winzige Städtchen Flåm zu erreichen. Mit Baby waren wir, was Ausflüge betrifft, etwas eingeschränkt, aber wir haben zu Fuß die Städte etwas erkundet und die Natur auf uns wirken lassen. In Flåm ist die Flåmsbahn erwähnenswert, die auch im Reiseführer beschrieben wird. Nur haben wir uns mit Baby einfach nicht getraut, einen größeren Ausflug zu machen.
Aber allein schon die beiden Fjorde, durch die wir fuhren, waren atemberaubend, weil sie relativ eng und steil sind. Von unserer Balkonkabine konnten wir zahlreiche kleine Wasserfälle an den Felswänden entdecken.
Nordfjordeid: Der Nordfjord ist nicht so spektakulär, wie die ersten beiden, dafür bietet er an seinen Ufern unzählige süße kleine Dörfer zu bestaunen.
Nordfjordeid selbst ist etwas größer als Flåm und hatte damit mehr zu entdecken.
Haugesund: Hier sind wir tatsächlich leider nicht von Bord gegangen, weil Annika gezahnt hat und zudem etwas erkältet war. Auch im Reiseführer gab es zu diesem Ort keine weiteren Informationen.
Bergen: Auf diesen Stop hatte ich mich besonders gefreut, weil es die Stadt von Edvard Grieg ist.
Laut dem Reiseführer regnet es in Bergen im Durchschnitt an 248 Tagen im Jahr. Da hatten wir eindeutig Glück, denn es war nur etwas bewölkt. Bergen ist auf jeden Fall eine faszinierende Stadt.
Am spannendsten waren die Bryggen – die bunten Fassaden der Häuser im alten Hanseviertel. Zudem befinden sich in den Hinterhöfen mittlerweile kleine Läden mit allerlei handwerklichen Produkten.
Natürlich sind wir auch durch den Fischmarkt gelaufen und haben vor allem die großen Krabben bestaunt.
Reisefacts: Norwegen – Kreuzfahrtschiff – 7 Tage
Eine Kreuzfahrt nach Norwegen lohnt sich allemal. Denn die Fjorde aus dieser Perspektive zu sehen, ist unbezahlbar. Eine Kabine mit Balkon ist dabei ein Muss. Und auch sonst ist Norwegen eine Reise wert, wegen der wirklich atemberaubend schönen Natur.
Zum Schnuppern ist eine 7-tägige Kreuzfahrt ideal. Wer das schon kennt, dem empfehle ich eher 9-11 Tage. Für eine Reise direkt nach Norwegen sollte man sich so viel Zeit wie möglich mitbringen, weil es so vieles zu entdecken gibt und wie ginge das besser, als zu Fuß.
Der Reiseführer von Marco Polo bietet viele Reise- und Routenvorschläge mit Fuß-/Zug-/Radetappen. Die beste Reisezeit ist Mai-September. Aber Achtung: es wird nicht richtig dunkel. Unser spätester Sonnenuntergang war um 23:30 und der früheste Sonnenaufgang um 3:30.
Mein Lieblingsmoment dieser Reise war das gemeinsame Bestaunen der Fjorde mit meinem Mann und unserer Tochter.
Das wird hoffentlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir diesen Anblick genießen durften.
„Helenes Gedanken wanderten zurück nach Berlin, zerrissene Stadt in einem zerrissenen Land, nur geeint durch die gemeinsame Kriegsangst und die Hoffnung auf eine bessere Zeit.“
Die Dorfschullehrerin ...
„Helenes Gedanken wanderten zurück nach Berlin, zerrissene Stadt in einem zerrissenen Land, nur geeint durch die gemeinsame Kriegsangst und die Hoffnung auf eine bessere Zeit.“
Die Dorfschullehrerin – Was das Schicksal will – Bastei Lübbe
3 Jahre sind seit Ende des ersten Bandes im Buch vergangen. Mittlerweile ist es 1964, Helene ist mit ihrer Familie zuerst nach Frankfurt zu ihrer Tante Auguste gezogen. Doch ihren Vater zog es bald zurück in die Grenzzone nach Kirchdorf, wo er als Veterinärmediziner arbeitet.
Ganz unerwartet erhält Helene das Angebot, an die Schule in Kirchdorf zurückzukehren, aber nicht in der Position als Aushilfslehrerin, wie zuvor.
Und so finden wir uns beim Lesen nach Kurzem in Kirchdorf wieder, wo wir vielen Altbekannten begegnen und deren Entwicklungsfortschritte sehen dürfen.
Agnes, die beim Landarzt Tobias nun festangestellt ist, weiterhin wissbegierig und fleißig; Isabella, die als Hebamme nun in einem Krankenhaus arbeiten soll und immer noch eine schwierige Beziehung zum Bürgermeister hat und die GI’s Brad und Jim, die noch immer an der Grenze stationiert sind.
