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MelaK

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2017

Der Hipster, das unbekannte Wesen

111 Gründe, Hipster zu hassen
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Ralph Stieber ist in seinem neuen Buch „111 Gründe, Hipster zu hassen“ ganz neue Wege gegangen. Er stellt den Leser an die Seite von Hipster Jonas und lässt ihn so hautnah erfahren, wie das Leben eines ...

Ralph Stieber ist in seinem neuen Buch „111 Gründe, Hipster zu hassen“ ganz neue Wege gegangen. Er stellt den Leser an die Seite von Hipster Jonas und lässt ihn so hautnah erfahren, wie das Leben eines Hipsters so abläuft. Wer war der erste Hipster, wie kleidet sich der Hipster, was fühlt er, was isst er, wie sieht es mit seinem Liebesleben aus.
Zu guter Letzt gibt es noch die ultimative Anleitung „Wie du ein echter Hipster wirst“
Auch nach der Lektüre des Buches weiß ich immer noch nicht so recht, was ich von Hipstern, im speziellen von Jonas halten soll oder was oder wer ein Hipster überhaupt ist. Ich konnte über ihn lachen, manchmal sogar mit ihm. Er hat mich unglaublich genervt, ich hab mich für ihn fremd geschämt, ihn bedauert, ihn gehasst. Aber am meisten bemitleide ich ihn dafür, dass er es so nötig hat, sich so cool und überheblich zu geben. Im Austeilen groß, bricht er doch zusammen, wenn er einstecken muss. Irgendwie ein ziemlich kleines Persönchen und das schlimmste von allem ist, das wohl so ein kleiner Jonas in fast allen von uns steckt.
Ich hab dieses amüsante, satirische Buch mit seiner nachdenklich stimmenden Botschaft sehr genossen. Ralph Stiebers bisher bestes Buch !!!

Veröffentlicht am 12.06.2017

Soll doch jeder so leben wie er will

Schluss mit Muss
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"Soll doch jeder so leben wie er will", das soll natürlich nicht heißen, ohne Rücksicht auf andere zu leben und ohne unangenehme Arbeiten zu erledigen. Es soll heißen, selbst bestimmt leben, ohne den Anspruch, ...

"Soll doch jeder so leben wie er will", das soll natürlich nicht heißen, ohne Rücksicht auf andere zu leben und ohne unangenehme Arbeiten zu erledigen. Es soll heißen, selbst bestimmt leben, ohne den Anspruch, es allen recht machen zu wollen und ohne alles schön reden zu müssen. Manche Dinge sind einfach Sch...
Diese geile Buch macht Schluss mit Konventionen und das beginnt schon beim Cover. Gelbe-Türkis mit Stinkefinder drauf - wo geht denn sowas .
Tanja bietet dem Leser gleich zu Beginn das Du an ("wir haben ja noch ein bisschen Strecke vor uns") und verspricht keine bedeutsamen Veränderungen. Ihre Sprache ist phasenweise derb, aber dennoch nie vulgär. Wie entspannend es doch sein kann, nicht gesagt zu bekommen, wie man sein Leben besser meistert. Sie legt auch keinen Wert auf chronologisches Lesen. Fangt an, wo ihr wollt, spielt keine Rolle, so ihr Credo.
Ein Buch zum Entspannen und Spaß haben, dass mit viel Humor und gut recherchierten Fakten aufwartet. Und zu guter Letzt mit viele liebenswerten Sprüchen, mit denen man sich am liebsten sein Haus tapezieren würde.

Veröffentlicht am 12.06.2017

Einfacher und leckerer geht es wirklich nicht - ein Spitzenkochbuch

Björn Freitag – Smart Cooking
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Keine Zeit, kaum Platz, wenig Equipment, wenig Kohle und trotzdem gut kochen wollen? Das geht mit Björn Freitags "Smart Cooking" wirklich problemlos.

Der Spitzenkoch führt zu Anfang eine Liste mit Lebensmitteln ...

Keine Zeit, kaum Platz, wenig Equipment, wenig Kohle und trotzdem gut kochen wollen? Das geht mit Björn Freitags "Smart Cooking" wirklich problemlos.

