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Veröffentlicht am 05.08.2022

Temporeicher Thriller

Das letzte Grab
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Carla Winter ist Rechtsanwältin und mit ihrer eigenen Kanzlei steht sie ganz gut da. Als sie über den Unfalltod ihres Ex-Mannes in der Türkei informiert wird und sich bereit erklärt, die Kosten für Überführung ...


Carla Winter ist Rechtsanwältin und mit ihrer eigenen Kanzlei steht sie ganz gut da. Als sie über den Unfalltod ihres Ex-Mannes in der Türkei informiert wird und sich bereit erklärt, die Kosten für Überführung und Bestattung zu übernehmen, ahnt sie noch nicht welche Auswirkungen das auf ihr Leben haben wird. Spätestens als sie in ihre verwüstete Wohnung zurückkommt und ihren One-Night-Stand-Lover ermordet vorfindet, ahnt sie, dass sie um ihr Leben bangen muss.

Lukas Erler hat mit „Das letzte Grab“ einen temporeichen Thriller geschrieben, der von Beginn an seine Leser in Atem hält. Mit seiner Protagonistin Carla Winter konnte ich nicht wirklich warm werden, aber ich habe mit ihr gezittert.

Interessant fand ich die vielen Informationen zu dem Thema Raubkunst. Mir war nicht bekannt, dass es solche Dimensionen angenommen hat und damit Milliarden verdient werden können.

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Veröffentlicht am 25.07.2022

Informativer Einblick in das Berufsleben einer Hebamme

Das Haus der Hebammen - Susannes Sehnsucht
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Als erstes muss ich die Covergestaltung loben. Man sieht auf den ersten Blick, dass es um drei Hebammen geht und auf den zweiten Blick auch, dass es in Köln spielt. Die Aufmachung und Farbgestaltung passen ...

Als erstes muss ich die Covergestaltung loben. Man sieht auf den ersten Blick, dass es um drei Hebammen geht und auf den zweiten Blick auch, dass es in Köln spielt. Die Aufmachung und Farbgestaltung passen zum Ende der achtziger Jahre.

Dieser erste Band der Reihe widmet sich überwiegend Susanne, der der Umgang mit den werdenden Müttern im Krankenhaus nicht mehr so recht zusagt. Als sie in der Cranachstraße ein leerstehendes Gebäude entdeckt, wird in ihr der Wunsch nach einem Geburtshaus geweckt. Trotz der Bedenken von Verwandten und einigen Skeptikern erfüllt Susanne sich mit ihren befreundeten Hebammen Carola und Ella den Wunsch und so entsteht das erste Geburtshaus in Köln.

Aber Susanne hütet noch ein Geheimnis und muss sich auch ihrer Vergangenheit stellen. Es gibt ein Ereignis, welches sie bis heute nicht verarbeitet hat.

In einem angenehm ruhigen und flüssigen Schreibstil lässt Marie Adams vor meinen Augen eine für mich neue Welt entstehen und gewährt mir Einblicke in die Arbeit sowie die Sorgen und Ängste der sympathischen Hebammen. Auch die Charaktere der drei Protagonisten werden durch ihr Privatleben, ihre Gedanken und Handlungen sehr gut und überzeugend dargestellt.

Schon nach wenigen Seiten hatte mich die Geschichte gefesselt und innerhalb kürzester Zeit war ich am Ende des Buches angelangt. Sowohl die Lieder als auch die Garderobe, Produkte und geschichtlichen Ereignisse, die gekonnt eingefügt waren, ließen mich eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen. Für sehr angenehme und unterhaltsame Lesestunden gibt es von mir vier wohlverdiente Sterne.

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Veröffentlicht am 30.06.2022

Schöne Unterhaltung trotz gebeutelter Protagonisten

Scones zum Frühstück
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Aufgrund des Covers und des Titels hatte ich mit einem lockeren und unterhaltsamen Sommerroman gerechnet. Unterhaltsam fand ich die Geschichte auf jeden Fall, aber sie war nicht ganz so leicht und locker ...

Aufgrund des Covers und des Titels hatte ich mit einem lockeren und unterhaltsamen Sommerroman gerechnet. Unterhaltsam fand ich die Geschichte auf jeden Fall, aber sie war nicht ganz so leicht und locker wie erwarten, was an den unterschiedlichen Schicksalen der Protagonisten lag. Aber das hat dem Buch nur gutgetan.