Überschrieben ist das Buch mit dem Untertitel „Von Liebe und Mut in einem gespaltenen Land“ und Mut beweist vor allem Helene. Egal, wie viele Hindernisse ihr in den Weg gelegt werden, wie viel Widerspruch und Gegenwind sie auch bekommt, sie bleibt standhaft.
„Plötzlich wusste sie, dass sie nicht aufgeben durfte. Wie viele Steine man ihr auch in den Weg legen mochte – sie würde verdammt noch mal um diese neue Schule kämpfen. Kämpfen, das hatte sie gelernt, egal wie schwach und klein sie sich manchmal fühlte. Und manche Kämpfe fingen nun mal damit an, dass man über sich selbst lachen konnte.“
Die Dorfschullehrerin – Was das Schicksal will – Bastei Lübbe
Ich mag Helenes Art, ihre Zielstrebigkeit, ihr Selbstbewusstsein und ihre Aufmerksamkeit ihren Schülern gegenüber. Gerade, wie sie mit Situationen umgeht, in denen sich alles gegen sie verschworen zu haben scheint, inspiriert mich.
„Nicht Hindernisse bestimmen das Handeln. Sondern das, was man erreichen wollte.“
Die Dorfschullehrerin – Was das Schicksal will – Bastei Lübbe
Nicht ganz so emotional wie Band 1, aber trotzdem mitreißend und fesselnd erzählt. Es war schön, wieder nach Kirchdorf zurückzukehren und das Schicksal Helenes und der weiteren Figuren zu verfolgen. Zudem war auch dieser Band geschichtlich wieder sehr informativ, aber sämtliches historisches Wissen war so genial in die Handlung eingeflochten, dass es kaum auffiel.
Camryn Kovic hat eine große, liebevolle und verrückte Familie, die wohl Fluch und Segen zugleich ist. Sie hat eine supersüße Nichte, der sie regelmäßig „die Welt erklärt“, einen Bruder und eine Schwester, ...
Camryn Kovic hat eine große, liebevolle und verrückte Familie, die wohl Fluch und Segen zugleich ist. Sie hat eine supersüße Nichte, der sie regelmäßig „die Welt erklärt“, einen Bruder und eine Schwester, auf die sie sich immer verlassen kann … und dann noch den absolut verrückten, direkten, lauten Rest, der sich gerne ungefragt mitteilt.
Eine Woche vor der Hochzeit ihrer Schwester, lässt Camryns Freund sie sitzen. Und weil das zu einer Katastrophe in der Familie führen würde, rät Camryns Schwester ihr, einfach mit einem Fake-Freund aufzutauchen. Und sie hat auch schon einen Vorschlag: Troy, ein Freund von Camryns Familie aus Kindertagen, gerade zufällig single und der Traum aller Frauen.
Um den Hurricane an Fragen ihrer Familie zu verhindern, lässt Camryn sich auf das Schauspiel ein. Weil die Familie sich jedochtnicht so leicht an der Nase herumführen lässt, küsst Troy sie vor versammelter Mannschaft … und das läst etwas in Camryn aus.
Dieses Hörbuch war die perfekte Mischung aus Liebe, Leidenschaft und Lachen.
Christiane Marx hat mit so einer Leichtigkeit gelesen, dass ich wunderbar ins Hörbuch hineingefunden habe, Camryns Gefühle und Gedanken nachvollziehen konnte und auch Troys Sicht auf die Dinge wunderbar mitverfolgen konnte.
Kurzum: Das Anhören war kurzweilig und hat mir viel Spaß gemacht.
„Auf plüschigen Sohlen“ ist der Auftakt der Vorlesereihe „Die Stoffis“.
Zwei ausrangierte Stofftiere – ein Kater und ein Einhorn – sitzen in einem Karton am Straßenrand. Als sie das Müllauto heranfahren ...
„Auf plüschigen Sohlen“ ist der Auftakt der Vorlesereihe „Die Stoffis“.
Zwei ausrangierte Stofftiere – ein Kater und ein Einhorn – sitzen in einem Karton am Straßenrand. Als sie das Müllauto heranfahren sehen, beschließen sie, ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen. Sie hüpfen aus dem Karton und machen sich auf den Weg, Kinder zu finden, die sie bei sich aufnehmen.
Unterweges treffen sie weitere Stofftiere, die alle aus irgendeinem Grund aussortiert wurden: ein alter Hund mit Schlappohren, eine Schildkröte mit einem Seestern auf dem Panzer und ein einarmiger Bär.
Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer, bis sie unerwartet ein neues Zuhause finden.
Das Buch ist voller toller Illustrationen von Nadine Reitz, die die Geschichte auch für Kinder sehr greifbar machen.
Gerade Stofftiere als Buchhelden empfinde ich als perfektes Kinderbuchthema: Denn jedes Kind hat doch ein Lieblingsstofftier – und wird dieses nach dem Lesen vielleicht mit anderen Augen betrachten.
Zudem weiß und kann jedes der Stoffis etwas anderes und so schaffen sie es immer gemeinsam, Aufgaben zu bewältigen und Probleme zu lösen.