Der Spitzenkoch führt zu Anfang eine Liste mit Lebensmitteln (Basics) an, die man immer zu Hause haben sollte. Und tatsächlich, nahezu alles ist ohnehin in meiner Küche zu finden.
Die Zutatenliste zu jedem Gericht ist unterteilt in die "Basics und in "Frische Zutaten", die man gut auf dem Nachhauseweg mitnehmen kann und die sich auf sehr wenige (max. 4, meistens jedoch nur 2-3) beschränken.
Die Gerichte sind so geplant, dass man mit einem Topf und einer Pfanne oder einem Bachbleck auskommt.
Die von mir getesteten Rezepte, wie der Kalbsstrudel, der gebackene Feta, die Sommerdinkel-Penne, um nur einige zu nennen, waren durchwegs einfach und schnell zuzubereiten und sie haben trotzdem fantastisch geschmeckt.

Dieses Buch ist der ideale Küchenbegleiter für Studenten, gestresste, berufstätige Mütter und Väter und natürlich auch für alle, die wenig Zeit und/oder Lust, sowohl für den Einkauf als auch für den Abwasch haben. Und diese Rezepte schonen den Geldbeutel, da sie mit einfachen Zutaten auskommen.

Das ist mal ein Kochbuch, das meine Erwartungen mehr als erfüllt hat und genau das hält, was es verspricht. Ein ganz großes Lob an Herrn Freitag für dieses geniale, weil so einfache Kochbuch.

Veröffentlicht am 12.06.2017

Ein Tag auf der Comic-Con verändert ihr Leben

Ana und Zak
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Ana, ein junges zielstrebiges Mädchen ohne Freunde und Freizeit, Zak, ein junger Kerl ohne Ziele und nur auf Spaß programmiert. Ihrer beider Leben könnte verschiedener nicht sein. Trotzdem findet Zac Ana ...

Ana, ein junges zielstrebiges Mädchen ohne Freunde und Freizeit, Zak, ein junger Kerl ohne Ziele und nur auf Spaß programmiert. Ihrer beider Leben könnte verschiedener nicht sein. Trotzdem findet Zac Ana interessant und würde sie gerne näher kennen lernen. Ana zeigt ihm jedoch die kalte Schulter. Für's erste. Zuviel will ich nicht verraten. Doch wie es das Schicksal so will, landen beide, auf der Suche nach Anas kleinem ausgebüchsten Bruder Clayton auf einer Comic-Con, kommen sich näher und eine irrwitzige, lustige, abgefahrene und sehr liebenswerte Geschichte nimmt ihren Lauf.
Die Ereignisse werden im Wechsel von Ana und Zac erzählt. Sie nehmen uns mit auf einen herrlich verrückten Tag durch eine Comic Convention und lassen uns tief eintauchen in ihre Gefühlwelt. Ich habe diesen Tag in vollen Zügen genossen.
Brian Katcher ist ein wunderbares Jugendbuch über das Erwachsenwerden gelungen.

Veröffentlicht am 07.04.2017

Eine Mordsjagd durch das wunderbare München

Altherrenjagd
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Zwei "Alte Herren" einer  Münchner Studentenverbindung verschwinden spurlos. Emails, die Koordinaten enthalten, sind die einzige Spur. Sanctus begibt sich auf Bitten von Dr. Engler auf die Suche. Eine ...

Zwei "Alte Herren" einer  Münchner Studentenverbindung verschwinden spurlos. Emails, die Koordinaten enthalten, sind die einzige Spur. Sanctus begibt sich auf Bitten von Dr. Engler auf die Suche. Eine beispiellose Hardcore GPS-Suche durch die charmante bayerische Hauptstadt beginnt.
Andreas Schöfl hat einen humorvollen Krimi mit Lokalkolorit geschrieben, der vor bayerischen Charme nur so sprüht.  Die Haupt- und Nebencharaktere sind echte Marken, die einem ans Herz wachsen, wie der Inder Bhupinder oder der Schwab Hanspeter. Der Sanctus hat ein bisschen was von einem Kluftinger, nur nicht so grantelnd - das macht ihn sehr sympathisch. Manche Szenen waren zum Brüllen komisch, wie zum Beispiel der Biergartenstammtisch oder die Fahrt im Ambassador durch München, die Einschübe "Irgendwo in München" dagegen, waren verstörend und beängstigend. Obwohl es der zweite Band der Bierkrimireihe ist, lässt er sich problemlos auch für sich alleine lesen.
Ich freue mich auf einen neuen Fall und vergebe gerne 5 Sterne.