Starkoch Max bekam vom Schicksal einen deutlichen Schuss vor den Bug in Form eines Herzinfarkts. Nach dem Ende seines Gourmettempels zieht er sich auf die Insel Skye zurück. Dort trifft er auf Robyn, die sich nach einem schlimmen Verlust von der Welt und dem Leben zurückgezogen hat. Beide kümmern sich um Cassie, die unter einer Essstörung leidet. Irgendwie raufen sich die drei Personen, mit ihren unterschiedlichen Päckchen, die sie mit sich herumtragen, zusammen und helfen einander.

Alexandra Zöbeli schreibt flüssig und spielt gekonnt auf der breiten Klaviatur der Emotionen. Sie schafft es Freude, Hoffnung, Trauer, Wut und Liebe zum Leser zu transportieren. Zudem ist ihr Schreibstil sehr bildhaft und ließ mich einige schöne Stunden auf der Insel Skye verbringen.

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Veröffentlicht am 20.06.2022

Verbrechen in einer malerischen Umgebung

Späte Rache im Luberon
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Statt ein Wochenende mit seiner Freundin am Mittelmeer zu verbringen, muss Capitaine Malbec sich um einen Todesfall in einem abgelegenen Bergdorf kümmern. Dies ist bereits der dritte Fall mit dem Ermittler, ...

Statt ein Wochenende mit seiner Freundin am Mittelmeer zu verbringen, muss Capitaine Malbec sich um einen Todesfall in einem abgelegenen Bergdorf kümmern. Dies ist bereits der dritte Fall mit dem Ermittler, für mich war es die erste Begegnung mit ihm, aber gefehlt hat mir nichts.

Malbec weiß bei seinen Ermittlungen das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Auch wenn mir dieser Lebensstil sehr sympathisch ist, konnte ich mit dem Capitaine nicht wirklich warm werden. Ich fand es schön mit ihm die malerische Provence zu erkunden, über einen Wochenmarkt zu schlendern und eine Töpferei zu besuchen, aber das war es auch.

Viele Spuren führten zu möglichen Verdächtigen, verliefen letztendlich aber im Sand. Der wahre Grund war für mich in keiner Weise im Vorfeld absehbar.

Ein solider Krimi, der von mir 3,5 Sterne erhält. Ein Upgrade auf 4 Sterne bekommt das Buch für die bildhaften Beschreibungen von Land und Leuten sowie den kulinarischen Delikatessen der Provence.

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Veröffentlicht am 08.06.2022

Neugierige Köchin auf Ermittlungstour

Katrin Lund und der Tote am Leuchtturm
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Die Köchin Katrin Lund findet auf ihrem morgendlichen Weg zur Arbeit eine nackte Leiche am Leuchtturm. Nachdem sie festgestellt hat, dass es sich um den Physiotherapeuten der Seniorenresidenz handelt, ...

Die Köchin Katrin Lund findet auf ihrem morgendlichen Weg zur Arbeit eine nackte Leiche am Leuchtturm. Nachdem sie festgestellt hat, dass es sich um den Physiotherapeuten der Seniorenresidenz handelt, in der ihre Mutter zurzeit weilt, gibt es für sie kein halten mehr. Katrin Lund ist die Neugierde in Person und versucht mit Hilfe ihrer Mutter, den Täter zu entlarven.

Auch wenn ich sowohl Katrin Lund als auch den Kommissar Huber nicht immer realistisch dargestellt fand, mochte ich beide ganz gut leiden. Die übrigen Protagonisten spielen eher eine untergeordnete Rolle.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, aber insgesamt fehlte es mir an Spannung. Mir gefielen die landschaftlichen Beschreibungen und bei den kulinarischen Kreationen lief mir teilweise das Wasser im Mund zusammen.

Mir gefiel die Idee in einem Krimi den Umgang mit den älteren Herrschaften in Altenheimen oder Pflegeeinrichtungen zu thematisieren.

Ich bin gespannt auf die Fortsetzung dieser Reihe, die sicher noch Luft nach oben hat.

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